Winterperspektiven
�Gehen
wir in p.m?�, fragte ich meine Freundin Vicky.
�Ja,
gute Idee.�, meinte sie und betrachtete ein Shirt.
�Was
meinst du?�
�Sieht
gut aus. Probier es doch mal an!�, sagte ich und nahm noch ein Top mit. Beide
zogen wir es an und kauften die Klamotten.
~
Stunden sp�ter ~
Mit
einem L�cheln betraten wir die Disco und fingen an zu tanzen. Nach ein paar
Songs gingen wir zur Bar und tranken etwas. Es war Samstagabend und somit
konnten wir so lange aus bleiben, wie wir wollten.
�Hast
du eigentlich schon etwas f�r Weihnachten?�, fragte Vicky mich. Ich� sch�ttelte den Kopf.
�Nee.
Denk dass ich so Anfang Dezember mal schauen werde.�, wir nickten und gingen
zur�ck auf die Tanzfl�che.
Dort
wurde ich von einem Jungen angetanzt. Er sah nicht schlecht aus und l�chelte
mich immer wieder an. Ich erwiderte es und als ein langsamer Song gespielt
wurde, tanzten wir engumschlungen weiter. W�hrend des Songs kamen wir uns immer
n�her und k�ssten uns. Doch als er endete wollte ich mehr und in seinen Augen
konnte ich erkennen, dass er es auch wollte....
Wo ist Alison?, fragte sich Vicky und sah sich nach mir um. Sie war verschwunden, dachte sie sich. Vorhin hatte ich� doch...sie l�chelte, sicherlich war ich mit dem Blonden mitgegangen. Sie� konnte sich� jetzt schon denken, was wir machten .� Sie tanzte weiter mit dem Jungen. Das Lied war zu Ende und er zog sie� zur Bar.
�Das sind meine Freunde.
Dan, Trev, Jake und ... Wo ist Ash?�, fragte er. Auf Dan�s Gesicht bildete sich
ein L�cheln.
�Der hat sich vorhin mit
jemanden verdr�ckt...�, meinte er und alle lachten.
In meiner Wohnung angekommen, schloss ich schnell ab und er fing an mich zu k�ssen. Die K�sse wurden immer intensiver und wir landeten schlie�lich im Bett...
~
Am n�chsten Morgen ~
Als
ich aufwachte, war er schon weg. Es war ein One-Night Stand, doch irgendwie
f�hlte ich bei ihm anders...
Langsam
ging ich ins Bad und fragte mich, was er wohl gerade macht. Da wurde mir
bewusst, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Doch was war mit ihm....
Es
klingelte und ich �ffnete die T�r.
�Hey!�,
sagte Vicky und umarmte mich. Ich l�chelte.
�Wie
war�s bei dir noch gestern?�, fragte ich und sie grinste mich an.
�Ich
treff mich heut wieder mit ihm. Seine Freunde kommen auch mit, sowie deiner.�,
ich sah sie �berrascht an.
�Ja,
sie sind befreundet.�, sagte sie und erz�hlte mir noch von ihrer Begegnung mit
Erik und ich erz�hlte ihr von meinen Zweifeln Ashley gegen�ber. In meinem
Innersten hoffte ich dass ich nicht recht hatte.
***
�Eigentlich
m�ssten sie gleich kommen.�, sagte Vicky zu mir und ich l�chelte. Ehe ich mich
versah, lief sie auf einen Jungen zu. Er war ungef�hr genauso gro� wie Ash,
kurze schwarze Haare. Ein Latino. So einen h�tte ich ihr gar nicht zugetraut.
Mein Blick ging weiter und ich erkannte Ashley. Doch mein L�cheln erstarb, als
ich seinen gleichg�ltigen Ausdruck sah. F�r ihn war es nicht mehr, dachte ich
und beschloss noch nicht aufzugeben. Vielleicht w�rde sich alles wieder
einrenken.
�Das
ist Alison.�, sagte Vicky und alle gaben mir die Hand, doch bei Ash war es
anders. Bei ihm f�hlte ich dieses Gef�hl, als ob eine Ber�hrung von ihm eine
G�nsehaut auf meinem K�rper hinterlassen w�rde.
***
Wir
liefen durch einen Park. Langsam hatte ich die Hoffnung aufgegeben, so wie Ash
mit mir umging. Wie eine Fremde und das tat weh...
�Kann
ich mal mit dir reden?�, fragte er mich und ich nickte.
�Ich
weiss nicht wie du das siehst, aber f�r mich war die letzte Nacht wundersch�n.
Doch es war eben eine Nacht und es wird nicht mehr daraus.�, sagte er und ich
sp�rte einen Stich in meinem Herzen.
Die
Anderen waren schon viel weiter als wir und sie sa�en mittlerweile auf� 2 B�nke verteilt und sahen uns grinsend an.
�Ich
geh zur�ck. F�hl mich nicht so wohl.�, log ich. Doch ich wollte einfach alleine
sein.
�Alles
okay?�, fragte Vicky und ich nickte. Schnell verlie� ich den Park und lie� mich
auf das Sofa fallen.
Warum?,
fragte ich mich immer wieder. Ich wollte ihn jetzt nicht sehen, doch hassen
konnte ich ihn auch nicht, denn dazu mochte ich ihn viel zu sehr. Lieben?, ich
war mir nicht sicher, es war schlie�lich nur eine Nacht, aber ich habe mich
durchaus stark zu ihm hingezogen gef�hlt. Und jetzt?
***
�Wie
geht�s dir?�, fragte mich Vicky.
�Es
geht schon wieder.�, sagte ich und sie sah mich mi�trauisch an.
�Es
lag an Ash oder?�, hackte sie nach und ich nickte.
�Was
ist denn passiert?�, fragte sie und ich erz�hlte es ihr und sie nickte.
�Das
wird schon wieder. Er wird schon noch merken, was er falsch gemacht hat.�,
sagte sie doch �berzeugen konnte mich das nicht.
In
den folgenden Tagen unternahm Vicky sehr viel mit den Jungs. Ich sah keinen
Grund, mitzugehen. Da w�rde ich Ashley nur wiedersehen und das wollte ich
nicht. Okay, eigentlich war es auch viel einfacher. Sich vor Konfrontationen zu
dr�cken ist viel angenehmer, aber irgendwann musste ich mich stellen.
Vermutlich war er schon wieder mit einer anderen im Bett, also wieso denke ich
an ihn?
�Wenn
du liebst, dann h�r auf dein Herz und schalte deinen Verstand aus, denn
vielleicht bereust du es sp�ter...�, sagte Vicky zu mir. Das war vor ein paar
Tagen, seitdem versucht sie mich jedesmal mitzunehmen. Ich solle doch noch
einmal mit ihm reden, vielleicht �ndert er seine Einstellung, wenn er weiss,
was ich f�r ihn f�hle. Doch richtig glauben kann ich das nicht.
Es
klingelt. Ich sehe kurz durch den Spion. Vicky steht da, mit den Jungs. Sie
wei�, dass ich da bin und deshalb kann ich sie jetzt nicht drau�en stehen
lassen. So schlimm kann�s schon nicht werden, denke ich mir und �ffne.
�Hey!�,
begr��t mich Vicky und umarmt mich. Alle grinsen mich an, ich bitte sie herein
und Ash ist nicht dabei. Ich schlie�e die T�r und frage mich, warum ich sie
ge�ffnet habe...
Nachdem
sich alle einen Platz gesucht hatten, fing Vicky an zu reden.
�In
den letzten Tagen war ich viel mit den Jungs unterwegs, wie du wei�t und wir
wollten dich gerne dabei haben. Aber du wolltest ja nicht mit und deshalb
dachten wir, dann kommen wir eben vorbei. Was machen wir nun?�, fragte sie
mich. Ich zuckte mit den Schultern und lie� mich auf einen Stuhl fallen.
�Ash
ist nicht da, wie du siehst. Er ist bei Celine, seiner Freundin.�, ich nickte
und wir beschlossen, etwas zu essen und vielleicht noch in eine Disco.
Er
hat eine Freundin. Warum hat er dann mit mir geschlafen? Irgendwie fing ich an,
Mitleid f�r Celine zu empfinden. Vermutlich wusste sie gar nichts von unserer
Nacht und wie ich mich seitdem f�hle.
�Ally?�,
fragte Erik mich und ich nickte.
�Ja.�,
sagte ich und sah ihn an.
�Kommst
du sp�ter mit in die Disco?�, ich dachte kurz nach. Warum nicht, ich stimmte zu
und wir a�en weiter.
***
Wir
gingen zuerst alle auf die Tanzfl�che. Als dann ein langsamer Song gespielt
wurde, setzte ich mich an unseren Tisch. Woraufhin Vicky nach Erik�s Hand griff
und sie zur Tanzfl�che gingen...
Mein
Blick schweifte durch den Raum und ich traute meinen Augen kaum, als ich ihn
sah. Ashley k�sste seine Freundin, zumindest nahm ich an, dass sie es war. Das
Lied endete und Jake begr�sste die 2. Irgendwie wurde mir das alles zu viel und
ich verlie� die Disco. Drau�en setzte ich mich auf eine kleine Bank, die nicht
weit entfernt stand und sah in die Sterne. Warum verliebte ich mich immer in
die falschen Kerle? Eine einzelne Tr�ne lief mir �ber die Wange und ich wischte
sie schnell weg und wollte den Anderen Bescheid sagen, dass ich zur�ckfahre.
Drinnen
angekommen sah ich schon alle vereint. Einschlie�lich Ashley mit seiner
Freundin. Das konnte etwas werden.
�Ich
geh dann. Viel Spass noch.�, sagte ich schnell, bis mich jemand am Arm festhielt.
�Warum
willst du schon weg. Ist doch erst 11 p.m. Es ist Freitag!�, meinte Dan
gutgelaunt. Ich sch�ttelte den Kopf und befreite mich aus seinem Griff. Traurig
lief ich zu meiner Wohnung.
Vicky blickte zu Ash. Er k�sste seine Freundin. Ich tat ihr� leid, warum passierte ihr das immer?, fragte sie sich� und Erik sah sie l�chelnd an und sein Gesicht kam n�her...
In
meiner Wohnung angekommen nahm ich erstmal ne Dusche und setzte mich dann noch
vor den Fernseher. Es lief nichts Vern�nftiges und meine Gedanken schweiften
wieder ab...
In
der Nacht wachte ich auf und stellte fest, dass ich auf der Couch lag. Muss
wohl eingeschlafen sein. Langsam streckte ich mich und ging zu meinem Bett...
Gegen
Mittag wachte ich auf. Als ich aus der Dusche kam klingelte das Telefon.
�Hey!�,
meldete sich Vicky. Sie war super gelaunt, vermutlich war Erik in der N�he...
�Hi!�
�Kommst
du heute zu mir. Die Jungs m�ssen wieder zur�ck nach Orlando und sie w�rden
sich gerne von dir verabschieden.�, ich stimmte zu.
***
�Da
bist du ja endlich!�, sagte Vicky als ich klingelte. Verst�ndnislos folgte ich
ihr.
�Hey!�,
sagte ich zu allen sah wie Erik grinste, als Vicky sich wieder zu ihm setzte.
Ich l�chelte, ich freute mich f�r sie. Wenn ich doch auch...
Wir
haben uns alle noch einen Film angeschaut und langsam kam der Aufbruch. Da sah
ich Ash wieder.
�Ich
bin so gl�cklich das du mit mir gehst.�, sagte Ash zu Celine und k�sste sie.
Die beiden waren gl�cklich, doch ich hatte die falsche Rolle in dem Film.
Alle
fuhren wir zum Flughafen, Erik und Vicky wollten sich schon gar nicht mehr
trennen. Ich hatte mich schon von allen verabschiedet, au�er Ash. Etwas hielt
mich noch zur�ck, vielleicht hatte ich auch einfach Angst, dass er mich wie
eine fremde behandeln w�rde.
Er
hatte nur Augen f�r seine Freundin. Ich konnte es ihm nicht �bel nehmen, Vicky
war genauso und wenn ich einen Freund h�tte, w�re ich genauso.
~
Monate sp�ter ~
Vicky
ist zu Erik geflogen und denkt dar�ber nach, zu ihm zu ziehen. Ich bin hier
geblieben, was h�tte ich dort schon gewollt? Ash ist immer noch mit seiner
Freundin zusammen und sonst haben die Anderen auch eine Freundin und das 5. Rad
am Wagen wollte ich nicht sein.
Das
Telefon klingelte.
�Ja?�
�Hi
Ally. Hier ist Erik.�, ich l�chelte. Warum ruft er an?, fragte ich mich und
schon sprach er weiter.
�Warum
kommst du nicht auch? Gib dir einen Ruck...�, sagte er und meinte wirklich, er
k�nnte es schaffen.
�Ich
kann nicht.�, sagte ich knapp und musste wieder an Ashley denken.
�Es
liegt an Ash nicht wahr?�
�Ja.�,
sagte ich und w�nschte mir, ich k�nnte mit jemanden dar�ber reden.
�Warum?�,
fragte er und ich war �berrascht.
�Damals
in der Disco bin ich sp�ter mit Ashley zu meiner Wohnung gefahren dann haben
wir miteinander geschlafen.�, sagte ich und er unterbrach mich.
�Warum,
ist doch nichts schlimmes. Ein One-Night-Stand und nicht mehr. Warum nicht?�,
fragte er nochmal.
�Weil
ich seitdem in ihn verliebt bin.�, schrie ich in den H�rer und legte auf.
Tr�nen stiegen in mir hoch. Ich hatte es alles in letzter Zeit verdr�ngt. Ich
wollte nicht, dass Vicky meinte ich w�re immer noch in ihn verliebt.
Deshalb hat sie auch damals die Disco verlassen, dachte Erik.� Es hat sie verletzt, Ash so gl�cklich zu sehen. , dachte er, legte auf und sah zu Vicky.
�Was hat sie gesagt?�,
fragte sie ihn und sah ihn erwartungsvoll an.
�Dass sie immer noch in Ash
verliebt ist. Seit dem One-Night-Stand.�, sie sah ihn mitf�hlend an. Vicky� wusste es, dass war klar. Mit irgendjemanden
musste Ally ja dar�ber gesprochen haben.
�Glaubst du Ash weiss es?�,
fragte Erik� sie worauf sie den Kopf
sch�ttelte.
�Nein Erik und sie sollte es
ihm selbst sagen.�, meinte Vicky und er nickte.
�Und wenn sie nicht kommt
und er es nie erf�hrt?�, fragte er und wartete auf eine Antwort.
�Dass wird sie nicht machen.
Sie wird kommen, glaub mir.�, sie l�chelte ihn�
an und er erwiderte es.
Warum
habe ich das getan? Ich wollte ihn doch nicht anschreien und ich habe es doch
getan. Nun sitz ich hier, Vicky ist bei Erik und ich frage mich, warum ich
nicht bei Ash bin. Weil er dich nicht liebt, schie�t es mir durch den Kopf. Das
hatte er dir doch deutlich genug gesagt, im Park. Seitdem vermisse ich ihn
schrecklich. Vermutlich w�rde er sich nicht �ber ein Wiedersehen mit mir
freuen, oder? Unsicher spiele ich mit dem F�ller und denke dar�ber nach, ihm
einen Brief zu schreiben...�
Ashley,
ich erinnere mich gerne an
unsere Nacht. Es war sehr sch�n und ich merkte sp�ter, dass es f�r mich mehr
als das war. F�r dich leider nicht, wie ich in den n�chsten Tagen feststellte.
Eigentlich wollte ich nur, dass du es wei�t, obwohl ich weiss, dass es nichts
an deiner Einstellung �ndert.
bye Ally
Ich steckte den Brief in einen Umschlag und �berlegte, ob ich ihn wirklich abschicken sollte. Doch jetzt hatte ich ihn schon geschrieben und somit w�rde er wissen, was ich ihm gegen�ber f�hle. Er w�rde sie nicht erwidern, dass war mir klar. Hart ist es zwar, aber das Leben ist nicht immer fair. Eine Tr�ne lief mir �ber die Wange. Warum?
�Ich ruf Ally an.�, sagte Vicky� zu Erik, der sie erstaunt ansah.
�Denkst du es ist falsch?�,
fragte sie ihn verunsichert. Er sch�ttelte den Kopf.
�Nein. Es kam nur so
�berraschend.�, sagte er und sie stand auf.
Heute
wollte ich nicht rangehen, doch nachdem es nicht aufh�rte und es vielleicht
doch etwa wichtiges sein k�nnte, nahm ich ab.
�Ja?�,
fragte ich und konnte mir eigentlich denken, wer dran war.
�Hi
Ally, ich bin�s.�, sagte sie.
�Hi
Vicky. Wie geht�s?�, fragte ich sie und nickte.
�Gut.
Und dir? Erik hat mir erz�hlt...�
�Ja, ich kann ihn einfach
nicht vergessen.�, unterbrach ich sie, meine Stimme wurde traurig.
�Warum
sagst du es ihm nicht? Er h�rt dir bestimmt zu und wer weiss...�, sagte sie und
l�chelte.
�Ich
habe ihm einen Brief geschrieben. Es ist besser so, hoffe ich jedenfalls.�,
meinte ich und Vicky fragte sich, warum ich mich selbst so qu�le.
�Na
gut, wenn du� meinst.�, sie gab mir noch
die Adresse und ich wollte nicht herkommen. Vielleicht ist es wirklich besser
erstmal abzuwarten, dachte ich und legte auf.
Ich schaltete das Radio an und legte mich aufs Bett. Die ersten Kl�nge von einem Lied erklangen und ich h�rte zu und f�hlte mich besser. Vielleicht w�rde sich doch alles �ndern...
Dunkel war der Tunnel,
eng voll blanker Angst,
nervlich fast zerfetzt,
�innerlich verkrampft.
Die Hoffnung fast verloren,
und doch blieb steht�s dieses Licht,
ganz weit zwar noch am Ende,
des Tunnels fest in Sicht.
Nie geahnt, neue Kr�fte freigesetzt,
gesp�rt das nichts,
rein gar nichts,
den Willen dir ersetzt.
Hart gestrampelt,
dem hellen Ende nah.
Pl�tzlich alles richtig,
und pl�tzlich alles klar...
Ich hab geweint vor Gl�ck,
geweint vor Gl�ck,
alle D�mme brachen,
trotzdem blieb die Katastrophe aus,
geweint vor Gl�ck,
geweint vor Gl�ck.
Hab mich h�chstens meiner Tr�nen stolz
gesch�mt,
ich hab geweint,
vor Gl�ck.
Mit dem Schicksal gehadert,
und alle Welt verflucht,
im Meer aus Selbstmitleid ertr�nkt
und so mein Heil gesucht.
Zweifelsmarterpfeiler,
�quer
durch Herz und Hirn,
verbissen gegen angek�mpft,
so gut es eben ging.
Lenken lernt nur,
wer gen�gend �bt,
jede Menge Fehler,
bis nichts die Richtung tr�bt.
Bin angekommen,
sei�s auch nur am ersten Ziel.
Alles ist jetzt richtig
und gewonnen ist schon viel.
Ich hab geweint vor Gl�ck,
geweint vor Gl�ck,
alle D�mme brachen,
trotzdem blieb die Katastrophe aus,
geweint vor Gl�ck,
geweint vor Gl�ck.
Hab mich h�chstens meiner Tr�nen stolz
gesch�mt,
ich hab geweint,
vor Gl�ck.
Ich hab geweint, vor Gl�ck.
Die letzten T�ne verstummen und ich denke �ber die letzten Wochen nach und frage mich, warum ich mich eigentlich so verhalten habe. Vielleicht hatte ich einfach Angst, ihm zu sagen, was ich wirklich f�r ihn f�hle. Das er mich erneut abweisen w�rde und ich mich dann gefragt h�tte, warum ich es ihm �berhaupt gesagt habe. Ja, vermutlich lag es daran...
~ 1 Woche sp�ter ~
Sie hat mir einen
Brief geschrieben, dachte Ashley.� Es
hat mich �berrascht, ich dachte sie denkt genauso wie ich. Langsam bin ich mir
nicht mehr sicher, was ich davon halten soll. Ich empfand mehr f�r sie, als f�r
andere, das ist richtig. Doch ob man es gleich �Liebe� nennen kann? In der Zeit
habe ich auch oft an sie gedacht, irgendwie ist sie nicht spurlos an mir
vorbeigegangen...
Es klopf kurz an
meiner T�r und ich blicke auf.
�Herein.�, sage ich
und Erik l�chelt.
�Wenn du jemanden
zum Reden brauchst, ich bin da.�, ich nicke.
�Danke.�, sage ich
und er verl�sst wieder den Raum. Er weiss es also, sonst h�tte er das jetzt
nicht gesagt. Vermutlich von Vicky...
Es ist nun schon 1 Woche her und er hat sich nicht gemeldet. Ich weiss nicht, ob ich mich dar�ber freuen oder weinen soll....
Das Telefon klingelt und ich nehme ab.
�Ja?�
�Hi Ally. Hier ist Ash.�, ich l�chle. Vielleicht hat es sich doch gelohnt...
�Hi Ash. Wie geht�s?�
�Gut, und dir?�, er weiss sicher genau wie ich mich f�hle.
�Auch gut. Warum rufst du an?�, frage ich ihn.
�Ich habe deinen Brief erhalten und dachte wir k�nnten dar�ber reden. In 1 Woche haben wir ein paar Tage frei. Komm doch einfach nach Orlando und wir k�nnen �ber alles reden. Die Anderen sind nicht da, es d�rfte also kein Problem sein. Ich zahl dir auch den Flug, wenn es das ist. Was sagst du?�, das hatte ich nun nicht erwartet. Doch was hatte ich schon zu verlieren...
Die n�chsten Tage vergingen sehr schnell und ehe ich mich versah, war schon Freitag und ich stieg ins Flugzeug nach Orlando. Mal abwarten....
�Hey! Wie war dein Flug?�, Ash grinst mich an. Ich hatte ihn gar nicht gesehen.
�Hi! Er war angenehm.�, er nickt und schnappt sich meine Tasche, ehe ich zugreifen kann. Dieses freche Grinsen, wie sehr hatte ich ihn vermisst.
W�hrend der Fahrt reden wir kaum. Irgendwie ist diese unertr�gliche Stille zwischen uns und ich frage mich, wie unser Gespr�ch ablaufen wird.
�Wir sind da!�, sagt Ash und steigt aus. Ich mache es ebenfalls und vor mir baut sich ein ziemlich gro�es Haus auf. Ashley wartet schon auf mich, ich l�chle nur und er grinst noch breiter.
�Willst du auch etwas essen?�, fragend zieht er die Augenbraue nach oben.
�Ja.�, sage ich und ertappe mich dabei, wie ich in beobachte.
�Wie w�r�s mit Pizza?�, ich nicke und er greift zum Telefon.
***
�Dein Brief hat mich �berrascht.�, sagt er und sieht mir in die Augen.
�Warum?�
�Ich hatte nicht erwartet, dass du so viel f�r mich empfindest. Du hast recht, bei mir hat es nicht gleich so gefunkt. Doch ich bin mir jetzt noch nicht �ber meine Gef�hle im Klaren. Ich weiss nicht, ob ich in dich verliebt bin und deshalb wollte ich auch mit dir dar�ber reden. Es ist nicht so, dass ich nichts f�r dich empfinde. Ich habe mehrmals an dich gedacht und als ich den Brief gelesen habe, da fragte ich mich, warum ich es nicht gemerkt hatte.�, er sieht mich erwartungsvoll an.
�Zuerst dachte ich auch, es w�re nur eine Nacht und nichts weiter, doch in den n�chsten Tagen f�hlte ich mehr f�r dich und es tat weh, dich mit deiner Freundin zu sehen.�, seine Gesichtsausdruck wirkt traurig.
�Celine und ich sind nicht mehr zusammen.�, sagt er leise.
�Das tut mir leid.�, sage ich leise und er sch�ttelt den Kopf.
�Sie kam nicht damit klar, mich so selten zu sehen. Es ist kein Vorwurf, denn es ist nicht einfach. Ich kann sie verstehen.�, sagt er und ich nicke. Es ist sicherlich nicht einfach.
�Willst du schlafen?�, fragt er mich, als ich anfange zu g�hnen.
�Du hast freie Auswahl. Jedes Bett, au�er meines. Komm ich zeig dir die Zimmer.�, sagt er zu mir und wir gehen nach oben.
Nun habe ich alle Zimmer gesehen und ich sehe wieder in Jake�s. Es ist sch�n, und das Bett erscheint so sch�n bequem...
�Glaubst du es macht etwas aus, wenn ich in dem Bett schlafe?�, er sieht mich l�chelnd an.
�Nein sicherlich nicht. Schlaf gut.�, sagt er und schlie�t die T�r. Meine letzten Gedanken gelten ihm, bevor ich einschlafe.
So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen. Langsam �ffne ich die Augen und erinnere mich, was gestern passiert ist. Ich greife nach meiner Uhr und stehe auf. So kann ich in aller Ruhe duschen...
Ich ziehe mir gerade meine Klamotten an, als ich h�re, wie die Dusche angeht. Ein L�cheln huscht mir �ber die Lippen, was wird heute wohl passieren?
***
�Kommst du auch fr�hst�cken?�, fragt er mich und ich nicke. V�llig in Gedanken versunken hatte ich ihn gar nicht bemerkt.
�Wir haben Cornflakes und...�, er scheint zu �berlegen. Wir stehen in der K�che und er geht gerade zum K�hlschrank, wenn ich seinen Gesichtsausdruck deuten soll, dann nehme ich wohl am Besten Cornflakes.
�Hier.�, er reicht mir die Sch�ssel und ich l�chle.
�Danke.�, er erwidert es und wir essen.
~ Etwas sp�ter ~
Gerade strecke ich meinen Fu� ins Wasser, warm ist es nicht gerade.
�Nein!�, schreie ich noch, doch Ashley hat mich schon mit aller Kraft ins Wasser gezogen. Jetzt grinst er mich breit an.
�So schlimm war�s doch nicht, oder?�, fragt er mich und ich �berlege, was er macht wenn ich jetzt zustimme. Er bemerkt meinen traurigen Blick und sein Gesicht kommt n�her. F�r einen winzigen Augenblick meine ich, wir k�ssen uns gleich, doch er weicht zur�ck. Ich bin entt�uscht und weiss nicht was ich davon halten soll. Wir schwimmen noch etwas im Pool und ich dusche erneut. Am Liebsten will ich jetzt einen Ort an dem ich nachdenken kann. Schnell schreibe ich ihm eine Nachricht und verlasse das Haus.
Die Wellen rollen langsam aus und die Sonne vergl�ht im Meer. Es sieht einfach wundersch�n aus. Warum hat er das gemacht? Wieso hat er mir das Gef�hl gegeben es w�rde mich ebenfalls m�gen und st��t mich dann weg? Eine einzelne Tr�ne rollt �ber meine Wange. Schnell wische ich sie weg, jetzt will ich nicht weinen.
�Hey!�, ich werde durch ihn aus meinen Gedanken gerissen.
�Hey!�, sage ich und er setzt sich neben mich.
�Alles okay?�, fragt er und ich nicke.
�Ja, nat�rlich.�, er sieht mich fragend an und f�ngt an zu reden...
�Es tut mir leid. Wei�t du, ich bin im Moment einfach nicht reif f�r eine Beziehung. Es w�rde sowieso nicht klappen. Wir w�rden uns alle 3, 4 Monate sehen, so etwas hat keine Zukunft.�, sagt er und sieht mir in die Augen.
�Ja, du hast recht.�, sage ich und blicke wieder aufs Meer.
�Kommst du wieder zur�ck?�, fragt er und l�chelt mich an.
�Ja.�, sage ich und wir erheben uns.
In dieser Nacht kann ich schlecht schlafen. Immer wieder denke ich an unsere gemeinsame Nacht, die Szene im Pool und an das, was er am Strand zu mir gesagt hat.
Am n�chsten Morgen will ich nicht aufstehen. Er klopft mehrmals an die T�r und als ich nicht �ffne, tritt er ein.
�Hey! Willst du nicht aufstehen?�, fragt er mich und ich drehe mich weg.
�Nein. Lass mich allein.�, er kommt zu mir und setzt sich zu mir ans Bett.
�Wenn ich gewusst h�tte, dass du so darauf reagierst, dann...�, ich drehe mich zu ihm um. Er sieht mich verst�ndnisvoll an.
�Es ist schon okay. War wohl ein Fehler herzukommen.�, meine ich leise und er sieht mich fragend an.
�Nein. Wir sollten beide noch einmal dar�ber nachdenken. Geh jetzt mal ins Bad, ich warte unten auf dich, okay?�, er l�chelt und ich schlendere ins Bad.
Als ich wiederkomme, ist es bereits 45 Minuten sp�ter. Ich denke �ber seine Worte nach. Ja, er hat recht, wir w�rden uns kaum sehen. Da fallen mir die Worte von einer Freundin ein, die sie mal zu mir gesagt hat.
�Um die Liebe sollte man k�mpfen.�, hatte sie zu mir gesagt und der Ansicht bin ich ebenfalls.
***
�Glaubst du immer noch an das, was du gestern am Strand zu mir gesagt hast?�, frage ich ihn. Er sieht mich �berrascht an und scheint zu �berlegen.
�Du sagtest, dass keinen Sinn h�tte. W�rdest du denn �berhaupt eine Beziehung mit mir wollen?�, frage ich ihn. Wenn er jetzt nein sagt, hat es sowieso keinen Sinn.
�Ich denke schon.�, sagt er leise und sieht mich fragend an.
�Um die Liebe sollte man k�mpfen, meinst du nicht auch? Ein Versuch...�
�Ist es wert, ich weiss. Du hast recht, ich wollte nur nicht, dass du leidest.�, unterbricht er mich. Ich nicke und er f�hrt fort.
�Celine hat sehr gelitten, wenn wir uns monatelang nicht gesehen haben. Es hie� fast immer, sie steht im Weg, soll den Raum verlassen usw. Das wollte ich dir ersparen, verstehst du?�, ich nicke.
�Aber wir k�nnen es versuchen und ich weiss, dass du k�mpfen wirst.�, sagt er und l�chelt mich an. Ich erwidere es und er beugt sich zu mir. Diesmal ist er nicht zur�ckgewichen. Er hat mich gek�sst und es ist ein sch�nes Gef�hl.
�Was machen wir noch?�, meint er und ich zucke mit den Schultern. Er schaltet den Fernseher an und zappt durch die Kan�le. Es l�uft �Friends�, ich sehe sie zusammen mit ihm an.
***
Wir haben noch ein paar Videos zusammen geschaut und stehen nun in der K�che. Ash wollte Pizza bestellen, doch ich wollte nicht schon wieder eine. Nachdem ich alle Schr�nke angeschaut habe, m�ssen wir erstmal einkaufen gehen.
�Gehen wir?�, frage ich und er nickt. Wir steigen in das Auto und halten vor dem n�chsten Supermarkt. Nat�rlich kaufen wir noch Kit Kat, Cornflakes und andere Sachen, aber wenn er meint....
�Probierst du mal die Nudeln?�, frage ich ihn w�hrend ich die So�e zubereite. Er macht es uns grinst mich an. Langsam kommt er auf mich zu und dr�ckt mich gegen den K�hlschrank.
�Du schmeckst aber viel besser.�, meint er und k�sst mich. Ein L�cheln huscht mir �ber die Lippen. Wir gie�en noch die Nudeln ab und sind schon fertig.
�Es schmeckt sehr gut.�, sagt er und sieht mich grinsend an. Ich genie�e diesen Augenblick. Ich hatte es immer gehofft, in 5 Tagen sehen wir weiter.
�Alles okay?�, Ash sieht mich fragend an, ich sch�ttle leicht den Kopf.
�Ja, alles in Ordnung.�, ich l�chle ihn an und merke, dass sein Teller schon fast leer ist. Meiner ist noch halbvoll. Ich muss innerlich dar�ber lachen, wie kann man nur so schnell essen? Wie verdutzt er mich jetzt ansieht, ist irgendwie sch�n, wenn er mal nicht alles weiss, oder?
�Willst du noch etwas?�, frage ich ihn und er grinst.
�Wenn du mich schon so fragst��, sagt er und ich fange ebenfalls an zu lachen. Ich stehe auf und gehe zur�ck, er folgt mir.
�Ich mach das schon.�, er greift nach der Zange und f�ngt an, den Teller zu f�llen. Ich beobachte ihn und er dreht sich um.
�Warum lachst du? Stell ich mich so schusselig an?�, ich sch�ttle den Kopf.
�Nein. Du hast eben einfach eine Art, bei der ich l�cheln muss.�, er sieht mich etwas entt�uscht an.
�Komm, mach nicht so ein Gesicht.�, meine ich und k�sse ihn. Er l�chelt mich an und wir gehen wieder zur�ck.
�Magst du noch etwas von mir?�, er h�lt mir die Gabel bereits hin. Ich bin fertig, na ja er hat auch nicht mehr viel.
�Nein, danke.�, er zuckt mit den Schultern und isst weiter. Als wir fertig sind, r�umen wir den Tisch ab und ich fange an, die Sp�lmaschine einzur�umen.
�Gibst du mir das Sp�lmittel?�, frage ich ihn und er sieht mich etwas unsicher an.
�Es steht da unten.�, ich zeige darauf und er greift danach.
�Vorher will ich aber einen Kuss.�, sagt er und tritt auf mich zu.
�Das ist Erpressung.�, sage ich und sehe ihm in die Augen.
�Doch von dir lasse ich mich gerne erpressen.�, sage ich und wir k�ssen uns.
***
�Wollen wir uns den Sonnenuntergang ansehen?�, fragt er mich und ich nicke. Es war noch sehr warm und ich lie� das Sommerkleid an. Er hatte den Schl�ssel schon in der Hand und wir verlie�en das Haus.
Am Strand angekommen, zog ich meine Sandalen aus und sp�rte den weichen, noch immer warmen Sand unter meinen F��en. Ashley umarmte mich von hinten und ich f�hlte seine W�rme.
�Du riechst so gut.�, fl�sterte er in mein Ohr und ich l�chelte. Er fing an meinen Hals zu k�ssen und ich entspannte mich. Langsam drehte ich mich um und sah in seine Augen, die W�rme ausstrahlten. Ich griff nach seiner Hand und wir gingen am Meer entlang. Nach einigen Minuten lie�en wir uns in den Sand sinken. Ash setzte sich neben mich und ich blickte auf das Meer. Das Bild war einfach wundersch�n. Mein Blick wanderte zu ihm und als er das merkte, l�chelte er mich an. Die Sonne war nach kurzer Zeit auch untergegangen und wir gingen langsam zum Haus zur�ck. Doch es war anders an diesem Tag, als ich das Haus betrat, denn wir wussten, was wir f�r einander empfanden.
�Ich gehe duschen. Kommst du mit?�, ich sch�ttelte den Kopf.
�Nein, ich komm gleich nach, okay?�, er nickte und ging die Treppe hoch. Ich ging in die K�che und trank ein Glas Wasser. Was war heute nicht alles passiert?, fragte ich mich selbst und lie� den heutigen Tag noch einmal passieren.
Heute morgen wollte ich nicht aufstehen. Ein L�cheln bildet sich auf meinen Lippen, ich dachte er w�rde meine Gef�hle nicht erwidern und es war eine unangenehme Situation. Ich redete mir ein, dass es ein Fehler gewesen ist, herzukommen. Sp�ter sprachen wir dar�ber, ich war �berrascht und gleichzeitig gl�cklich, dass ich mich get�uscht hatte. Er erz�hlte mir von seinen Zweifeln und davon, woran seine letzte mit Celine gescheitert war. Danach sahen wir fern und kochten sp�ter zusammen. Vorhin haben wir den Sonnenuntergang angesehen und jetzt sitz ich hier. Schon so sp�t? Besser ich gehe nach oben, sonst wundert er sich noch�
�Hey da bist du ja!�, sagt er als ich sein Zimmer betrete. Er hat ein Handtuch um seine H�fte gebunden und Wassertropfen tropfen von seiner Brust.
�Jetzt bin ich schon fertig. Ich hatte gehofft, du w�rdest eher hoch kommen��, er sieht mich etwas entt�uscht an und ich nehme ein paar Sachen aus meiner Reisetasche und schiebe mich an ihm vorbei ins Bad.
�Bin gleich fertig.�, sage ich und er grinst mich frech an.
�Ich werde warten.�, ich nicke und schlie�e die T�r.
Als ich das Bad wieder verlasse, ist es schon dunkel im Zimmer. Schnell steige ich zu ihm ins Bett und er dreht sich zu mir. Er schlingt seine Arme um mich und k�sst mich. Wir verweilen noch eine Weile so, bis wir beide einschlafen�
***
�Guten Morgen!�, sagte ich als mich seine blauen Augen ansahen. Er l�chelte und kam n�her�
�Vielleicht sollten wir mal ins Bad gehen?�, fragte ich ihn, nachdem er schon fast auf mir lag und ich wusste, was er wollte. Ihn schien meine Frage allerdings wenig zu st�ren, ich stie� ihn leicht in die Rippen, woraufhin er mich erstaunt ansah. Ich l�chelte etwas.
�Kommst du nun mit duschen?�, fragte ich und ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
�Wenn du mich schon fragst�.�, meinte er und wir gingen lachend ins Bad.
Das Wasser prasselt auf uns Beide und er beugt sich zu mir herunter�
***
Nachdem wir noch ziemlich lange im Bad gebraucht haben, stehe ich nun vor meiner Reisetasche und betrachte die Klamotten darin. Ich entscheide mich f�r eine Jeans und ein Top. Ashley ist noch im Bad, wegen seinen Haaren. Zum Gl�ck hab ich das Problem nicht�
Nun bin ich seit einer Dreiviertelstunde fertig und warte auf Ashley. Langsam frage ich mich, was er macht. Ich gehe langsam nach oben und klopfe an die T�r.
�Ash? Wie lange brauchst du noch?�, frage ich und h�re wie etwas zu Boden f�llt. Ein L�cheln kann ich mir nicht verkneifen.
�Bin gleich fertig.� Das hat er schon vor einer halben Stunde gesagt, aber wenn er meint.
�Ich bin am Pool, okay?�, sage ich und h�re nur noch ein leises okay von ihm und gehe nach unten.
Ich lasse meine F��e in den Pool h�ngen und beginne mich zu langweilen. 2 H�nde umarmen mich von hinten. Ein L�cheln bildet sich auf meinen Lippen.
�Dachte schon, du kommst nicht mehr.�, sage ich und h�re ihn l�cheln. Mein Blick wandert zu ihm.
�Hey, schau nicht so. Bin doch da��, sagt er und k�sst mich. Vielleicht sollte ich �fters so schauen�
�Was machen wir jetzt?�, frage ich ihn und er sieht mich mit einem fragenden Blick an.
�Gef�llt dir das nicht, was wir machen?�, ich grinse. Das ist typisch f�r ihn, doch genau diese Art mag ich so an ihm.
�Doch��, er grinste und k�sste mich.
�Komm lass uns einen faulen Tag machen, okay? Wir haben nur noch ein paar Tage und die m�chte ich mit dir verbringen��, sagte er und ich l�chelte.
Er beugte sich �ber mich und ich lag auf den Flie�en. Die Sonne schien auf uns herunter und ich genoss jede seiner Ber�hrungen.
***
Langsam wurde es dunkel und ich merkte, dass es nicht so warm war. Er bemerkte es und l�chelte.
�Wollen wir reingehen?�, ich nickte und er griff nach� meiner Hand. Drinnen angekommen, fr�stelte ich ein wenig und als Ashley mich von hinten umarmte wurde mir wieder ganz warm.
�Hast du auch Hunger?�, fragte er mich und ich nickte.
�Bestellen wir Pizza?�, ich nickte und er telefonierte schnell und setzte sich dann neben mich auf das Sofa. Ich sa� vor dem Kamin und beobachtete das Feuer. Er sah mich liebevoll an und ich sp�rte dieses Gef�hl wieder, bei unserer ersten Begegnung. Ich l�chelte und er umarmte mich�
Die Pizza kam kurze Zeit sp�ter und wir tranken noch Wein. Ich wurde immer m�der und Ash sah mich mit einem Funkeln in den Augen an, dass ich noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte. Er kam n�her und ich konnte seinen Atem auf meinem Gesicht sp�ren. Sekunden sp�ter k�ssten wir uns und ich �ffnete die Augen. Er sah in den Kamin und ich tat es ihm gleich. Das Glas stellte ich neben mich und fasste nach seiner Hand. �berrascht sah er mich an und ich fing an zu reden.
�Wei�t du Ashley, als ich herkam, h�tte das nie f�r m�glich gehalten, besonders nicht vor 2 Tagen. Doch dann �nderte es sich und ich bin mir �ber meine Gef�hle im Klaren geworden. Ich liebe dich.�, er sah mich grinsend an und k�sste mich.
�Ich liebe dich auch und m�chte dich nie wieder verlieren.�, sagt er und ich ziehe ihn zu mir herunter. Unsere Lippen treffen sich erneut und wir bleiben noch l�nger vor dem Kamin liegen�
Sp�ter sp�re ich seine H�nde unter meinem K�rper und sehe ihn verschlafen an. Er l�chelt nur und setzt mich auf dem Bett ab. Ich schlie�e meine Augen und kriege nichts mehr mit�
Derweil bei Ashley�
Warum habe ich sie so behandelt?, frage ich mich und sehe in den Spiegel. H�tte ich Ally verziehen, wenn sie mich so behandelt h�tte? Ich habe keine Ahnung. Im Endeffekt bin ich froh, dass sie mir verziehen hat und verschiebe die restlichen Probleme auf morgen.
Als ich das Zimmer betrete, h�re ich nur noch ihren regelm��igen Atem, steige ins Bett und umarme sie.
***
Am Morgen wachen wir ca. zeitgleich auf. Ich sehe ihn wie er schl�ft, mit seinen blonden Haaren, die in alle Richtungen abstehen. Sekunden sp�ter �ffnet er die Augen und l�chelt mich an.
�Schon wach?�, fragt er mich und ich nicke.
�Aber erst kurz vor dir.�, er g�hnt und beugt sich zu mir. Sein freches Grinsen ist kaum zu �bersehen.
�Bekomme ich keinen Guten Morgen Kuss?�, fragt er und sieht mich bittend an. Ich l�chle und wir k�ssen uns.
�Ich bin im Bad.�, sage ich und stehe auf. Das Wasser l�uft in die Wanne, ich gehe zur�ck und hole mir frische Klamotten. Ash liegt noch immer im Bett und beobachtet mich. Er streckt seine Hand nach mir aus und ich setze mich zu ihm ans Bett.
�Ohne dich ist das Bett so leer��, sagt er und zieht mich zu sich. Ich h�re das Wasser rauschen und muss wieder ins Bad.
�Ash?�, frage ich und er �ffnet langsam die Augen.
�Ich gehe zur�ck ins Bad, bevor die Wanne noch �berl�uft.�, sage ich und konnte das Funkeln in seinen Augen erkennen.
�Kann� ich mitkommen?�, fragt er und ich sehe ihn frech an.
�Das muss ich mir erst �berlegen.�, meine ich und sein Gesicht kommt n�her, er gibt mir einen leidenschaftlichen Kuss.
�Darf ich?�, fragt er erneut und ich nicke und schon gehen wir ins Bad. Als ich in der Wanne sitze und er dazukommt, ist die Wanne nicht mehr so gro� und es kommen ein paar Wellen auf. Die Flut kommt, denke ich nur noch und er legt seinen Kopf auf meine Schulter.
***
�Ash?�, frage ich� und h�re keinen Ton. Langsam drehe ich mich um und sehe wie er schl�ft. Eigentlich kann ich es ihm nicht �bel nehmen, das Wasser ist ziemlich warm und irgendwie bin ich auch m�de. Ich beuge mich zu ihm und k�sse ihn, worauf er die Augen �ffnet und mich l�chelnd ansieht.
�Es ist wohl besser, wenn wir langsam wieder aus dem Wasser gehen, oder? Sonst kriegst du noch Kiemen.�, sage ich und schon ist er aus der Wanne. Eingewickelt in ein gro�es Handtuch stehe ich etwas von ihm entfernt. Er nimmt sich ebenfalls eins und wir trocknen uns ab.
***
Die darauf
folgenden Tage waren sehr sch�n, doch leider viel zu schnell um. Wir standen am
Flughafen. Jake, Trev, Dan und Erik w�rden morgen wiederkommen. Er hatte mir
angeboten, noch zu bleiben, doch mein Urlaub war zu Ende und schlie�lich
k�nnten wir nicht ewig zusammen sein, noch nicht�
�Ich muss los.�,
sage ich und er nickt. Mein Flug wurde gerade angesagt und er umarmt mich. Ich
l�chle matt, es f�llt uns beiden nicht leicht. Sein Griff wird fester und ich
merke, wie mir eine Tr�ne die Wange herunterlief. Er l�sst langsam los und
sieht mir in die Augen, er hebt mein Kinn etwas an und k�sst mich.
�Ich liebe
dich.�, sage ich und er l�chelt.
�Ich liebe dich
auch.�, mit diesen Worten lasse ich ihn stehen. Anschlie�end nehme ich meine
Reisetasche und gehe zum Gate. Ein letztes Mal drehe ich mich noch um und sehe
ihn mir zuwinken. Ich mache es ebenfalls und gehe mit einem L�cheln auf den
Lippen zu meinem Flugzeug.
***
Als ich aus dem Flugzeug stieg, regnete es und ich musste unwillk�rlich an ihn denken. Ich ging in die Halle und holte mein Gep�ck. Anschlie�end stieg ich in den Bus und fuhr heim.
Dort angekommen, trage ich die Tasche ins Schlafzimmer und sehe mich um. Morgen werde ich auspacken. Ich sehe auf den kleinen Tisch vor der Couch. Die Post liegt dort und ich sehe sie durch. Nichts was nicht bis morgen warten kann, denke ich und gehe ins Bad�
Das tut gut, ich atme den Duft des Bade�ls ein und entspanne. Automatisch denke ich an unser gemeinsames Bad zur�ck. Was er wohl gerade macht?
~ Unterdessen ~
Ash ging zum Strand und blickte aufs Meer. Es war 3 p.m. Ally ist sicher schon gelandet, dachte er und beobachtete die Wellen. Es erschien ihm wie wenige Minuten, obwohl es schon Stunden waren, die er dort gesessen ist und �ber vieles nachdachte. Er stand auf und ging auch ins Bett.
~ Derweil bei Ally ~
Es war mitten in der Nacht, ich stand in der K�che und trank ein Glas Wasser. Ich dachte wieder an ihn. Vermutlich w�rde er auch schlafen, dachte ich mir und ging wieder zur�ck zu meinem Bett.
***
Wenigstens habe ich heute noch frei, dachte sich Ashley und streckte sich ausgiebig. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es 1 p.m. war und Ally vermutlich gerade Mittag machen w�rde. Ach Ally..., dachte er sich und l�chelte vor sich hin. Wer h�tte das gedacht�
***
Ich habe gerade Mittag und meine Kollegin Meg erz�hlt mir von ihrem neuen Freund, Marc. Sie ist v�llig hin und weg von ihm. Meine Gedanken schweifen ab und ich w�nschte ich w�re jetzt bei ihm�
�Ally?�, Meg fuchtelt mit der Hand vor meinen Augen und ich schrecke kurz zusammen.
�Was hast du eben gesagt?�, frage ich sie perplex und sie l�chelt.
�Was du von Marc h�lst?�, ich �berlege kurz.
�H�rt sich ganz gut an.�, sage ich und �berlege ob ich Weihnachten eventuell frei bekommen k�nnte�
***
�Hey!�, meinte Jake, ich sah ihn �berrascht an hatte ihn gar nicht kommen h�ren. Ich begr��te ihn, sein fragender Blick war nicht zu �bersehen.
�Und?�, fragte er mich und ich grinste.
�Wir sind erstmal zusammen.�, sagte ich und er grinste frech, klopfte mir auf die Schulter und ehe ich mich versah, war er auch schon wieder weg.
***
Der Tag verging ziemlich schnell. Ich w�hlte Vicky�s Nr. und sie nahm ersch�pft ab.
�Hallo?�, fragte sie und ich konnte sie mir so richtig gut vorstellen.
�Hi Vicky.�, meinte ich und h�rte sie kurz aufatmen.
�Hey! Wie geht�s dir?�, ich l�chelte. Typisch f�r sie�
�Gut und dir? Ich dachte du wolltest bei Erik bleiben.�
�Ja, aber dazu muss ich erst hier alles aufl�sen.�, ich nickte. Ziemlich fr�h, denke ich mir. Im Moment w�rde ich es zwar auch machen, wenn ich es k�nnte, doch dann wieder zur�ck? Ob sie sich so sicher ist?
�Bist du dir sicher das du es machen willst?�, frage ich sie.
�Nat�rlich. Ich liebe Erik und er mich. Was ist daran falsch?�, sie wird erregt. Dass sie so reagiert h�tte ich nicht erwartet.
�Nichts. Ich w�re mir nur �ber die Gef�hle bei Ash nicht im Klaren.�, meinte ich und sie lachte.
�Du kannst Ash nicht mit Erik vergleichen. Erik geht nicht mit jeder ins Bett.�, das klang ziemlich herablassend.
�Wie meinst du das?�, hacke ich nach.
�Na, zuerst mit dir, dann erf�hrst du dass er seine Freundin betr�gt und nachdem sie nicht mehr zusammen sind, will er wieder was von dir. Sobald du nicht mehr interessant bist, sucht er sich doch eh wieder ne neue.�, meinte sie und ich war fassungslos.
�Nein, das w�rde er nicht machen.�, sage ich und merke, wie meine Stimme zittert.
�Nat�rlich macht er es. Du willst es nur nicht wahrhaben.�, sagt sie. Das war genug. Ich lege auf.
Immer noch fassungslos sah ich auf den H�rer. Irgendwie hatte sie Recht, da muss ich ihr zustimmen. Der Gedanke, dass er wenn ich weg bin sich wieder mit einer Anderen vergn�gen k�nnte, besch�ftigt mich. Wie damals bei Celine. Doch warum sollte er es machen?
�Ich liebe dich!�, h�rte ich ihn immer wieder in Gedanken sagen. Meinte er es ernst? Vicky hat mich verwirrt. Warum zweifelt sie an seinen Gef�hlen? Weil er dich schon einmal verletzt hat, denke ich und frage mich, ob er es wieder tun w�rde?
An diesem Tag falle ich in einen unruhigen Schlaf und schiebe diese Frage auf morgen.
Nein! Ich will jetzt nicht aufstehen. Es ist ein so sch�ner Tag und den w�rde ich am Liebsten im Bett verbringen. Mein Blick f�llt auf die Uhr neben mir. Vermutlich muss er auch aufstehen. Langsam stehe ich auf und gehe ins Bad.
***
Der Tag war schnell um. Ich kam heim und das Telefon klingelte.
�Hallo?�, sagte ich und hoffte, dass er dran w�re.
�Hi Ally.�, es war Vicky. Meine Wut stieg.
�Ich wollte dir sagen, dass es nicht okay war was ich gesagt habe. Aber v�llig unrecht habe ich auch wieder nicht, stimmt�s?�, fragte sie und ich konnte es nicht fassen.
�Tut mir leid Vicky, aber ich finde nicht, dass du recht hast. Es ist falsch �ber ihn zu urteilen, er wird es nicht wieder machen und damit ist das Gespr�ch f�r mich beendet.�, sagte ich und legte auf. Kurz darauf klingelte es erneut, ich nahm an, dass sie es ist. Nachdem es aber ununterbrochen schellte, nahm ich ab.
�Hey!�, sagte Ash gutgelaunt in den H�rer. Ich l�chelte, gut das er nichts von dem Gespr�ch wusste.
�Hi! Wie geht�s?�, er st�hnte auf.
�Ich bin voll k.o. Tanz- und Gesangstraining machen mich fertig.�, ich konnte ihn mir vorstellen�
�Ja, es ist schon eine Umstellung zwischen arbeiten und relaxen, oder?�, ich h�rte ihn l�cheln.
�Was machst du noch?�
�Ich nehm jetzt ein sch�nes Bad.�, sagte ich und h�re ihn seufzen.
�Kann ich mitkommen?�, ich konnte mir genau seine blauen Augen vorstellen, dieser bittende Blick bei dem ich nicht widerstehen konnte.
�Ja, bitte��, ich sah etwas traurig auf ein Foto von Vicky und mir. Es war noch nicht so alt, aber jetzt war alles anders.
�Ich w�r so gern bei dir.�, sagt er in einer Tonlage, die ich nicht gewohnt bin. So gef�hlvoll�
�Ich auch. Ich mach dann Schluss, okay?�, frage ich und w�nschte wir k�nnte noch lange reden.
�Ja, ist okay. Ich liebe dich.�
�Ich liebe dich auch.�, ich l�chle und lege auf.
Warum tut sie das? Vermutlich wird es nicht lange dauern, bis sie zur�ckfliegt. Vielleicht merkt Erik dann, wie gemein sie sein kann�
Die Wanne ist voll und ich steige hinein, ich schlie�e meine Augen und fange an zu tr�umen�
***
�Nein!�, schreie ich und renne aus dem Raum. Das ist ein Traum, es ist nicht real, sage ich immer wieder und sinke auf den Boden. Ich h�re seine Stimme und zucke zusammen. So schnell es geht, verlasse ich das Haus und renne zum Strand. Wieso hat er es getan? Ich blicke auf das Meer, es erscheint so ruhig und gleichzeitig so undurchschaubar.
�Ally!�, h�re ich ihn rufen. Langsam drehe ich mich um und er ist nur noch wenige Meter von mir entfernt. Er fasst nach meiner Hand, doch ich ziehe sie weg. Der Schmerz ist noch zu gro�.
�Es tut mir leid. Ich war mir nicht dar�ber im Klaren was ich mache. Bitte verzeih mir.�
***
Sein Gesicht wird unscharf und verschwommen. Langsam �ffne ich die Augen und merke, dass ich noch immer in der Badewanne sitze und es nur ein Traum war. Leider war er so real und ich bin mir nicht sicher, ob er es nicht doch noch einmal macht�
Langsam steige ich aus der Wanne und denke, dass er es nicht noch einmal machen wird. Hoffe ich jedenfalls�
Ich f�ne mir die Haare und betrachte mich im Spiegel. Was er wohl gerade macht?
~ In Orlando ~
�Wie kommst du darauf?�, fragt Erik Vicky.
�Na, er hat es doch schon einmal gemacht, glaubst du nicht, er wird nicht wieder machen?�, fragte sie ihn und er seufzte.
�Nein, ich glaube, dass er es nicht wieder machen wird. Ich h�tte genauso wie Ally reagiert, verstehst du? Wenn jemand sagen w�rde, dass meine Freundin mich eh schon betrogen hat, und ich verzeihe ihr. Dann sagt sie, dass meine Freundin es wieder machen w�rde, ich w�rde es nicht glauben. Tut mir leid, wenn du das anders siehst.�, es folgte Schweigen.
�Wieso glaubt ihr daran? Er erscheint mir so, wie wenn er es immer wieder machen w�rde.�
�Nein. Du kennst ihn nicht richtig. Ich bin jeden Tag mit ihm zusammen und er ist nicht der Typ, der einen Fehler 2-mal macht.�, unterbrach Erik sie Daraufhin legte sie auf und Erik legte kopfsch�ttelnd auf.�
~ Unterdessen ~
Als ich am n�chsten Morgen aufwachte, schien die Sonne in mein Zimmer und ich l�chelte. Der Wecker ging gerade los und ich war gut gelaunt.
Die Woche verging wie im Flug und ehe ich mich versah, war Freitag. Schade dass ich ihn nicht sehen konnte, dachte ich mir und stellte meine Tasche auf den Tisch.
Das ist jetzt 2 Monate her und ich bin noch immer mit Ashley zusammen. Die Entfernung ist ein Problem. In letzter Zeit streiten wir uns fast nur noch, es ist nicht so geworden, wie ich es mir erhofft habe.
In einigen Wochen ist Weihnachten. Vermutlich hat er da frei, hoffentlich sind wir da noch zusammen�
�Hallo?�, ich kann mir denken, dass er es ist.
�Hi Ally. Ich bin�s. Wie geht�s dir?�, fragt er.
�Mir geht�s gut. Und dir? Ich vermisse dich.�, er seufzt.
�Mir auch. Denkst du denn ich vermisse dich nicht? Leider kann ich nicht immer kommen, wenn du rufst.�, nicht schon wieder, denke ich mir und blicke auf den Boden.
�Das erwarte ich auch nicht. Ich habe es blo� erw�hnt, ich konnte nicht wissen, dass du so reagierst.�, sage ich etwas lauter, als ich eigentlich wollte. Im gleichen Moment bereue ich es schon wieder.
�Wieso erw�hnst du das immer wieder? Hast du Spass daran?�, schreit er in den H�rer.
�Nat�rlich, was denkst du denn? Ich bin froh, wenn ich dich so lange nicht sehe��, sage ich. Super, wir haben wieder einmal Streit.
�Na dann kannst du ja froh sein, dass ich nicht da bin.�, sagt er und ich merke, wie mir Tr�nen in die Augen steigen. Wieso passiert es immer?
�Es tut mir leid Ashley.�, sage ich und h�re ihn schweigen.
�Ja, mir tut es auch leid.�, sagt er und ich l�chle.
�Ich w�rde Weihnachten gerne mit dir verbringen.�, sage ich und hoffe er sieht es genauso.
�Ja, ich auch. Da kriegen wir auch frei. Ich fliege nach Redding, zu meiner Familie. W�re es m�glich, dass du kommen k�nntest?�, fragt er und ich nicke.
�Ja, ich komme. Am 26. feiere ich aber vermutlich mit meiner Familie Weihnachten. Ich habe sie schon l�nger nicht gesehen, verstehst du?�
�Ja, es ist okay.�
�W�rdest du mitkommen?�
�Ja, sehr gerne.�, sagt er und ich l�chle.
�Was machst du gerade?�, frage ich ihn und h�re wie er l�chelt.
�Wir haben sp�ter noch ein Fotoshooting und dann noch ein Inteview. Dann ist der Tag eh schon fast rum. Und du?�, sagt er und ich nicke.
�Ich habe jetzt Feierabend. Ich lese noch etwas und treffe mich sp�ter noch mit Sarah. Vermutlich gehen wir ins Kino.�, vermutlich w�rde er gerne mitkommen.
�Dann noch viel Spass. Ich muss aufh�ren. Ich liebe dich.�
�Ich liebe dich auch und dir auch noch viel Spass.�, ich h�re wie er l�chelt.
�Den wird ich vermutlich nicht haben, aber danke. Bye Ally.�, sagt er noch und ich werde etwas traurig. Gerade erschien die Entfernung so gering und jetzt?
�Bye Ashley.�, sage ich noch und h�re ein Klicken in der der Leitung. Er hat aufgelegt.
~ Tage sp�ter ~
�Glaubst du die gef�llt ihm?�, frage ich Sarah und sehe immer noch auf die Uhr. Sie nickt.
�Ja, sie wird ihm sicher gefallen. Sei nicht so unsicher.�, sagt sie und l�chelt mich an. Ich erwidere es und kaufe die Uhr.
Wir laufen noch in ein paar Gesch�fte und trinken noch einen Kaffee.
�Du freust dich schon ihn zu sehen, oder?�, ich nicke. Noch 2 Wochen�
***
Gerade bin ich angekommen und sehe keine Spur von ihm. Das f�ngt ja super an. Ich sehe mich suchend nach ihm um und lasse mich schlie�lich auf einen Stuhl fallen. Hoffentlich kommt er bald...
�Hey!�, er sieht mich gl�cklich an. Ich sehe auf meine Uhr und l�chle ihn an. Er schnappt sich meine Tasche und wir verlassen den Flughafen.
~ Etwas sp�ter ~
Ashley liegt im Bett und h�lt die Bettdecke etwas h�her, damit ich noch unter sie schl�pfen kann.
�Wie findest du sie so?�, fragt er mich und ich l�chle.
�Ich finde sie ganz nett.�, er nickt.
�Das ist sch�n, sie m�gen dich n�mlich auch.�, sagt er und k�sst mich. Ich schlie�e die Augen und blicke in seinen blauen.
�Gute Nacht.�, sage ich und er l�chelt.
�Gute Nacht.�, er umarmt mich und wir schlafen ein.
�Komm schon, honey.�, sagt Ashley immer wieder und ich �ffne langsam meine Augen.
�Willst du nicht langsam aufstehen?�, fragt er mich und k�sst mich. Ich sehe ihn an und er zieht mich aus dem Bett.
�Ist ja schon okay. Ich geh ins Bad.�, er grinst triumphierend und ich gehe kopfsch�ttelnd ins Bad.
***
�Frohe Weihnachten Ashley.�, sage ich und halte ihm mein Geschenk entgegen. Er sieht mich frech an und �ffnet es.
�Danke. Sie ist toll.�, er umarmt mich und ich l�chle.
�Hier. Mach es auf.�, ich l�se die Schleife und �ffne die Schachtel. Ein Medalione erscheint und er sieht mich unsicher an.
�Danke. Es ist wundersch�n.�, er l�chelt mich an und beugt sich zu mir herunter. Ich genie�e diesen Augenblick, denn wer wei�, wann es wieder so sein wird? Ashley scheint zu merken, wor�ber ich nachdenke und l�chelt mich aufmunternd an.
�Hey. Jetzt sind wir zusammen, genie� es einfach.�, ich nicke und schon hat er mich mit seinem Grinsen angesteckt. Wie macht er das nur immer?
Mein Blick schweift zu dem gro�en Christbaum, der in der Mitte des Raumes steht. Oben ist ein gro�er goldener Stern. Erinnerungen an die ganzen Weihnachten kommen wieder�
~ Flashback ~
�Wann kommt denn Santa Claus?�, hatte ich meinen Dad gefragt. Seinen �berraschten Gesichtsausdruck sehe ich noch deutlich vor mir. Damals war ich noch nicht in der Schule. Die Nacht erschien mir immer endlos lang, bis es endlich soweit war.
~ Flashback Ende ~
�Ich weiss nicht mehr, was ich bekam, nur noch eins, dass der Christbaum damals besonders sch�n war. Noch besser als dieser hier.
Unwillk�rlich muss ich l�cheln. Ich sp�re Ashley�s Hand auf meiner Schulter, ich sehe ihn an und er l�chelt.
�Er ist sch�n, nicht wahr?�, fragt er und ich nicke.
Der Tag vergeht sehr schnell. Ich kuschle mich an Ash, der nur ein Brummen von sich gibt. Morgen fr�h geht unser Flieger. Dann ist sein Urlaub auch schon wieder vorbei. Langsam werde ich m�de und schlafe ein.