I found myself when I found you
Hi, ich heiße Diana, aber alle nennen mich nur Heidi und bin 17 Jahre jung. Eigentlich komm ich ja aus Germany, aber ich wollte schon immer in den Staaten leben. Und alles was ich mir vornehme schaffe ich auch!! Also werde ich bald in Miami Beach leben. Der wohl geilsten Stadt die ich bis jetzt je gesehen habe... Ich werde mit dem Schiff dahin fahren. Ich finde Flüge einfach nur doof!! Sie sind langweilig und man sitzt immer nur auf seinem Platz. Also habe ich mich entschlossen, mit dem Luxusdampfer in das Land meiner Träume zu fahren! Als ich im Hafen angekommen bin suche ich erst einmal mein Schiff. Als ich das sah, war ich erst mal überwältigt. Dann ging es daran, meine Kajüte zu finden. 2.Deck, einfach nur herrlich!! Alles total schön geräumig und hell gestaltet. Okay, genug gestaunt, jetzt gibt’s erst mal was zu Essen. Das Schiff fährt erst eine halbe Stunde und ich verhungere jetzt schon wieder... Oh man, hoffentlich haben die genug zu Essen mit... *lol* ich hab Probleme i know.... Ich mache mich also auf den Weg zum Speiseabteil. Als ich das gefunden hatte sind auch 20 Minuten vergangen, aber na ja dafür weiß ich jetzt wo der Fitnessraum, die Bar und der Club ist. ... Ich quetsche mich in die Reihe der vor dem Buffet wartenden Leute. Komisch ist nur, dass hier fast nur Mädels im Alter von 14 bis 16 waren. Da ich aber solchen Hunger habe dachte ich nicht darüber nach. Ich machte mich also ans Essen zusammensuchen (7 Kroketten, einmal Fisch, Reis und noch Soße süß- sauer *lecker*) und drehte mich um, um einen Platz zum Essen zu suchen!! Toll, es war nur keiner mehr frei... *stöhn* das fängt ja gut an!! Anscheinend hat ein Wesen der männlichen Spezies mein Suchen bemerkt und kommt auf mich zu!! „Kann es sein, dass du noch einen Platz zum Essen brauchst??“ fragt mich dieser doch nicht schlecht aussehende Typ in englisch!! „Na klar, ist ja alles voll und ich hab Hunger” antworte ich mit einem zuckersüßem Lächeln. Der Kerl führt mich zu seinem Tisch. Dort sitzen noch 6 andere Männer! „Achso, ich bin Dan. Das sind Ash, Erik, Jake ,Trev, Mike und Mike!“ stellt er alle vor. „Hi, ich heiße Diana, aber ihr könnt mich Heidi nennen“ stelle auch ich mich vor. Kaum hab ich das gesagt, fang ich auch schon an zu fressen. Aber wirklich zu fressen!! Die Jungs gucken mich etwas irritiert an. „Was?? Ich verhungere hier fast“ gab ich nur von mir und fresse weiter. Die Jungs gucken sich nur gegenseitig an und fingen dann auch an zu... ja was war das dann?? Schlingen?? Na es war jedenfalls noch schlimmer als bei mir!! „So, ich werde dann mal wieder gehen!“ sage ich nachdem ich fertig mit Essen war. „Bye, vielleicht sehen wir uns ja mal wieder“ sagen alle im Chor. Ich winke noch einmal und ging dann. Beim rausgehen spüre ich verachtende Blicke von den ganzen Teenies. Aber ich mache mir nix draus, wäre ja noch schöner. In meiner „Luxuskajüte“ angekommen knalle ich mich aufs Bett und schlief erst einmal für drei Stunden ein. Als ich wieder aufgewacht bin, ist es draußen dunkel und mir schlecht. Seekrank, na klasse fängt ja super an, aber das Essen war lecker, aber ein zweites mal möchte ich das trotzdem nicht wiedersehen. Ich beschließe also ein wenig an Deck zu gehen. Ich schnappe mir also meine Jacke und gehe hoch. Es ist kalt draußen. Ich ging an die Reling und schaue ein wenig über das Wasser. Ich habe auf einmal Bilder aus Titanic vor mir... *lol* man bin ich blöd. Aber es war schön, alles ruhig und besänftigt. Einfach nur schön und schon geht’s mir auch wieder gut. Ich werde durch eine laute Stimme hinter mir wieder in die Realität zurück geholt. Ich drehe mich um und vor mir steht ein 1,85m großer, schlanker, blonder Typ. Ich sehe zu ihm hoch. Ich kann seine geilen, unbeschreiblichen grünen Augen sehen. „Hi, ich bin Leo“ stelle er sich schon vor. In Englisch! Ich musste lachen! Er schaute mich verwundert an. „Ach nix, ich musste nur gerade (wieder einmal) an den Film Titanic denken. Wenn du mal kein schlechtes Omen bist Leo.“ Erkläre ich ihm. Man, wir sind in Germany losgefahren, aber alle reden mit mir Englisch. Hab ich ein Schild auf dem Rücken, wo draufsteht „Bitte redet mit mir Englisch??“ „Mh... was machst du denn um die Uhrzeit ganz alleine hier draußen??“ frage er mich dann. „Ich konnte nicht mehr schlafen und zudem wurde ich da unten mit der Zeit seekrank“ erzähl ich ihm. Wir beschlissen ein wenig an Deck rumzulatschen. „Frierst du???“ fragt er mich nach ca. eine halbe Stunde an Deck spazieren. „Ja, es ist schon saukalt. Lass uns wieder runter gehen, okay??“ schlag ich ihm vor. Er nicke und wir gehen runter zu der kleinen Bar. Dort spendiert er mir eine heiße Schokolade. Wie nett von ihm...Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gut die tut. An sich der ganze Typ ist geil. Ich glaube ich war auf dem Besten Wege mich in ihn zu verlieben. „Ich weiß noch eine andere Möglichkeit wie dir ganz schnell wieder warm wird!“ sage Leo, als ich gerade eine großen Schluck genommen hatte. Vor lauter Schreck verschlucke ich mich und bekomm mich vor Husten nicht mehr ein. „W... was meinst du damit??“ frage ich ihn etwas geschockt. „Lass dich überraschen“ sage er, stand auf und gibt mir seine Hand. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aber ich gebe ihm meine Hand und er zieht mich hinter sich mit. „Ich weiß ja nicht, was du jetzt von mir denkst, aber ich bring dich jetzt zu einer richtig geilen Party!“ sagt er. Er muss bemerkt haben, dass ich mich nicht so ganz wohlfühle. Ich atme leise erleichtert auf. Wir kommen vor dem Zimmer 269 an. „Mh, wohnst du da??“ frage ich ihn. „Nein, aber ein paar ganz gute Kumpels von mir! Du wirst sie mögen. Und die geben jetzt ne Party, wo nur die schönsten Mädels mitfeiern dürfen!“ strahl er mich an. Hä?? Wie jetzt, nur die schönsten Mädels?? Was ist das?? So was wie Christian Ammers Hühnerpartys oder doch schon ein Edelpuff?? Ich schau ihn nur skeptisch an. „Hey, vertrau mir!“ sage er und will mich beruhigen. Toll, ich soll einem (mega geilen) Typen vertrauen, den ich gerade mal eine halbe Stunde kenne?? Doch zum weiter nachdenken komm ich nicht, da er schon die Tür öffne. Ich trau meinen Augen kaum. Die Kabine ist ja ein halbes Schloss. Und wen sah ich darin?? Die 6 Typen, bei denen ich heute am Tisch gesessen hab!! Sofort verliere ich die Gedanken, von wegen Hühnerparty und so. Denn wie ich schon am Tisch mitbekommen hatte waren die Typen echt nett. „Hi!!! Ich hab doch gesagt, dass wir uns noch mal wieder sehen“ Kommt Dan zu mir. Er kam mir total nah, zu nah?? Er legt seine Arme um meine Taille und... mein Handy klingel!! Gott sei dank!! Wer weiß was das jetzt geworden wäre... „Ja?? Hi Süße, ich bin’s Schnubbi!“ kommt eine bekannte Stimme durch den Hörer. Mein Schnubbi ist meine Beste. Sie ist schon vorgefahren um den ganzen Papierkram wegen der Umsiedlung und so zu regeln. „Gibt es einen bestimmten Grund warum du anrufst??“ „Na eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass wir wenn du ankommst gleich zu nem Konzi gehen. Von der hier angesagtesten Boyband! O-TOWN heißen die!“ erzählt sie mir ganz begeistert??“ „O-TOWN??“ wiederhol ich wohl etwas zu laut, denn alle in dem Raum drehen sich zu mir um ups... „Kenn ich nicht“ sag ich schulterzuckend. „Egal, die wirst du ja dann kennenlernen. Der eine, Erik ist so was von geil, was geileres gibt’s auf diesem Planeten nicht!“ schwärm sie mir vor. „Schnubbi, sei mir nicht böse, aber ich bin hier in einer Kajüte mit 6 Typen die echt nicht von schlechten Eltern sind! Hab dich gaaaanz dolle lieb. Baba“ sage ich und lege auf. Ich drehte mich um und alle starren immer noch auf mich. „Was?? Bricht hinter mir ein Feuer aus, oder warum gafft ihr mich so an??“ frage ich etwas gereizt. „Ach ne, es ist nix“ sagen alle gleichzeitig. Der Rest der Party ist einfach nur mega geil, obwohl ich das einzige Girl da war. Die Jungs wissen echt wie man gute Partys machte. Na gut, vielleicht lag es auch nur daran, dass ich die ganze Zeit mit Leo getanzt hab... So gegen 4.oo Uhr schlaf ich dann aber doch in Leo´s Armen ein. Am nächsten Morgen werde ich dann munter, da irgend so‘n Volltrottel Musik angemacht hat. Okay, es ist mein Lieblingslied „Girlfriend“ von N SYNC, und der Trottel war Dan, aber trotzdem... Ich bemerke, dass mich Ash die ganze Zeit ansieht. Ich hasse es, wenn mich Leute beobachten vor allem im Schlaf. Aber ich laß mir nichts anmerken. Immerhin lieg ich in den Armen der Person die ich liebe. Ja, dass kann man echt sagen ich habe mich echt in ihn verliebt. „Ähm, habt ihr auch so Hunger??“ frage Erik ganz erwartungsvoll. „Na klar, wir haben immer Hunger!“ geb ich nur zum besten und ging Richtung Speiseraum. Die Jungs (samt Leo) kommen mir hinterhergerannt. „Ihr braucht gar nicht so rennen, ich bin eh schneller als ihr“ rief ich den Boys zu und renne auch los. Nach ca. 3 Minuten rennen (ich sag’s euch, Sport ist Mord) bin ich die erste am Buffet, dank meines Langzeitgedächtnisses fand ich es diesmal echt schnell und da und nehm mir von allen schööööööön viel, hab ja durch diesen Spurt Hunger bekommen. Dann kommen die Jungs angeschnauft. Ich sah sie nur vernichtend an. Ha, Girlpower!! Den Rest des Tages lege ich mich dann aufs Deck und will mich sonnen, als Ash dann auf einmal vor mir steht. Und er mich dann zum Volleyball spielen mitschleift... Und das bei mir Sportskanone *lol* Aber naja.... Ich hab mir wahrscheinlich 3 Fingernägel abgebrochen... *schock* Am Abend fragen die Boys dann, was wir heute machen wollen. Ich sah zu Leo, der in dem Moment auch zu mir sieht und er versteht was ich sagen will. „Wir zwei haben heute schon was vor“ sate er und kam in meine Richtung und legte seine Arme um meine Taille. Und schon wieder merke ich Blicke. Ich meine nicht diese normalen Blicke, sondern diese besonderen, eindringlichen Blicke. Aber ich tat so, als ob ich es nicht merken würde. Plötzlich fängt irgendein Handy an zu klingeln. Wir gucken und alle gegenseitig an und von allen kam "Ich hab meins stumm geschalten“ Toll... „Ich hab meins gar nicht mit, glaub ich“ Geisterhandy, juhu!!! „Ja, hallo hier ist die Mailbox von mir“ geht es auf einmal laut los. „Ups“ quiek ich und renne zu meinem Handtuch. Und was liegt da?? Mein dämlich vibrierendes Handy. Ich nehm schnell ab. „Hallo??“ frage ich in der Hoffnung, dass die Person noch dran ist. „Hi, ich bin’s Caro“ „Was gibt’s??“ „Ich wollte dir nur schnell das neuste aus Germany erzählen...“ Und schon fängt sie an zu erzählen. Überschwemmung, Politikkram, irgendwelche Morde bla bla bla. Eigentlich will ich es ja nicht wissen, aber irgendwie doch. „Und mh....gibt’s was neues aus der Musikszene??“ frage ich noch. Ich kann nicht ohne Musik leben, also muss ich immer auf dem neusten Stand sein. „Ja, Germany hat eine neue Nummer 1- O-TOWN!!“ sage sie. „Menno, alle kennen O-TOWN nur ich nicht... Das macht mich langsam fertig....“ sage ich langsam verzweifelnd ins Handy, als ob dieses Ding mich trösten könnte. Und schon wieder gucken „meine“ Jungs ganz komisch bei dem Wort O-TOWN... „Na gut Caro, ich muss jetzt weiter Volleyball spielen... baba“ sage ich und lege auf. „Klitze kleine Frage, kennt ihr ne Band namens O-TOWN?? Die sind in Germany gerade auf 1 und ich hab keinen Schimmer wer das ist“ frag ich die Boys. „Wie, w... die sind bei euch auf 1??“ fragt Erik ganz strahlend. „Ja!!“ sag ich und die Jungs fingen an rumzuspringen. „Hallo?? Wer ist das?? Ich meine, nicht das ich neugierig bin, aber die sind in den Staaten auch super bekannt, laut Schnubbi und ich will doch wissen was da abgeht“ „Ähm, nö die kennen wir nicht“ kam es von Jake. Ich gucke die Jungs alle mit meinem „Das-könnt-ihr-eurer-Oma-erzählen-Blick an. Aber sie gehen einfach wieder aufs Volleyballfeld. Dann eben nicht!! Ich will’s schon gar nicht mehr wissen. Wir spielen noch bis 17.00 Uhr, dann muss ich mich auch langsam für das „Date“ mit Leo fertig machen. „Du weißt aber, dass du noch 2 ½ Stunden hast, ja??“ fragt Leo etwas verwirrt. „Ja klar“ geb ich nur zum Besten und war auch schon weg. 2 ½ Stunden, dass schaff ich nie... Kerle haben ja keine Ahnung, was für ein Aufwand ist, so gut auszusehen... *lol* ich werde eingebildet, ich merk das schon *g* Aber dann schaff ich es doch. Ich hab mein blaues Kleid angezogen, dass ungefähr bis zum Knie ging, meine blau glitzernden Highheels an und hatte meine Haare mit einer Klemme festgesteckt. So, jetzt noch ein bisschen Make up und ich bin fertig um auf die Menschheit losgelassen zu werden... Toll, und wo treffen wir uns jetzt?? Mist, mein Akku vom Handy ist runter. Naja, ich hoffe er ist bei den Boys!! Ich mach mich also auf den Weg runter zu der Kabine der Boys, oder besser gesagt, versuche dahin zu kommen. Vor der Tür stehen nämlich die ganzen Teenies. Ich hab‘s dann aber doch geschafft, mich bis an die Tür vor zu kämpfen, klopfe und ruf dabei „Ich bin’s, Heidi!“ „Was wollt ihr hier eigentlich??“ fragte ich in die Menge und als die Tür langsam aufging und Leo vor mir steht antworten einige der Groupies „O-TOWN“ hä?? Was jetzt?? Ich stehe jetzt in der Kajüte der Boys. Die Jungs hatten das Gekreische mitbekommen... „Ihr kennt O-TOWN also nicht??“ frage ich sehr sarkastisch. „Wir...“ fing Jake an. „Wir wollten nicht, dass du nur mit uns rumhängst, weil du weißt das wir Stars sind“ versuche Erik die Boys dann zu rechtfertigen. „Wir dachten, dass wenn du das weißt nicht mehr so bist wie du vorher warst“ fügt Dan noch hinzu. „Ach ja, wie war ich denn vorher“ ich weiß echt nicht, was ich von dem Ganzen hier halten solle. „Süß“ sage Ash dann nach einer kurzen Stille. „und verrückt“ ergänzt er sich noch selber. Ich gucke ihn an und wurde rot. Jetzt hab ich mich endlich hingesetzt. „Sorry Jungs, ich weiß nicht, was ich jetzt von euch denken soll. Ich glaub, ich geh erst mal. Ich muss nachdenken“ sage ich und stand schon wieder auf. „Kommst du wieder??“ fragt Leo. „Ich weiß nicht...“ sage ich verwirrt. „Bitte, wir wollen dich nicht verlieren“ sagt Ash in einem Ton, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ich gehe aus dem Raum, ohne mich noch einmal umzudrehen oder noch etwas zu sagen. Ach nö, jetzt nicht durch die Groupies. „Leute, ihr wollt doch zu O-TOWN, oder??“ ruf ich laut. „JA!!“ kommt es im Chor. „Habt ihr die da drin schon gesehen??“ frage ich wieder. „NEIN“ und der Chor klingt jetzt traurig. Oh, eine Tüte Mitleid bitte... „Ja könnt ihr ja auch nicht, die sind eine Etage höher...“ alle gucken mich an und rennen zur Treppe. Groupies... so leicht verarschbar. Nun kann ich aber in Ruhe an Deck gehen. Ich gehe zum Pool und lasse meine Beine im lauwarmen Wasser baumeln. Ich kenne O-TOWN, toll... Wenigstens sind die nicht eingebildet oder so. Ich hab aber nicht lange Zeit für mich alleine. Ich hörte Schritte. „Können wir uns zu dir setzen??“ fragt Leo. Ich dreh mich um und da stehen Leo und Ash. „Mh...“ kommt es nur von mir und Ash setzt sich rechts von mir und Leo links. „Wir wollten dich echt nicht belügen. Es tut uns echt leid“ fängt Ash leise an. Ich musst lächeln. „Wie hast du das eigentlich geschafft, dass die ganzen Groupies auf einmal weg waren?“ fragt mich Leo erstaunt. „weibliche Intelligenz“ kommt es nur von mir und Ash muss lächeln. Das hat man auf der Wasseroberfläche gesehen. „Ach Sweetie...“ sagt Leo und nimmt mich in den Arm. Ich musst wieder lächeln. Ich sehe ihm in die Augen, unsere Lippen kommen sich näher und näher und... Ash springt in den Pool und spritzt uns nass. Was soll das denn jetzt?? Volltrottel... Ich seh ihn mit meinem „Hau- jetzt- lieber- ganz schnell- ab- Blick“ an. Doch er grinst mich nur doof an. „Na warte, dass kriegst du wieder“ schreie ich ihn schon fast an und springe mit meinem super tollen Sommerkleid in den Pool. Als ich wieder aufgetaucht bin, schwimmt Ash auch schon vor mir. Ich seh ihn nur an und hole dann einen ganz großen Schub aus und spritzte ihm alles ins Gesicht. Als er sich das Wasser aus den Augen gewischt hatt taucht ich ganz schnell unter und schwimme unter seinen Beinen durch. Als er mitgekriegt, dass ich weg war sucht er mich vergeblich vor sich. „Ash“ ruf ich und er dreht sich um. PATSCH!! Schon wieder eine Kelle in Ash´s Gesicht. Wir spritzen uns noch ein paar mal voll, bis ich bemerke, dass Leo nicht mehr da war. „Ash, weißt du wo Leo hin ist??“ Er schaut sich um „Keine Ahnung, vielleicht ist ihm kalt geworden.“ sagt er und ich hab schon wieder Wasser im Gesicht. „Hey“ quiekt ich nur hervor und schon wieder Wasserschlacht. Auf einmal bekom ich auch Wasser von hinten ab. Ich dreht mich um und... da war Leo mit dem Rest der Boys. Und die haben alle natürlich nichts besseres zu tun, als alle mich vollzuspritzen.... „Ey, das ist unfair!! Einer gegen sechs!“ beschwere ich mich, aber stört das jemand?? NEIN!! Aber irgendwie hab ich es mit Ash´s Hilfe dann doch geschafft!! Die restliche Zeit mit den Boys ist super relaxed und total cool. Dann war der letzte Abend da und wir beschließen noch was essen zu gehen. „Heidi, hast du was dagegen, wenn wir zur Karaoke Show gehen??“ fragt mich Erik dann mal zwischen einem komisch aussehenden, undefinierbaren Hamburger und Chicken McNuggets. „Nö, so lange ich nicht selber singen muss“ sage ich und biss genüsslich in mein Stück Pizza!! Mh, ich liebe Pizza! Erik grinst mich nur doof von der Seite an, das hab ich mitgekriegt, mir aber nichts draus gemacht. Auf einmal kam eine Riesen Horde von Groupies an und versammelt sich um unseren Tisch. Die Jungs geben fleißig Autogramme und der größere Rest der Meute glotzte mir beim Essen zu. MIR, die das ja so ab kann.... Nach 30 Sekunden reicht‘s mir. „Ey sagt mal, habt ihr Hunger oder warum gafft ihr mich so beim Essen an“ „Ash hat drauf geguckt“ sagt auf einmal so ein Groupie die ja noch nicht mal über die Tischkante gucken kann. Nein, ich bin gar nicht ironisch. „Meinst du damit, dass ihr mich hier nur so dämlich beim Essen begafft, weil Ash sich DIESES Stück Pizza angeguckt hat?!?“ frage ich mit so viel Sarkasmus in der Stimme, dass es nicht mehr geht. Die Jungs müssen so in etwa verstanden haben um was es ging und können sich ein breites Grinsen nicht verkneifen!! „Ihr könnt es haben!“ sag ich und schmeiß es in die Menge. Auf einmal stürzten sich 15 Groupies auf das Stück Pizza. Na klasse, jetzt wird mein schönes tolles Stück Pizza von irgendwelchen Groupies zerdrückt. Ich gucke zu den Boys rüber, die mit offenen Mündern das Geschehen betrachten. Sie scheinen das was sie sehen nicht richtig zu glauben. Ich zucke nur mit den Schulten und nehme mir ein Stück von Ash´s Pizza, denn wegen ihm musste ich mein Stück Pizza ja den Fans ,wie sie die Boys immer nennen, zum Fraß vorwerfen. Ich glaube, er konnte in dem Moment Gedanken lesen und grinste mich nur breit an.... „Was wollt ihr heute Abend eigentlich singen??“ frage ich auf einmal. Erik zuckt mit den Schultern, genau wie Jake, Dan, Trev und Leo. „Also, ich weiß schon was ich singe...“ sagte Ash auf einmal. Alle gucken ihn an und sogar dir Groupie Horde hält ihre Klappe, aber alle! Keiner sagt mehr was... „Aber ich sag’s noch nicht!“ redet er nach 2 Minuten voller Ruhe weiter. „Na gut, dann bis heute Abend. Treffen wir uns wie immer?“ frage ich noch und die Boys nicken. Tja Girls ,wenn ihr wüßtet, wo wir uns treffen. „Vergesst es Girls, da kommt ihr nicht hin.“ sage ich nur und jetzt gucken sie alle ganz bedröppelt... hihi kann halt nicht jeder so ein Glück haben wie ich. War das eigentlich Glück oder Schicksal, dass ich Leo und die Boys von O-TOWN getroffen hab?? Und selbst wenn, nach der Überfahrt werde ich die Boys eh nur noch im TV sehen. Aber mehr auch nicht. Urlaubsbekanntschaft!! Das geht mir auf dem Weg zu meiner „Luxuskajüte“ im Kopf rum... Naja wenn ich mein... So, was zieh ich heute an?? Ich bin für das glänzende Oberteil mit meiner Lieblings Jeans. Mit der hat Ash mich mal in Pool geschmissen. Als ich die Jeans in der Hand hab muss ich an Ash denken. Was ist zwischen ihm und mir?? Bild ich mir das nur ein, oder ist da mehr von seiner Seite aus?? Ich meine, ich hab Leo, aber was wäre wenn er nicht da wäre?? Ash uns Leo sehen sich ja schon irgendwie ähnlich... Als ich auf die Uhr schaue schrecke ich aus meinen Gedanken. Nur noch 20 Minuten. Das schaffe ich nie!! Okay, ganz schnell die Klamotten angezogen, über die Jeans noch so ein Netz gehangen und ab ins Bad. Gott sei Dank hab ich mein Kreppeisen vorhin schon angemacht. Haare gekreppt, noch etwas Make up aufgelegt, noch ein prüfender Blick im Spiegel und zur Tür, Tür aufgerissen und <bring> <bring> Ahhh, ich krieg nen Anfall, muss dieses dämliche Handy jetzt klingeln?? Hätte ich es doch nur nicht wieder aufgeladen, aber was macht man nicht alles um erreichbar zu sein? „Hallo??“ gehe ich genervt ran. „Ja, Hi Schnegge ich bin’s Schnubbi. Stör ich??“ fragt sie etwas eingeschüchtert?? „Schnubbi, um ehrlich gesagt JA! Ich muss in 2 Minuten oben an Board sein und hab keine Tasche fürs Handy. Gibt’s nen Grund, warum du anrufst??“ versuch ich ihr möglichst schonend beizubringen. „Wollte nur fragen, wie es dir geht“ „Gut, du Schnubbi ich muss jetzt! Baba Hab dich lieb“ und schon hab ich aufgelegt. Ich werd’s ihr zu Hause erklären. Ich renne den ersten Teil der Treppe hoch, doch dann lass ich mir Zeit. Ash kommt eh wieder zu spät. Hi hi. Am Pool angekommen seh´ ich auch schon alle. Wow, sogar Kröte ,also Ash, ist da. Leo kommt auf mich zu gelaufen und gibt mir einen Kuss. „Du siehst super aus“ sagt er noch und wir gehen zu den anderen. „Wow“ kommt von dem Rest im Chor. „Leute, jetzt kriegt euch wieder ein“ sag ich nur genervt und gehe einfach und wie ein Schwarm Fische folgen mir alle. Jetzt lacht mich aus oder nicht, ich fühl mich auf den Arsch geklotzt. Dann sind wir in dem Saal angekommen, wo die Karaokeshow steigen soll. Trev hat uns was zu trinken geholt. Dann gings los. Oh bitte, die ersten Kandidaten hätten lieber wegbleiben sollen... Ich meine, ich kann ja auch nicht singen, aber das tu ich doch nicht noch allen auf die Nase binden, oder?? Dann geht mein Leo vor, mit Ash im Schlepptau. Die ersten Töne erklingen von... Girlfriend!! Einem meiner fave Songs. Aber, stopp!! Warum steht Ash da jetzt auch auf der Bühne und guckt MICH an?!? Okay, das ist nur Einbildung. Hinter mir steht bestimmt ein total süßes Girl. Ich drehe mich unbemerkt um und... da steht ne Transe, na Klasse... Okay, ich denk mir jetzt nichts weiter dabei... Als die beiden nach ihrem geilen Auftritt fertig waren ging Leo zu dem Moderator und bequatschte irgendwas mit dem. Nach ca. einer Stunde mit wirklich guten Kandidaten kommt auf einmal so ein Moderator auf die Bühne. „Und unsere letzte Kandidatin weiß noch nichts von ihrem Glück“ fängt er an und ich platze dazwischen „Die Arme“ ,aber natürlich so das mich nicht alle hören konnten, logisch!! „Zwei unserer männlichen Kandidaten haben sich gewünscht, dass Diana für uns jetzt Bombastic von Britney Spears singt. Und euer Wunsch ist uns Befehl“ sagt er uns zwinkert Leo und Ash zu. Ich kill sie. Ich guck die beiden nur stinke sauer von der Seite an und geh langsam vor zur Bühne. Wirklich langsam. „Bitte lieber Gott, lass jetzt was passieren.... Feuer, Überflutung, Stromausfall oder noch besser, ein Eisberg. Alles, aber lass mich da jetzt nicht singen müssen“ hoff ich noch, aber hat das was gebracht?? NEIN! Ich steh jetzt hier auf der Bühne. Die ersten Töne von „Bombastic“ erklingen. „Leute, der Song heißt anders, aber ich weiß gerade net wie.“ Denk ich mir noch. Und dann sing ich einfach. Am Anfang noch total schüchtern und schief, aber das Publikum hat Party gemacht, also hab ich mich anstecken lassen und hab noch lauter und schiefer gesungen als vorher und ich riskierte sogar einen Blick auf O-TOWN. Wieso gucken die mich so an?? Irgendwie begeistert und erstaunt zugleich. Toll, was soll ich da jetzt draus schlußfolgern?? Der Song ist zu Ende. Und alle applaudieren. Hallo Leute?? Ich hab hier gesungen... Und was machen meine sechs Pappenheimer?? Die stehen auf und jubeln. Hallo?? Ich werfe ihnen einen richtig super bösen Blick zu, doch das stört die nicht. Das stört die nicht im geringsten....Ich geh wieder zu den Boys an den Tisch und trinke meine Cola weiter. Die Jungs gucken mich alle an und Leo kommt und umarmt mich von hinten. „Ich hab ne super Sängerin als Freundin“ sagt er und grinst. In dem Moment spucke ich alles was ich gerade getrunken habe auf. Genau auf Ash´s T-Shirt. Toll. „Was?? Ich und super Sängerin?? NEVER!!“ sag ich nur zu den Boys. “Ach so Ash, dein T-Shirt ist dreckig“ sage ich zu ihm und zeige auf sein Shirt. „Oh“ sagt er und wird rot und geht aufs Klo...Den Rest des Abends hatten wir nur noch Spaß. Nach dem die Disko zu gemacht hatte (und das 3.00 Uhr früh) sind wir noch zum Pool gegangen –unserem Pool. Jake hatte aus dem Club noch ne Flasche Sekt mitgehen lassen. Die hat Trev (dieser Idiot) doch tatsächlich in den Pool geworfen. „Toll Trev, die Flasche holst DU!“ motze ich ihn voll und in dem Moment schmeißt mich Ash in den Pool. Ich aber blitzgegenwärtig greife nach hinten und erwische noch sein Shirt. Okay, jetzt sind wir zwei im Pool und die anderen 5 sind am totlachen. „Lacht nicht so doof, helft uns lieber....“ protestiere ich, aber die Jungs sind nur noch mehr am Abfeiern und kommen natürlich nicht.. „Na gut, dann nicht“ sage ich und schwimme zu der Sektflasche „Komm Ash....“ sag ich noch im hinschwimmen. Ich nehme die Flasche, mach sie auf... na gut, ich hab’s versucht. Mir ist die dämliche Flasche immer wieder aus den Händen gerutscht. „Hey Honey, geh weg ich mach das schon“ flüstert mir Ash ins Ohr. „Honey??“ frag ich ihn leise, dass es keiner hört. Warum weiß ich aber auch nicht. Ash grinst mich nur ganz breit an und es poppt. Die Flasche ist auf. Ich greif sei mir, ohne das sie ins Wasser fällt und trinke erst mal. Die Jungs gucken in dem Moment nicht schlecht. Entweder weil ich die halbe Flasche auf Ex trinke, oder weil wir sie alleine trinken. Ich geb die Flasche Ash und er trinkt den Rest. Er schwimmt ganz nah an mich ran, legt seine Hände um meine Hüften, zieht mich noch näher an sich ran, so dass ich seinen Atem spüren kann und...<tatütata> auf einmal geht eine Sirene los! Ash und ich erschrecken und bemerken, was wir da gerade fast getan haben. „Liebe Fahrgäste! Wir möchten sie bitten, sich so schnell es geht an Deck und an die Rettungsboote zu begeben. Auf unserem Schiff ist ein kleines Feuer ausgebrochen. Aber machen sie sich keine Sorge, dass ist reine Vorsichtsmaßnahme! Vielen Dank für ihr Verständnis“ Verständnis?? Welches Verständnis. Auf diesem Luxusdampfer bricht einfach mal so ein Feuer aus. Das heißt, alle Groupies kommen hier hoch!! Nein, die werden doch sicherlich alle ganz friedlich mit ihrem Teddybären im Arm schlafen und von O-TOWN träumen... und da werden die das gar nicht gehört haben.... Wie auch der Rest der Passagiere. Aber wieso bricht das Feuer jetzt aus?? Wieso nicht als ich auf die Bühne sollte?? Nach rund zehn Minuten hat sich kaum ein Passagier an Deck verirrt. Kein Wunder, 4.oo Uhr schlafen ja auch alle. „ Sehr geehrte Passagiere, das Problem mit dem Feuer hat sich erledigt. Sie können wieder in ihre Kabinen gehen. Danke!“ Püh... Idiot!! Auf einmal wird mir bewusst, dass ich immer noch mit Ash im Pool bin. So langsam bemerkt das auch Leo. Und der ist stock zu... „Hey Ash, mach dich nicht an meine Freundin ran“ sagt er und grinst. Ich steige aus dem Pool und nehme mir ein Handtuch das dort anscheinend vergessen wurde. „Jungs, ich bin müde. Ich geh ins Bett“ sag ich nur und bin schon dabei mich umzudrehen und zu gehen, als Ash mich auf einmal ruft. „Du kannst doch nicht so einfach gehen.“ Sagt er und Wasser tropft von seiner Nase. Ich wische die Wassertropfen vorsichtig weg „Wieso, ich bin müde und das Handtuch bring ich morgen wieder her. Das merkt schon keiner“ sage ich und schaue in seine blauen Augen. „Das mein ich nicht und das weißt du auch“ Ich schaue ihn nur fragend an. „Wir hätten uns fast geküsst und du tust so, als wäre nichts gewesen!“ Ich lege meinen Finger auf seine Lippen, die schon etwas blau angelaufen sind. „Kann ich nachher noch mal zu dir kommen??“ frage ich ihn und er nickt nur verwirrt. „Ich kann nicht so tun, als wäre nichts gewesen“ sagte ich. Wir gingen dann zusammen zu seiner Kabine. „Mh, ich zieh mich nur noch um, okay??“ sage ich ihm und renne noch mal schnell zu meiner Kabine und ziehe mich um. Nach 5 Minuten klopfe ich an seine Tür und er ruft „Herein“ ich mache die Tür auf und mich hauts fast um.... Ash steht da vor mir, nur mit einem Handtuch um den Hüften bekleidet. Ich lächle ihn nur an und er verschwindet wieder ins Bad. Als er nach 10 Minuten rauskommt hat er auch nicht mehr an als ne Boxershorts. Ich stehe vom Bett wieder auf und stell mich vor ihn. „Ash, das von vorhin, dass...“ weiter komme ich nicht, denn schon küsst er mich. „Ash...“ versuche ich es erneut. „Honey, ich muss dir das sagen“ unterbrach er mich. Ich schaute ich nur an. „Ash, können wir bitte heute Mittag weiter drüber reden?? Ich möchte jetzt eigentlich schlafen“ sagte ich ihm diesmal. Und er stimmte zu. Ich hatte Angst, jetzt weiter zu reden. Ich hatte Angst davor, was noch alles ans Licht kommen würde. Ich legte mich in sein Bett und er lief ums Bett herum. Ich wollte bei ihm schlafen, warum auch immer zudem in mein Bett hätte ich es nicht mehr geschafft, dazu war ich 5.oo Uhr früh echt zu müde zu. Ich schlief zwar sehr schnell ein, doch ich merkte noch wie Ash seinen Arm um mich legte, aber ich sagte nichts mehr. Am nächsten Morgen wurde ich von Kaffeegeruch geweckt. Ich machte die Augen auf und sah Ash mit einem Tablett vor mir stehen. „Morgen Honey“ sagte er und strahlte mich an. In dem Moment hatte ich Flugzeuge im Bauch. Er setzte das Tablett ab und setzte sich zu mir ans Bett. „Honey, ich, ich...“ weiter kam er nicht, denn Leo stand in der Tür. „Hi Mausi, da bist du ja. Man, ich hab dich schon überall gesucht. Wo warst du denn??“ überhäufte er mich mit Fragen und küsste mich. Doch ich brach den Kuss ab. „Mh... ja Hi! Ich war die ganze Zeit hier bei Ash. Ich wollte ihn heute Früh nicht alleine lassen. Er war mir zu betrunken.“ sagte ich ihm und wunderte mich, dass er mir nicht ansah, wie sehr ich ihn belogen hatte. „Ach meine Süße, du bist die Beste“ sagte er. Aber warum wollte ich eigentlich bei Ash schlafen?? Ich weiß es selber nicht. Ich wollte einfach nur bei ihm sein. Vielleicht wollte ich auch den Kuss. Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts mehr! „Ich geh mich dann mal umziehen“ sagte ich uns stand auf. Ich sah Ash noch mal kurz in die Augen und ging zur Tür raus. Ich ließ mir beim umziehen besonders viel Zeit uns packte auch gleich meinen Koffer. Immerhin sollten wir in neun Stunden anlegen. Als ich wieder rauskam war es bereits Mittag. Ich ging dahin wo ich die Jungs vermutete und auch nicht enttäuscht wurde. Im Speiseabteil. Jungs, ihr seid so durchschaubar!! Ich setzte mich wie immer zwischen Ash und Leo. Ich wollte ja nicht, dass Leo oder die anderen Boys irgendwas mitbekommen. Da ich keinen großen Hunger hatte, nahm ich mir ne Gabel und aß ein bisschen von Ash´s Salat und Leos Nudelauflauf mit.„Hey Ash, was ist denn heute nur mit dir los?? Das letzte mal warst du so drauf, als du wegen Shelli solchen Liebeskummer hattest“ sagte Erik plötzlich. Ich sah kurz zu Ash und dann zu Leo. „Ja, vielleicht habe ich ja Liebeskummer, na und?? Ich bin auch nur ein Mensch, also lasst mich doch!“ sagte er dann super genervt. „ Ey Sorry Man, wusste ja nicht das es so schlimm um dich steht. Wer ist denn die Glückliche???“ Hakte er noch mal nach. Das war zu viel für Ash und er stand auf vom Tisch, raus aus dem Speiseabteil. „Ich red noch mal mit ihm“ sagte ich und stand auf, als Jake noch sagte „Man könnte fast denken, du hättest was mit Ash. So viel wie ihr in der letzten Zeit zusammen hängt“ Sehr unpassender Satz Jake. „Hey, meine Süße gehört zu mir und da hat Ash gar keinen Platz in ihrem Herzen“ sagte Leo und nahm mich um das noch mal zu verdeutlichen in den Arm. Wenn er doch nur Recht hätte. Ich kümmerte mich nicht weiter um die Jungs und ging Ash hinterher. „Ash, warte. Bitte“ rief ich ihm hinterher. Und tatsächlich, er blieb stehen. Ich kam ihm langsam näher. Als er sich umdrehte sah ich Tränen in seinen Augen. „Hey, was ist denn los??“ fragte ich und versuchte ihm in die Augen zu sehen. „Können wir bitte an Deck gehen??“ fragte er. Ich nickte. Auf dem Weg nach oben sagte er nichts und ich hielt es besser auch nichts zu sagen. „Es... es ist wie Erik es gesagt hat, ich habe mich verliebt. Aber das Problem ist“ fing er an. „Leo!“ unterbrach ich ihn. Er sah mich geschockt an. „Du... du weißt das...“ ich ließ ihn nicht weiter reden und küsste ihn. Seine Lippen waren so weich und zärtlich. „Ash ich liebe dich...“ fing ich an. Ja scheiße, es war um mich geschehen. Er strahlte bei den Worten. „Aber, ich liebe auch Leo. Ash, ich weiß nicht was ich tun soll“ Er nahm mich in den Arm. Wir gingen zu einer Bank und setzten uns. Ich legte meinen Kopf in seinen Schoß und schlief ein. „Hey Süße, wir sind gleich da. Da vorne ist Amerika!“ sagte er und küsste mich auf die Stirn. NEIN!! Bitte nicht, ich will noch nicht da sein. Ich setzte mich wieder hin und sah ihm in die Augen. „Wir sollten zu den andern gehen“ sagte ich und ging. Ash kam auch und als wir bei den anderen waren sagten wir ihnen, dass wie gleich da sein. „Liebe Passagieren. Wir werden in wenigen Minuten unser Ankunftsziel Miami Beach erreichen. Wir bitten sie, sich für die Ankunft fertig zu machen. Wir danken für die Reise mit Watertours“ kam es auch schon aus den Lautsprechern. Ash und ich gingen zu meiner Kajüte. Ash sagte, er würde meinen schweren Koffer tragen. „Was wird nun aus uns?“ fragte Ash, als wir in der Kabine angekommen sind. Ich drehte mich um und sagte „Ich weiß es nicht. Ich weiß es echt nicht. Ich liebe dich und möchte mit dir zusammen sein. Aber das würde eh nicht gut gehen. Du bist ständig auf Achse und ich?? Ash egal was passiert“ ich ging näher auf ihn zu „Du sollst wissen, dass ich dich liebe. Aber es würde nicht gut gehen. Ich erspare dir und mir den Kummer“ sagte ich und Ash fing an zu weinen. Dann war das Schiff auch schon im Hafen angekommen. „Ich will nicht raus“ sagte er auf einmal. „Ich will bei dir bleiben“ ergänzte er sich selbst. Ich wischte die Tränen aus seinem Gesicht und nahm einen Koffer und ging raus. Da hatte er keine Wahl und nahm meine restlichen zwei Koffer und kam mir hinterher. Als ich an Deck angekommen war sah ich auch schon gleich mein Schnubbi. Sie war ja nicht zu übersehen. Sie und Mary (ihre Schwester, sie war nur auf Urlaub hier) hatten auf ein riesiges Tuch geschrieben: „Welcome to Amerika Schnegge!!“ ich musste lachen als ich sie sah. Als ich an dem Steg angekommen war ließ ich meinen Koffer stehen und rannte zu ihr. Ich umarmte sie so fest ich nur konnte, bis sie auf einmal los lies. „Ahhh“ schrie sie mir auf einmal ins Ohr. „Da sind O-TOWN. Und die kommen von deinem Schiff!“ Ach ja stimmt ja, die Boys hatte ich total vergessen. Doch die Jungs kamen schon auf mich zu. „Du wolltest wohl gehen ohne dich von uns zu verabschieden??“ fragte Dan gespielt beleidigt. „Nein, nie im Leben. Zudem hat Ash doch noch meine Koffer!“ Antwortete ich ihm gleich. Schnubbi ist die Kinnlade runtergefallen. Sie hatte mir ja die ganze Zeit von Erik geschwärmt. „Mh Erik, das ist mein Schnubbi. Aber du darfst nur Andrea sagen!“ stellte ich ihm meine Beste vor. Und die anderen bekamen ihren Namen dann schon mit. Und wie war das, stand Mary auf Jake oder Trev?? Ach ja, Jake! „Jake, das ist Mary!“ Tada, ich bin doch gut. Alle schön vorgestellt. „Ich muss noch was holen“ sagte Leo zu mir. Jetzt unterhielten sich alle miteinander, nur Ash stand noch da. Ich ging zu ihm „Was macht ihr jetzt eigentlich in Miami Beach???“ fragte ich ihn. „Schnegge, hast du was dagegen, wenn die Boys bei uns wohnen, so lange sie hier in Miami Beach sind??“ fragte mich mein Schnubbi, die Erik wohl gerade das gleiche gefragt haben musste. Ich grinste und schaute Ash an „Na klar“ antwortete ich. Und auch jetzt grinste Ash über beide Ohren. Wie soll ich das jetzt einschätzen?? Ich meine, ich habe ihm doch erklärt, dass das mit uns nichts werden würde... Ich mach mir schon wieder zu viele Gedanken. „Hey, was ist denn mit dir los??“ fragte mich mein Schnubbi in Deutsch als wir alle im Auto saßen und zu unserer eigenen kleinen Wohnung fuhren. Na so klein war sie auch nicht. Wir haben 6 Räume, also bitte. „Das wäre unfair den anderen gegenüber wenn ich dir das jetzt in deutsch erkläre und in englisch geht das net!“ sagte ich ihr nur kurz. Bis wir zu Hause waren hab ich nur geschwiegen. Aber mein Schnubbi scheint‘ s richtig erwischt zu haben. Sie uns Erik flirten was das Zeug hält. Als wir zu Hause angekommen waren hab ich erst mal meine ganzen Koffer in meinem Zimmer verstaut und mich aufs Bett gehauen, mir mein Handy geschnappt und erst mal ganz brav zu Hause angerufen und dann noch Caro... Ich hab ihr noch nichts von O-TOWN erzählt. Sie kommt nämlich in 2 Tagen und da wäre die Überraschung ja größer wenn ich ihr nichts erzähle... Nach ca. 45 Minuten bin ich dann wieder raus zu den anderen. Als ich zur Tür rausgekommen bin fragt mich mein Schnubbi fragt gleich ob ich eingeschlafen bin. „Nein, bin ich nicht“ als ich gucke, was die Boys machen trau ich meinen Augen kaum. Mary knutscht gerade mit Jake. Als Ash mich sieht muss er anfangen zu lachen. Junge, halt’s Maul. Aber die zwei lassen sich ja nicht mal stören...So könnte es mir jetzt auch gehen, aber Leo ist ja da... Nein, ich habe mich für Leo entschieden!! Das mit Ash würde eh nicht klappen. Wir quatschten den ganzen Abend bis es dann ans Abendessen ging. „Schnegge hilfst du mir mal bitte mal mit den Pizzen!“ sagte sie und ich folgte ihr in die Küche. „Boah, Erik ist ja soooo süß“ fing sie gleich an. Ich konnte mir das Smilen nicht verkneifen. „Und was ist denn nun mit dir los??“ fragte sie mich nur. „Ach nix, mein Leben ist super, ich hab mich nur in zwei Typen verknallt. Mit dem einen kann ich zusammen sein, mit dem anderen wär ich gern“ antwortet ich so sarkastisch, dass es mich schon fast umhaute. „Ash und Leo, stimmt’s??“ fragte sie mich. Ich nickte nur. „Ach Schatz“ sagte sie und nahm mich in den Arm. „Komm, die anderen haben Hunger“ sage ich. Immerhin muss das Leben weiter gehen. Und ich hab ja Leo. Wir haben uns die Pizza schmecken lassen. Naja Salami- Pizza schmeckt ja immer super lecker. Als ich mir das Stück Pizza anguckte musste ich auf einmal so was von loslachen. Schnubbi und Mary guckten mich nur an, aber die Jungs mussten in dem Moment auch an den Groupie Krieg denken und lachte alle mit. Trev hat es dann gerade so geschafft, den beiden das zu erklären, warum wir uns hier zereiern. Die beiden fanden das zwar auch lustig, aber halt nicht zum abkringeln, so wie wir. „Wer schläft jetzt eigentlich wo??“ fragte Mary nach dem wir uns wieder eingekriegt haben. „Also Erik schläft bei mir“ platze mein Schnubbi gleich raus. Ach ja, mein Schnubbi... jetzt weiß ich wieder warum ich dich so lieb hab... „Dann schläft Jake aber auch bei mir“ entgegnete Mary auch gleich. „Und ich schlafe bei meiner Süßen“ sagte Leo und ich musste zu Ash gucken. Ich sah wie traurig er war, aber es durfte mich nicht interessieren. „Dann schlafen zwei im Gästezimmer und einer muss auf die Couch. Wer meldet sich freiwillig?“ fragte Schnubbi in die Runde. „Okay, ich schlafe auf der Couch“ erklärte sich Ash bereit. „Nehmt‘ s mir nicht übel, aber ich bin müde. Ich geh ins Bett“ sagte Leo dann. Ich nickte ihm zu. „Ich komme dann nach“ Und auch nach einer halben Stunde verabschiedeten sich Schnubbi und Erik und Mary und Jake. Trev, Dan, Ash und ich quatschten noch über Gott und die Welt. Naja, vor allem was sie noch so alles machen wollen und wie sie als Band zusammengekommen sind. Immerhin musste ich ja meinen Wissensrückstand auf Schnubbi, Mary und Caro wegmachen. Aber nach einer Stunde verabschiedeten sich auch Dan und Trev. Toll, jetzt nach dem ich mindestens zwei Liter Cola getrunken hatte, sollte ich ins Bett?? Toll... „Bleibst du noch?“ fragte mich Ash und er sah mir in die Augen. „Ich wird erst mal ins Bad gehen. Dann werde ich sehen“ antwortete ich ihm. Ich verschwand also ins Bad und nach 45 Minuten kam ich wieder raus. Fragt mich bitte nicht was ich in der Zeit gemacht hab. Ich glaube, ich habe nur die ganze Zeit vorm Spiegel gestanden und mich gefragt, was das nun werden soll und mich (wieder einmal) für Leo entschieden. „Ash, ich habe noch einmal nachgedacht“ in seinem Gesicht breitete sich ein Lächeln aus. „Ich bin mir jetzt 100%ig sicher, dass ich bei Leo bleibe.“ sagte ich und ging zu Leo. Ich kuschelte mich an ihn und schlief auch sehr schnell ein. Ich schlief fest wie ein Bär. Als mich mein Schnubbi dann weckte war es bereits 4 Uhr nachmittags. Oh, da hab ich wohl ein bisschen zu lange gepennt. „Denk dran, Caro kommt morgen“ erinnerte mich mein Schnubbi. „Ja, ich räume nachher noch ein bisschen auf“ sagte ich noch verpennt und quälte mich aus dem Bett, aus meiner Tür raus direkt zum Bad. So sollte mich doch keiner sehen. „Morgen Schatz“ sagte ich zu Leo und küsste ihn. „Morgen Süße“ antwortete er mir nur lächelnd. Nach dem ich ausgiebig geduscht hatte ging ich wieder raus. Endlich wieder Mensch *juhu* „So, ich muss jetzt noch aufräumen und was macht ihr?“ fragte ich die Boys. „Also, ich helfe dir Schnegge“ sagte mein Schnubbi. „Ja, und wir müssen alle zu nem Pressetermin. Und Leo und Mary kommen mit, wenn du nichts dagegen hast. Es könnte aber länger dauern“ erklärte mir Trev. „Ja ist okay!“ antwortete ich nur kurz und schon waren sie alle weg wenn das bei denen immer so hektisch abgeht, na halleluja... „Dann machen wir uns mal an die Arbeit“ sagten Schnubbi und ich im Chor. Und schon ging‘ s ans putzen. Als die Bude nach drei Stunden super blitze blank war schmissen wir uns auf die Couch, und aßen unser hart verdientes Eis, dass Schnubbi schon geholt hatte. Sie hatte Erdbeere und ich mein heiß geliebtes Schoko. Aber das schmeckte anders als das in Germany. Und dann schliefen wir schon wieder ein. Wir haben auch gar nicht mehr mitgekriegt, wie die Jungs und Mary gekommen waren. Am nächsten Morgen wurden wir mit einem herrlichen Frühstück geweckt. Das war lecker. Noch schnell ab in die Dusche und schon musste ich auch los. Als ich am Flughafen angekommen bin hab ich meine Caro auch schon gesehen. Sie steht an dem Gepäckträgerdrehding und wartet auf ihre Koffer. Ich stelle mich leise hinter sie und schreie schön laut „Welcome in Amerika“ so dass sie erschrickt. „Hi“ grinse ich sie an und sie fällt mir in die Arme. „Na los, schnapp dir deine Koffer, zu Hause wartet eine Überraschung auf dich“ sage ich und schnapp mir ihren ersten Koffer. Sie nimmt ihren 2. Koffer. „Was willst du denn mit so viel Gepäck? Du bleibst doch nur zwei Wochen“ frage ich sie „Ja, aber ich will hier doch auch shoppen gehen“ Typisch Caro. Wir fahren also so schnell wies geht nach Hause, wo die Jungs schon warten und extra für sie singen wollen, dass hab ich super arrangiert. Da muss ich mich mal selber loben. Sie fällt tot um, dass weiß ich jetzt schon. „So Caro, Augen zu“ fordere ich sie auf als wir vor unserer Haustür stehen. Sie schließt ihre Augen und ich öffne die Tür. Die Jungs fangen an zu singen. Sie reißt die Augen wieder auf und sie fällt nicht um. Schade... hihi... Die Jungs geben ihr alle die Hand, doch Dan scheint ihre gar nicht mehr los zu lassen. Sie schauen sich lange in die Augen. Nein, bitte nicht noch jemand... reichen denn vier glücklich verliebte nicht, müssen es sechs sein?? „Dann küsst euch doch aber auch“ ruft Trev den beiden zu. Er scheint auch bemerkt zuhaben, dass es zwischen den beiden knistert. Und sie tun es tatsächlich. Den Rest des Tages und der Woche haben wir nichts wichtiges mehr gemacht außer uns immer an Strand gepackt. Na und die Boys haben wir nur abends gesehen. Am nächsten Montag wollten Schnubbi, Caro, Mary, Ash, Erik, Dan, Jake und ich shoppen gehen. Nach vier Stunden wollten Caro und Erik noch mal alleine los ziehen. Noch was für ihre Süßen was besorgen. Man, muss Liebe schön sein. Na gut, ich hatte schon was für Leo. Also beschlossen wir, uns in zwei Stunden vor McDoof zu treffen. Alle stimmten zu und gingen ihre Wege. Ich ging noch mal mit Schnubbi los. Schuhe kaufen! Meine Lieblings Beschäftigung. Schnubbi redete die ganze Zeit von Erik und was er ihr wohl mitbringen wollte. Aber Schuhe habe ich deswegen trotzdem nicht gefunden. Nach zwei Stunden waren alle vor McDoof, nur Caro und Erik nicht, also beschlossen wir auf sie zu warten. Als sie aber nach zwei Stunden, fünf Hamburgern und drei Schoko- Milchshakes immer noch nicht da waren sagte ich „Vielleicht sind sie ja nach Hause gegangen.“ und wir fuhren nach Hause. Dort angekommen waren sie immer noch nicht. „Na gut, zu Hause sind sie auch nicht. Sie werden sicher nur die Zeit vergessen haben“ sagte ich zu meinem Schnubbi schulterzuckend. Wir setzen uns aufs Sofa, schalteten den Fernseher ein und bestellten uns was beim Chinesen. Ja, wir sind verfressen, aber uns sieht man es echt nicht an. Und dann schlief ich auch schon ein. Als es ca. Mitternacht war weckten mich die anderen aus meinem schönen Traum von fliegenden Schweinen. Und warum?? Weil die zwei immer noch nicht aufgetaucht waren. Okay, jetzt machte ich mir auch Sorgen. „Los, lasst sie uns suchen!“ schlug Ash vor. Ich nickte nur zustimmend und Trev, Schnubbi, Dan, Jake, Ash und ich machten uns auf den Weg. Leo musste Telefondienst machen, im Falle sie melden sich. Wir suchten die ganze Stadt ab, bis wir nach zwei Stunden auf eine Bank fielen, weil wir müde und erschöpft waren. Ich legte meinen Kopf auf Ash´s Schulter. „Ey, was macht der denn da?“ machte und Jake auf einen Typen aufmerksam der an einem Fahrstuhl arbeitete. Was wir natürlich erst sahen als wir zu ihm hin gingen. Von weitem sah es so aus, als wolle er irgendwo einbrechen. „Da drin sind zwei Menschen eingesperrt“ sagte er uns. Trev, Jake, Dan und Ash halfen dem Mann die Tür des Fahrstuhles aufzubiegen. Und wer war da drin?? Erik und Caro. Doch Caro in Eriks Armen. Als Erik uns sah stand er gleich auf „Andrea, das ist nicht so wie es aussieht“ versuchte er sich gleich zu rechtfertigen. Toll Erik, ganz toll gemacht. Jetzt denken sie doch echt, dass dadrin gelaufen ist. Mein Schnubbi rannte auf einmal weg und Dan hinterher. Erik sah mich mit einem Blick an, von wegen renn ihr doch bitte hinterher. Aber ich fand es besser, die beiden jetzt alleine zu sein. „Komm, lasst uns nach Hause gehen. Die beiden finden schon nach Hause!“ sagte ich kühl und alle stimmten mir zu. Zu Hause angekommen fiel ich sofort aufs Sofa und pennte ein. Das war wesentlich zu viel Streß für mich im Moment. Wenn es jetzt meinem Schnubbi auch noch schlecht gehen würde, dann.... ginge es mir noch schlechter. Ich merkte nur noch, wie Ash es sich dann auch auf dem Sofa bequem gemacht hatte. Am morgen weckte mich mein Schnubbi. „Schnegge, was denkst du über die Sache heute früh?“ fragte sie mich unter Tränen. „Ich wünsch dir auch nen schönen Morgen. Schnubbi, da wird schon nichts gewesen sein. Ich kann es mir nicht vorstellen. Caro hat doch Dan und Erik liebt dich“ sagte ich während ich versuchte mich hinzusetzen. „Und?? Du liebst Ash auch und bist nicht mit ihm zusammen.“ Toll Schnubbi, danke fürs dran erinnern. Da fängt der Tag doch richtig gut an... „Danke, das hätte ich ohne dich ganz vergessen“ sagte ich etwas sauer und ging ins Bad. „Sorry Maus“ hörte ich nur noch. Ich duschte erst mal eiskalt. Okay, jetzt war ich munter. Ich ging aus der Tür und lief genau gegen Ash. Prima, wenn das weiter so geht dann... spring ich aus dem Fenster, ja das werd ich machen. Im Keller gibt’s doch Fenster, oder?. Schnubbi kam auf mich zu gelaufen. „Schnegge, ich werde auf mein Herz hören. Das wird das beste sein. Ich trau ihm auch nicht zu, dass da was gelaufen ist“ und noch während sie das gesagt hatte, sah ich Dan und Caro wieder fröhlich rumknutschen. „Ja, das wird wohl das beste sein“ sagte ich in Gedanken. Schnubbi hatte mich echt zum nachdenken gebracht. Liebe ich Leo mehr als Ash?? Jedes mal wenn ich Ash sehe und ihn nicht küssen kann, geht es mit total schlecht. „Schnegge ist was??“ werde ich wieder in die Realität zurück geholt. „Nein, ich muss nur mein Liebesleben wieder in Ordnung bringen“ sage ich und husche an ihr vorbei, direkt zur Küche, wo Ash gerade Cornflakes isst. „Ich muss mit dir reden“ sage ich und er verschluckt sich an seinen Cornflakes. Er schaut mich an „Warum??“ fragt er irritiert. „Ich... “ stottere ich während er aufsteht und zu mir kommt. „ich....“ versuche ich es weiter, doch er kommt mir noch näher und wir küssen uns. Dann kommt Leo zur Tür rein. Ich schubse Ash schnell weg und er guckt mich komisch an. „Süße, Ash kommt ihr mal bitte mit, ich muss euch was zeigen“ sagt er und wir gucken uns irritiert an. Wir schnappen uns unsere Jacken und gehen mit ihm. Er führt uns zu einer total heruntergekommenen Gegend, wo ihn dann auf einmal eine Gruppe von Typen aufhalten. „Ach wen haben wir denn hier?“ fragt der (so wie es aussieht) Boss von den. „Hey Blackeye hast du ein Problem?“ gibt Leo genervt zurück. „Ja, dich!“ sagt dieser „Blackeye“ wer nennt sich schon so?? Was für Typen kennt Leo überhaupt? Ich gucke Ash ängstlich an, und er zieht mich ein Stück von den Typen weg. Ich sehe die ganze Zeit Leo an und höre schon gar nicht mehr auf den Streit, ich würde sowieso nicht verstehen um was es geht. Die sprechen mir zu undeutlich. Ash scheint es auch nicht richtig zu verstehen. Auf einmal stehen zwei Typen ,die viel stärker als Leo sind, hinter ihm und halten ihn fest. Ash will zu ihm rennen, doch ich halte ihn davon ab. Auf einmal zieht dieser „Blackeye“ eine Waffe, schiebt das Magazin hinein und drückt ab. Der schießt auf Leo. Ich schreie und schon sackt Leo zusammen. Blackeye und seine Bande verschwinden so schnell sie können und ich und Ash rennen zu Leo. Ich merke nur noch wie Wasserfälle aus meinen Augen kommen. „Ich werde... ich werde es wohl nicht überleben. Ash, bitte kümmere dich um mein Baby, versprich mir das“ sagt er schwach. „Nein, das machst gefälligst du“ sagt Ash. „Leo, ich liebe dich du darfst nicht sterben.“ bringe ich unter Tränen raus und küsse ihn. Ash guckt mich verwirrt an. Er scheint auch nicht zu wissen, was wir tun sollen. Und schon höre ich einen Krankenwagen kommen. Die scheinen so was schon gewöhnt zu sein. Er schaut noch mal zu Ash „Bitte versprich es mir“ sagt er und ich sehe Ash nur nicken. „Ich liebe dich“ sagt er noch zu mir und schon werde ich von den Sanitätern weggezogen. Ash nimmt mich in den Arm und versucht mich zu trösten. 15 Minuten lang versuchten sie alles um ihn zu retten. Sie pressten auf ihm herum, versuchten ihn wieder zu beatmen Diese 15 Minuten waren die schlimmsten meines Lebens. Sie kamen mir vor wie Stunden. Dann kam der Arzt zu uns. „Es tut mir leid, wir konnten nichts mehr für ihn tun. Er ist tot.“ Tot?? Leo tot?? Nein, dass kann nicht sein. Der Arzt redet noch weiter, aber ich höre nicht mehr zu. Geistesabwesend befreie ich mich aus Ash´s Armen. Das darf nicht sein. Leo darf nicht tot sein. Nicht Leo. Warum er?? Durfte ich nicht mit einem Menschen glücklich sein? Das sind meine letzten Gedanken, dann klappe ich zusammen. Ich wache nach fünf Minuten im Krankenwagen wieder auf. Ash sitzt neben mir und hält meine Hand. Ich schaue ihn an und in seinen Augen sind Tränen. „Komm, wir gehen nach Hause“ sagt er und hilft mir hoch. Ich bin immer noch geistesabwesend. Mir ist alles egal. Als wir zu Hause angekommen sind, setze ich mich auf die Couch und starre in Richtung TV. Ich weiß, dass mich jetzt alle angucken, aber ich spüre ihre Blicke nicht. Ich spüre zum ersten mal nicht dass ich beobachtet werde. Ich höre nur Ash´s Stimme, aber ich verstehe nicht was er sagt. Ich will nicht wissen was er sagt. Ich denke, dass Ash ihnen jetzt sagt dass Leo tot ist. Aber ich will es auch jetzt nicht glauben. Irgendjemand kommt zu mir auf die Couch und nimmt mich in den Arm. Ich weine wieder los. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Ich schaue zu der Person und erkenne unter dem Tränenschleier in meinen Augen mein Schnubbi, doch ich gucke gleich wieder weg. Ich will nicht, dass mich einer so sieht. So hilflos... Wie konnte man mir meine Liebe wegnehmen? Wieso dürfen alle glücklich sein, nur ich nicht? Das ist nicht fair. Ich sehe die ganze Zeit Leo vor mir. Wie er das erste mal vor mir stand. Wo wir shoppen waren, bei McDoof, wie er erschossen wird und wie er mich das letzte mal angesehen hat. Diesen Augenblick werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Meine Gefühle für Ash sind wie weggeblasen. Die anderen haben dann noch den Notarzt gerufen, der mir eine Beruhigungsspritze gegeben hat. Der nächste Tag ist der schlimmste. Gestern konnte ich noch glauben, dass es nur ein Traum war. Der schlimmste Alptraum meines Lebens. Aber jetzt?? Es ist doch Realität. Dieses Arschloch hat Leo wirklich umgebracht, dass war kein Traum .Ich esse Tage nichts mehr, es ist alles unwichtig geworden. Ich kann und will nichts mehr um mich herum wahr nehmen. Und dann muss Caro zurück nach Germany. Der Tag ihrer Abreise ist gekommen. Ich konnte mich gar nicht um sie kümmern. Ich hatte keine Kraft dazu. „Es tut mir leid!“ sage ich „Was tut dir leid?“ fragt sie mich. „Das ich mich nicht um dich kümmern konnte“ sage ich und nehme sie in den Arm. „Es tut mir leid, dass ich nicht zu Leo´s Beerdigung bleiben kann.“ sagt sie und bei dem Namen Leo zucke ich zusammen. „Bringen dich die anderen zum Flughafen?“ frage ich noch mal. „Ja, alle außer Ash, einer muss ja auf dich aufpassen. Ich hab dich lieb“ sagt sie und steht schon in der Tür. „Ich dich auch“ sage ich noch und schon ist sie weg. Ich schließe die Tür hinter ihr. Ich rutsche die Tür weinend runter und Ash kommt zu mir. Er hockt sich neben mich und guckt mich an. Ich lasse mich auf seien Schulter gleiten und er nimmt mich in den Arm. Als ich mich wieder aufrichte sehe ich in seine Augen. „Ich liebe dich“ sagt er. Doch ich sage nichts. Ich weiß, dass ich Ash noch liebe, aber ich kann es so kurz nach Leo´s Tod nicht sagen. Das wäre Verrat, Leo gegenüber. Unsere Lippen berühren sich, aber eigentlich will ich es nicht, also breche ich den Kuss wieder ab. „Ash, ich kann nicht mit dir zusammen sein. Nicht jetzt“ sage ich und stehe auf. Er nimmt meine Hand und sagt: „Ich warte auf dich. Wenn es sein muss, mein ganzes Leben lang.“ sagt. Oh wie süß von ihm. Ich drehe mich um und schaue ihn an. „Willst du was essen?? Ich mach uns Lasagne.“ schlage ich ihm vor und er steht auch auf. „Klar“ antwortet er. Er deckte den Tisch und ich schob eine Lasagne in den Ofen. Ich muss versuchen wieder in den Alltagstrott rein zukommen. Es kann ja nicht ewig so weiter gehen wie jetzt. Leo hätte das auch nicht gewollt. Ich nehme die Lasagne auf und stelle sie auf den Tisch. Und wir setzen uns an den Tisch und Essen. Wir reden kaum etwas. Ich wüsste auch nicht über was. Als wir aufgegessen haben, kamen die anderen wieder und was haben sie mitgebracht?? Einen riesigen Karton mit Spagetti Bolognaise. Toll, aber für Spagetti hab ich ja immer Platz. Zudem ist gegen Frustessen auch nichts einzuwenden. Also haben wir diesen Haufen an Nudeln und Soße auf nen Teller getan und uns auf die Couch gepflanzt. Richtig edel hat allerdings keiner gegessen. Da wurde gezlutscht und gekleckert, aber die waren so lecker. Zum ersten mal nach Leo´s Tod esse ich wieder was, was mit nicht reingezwängt wird und was mir schmeckt. Wir guckten nebenbei TV. Ich nahm wieder eine Nudel und aß sie, doch leider hatte Ash das andere Ende der Nudel erwischt und so kam es wie es kommen musste, unsere Lippen berührten sich wieder. Als die anderen das sahen guckten sie nicht doof.. Doch ich und Ash lächelten nur. Was sollten wir auch anderes machen?? Danach gingen wir schlafen, da morgen die Beerdigung ist. Ich glaub es nicht, Leo ist noch nicht mal unter der Erde und ich mache mit seinem Freund rum. Ich fühlte mich schlecht, echt scheiße ums genau zu sagen. Aber nach dem ich lange darüber nachgedacht hatte, wie schlecht ich bin, schlief ich ein. Am nächsten Morgen weckte mich Ash mit einem süßen „Aufwachen“ ich ging zu den anderen an den Frühstückstisch, aß allerdings nichts. Vor dem Tag hatte ich mich schon einige Tage gefürchtet. Jetzt musste ich echt Abschied von ihm nehmen. „Ich geh mich dann mal umziehen“ sagte ich und verschwand in mein Zimmer. Ich zog meine schwarze Stoffhose und mein gelbes Oberteil an. Das war Leo´s Lieblings Oberteil. Zudem hätte er nicht gewollt, dass wir alle in ganz schwarz rumrennen. Leo war nicht so einer, der lange traurig war. Dann noch schwarzen Eyeliner und fertig. Als ich wieder rausging, guckten mich alle komisch an. Aber sie guckten auch an mir vorbei. Hinter mir ist Ash gerade aus dem Bad gekommen und als ich ihn sah konnte ich mir das Lächeln nicht verkneifen. Er hatte auch eine schwarze Hose und ein gelbes T-Shirt an. Und er lächelte auch als er mich sah. Der Rest war total in schwarz gekleidet und ich glaube, die kamen sich jetzt doof vor. „Los, lasst und gehen“ sagte Ash und nahm mich an die Hand. Und wir gingen alle. Der Weg zum Friedhof war die Hölle. Bis jetzt konnte ich mir noch einreden, dass Leo nur auf Urlaub gefahren ist oder so, aber wenn er dann unter der Erde liegt?? Als wir an seinem Grab angekommen waren standen mir schon die Tränen in den Augen, was sollte es dann nur werden, wenn ich dann was sagen sollte?? Ich glaube, wenn Ash nicht die ganze Zeit meine Hand gehalten hätte, dann wäre ich umgekippt. Und dann kamen auch vier schwarz gekleidete Männer, die den Sarg von Leo trugen. Ich konnte nicht mehr und fing an mit heulen. Die Männer stellten den Sarg ab und Musik fing an zu spielen. Ich hatte mir Heaven must be missing an angel ausgesucht. Ja, Leo war ein Engel. Er war mein Engel Und den hatte der Himmel jetzt wieder, leider. Ich hätte ihn gerne länger bei mir gehabt. Aber wer weiß wie es mit uns weitergegangen wäre. Dann war das Lied zu Ende und sie ließen Leo langsam in sein Grab. Dann predigte der Pfarrer uns irgendetwas, aber ich hörte nicht zu. Ich starrte nur auf das Loch, wo Leo drin liegt. Was wollte er uns eigentlich zeigen?? Dann spürte ich Blicke. Ich glaube, ich musste jetzt irgendwas sagen. Ich ging vor an das Loch und musste nur noch mehr heulen. Ash kam zu mir und nahm meine Hand wieder. „Ich... ich kann es immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr hier bist. Ich vermisse dich so. Leo, ich liebe dich und werde dich auch immer lieben“ brachte ich unter den Tränen hervor, dann warf ich die Sonnenblume in sein Grab und blieb stehen. Jetzt sagte Ash noch wie sehr er ihn vermisse und das er sein versprechen hält. Ich guckte ihn an. Welches Versprechen?? Er legte seine Hände um meine Taille, zog mich an sich und küsste mich. Ich zog meinen Kopf zurück. Jetzt wusste ich welches Versprechen er meinte. Aber ich hielt es für unangebracht, vor Leo´s Grab rumzuknutschen. Das war taktlos. Wir gingen zurück. Der Rest verabschiedete sich von Leo, doch ich dachte die ganze Zeit nach. Musste Ash mich vor Leos Grab küssen?? Bei seiner Beerdigung?? Dieses Arschloch, er sieht doch wie schlecht es mir ging und der nützt meine Schwäche aus...Wir gingen zurück nach Hause. Ich wollte keinen Leichenschmaus. Wir hätten eh alle nichts runter bekommen, dazu mochten wir ihn alle zu sehr um auf seine Kosten jetzt ein richtiges Essen zu genießen. Wir setzten uns aufs Sofa und taten nichts. Wir saßen die ganze Zeit nur da. Okay, ich saß in Ash´s Armen, aber ich weinte die ganze Zeit nur. Die Nacht war der Horror. Ich konnte die ganze Zeit nicht einschlafen. Ich hatte immer nur Leos Gesicht vor mir. Ich ging in die Küche, um mir etwas zu Trinken zu holen. Doch ich stieß mir den Fuß an irgendetwas und schrie „Aua“ und auf einmal ging das Licht an und Ash schaute mich an. Ach ja, Ash schläft ja auf dem Sofa. „Sorry“ sagte ich nur. Und ging weiter in die Küche. Ash kam mir hinterher. „Ich muss mich entschuldigen“ ich schaute ihn fragend an. „Weil ich dich heute am Grab geküßt habe“ erklärte er mir. Ich nickte „Ist schon okay“ antwortete ich ihm nur knapp. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, rege ich mich nur zu viel auf, und dazu hab ich jetzt echt keine Kraft zu. Nach eine Woche mussten die Boys weiter. Und Mary musste auch wieder los. Das heißt ,wir werden das erste mal Ruhe haben. Das war jetzt nicht negativ gemeint oder so. Ganz im Gegenteil. Durch die anderen musste ich nicht ständig an Leo denken. Müssen die jetzt gehen?? Alle, ich meine okay ich hab noch mein Schnubbi, aber sie ist ja auch nicht die ganze Zeit da... Ich träume die ganze Zeit bis zum Flughafen vor mich hin. Am Flughafen angekommen müssen wir uns erst mal von Mary verabschieden, weil ihr Flieger zu erst geht. Oh Gott, die Abschiedsszene von ihr und Jake war zum Heulen. Aber auch ich musste mich von ihr verabschieden. Ich war froh, dass sie da war, auch wenn sie mir nicht helfen konnte. Ich war froh zu wissen, dass sie da war. Wir winkten alle noch so lange, bis wir sie nicht mehr sahen. Noch 30 Minuten bis die anderen in den Flieger mussten. Wir setzten uns alle in die Halle und Trev und Dan holten für uns alle was zu trinken. Ich hab mir erst mal die Finger an meiner heißen Schokolade verbrannt. Aua!! Erik und Schnubbi haben die ganze halbe Stunde rumgeknutscht. Muss Liebe schön sein. Aber ja das ist sie, wenn man glücklich ist und das war ich, bis ich mich in Ash verliebt habe. Aber was kann er denn dafür? Gegen die Gefühle kann man nichts machen. Ich hatte gespürt wie Ash mich angeguckt hat, aber ich wollte nicht zu ihm sehen. Ich ließ mich lieber von Trev voll quatschen. Und dann war es so weit. „Die Fluggäste des Fluges 5989 von Miami Beach nach New York finden sich bitte am Schalter ein! Also gingen wir alle schweren Herzens da hin. Schnubbi war jetzt schon am abheulen. Ich drückte alle noch einmal ganz ,ganz dolle! Die letzten drei Wochen haben wir jetzt miteinander verbracht. Als ich Ash noch einmal gedrückt hatte, legte er seine Hände um meine Taille, zog mich an sich ran und küsste mich noch mal. Oh Gott, warum kann ich ihm nicht widerstehen?? Dann wurde Ash von Dan weggezogen. „Ich ruf dich an!“ rief er mir noch zu. Ich hoffte, er würde es nicht tun. Zu Hause angekommen musste ich erst mal mein Schnubbi beruhigen. Ich kochte ihr einen Tee und goß ihn in eine Tasse. Als ich ihr die Tasse gab fing sie nur noch mehr an zu weinen. Aus der Tasse hatte Erik mal getrunken. Oh mein armes Schnubbi. Ich weiß wie sie sich fühlt, wenn man seine Liebe nicht mehr sieht. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie Erik wieder sehen wird. Ich nicht... Ich stellte die Tasse ab und nahm sie in den Arm und versuchte sie zu beruhigen. Irgendwann ist sie dann eingeschlafen, also ging ich auch schlafen. Ich deckte sie noch zu und weg war ich. Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, war mein Schnubbi wie ausgewechselt. „Rat mal wer angerufen hat“ Achso... Erik... hätte mich auch gewundert. Und schon fing das Telefon an zu klingeln. Schnubbi stürzte sich regelrecht drauf. „Erik???“ schrie sie ihn Telefon?? Oh Gott, die arme Person die jetzt am anderen Ende der Leitung war. Sie verzog nur das Gesicht und hielt den Hörer in meine Richtung. „Für dich. Ash“ „Ich bin nicht da. Sag ihm, ich schlaf noch oder so was“ Schnubbi guckte mich nur verdutzt an und wimmelte Ash ab. Als sie aufgelegt hatte guckte sie mich fragend an. „Ich kann jetzt nicht mit ihm reden!“ rechtfertigte ich mich wortkarg Sie nickte nur kurz „Ich muss jetzt gehen. Das Jobleben ruft“ sagte sie nur. „Ja, ich muss auch!“ antwortete ich und ging ins Bad und danach auf Arbeit. Ich hatte einen Job als Kellnerin neben Schnubbi´s Hotel ergattern können. So lief das dann jeden Tag und das drei Monate lang, bis zu dem einen Tag. Ich genoss die Arbeit, ich hatte immer was zu tun und hatte keine Zeit zum nachdenken. Okay, eigentlich war es fast nur Streß pur, aber ich wollte mich nicht beschweren. Ich war schon eher von Arbeit wieder zu Hause und ging noch einmal zu Leo´s Grab. Wie so oft in den letzten drei Monaten. Zu Haue angekommen wurde ich mit einem „Schnegge, du hast Post“ durch die ganze Wohnung begrüßt. Ich kam zu Schnubbi angerannt, riss ihr den Brief aus der Hand und schmiss mich aufs Sofa. Ich liebe Post. Ich riss den Brief mehr oder weniger auf und nahm den Brief raus.
Hi
Honey!
Wassup?? Mir geht es ehrlich gesagt scheiße!! Ich vermiss dich ,mehr als alles andere....
Immer wenn ich anrufe lässt du dich verleugnen.
Jedes mal wenn ich irgendein Fan mit Widmung geben muss mit deinem Namen muss ich schlucken.
Wir sind nächste Woche in Redding. Ich würde mich freuen, wenn du und Andrea kommen würdet. Bitte komm!! Ich sterbe sonst...
Ich liebe dich jeden Tag mehr.
Love Ash
Toll... jetzt ist es mir mal gelungen, eine Weile nicht an Ash zu denken und dann kommt so was. Ich gebe Schnubbi den Brief, sie ließt ihn durch und springt wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung. Sie jetzt davon zu überzeugen, dass ich nicht mit will hat sich dann wohl erledigt. Die Woche ist dann wohl oder übel vergangen und ich hatte mir noch Unmengen von Ausreden einfallen lassen, aber nach reichlicher Überlegung waren dann alle Müll. Und als dann auch die Flugtickets angekommen sind, hab ich es endgültig aufgegeben. First Class... Ui nobel... aber ich will aber nicht nach Redding, nicht zu Ash. Ich bin noch nicht bereit, ihn wieder zu sehen...Es sind erst drei Monate vergangen. Wie kann ich mit ihm glücklich sein, wenn ich noch so oft an Leo denken muss?? Doch dann kam der Tag an dem ich zu ihm fliegen musste. Wir machten uns auf den Weg zum Flughafen, nachdem ich Schnubbi mindestens eine halbe Stunde aufgehalten hatte, ich hatte immer irgendwas vergessen uns so, ich meine ,dass das nicht stimmt muss ich ihr ja nicht sagen, nich?? Dann hat sie mich aber doch zum Flughafen gezerrt und wir sitzen in der Empfangshalle. Die ganze Zeit sabbelt irgendein Typ irgendwas, Radio eben und ich lese Zeitung. Wieder mal zum totlachen. Ich schlafe Seite 14 von so einem Klatschblatt auf und wer lächelt mich da nett von der Seite an?? Ash , na klasse. Kann man das noch übertreffen? Aus reiner Neugier was die sich für Sachen ausgedacht haben. Ich lese mir die ersten Zeilen durch und könnte schon wieder abfeiern. Ash hätte angeblich eine geschwängert. Gott, was besseres hätten die sich auch nicht einfallen lassen können. Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als auf einmal We fit together gespielt wird. Ich glaubs nicht... Ich stöhne erst mal auf und Schnubbi, die in Gedanken versunken war schaut mich nur an, hört den Song und fängt auf einmal an rumzuschreien... Ach Schnubbi eben. Dann wurde We fit together „leider“ von der Durchsage „Alle Passagiere des Fluges 2306 von Miami Beach nach Redding finden sich bitte am Schalter ein. Danke!“ unterbrochen. Also machen wir uns auf dem Weg zu dem Schalter wo schon massenweise Leute stehen. Und die sollen da alle in den Vogel passen?? Oh mein Gott, da kriegt man doch Platzangst. Nach langem anstehen kamen wir dann endlich in diesen Metallvogel. Und jeder hatte sogar seinen eigenen Platz. Na wenigstens hatte ich nen Fensterplatz, was mir allerdings nichts genützt hat, da ich eingepennt bin. „Schnegge, aufstehen. Wir sind gleich da!“ weckte mich mein Schnubbi ganz lieb. Ich erinnerte mich kurz an meinen Alptraum der sich dann wohl nicht bewahrheitet hatte. Ich hatte geträumt, dass wir abstürzt und Ash alias Supermann mich rettet. Schnulzig ich weiß. Menno, ich will nicht zu dem Mann. Ich weiß, Millionen von Girls würden mich für verrückt erklären, aber ich will echt nicht. Ich guckte Schnubbi an und sie wusste genau was ich dachte. „Hey, du schaffst das schon!“ munterte sie mich auf, oder besser versucht es. Was ihr allerdings nichts gelingt. Ich will immer noch nicht. Und ich werde das auch nicht schaffen. Ich meine, vielleicht will er ja gar nix mehr von mir. Hey, das ist jetzt Scheiße, dass weiß ich selber. Immerhin vermisst er mich und muss jedes mal schlucken wenn er meinen Namen hört und er hat drunter geschrieben, dass er mich jeden Tag mehr liebt. Aber was ist eigentlich mit mir? Liebe ich ihn noch?? Ich glaube schon, sonst hätte ich nicht so einen Bammel ihn wieder zu sehen. Dann bleibt das Flugzeug stehen. Na gut, raus aus dem Flugzeug, an dem Schalter vorbei. Alles schön langsam, damit ich nicht so schnell zu Ash muss, aber Schnubbi treibt mich nach vorne, also muss ich wohl oder übel weiter. Von weitem sehen wir schon Mike und Mike, die uns abholten. „Die Jungs sind im Moment bei Clive Davis. Wir sollen euch da hinbringen. Die Jungs freuen sich schon auf euch!“ sagte Mike Cronin. „Juhu, jetzt fahren wir zu dem alten Knacker“ sage ich auf Deutsch und mein Schnubbi musste lachen. Die zwei guckten und fragen an aber wir winkten nur ab. Danach führten wir solche „Anstandsgespräche“ wie ich immer sage. Also alles nach dem Motto „Wie geht’s dir und ist heute nicht schönes Wetter. Was habt ihr denn die ganze Zeit gemacht??“ Und so weiter. Zeug das mich jetzt eigentlich nicht interessiert, aber ich bin ja gut erzogen. Dann sind wir vor dem Büro von Clive Davis angekommen. Mike und Mike und mein Schnubbi haben sich hingesetzt. Mein Arsch tat jetzt noch weh, da setzt ich mich doch nicht schon wieder freiwillig hin. Wo leb ich denn?? Die Sekretärin war eigentlich auch ganz nett. Eigentlich wollte sie das Radio ausmachen, aber ich habe sie dann überredet, dass sie es nicht macht. Und dann kam mein absolutes Lieblings Lied „I´m a Slave for you“ von Titney -Ich bin noch Jungfrau- Spears. Und was mach ich immer wenn ich was geiles höre?? Ich sing immer mit. Fragt Schnubbi! Die kann ein Lied davon singen. Plötzlich steht Clive Davis in der Tür und fordert mich auf, unverzüglich meinen Arsch in sein Büro zu bewegen. Okay so hat er’s nicht gesagt... Ui, war ich so laut, ne ich glaube, die Sekretärin hat sich mit dem über Sprechanlage unterhalten. Naja, ich geh also in das Büro und erst mal werde ich ganz lieb von den Boys begrüßt. Erst mal alle knuddeln. Ehrensache! „Setzen sie sich doch“ sagt Clive auf einmal „Diana“ sage ich und er guckt mich komisch an. „Ich heiße nicht sie sondern Diana“ sage ich und setze mein „liebes-Mädchen-Blick“ auf. Die Jungs grinsten nur und ich setzte mich auf Dan´s Schoß, da kein Stuhl mehr frei war und Dan genau vor mir saß. Ich guckte Dan grinsend an als ich von dem Satz „Hast du schon mal über eine Gesangskarriere nachgedacht“ wie vom Blitz getroffen werde „Was?? Nein, weil ich nicht singen kann“ antwortete ich. „Also ich sehe das anders. Ich würde gerne ein Demo mit dir aufnehmen“ redete der weiter. Mir sind fast die Augen ausgefallen. Clive fragt mich ob er ein Demo aufnehmen kann?!?! Ich nicke nur stumm. „Am Besten, wir machen das gleich, bevor du es dir anders überlegt. Hast du Zeit?“ fragt er. Er scheint gemerkt zu haben das ich das noch nicht ganz glaube. „Ja, ich denk schon oder was habt ihr noch mit uns vor??“ frage ich die Jungs. „Nichts weiter....“ antwortet Jake. „Also, ich habe Zeit“ sage ich zu Clive gewandt. Er lächelt nur zufrieden. „Okay, dann lasst uns gehen“ sagt er und steht auf. „Bitte kommt mit!!“ Bitte ich die Jungs die mich natürlich nicht alleine lassen können. Als wir aus Clive´s Büro sind springt mein Schnubbi erst mal ihren Erik in die Arme. Ach ja, muss Liebe schön sein. „Hey, lass ihn noch leben“ sage ich lachen zu meinem Schnubbi, die mir nur einen ratlosen Blick zu wirft. Ich grinse nur und gehe hinter Clive her, der schon halb aus dem Büro gegangen ist und der Rest folgt mir. Als wir dann alle unten in seinem Tonstudio angekommen waren setzten sich die Boys und Schnubbi ,die immer noch nicht wusste was hier los war, auf die Ledercouch die da rum stand. Clive redete mit so einem Tontechniker. Dan kam zu mir und umarmte mich erst mal. „Mach dir keine Sorgen, du schaffst das schon!!“ versuchte er mir Mut zu machen. Warum eigentlich?? Hatte ich Angst?? Nein, eigentlich nicht. „Du kommst aus Deutschland, nicht?“ fragte mich Clive. Ich nickte nur. „Okay, kannst du noch einmal Slave singen??“ fragte er. „Am Besten, du gehst erst mal in den Aufnahmeraum.“ sagte der Tontechniker. Ich ging mit etwas weichen Knien darein und setze die Ohrhörer auf. Da erklangen schon die ersten Töne von I´m a Slave 4 you. Okay, jetzt wird’s ernst dachte ich mir nur und fing an zu singen. Ich vergaß alles um mich herum. Ist besser so, sonst höre ich ja wie ich singe und das ist bestimmt nicht gut. Als ich fertig mit singen war sah ich alle an, aber keiner sagte was oder machte eine Bewegung oder so was. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen?? Immer noch nichts. Langsam kam ich mir blöd vor. Auf einmal sprangen „meine“ Jungs auf und klatschten. Ich glaub, in dem Moment wurde ich rot wie eine Tomate. Und auch Clive schien sich wieder eingekriegt zu haben und klatschte mit. Bitte, Clive klatscht wegen mir?!? Also irgendwie glaub ich, dass ich noch träume oder die sind alle auf Gras oder so... Leute, ich kann doch nicht singen. „Bitte lass mich dich unter Vertrag nehmen“ sagte er ins Mikro. Meine Ohrhörer waren aber so laut eingestellt, dass mir erst mal die Ohren abgefallen sind. „Sorry“ sagte er dann noch mal ganz leise. Ich ging wieder zu den anderen. „Also??“ fragte er. Alle in dem Raum schauten mich gespannt an. „Ich überlege es mir, okay?“ sage ich und auf einmal guckten mich alle blöd an. „Bitte?? Du überlegst es dir?? Das ist deine Chance, nimm die an“ sagte mein Schnubbi in deutsch zu mir. „Klar ist das meine Chance, aber ich will nicht so ein Leben führen wie die Boys. Jeden Tag in einer andren Stadt. Zudem würde ich dich dann nicht mehr sehen. Das will ich nicht.“ antwortete ich. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. „Okay, melde dich, wenn du dich entschieden hast. Ich habe jetzt leider einen anderen Termin“ verabschiedete sich Clive und verschwand. Und auch wir gingen dann mit den Boys ins Hotel. „Warum hast du nicht angenommen??“ fragte mich Jake im Auto. „Weil... weil.... weil ich nicht so ein Leben wie ihr führen will“ sagte ich nur knapp und hart. „Zudem ist mir mein Privatleben wichtiger als das ganze Geld“ Ash guckte mich in dem Moment an. „Ich weiß was du meinst. Man sieht seine Familie, seine Freunde und die Person die man liebt nicht mehr so oft“ sagte er zu mir gewandt. Ich guckte schnell aus dem Fenster. Was soll ich jetzt sagen?? Ich liebe ihn ja auch. Mehr als alles andere. Das ist mir spätestens im Büro von Clive wieder bewusst geworden. Am Hotel angekommen stellte sich heraus, dass das Hotel restlos überbucht ist und unsere Zimmer gerade vergeben wurden. „Dann schlaft ihr halt bei uns. Ist doch auch kein Problem. Andrea bei Erik und Heidi bei Ash“ sagte Trev der wieder mal ein Taktgefühl wie eine Scheibe Brot hatte. Er wusste doch, dass Ash in mich verliebt ist, aber wie es um mich steht weiß er nicht. Aber Widerrede war da zwecklos. Also stellten wir unserer Koffer im Zimmer ab und gingen unter zum Buffet, etwas essen. Wobei ich Ash erzählte, dass er bald Papa wird. Er hat sich glatt an seinem Steak verschluckt. Einfach zum wegschießen. Die anderen guckten mich ganz geschockt an. „Steht im neusten Klatschblatt“ sagte ich und zwinkerte den Boys zu. Nach dem wir dann noch bis 22.oo Uhr uns am Billard versucht hatten gingen wir total müde ins Bett. Ich rannte auf einmal wie von der Biene gestochen in unser Zimmer um als erste ins Bad zu kommen. Wäre Ash zuerst drin, wäre ich morgen noch nicht fertig. Auf dem Flur rief ich den anderen noch „Gute Nacht“ zu und schon war ich verschwunden. Nach 20 Minuten kam ich aus dem Bad wieder raus, doch vor der Tür stand Ash nur noch in Boxershorts. Oh Man sieht der geil aus. Er kam mir ganz nah. Ich schaute in seine blauen Augen und er zog mich näher zu sich. „Honey, du kannst mich doch nicht quälen. Du weißt das ich dich über alles liebe und ich weiß das es dir nicht anders geht.“ weiter lass ich ihn nicht kommen. Ich lege meine Hand in seinen Nacken und ziehe ihn runter zu mir und küsse ihn. Ich beende den Kuss. „Ich habe über uns nachgedacht Ash! Ich liebe dich und will mit die zusammensein.“ bringe ich gerade noch so raus, als er mich wieder und küsst und mich hochhebt. Er legt mich vorsichtig aufs Bett, ohne dass sich unsere Lippen trennen. Wir werden durch ein ständiges gebumse gegen unsere Wand gestört. „Ash, hörst du das??“ frage ich Ash. „Ach, das sind nur Erik und Andrea“ sagt er und will mich wieder küssen. „Was??“ ich stoße Ash von mir weg und kann mir das grinsen nicht verkneifen. „Jetzt komm wieder her“ sagt er und legt sich wieder auf mich. Auf einmal hören wir von der anderen Seite des Raumes irgendwelche Schnulzenmusik. „Und wer hat da gerade seinen Spaß??“ frage ich Ash sarkastisch. „Ja, das ist Dan´s Zimmer“ „Was??“ das kann doch nicht wahr sein. „Hört Dan solche Musik öfters?“ frage ich Ash und er schüttelt mit dem Kopf. „Das letze mal als Caro da war.“ Ich krieg mich nicht mehr ein. „Soll das heißen, der hat jetzt Sex??“ aber Ash kommt schon gar nicht mehr zum antworten, denn ich bin schon aus dem Zimmer und hämmere wie verrückt an Dans Tür. „Mach sofort die Tür auf!! Ich weiß, was du dadrin treibst. Ich weiß nur nicht mit wem“ Die Leute kommen schon aus ihren Zimmern um zu gucken was draußen los ist. Und auch Ash kommt raus und schon macht Dan die Tür auf. „Was fällt dir eigentlich ein?? Du bist mit Caro zusammen“ sage ich während ich Dan bei Seite schiebe und in sein Zimmer gehe. Als ich weiter reden will höre ich nur ein „Hi“ von Richtung Bad. Ich gucke zur Badtür und wer steht da?? Caro!! Oh Scheiße, das ist jetzt peinlich. Ash kann sich vor lachen kaum noch auf den Beinen halten. Ich geh zu Caro und umarme sie erst mal. „Hi und ich glaube, ich muss dann mal wieder gehen!“ sage ich, rausche an Dan mit einem super rotem Kopf vorbei schnapp mir Ash´s Hand und gehe so schnell es geht wieder in unser Hotelzimmer. „Eigentlich sollte das mit Caro ja eine Überraschung werden!“ bringt Ash zwischen seinen Lachanfällen hervor. Ich knall mich nur ins Bett und versuche so schnell wies geht einzuschlafen. Was mir allerdings erst gelingt, als Ash sich neben mich gelegt hat und mich in seinen Arm genommen hat. Ich ärgere mich sogar in meinem Traum über mich auf. Wie kann ich nur so doof sein?? Auf so ne Idee kommen und die Tür halb einschlagen kann auch nur ich kommen. Als wir am nächsten Morgen runter zum frühstücken gehen kommt „Wird es heute passieren?“ von Samajona aus den Boxen. „Die Enkelin des Hotelbesitzers ist Deutsche und kümmert sich um die Musik“ sagt Ash, der wohl gerade meine Gedanken lesen konnte. Als Schnubbi Ash und mich Hand in Hand sieht ist sie nur noch am strahlen. Sogar ich hab es geschafft, mein Liebesleben in den Griff zu kriegen. Ich glaube, wenn ich bei diesem Treffen nicht mit ihm zusammengekommen wäre, dann wäre sie ausgezogen oder so was. „Na, hast du dich gestern noch eingekriegt?“ fragt mich Dan mit einem super breiten Grinsen. Ich hätte ihm am liebsten eine reingeschlagen. Caro und Dan müssen sich das Lachen verkneifen, was ihnen aber eigentlich nicht gewinnt. „Was haben wir denn schon wieder verpasst??“ fragt Trev stellvertretend für die anderen die nur ratlos gucken. „Honey ist gestern etwas ausgetickt, nachdem wir aus Eriks Zimmer komische Geräusche gehört haben“ fängt Ash an und Schnubbi und Erik werden rot wie Tomaten kurz bevor sie geerntet werden. „Und dann kam von Dan auch noch Schnulzenmusik und da hat sie gedacht Dan betrügt Caro und hat erst mal alle Hotelgäste geweckt, weil sie bei Dan fast die Tür eingehauen hat“ erklärt mein liebster Ash allen ganz detailliert. Jetzt kriegen die anderen auch erst mal mit, dass wir da Hand in Hand stehen. Schnubbi steht auf und ich will genau wie sie zum Buffet gehen. „Du hast mir was zu erzählen, also lass uns lieber hoch gehen“ sage ich zu meinem Schnubbi. Sie grinst nur und schon waren wir weg. „Gehen wir zu dir oder zu mir??“ frage ich, da unsere Hotelzimmer ja nebeneinander liegen. „Zu dir“ antwortet sie. Und schon sitzen wir auf dem riesen Bett. „Und, wie kommt’s das ihr jetzt doch zusammen seit?“ will mein Schnubbi gleich wissen. „Ne ne... erst mal bist zu dran !Wie wars??“ werfe ich ein. „Einfach nur super schön. Als ich aus dem Bad kam war alles total romantisch mit Kerzen dekoriert und Erik war auch total lieb aber das ist er ja immer.“ schwärmte sie. “Wie, ihr habt vorher schon mal und du hast mir nicht gesagt? Schäm dich“ Sie wurde knallrot im Gesicht und fragte ungeduldig „Und, wie kommt’s nun, dass ihr zwei doch zusammen seit“ „Ich liebe ihn einfach und er liebt mich. Und ich konnte mich nicht mehr gegen meine Gefühle wehren“ erzählte ich ihr. Und als ich fertig war kam Ash auch schon ins Zimmer. „Hey, wo seit ihr zwei hin?? Wir machen uns schon alle Sorgen um euch“ ich musste nur lächeln und ging zu ihm und wir küssten uns. „Wisst ihr was, ich werde mal zu meinem Erik gehen“ sagte sie und war schon weg. „Wir wollen heute Bowlen gehen, kommst du mit??“ fragte mein Süßer ganz lieb. „Ja klar!“ antwortet ich gleich „Und wann ist euer Konzert??“ fragte ich gleich noch. „Es gibt nur ein kleines Problem. Meine Eltern kommen mit zum Bowlen“ „Wo ist da das Problem?“ unterbrach ich ihn. „Du bist süß. Na und das Konzert ist morgen.“ „Okay!! Ich freu mich schon drauf!!“ Es klopfte an der Tür. „Hi Goofy!“ sagte ich. Dan guckte mich nur doof an. „Goofy??“ Ich musste lachen. Der Gesichtsausdruck zum wegschießen. „Ja, du guckst immer so süß wir Goofy“ erklärte ich ihm kurz. Er schüttelte den Kopf „Tut mir ja leid, dass ich euch stören muss, aber Ash wir müssen los. Zur Pressekonferenz. Ach im übrigen Heide, wenn du mitkommen willst, Caro und Andrea kommen auch mit“ ich nickte „Oder hast du was dagegen?“ fragte ich Ash, der nur den Kopf schüttelte. „Ganz im Gegenteil“ Dan ging schon vor und Ash guckte mich an. „Er guckt immer so süß??“ fragte er eifersüchtig. „Oh, wird da etwa jemand eifersüchtig? Aber du bist der süßeste“ beruhige ich ihn. Und schon küssen wir uns wieder. „Komm, wir müssen gehen, oder willst du zu deiner eigenen Pressekonferenz zu spät kommen?“ Und schon sind wir weg. Bei der Pressekonferenz setzen wir drei Mädels uns schön weit hinter, damit es keinem auffiel, dass wir keine Pressefritzen sind. Die Fritzen vor uns stellten irgendwelche Fragen, die jeder stellt, wie was macht ihr zur Zeit oder so. Echt mal das wird doch langweilig. „Habt ihr zur Zeit Freundinnen??“ fragte auf einmal einer von den Typen. Die Jungs guckten sich erst kurz gegenseitig und dann uns an. Ich schüttelte kräftig mit dem Kopf und Ash guckte verwundert. „Also, ich habe eine. Sie ist das Beste was mir je passiert ist!“ sagte Erik und Schnubbi schmolz gleich dahin. „Ja, ich habe auch eine“ sagte Dan. „Ja, ich bin immer noch glücklich mit Janie zusammen“ sagte Jake. „Nein, ich bin immer noch Solo, leider“ sagte Trev und Ash schwieg immer noch. Ich schüttelte immer noch mit dem Kopf. Er holte tief Luft. „Nein, ich habe auch keine Freundin. Mir geht die Karriere im Moment vor“ sagte Ash und alle ,also der Rest von den Boys und Schnubbi und Caro guckten mich entsetzt an, doch ich guckte nur erleichtert. Die restlichen Fragen waren wieder mal zum einschlafen. Als die Konferenz zu Ende war gingen wir Mädels wieder Backstage. Ash zog mich gleich von den anderen weg. „Warum sollte ich dich verleugnen?? Ist es dir peinlich mit mir zusammen zu sein??“ fragte er verwirrt. „Nein, ganz im Gegenteil, aber ich habe keinen Bock auf den ganzen Streß. Denk doch mal dran, was mit Shelli passiert ist. Alle haben sie fertig gemacht. Glaub mir Ash, ich liebe dich!!“ sagte ich und küsste ihn als Beweis. „Woher weißt du das mit Shelli??“ „Ich hab mir inzwischen ein paar Making the Band- Folgen angeguckt und ein paar Interviews von ihr gelesen.“ „Achso! Ich versteh dich schon. Dann bin ich halt noch ein bisschen solo“ Ich grinste. Dann gingen wir wieder zu den Boys und Trev will anfangen mit fragen, warum Ash gesagt hat, dass er noch solo ist, als ich ihm ins Wort falle und es ihm erkläre. „Ich will euch ja nicht stören, aber Heidi, Clive hat angerufen und gefragt, ob du dich schon entschieden hast“ bricht Mike in unsere tolle Gesprächsrunde. „Scheiße, den hab ich ja total vergessen.“ „Und, nimmst du an??“ guckt mich Ash besorgt an. „Nein“ alle gucken mich geschockt an. „Ich bin immer noch der Meinung, dass ich nicht singen kann und zudem will ich nicht noch länger von Ash getrennt sein, als unbedingt nötig!“ sage ich entschlossen und gehe zu meinem Handy und rufe Clive an. Ich erzähle ihm das gleiche noch mal. Als ich wieder aufgelegt hab kommt Ash wieder zu mir und küsst mich. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Dann sind wir wieder zurück zum Hotel und wir Mädels sind die ersten im Bad und unsere Jungs müssen dann in dem Bad von Jake und Trev sich stylen. Wir haben es dann gerade so geschafft pünktlich fertig zu werden und schon geht’s zur Bowling Bahn, wo schon Ash´s Eltern warten. Ash ist total aufgeregt. „Hey, was ist denn mit dir los? Ich müsste die sein, die aufgeregt ist! Hast du deinen Eltern eigentlich schon von mir erzählt?“ frage ich. „Nein hab ich nicht, deswegen bin ich ja so aufgeregt!!“ Ich küsse ihn und als wir uns wieder trennen können sind wir schon da. Ash hilft mir ganz Gentlemanlike aus dem Auto. Er sieht seine Eltern schon von weitem und geht zu ihnen. Ich hol für alle die Schuhe und komme total vollgepackt und halb erstickt zu den anderen. „Wir haben noch eine Überraschung für dich“ sagt seine Mum. Sie klingt total nett. „Mum, Dad, ich möchte euch jemand vorstellen“ fängt Ash an und nimmt meine Hand. Seine Hand ist total nass. Hat er Angst, dass die mich auffressen oder so was? „Das ist meine neue Freundin Diana“ sagt er und ich lächle. In dem Moment wird mir ein „Waaas??“ ins Ohr geschrien. „Autsch“ sage ich und reibe mir mein Ohr. Ash hat sich umgedreht und lässt ein entsetztes „Shelli?? Was machst du denn hier?“ los. „Wir dachten du freust dich und naja...“ sagt seine Mum. Jetzt dreh auch ich mich um und vor mir steht eine total süße Person. Bei Ash scheint der Frauengeschmack aber auch immer zu wechseln. Sie sieht mir überhaupt nicht ähnlich. Sie hat schwarze Haare, ist viel kleiner als ich und ist halt total anders als ich. Ich kneife Ash in die Seite. Er guckt mich kurz an „Achso, Shelli, dass ist Diana, Diana das ist Shelli“ stellt er uns endlich vor. Sie guckt mich aber nur böse an. Dann ist erst mal kollektives Schweigen angesagt. „Wollen wir nicht anfangen zu bowlen??“ unterbricht Caro die Stille. Und schon sitz ich an den Teilen wo man einstellt, wer mitspielt. Ich mach das zu gerne. Und schon geht’s los. „Ash, ich muss mal mit dir reden“ sagt Shelli dann und Ash guckt mich an. Ich nicke nur. „Wir wollten ja eigentlich, dass Ash Shelli sieht und sich an die schönen Zeiten mit ihr erinnert und dann wieder mit ihr zusammenkommt“ erzählt Ash´s Dad Trev, der gefragt hatte, was Shelli hier macht. Ich kümmere mich nicht weiter darum und schieb meine Kugel. Strike, yeah!! Als Ash und Shelli wiederkommen hat er nen total komischen Blick drauf. „Shelli, was hast du mit meinem Ash gemacht?? Der sieht ja total verängstigt aus!“ sage ich scherzhaft und sie guckt nur doof. Die scheint mich nicht ab zu können. Warum denn?? Hab ich ihr was getan? Na okay, ich bin mit ihrem Ex- Freund zusammen, aber sie musste doch gewusst haben, dass das irgendwann mal so weit kommt. Naja, ich kümmere mich nicht weiter drum und bowle weiter. Am End hab ich dann den 3. Platz nach Caro und Schnubbi gemacht. Ja, Girlpower an die Macht. Ash´s Mama ist auf den 4. Platz gekommen und ich versteh mich super mit ihr. Sie ist echt voll nett! Na und die Boys haben voll abgeloost!! Nachdem Shelli und Ash noch einmal miteinander geredet hatten, war Shelli auch total nett zu mir. Ash scheint ihr klar gemacht haben, dass Ash mich jetzt liebt. Hoffe ich zumindest!! Mein armer Ash ist vorletzter geworden. „Oh, mein armer Schatz.“ bemitleide ich ihn und küsse ihn. „Gehen wir jetzt noch was essen??“ fragt Trev und ich breche den Kuss ab und rufe ganz laut „JAAA“ Schnubbi, Caro und die Boys lachen sich tot, aber Ash´s Papa guck mich komisch an. Was, mag der mich etwa nicht?? Und selbst wenn, ich bin mit Ash zusammen und nicht mit seinem Dad. „Okay, und wo geht’s hin?? Also ich bin für McDoof!“ sagt Jake. Und wir sind natürlich alle total begeistert. Und schon sitzen wir im Van. Auf dem Parkplatz vor McDoof stehen wir nun „Geht ihr bestellen?? Wenn da Fans drin sind, dann kommen wir da raus wenn das Essen wieder kalt ist.“ versucht Ash uns zu überzeugen. „Na, dass wollen wir ja nicht!“ sage ich und bin schon aus dem Auto. Caro und Schnubbi folgen mir. Als wir wieder rauskommen sind bepackt bis oben hin. Und schon geht die Schiebetür auf und wir haben fast keine Tüten mehr in der Hand. „Bitte schön haben wir gerne gemacht“ sage ich nur und die Jungs gucken nur doof. Dann gebe ich auch Ash´s Eltern und Shelli ihr Essen und setze mich neben Ash und er legt seinen Arm um mich. Irgendwie ist die Zeit dann vergangen , nachdem wir noch fünf mal rein sind und noch mehr zu Essen geholt haben, und wir haben es jetzt 23.00 Uhr. „Ash, willst du heute nicht zu Hause schlafen??“ fragt Ash´s Dad. Ash guckt mich an, aber ich weiß nicht was ich sagen oder tun soll. „Ähm, ich wollte eigentlich noch mit“ „Natürlich darf Diana mitkommen“ unterbricht Ash´s Mum ihn. „Na gut, ihr gebt ja doch keine Ruhe, oder?“ sagt er. „Oder hast du was dagegen?“ fragt mich Ash. Ich schüttle nur mit dem Kopf. Und schon hält der Van. „Ihr seit schon da“ sagt Dan, der gefahren ist. Ich verabschiede mich von meinen Süßen und dann noch von Trev, Jake, Erik und Dan. Shelli hat bei Ash´s Eltern übernachtet, also kommt sie mit. Bei seinen Eltern haben sie Ash erst mal ausgequetscht, was er zur Zeit macht und so. Nach ca. einer Stunde bin ich dann in Ash´s Armen eingeschlafen und träume von Donuts. Ich werde von einem Kuss auf die Stirn geweckt. „Komm mit, ins Bett“ sagt er und ich quäl mich ab von dem Sofa ins Bett zu kommen. „Hast du ein T-Shirt oder sowas für mich??“ frag ich ihn noch ganz verschlafen. „Wozu brauchst du das denn?“ „Zum Fressen... Was denkst du denn?? Zum anziehen natürlich!“ geb ich ironisch von mir. „Ach von mir aus kannst du in Unterwäsche schlafen!“ gibt er noch von sich. „Ash, bitte, ich bin müde!“ mecker ich ihn schon fast an. Er guckt ganz zerknirscht und gibt mir eins. Ich geh ins Bad und zieh mich um. Als ich wieder ins Zimmer komme liegt er schon im Bett und schläft. Wie süß. Ich kuschle mich neben ihn ins Bett und gebe ihm noch einen Kuss und dann schlaf ich selber ein. Am nächsten Morgen werden wir durch Shelli´s Stimme geweckt. Telefon. Für mich. „Hallo??“ „Hi Schnegge! Ich soll mal fragen wann ihr kommt“ „Ash, wann gehen wir wieder? Soll ich fragen!“ frag ich ihn. Er zeigt mir mit seinen Fingern ne 2 „Schnubbi, in 2 Stunden.“ „Okay, hab dich lieb!“ „Ich dich auch“ und lege auf. Dann ging´s frühstücken. Und dann noch ins Bad. Und schon waren 2 Stunden rum. Wir konnten mit Shelli´s Wagen fahren. Auf dem Weg zur Halle unterhielten wir drei uns. Inzwischen war sie echt süß. Warum die Beziehung der beiden wohl zerbrochen ist?? Als wir vor der Konzerthalle angekommen waren verabschiedeten wir uns noch von ihr und gingen rein. Schnubbi kam total aufgewühlt auf mich zu „Ich muss mit dir reden“ sagte sie und zog mich gleich weg. „Was ist denn los??“ „Ich... ich bin überfällig“ fing sie an. „3 Tage schon“ „Am besten, wir holen erst mal nen Test, oder noch besser, du gehst zum Arzt!“ sagte ich. Sie nickte. „Aber ich trau mich nicht den zu holen“ „Ich hol den für dich, okay??“ „Danke, du bist echt die Beste“ sagte sie. Ich musste grinsen und nahm sie in den Arm. „Ich geh jetzt schnell, okay??“ Ich verabschiedete mich noch schnell von den Boys und Caro bevor ich ihnen überhaupt hallo gesagt hatte. Und schon war ich weg. Ähm, was heißt Schwangerschaftstest in englisch?? Also schwanger heißt pregnant und dann müsste das dann pregnant-test heißen, oder?? Na ich hab den dann mit umschreiben gekriegt und dann ging ich wieder zur Halle. Dort wollte ich gleich zu Schnubbi, doch sie war mit Caro shoppen. Toll, dann geh ich extra wegen ihr weg und wenn sie wieder da bin, dann ist sie weg. Naja dann guck ich halt den Boys zu. Nach fünf Minuten Pause kam Trev zu Ash und zog ihn kurz weg. Trev konnte Ash nichts gutes erzählt haben, denn Ash rannte geschockt in Richtung Pausenraum. Nach zwei Minuten kam er aufgewühlt wieder auf mich zu gerannt. „Du bist also schwanger?? Wann hattest du vor mir das zu sagen?? Von mir kann das Kind ja nicht sein“ versucht er mir ruhig zu sagen, was ihm nicht ganz gelingt.. „Ash, beruhige dich!! Ich bin nicht schwanger! Wir kommst du eigentlich auf die Idee??“ „Trev ist ausversehen deine Tasche runtergefallen und dabei ist der Schwangerschaftstest rausgefallen.“ Und schon kommen die anderen Jungs dazu. „Der war nicht für mich“ „Für wen dann?“ fragt mich Erik. „Für...“ „Für mich“ unterbrach mich Schnubbi, die gerade gekommen ist. „Was??“ fragten alle im Chor und sahen sie geschockt an. „Was, für dich?“ fragte Erik total geschockt. „Aber... aber“ stotterte er. „Ich bin mir nicht sicher, aber ich bin überfällig“ sagte Schnubbi ganz leise. „Genau, und damit wir Sicherheit haben gehen wir den jetzt machen“ sagte ich und zog Schnubbi in Richtung Klo. „Hast du ne Ahnung wie man sowas macht?“ fragte sie mich „Nö, aber das wird ja wohl drauf stehen wie das geht.“ sagte ich, holte den Test und gab ihn ihr. Sie laß die Gebrauchsanweisung durch und wir schon waren wir auf Klo. Nach drei Minuten langen Wartens sagte sie: „Bitte guck du!“ und hielt mir den Test unter die Nase. Ich nahm den Test, holte noch mal tief Luft und schaute drauf. „Bei welcher Farbe freuen wir uns??“ fragte ich sie. „Bei Blau“ sagte sie verunsichert. „Okay...“ Ich ließ sie zittern. „Dann freu dich mal!!“ sagte ich und strahlte. Sie sprang erst mal in die Luft und dann war sie schon aus der Tür verschwunden. Als sie in der Halle angekommen waren ging sie ganz langsam und mit dem Kopf nach unten zu Erik. „Ich muss dir was sagen...“ sagte sie gespielt verzweifelt. „Nein... Du bist schwanger??“ sagte Erik mit Verzweiflung und Angst in der Stimme. Stille. „Nö!“ sagte sie und strahlte Erik an. Ich glaub, hätte sie noch fünf Sekunden gewartet, dann wäre Erik umgefallen. Erik atmete erleichtert auf. Und die Proben konnten weitergehen. „Kommt ihr noch mit Eis essen??“ fragte ich Caro und Schnubbi. Und alle nickten begeistert. Zufällig war gegenüber von der Halle ein Eisstand. „Holt ihr mein Eis mit, einmal Schoko und Minze bitte und wenn die haben noch Waldmeister!“ sagte ich und rannte auf die andere Seite der Halle, wo die ganzen Fans warteten. Die sollen da alle reinpassen?!?! Das wird ja Mord und Totschlag. Aber wenn die meinen... Ich ging wieder zu meinen Zweien und wir schleckten genüsslich unser Eis. Ich hörte auf einmal ein Geknipse von hinten und drehte mich um. Caro und Schnubbi schienen es auch gehört zu haben und drehten sich ebenfalls um. Und schon kam so ein dämliches Vögelchen raus. „Hey“ rief ich nur. „Boah, ich hasse Pressefuzis!“ regte ich mich auf. „Komm, lass und reingehen“ sagte Caro und schon waren wir in der Halle. Als die Jungs das Eis sahen kamen sie sofort auf uns zu gerannt und ich hielt ihnen mein Eis hin „Aber lasst mich leben“ rief ich noch und alle lachten. Toll, jetzt war mein Eis weg. Männer, können sich natürlich kein eigenes holen. Also musste ich noch mal an dem Presseheini vorbei und mir ein neues holen. Wehe der fotografiert mich noch mal... Naja das hat er dann doch noch mal gemacht und ich hab ihn nur böse angeguckt. Der war sogar richtig süß, aber kein Vergleich mit Ash. Nur noch eine halbe Stunde bis Einlass. Wir drei durften und nen Platz aussuchen und wir platzierten uns ganz vorne in die Mitte. Und schon kamen die Groupiemassen. Ich sag’s ja, Mord und Totschlag, na fast!! Das Konzert war einfach nur der Hammer. Aber dann war das Konzert glücklicher weise doch zu Ende und ich spürte meine Füße wieder. Irgend so ein Kreischi stand mir die ganze Zeit auf meinem Fuß. Ein Kuss von Ash und der ganze Schmerz war vergessen, naja fast. Dann ging es aber schon ins Hotel. Und kaum lag ich im Bett war ich schon eingepennt. Um 4.oo Uhr früh wurden wir dann durch Geklopfe an die Tür geweckt. Es war Dan. Hey, das hatten wir doch schon mal, nur das ich da halt geklopft hatte. Ich riss die Tür auf und schaute ihn böse an. „Dan, wir schlafen nur. Und bis gerade ganz friedlich“ protestiere ich schon los. „Caro wurde gerade ins Krankenhaus gefahren“ „Waaaaaas?? Warum?“ frag ich ihn geschockt.. „Sie hat auf einmal angefangen sich vor Schmerzen zu krümmen!“ „Warte, ich zieh mir nur was an, dann fahren wir ins Krankenhaus“ und schon war ich im Zimmer, hab Ash geweckt und dann haben wir uns schnell angezogen. Dan hatte in der Zeit die anderen geweckt und schon warteten alle unten in der Halle. Und schon saßen wir im Van und es dauerte nicht lange und dann waren wir im Krankenhaus. Jake fragte an der Info, wo Caro ist und die Infofrau sagte, dass sie gerade operiert wird. Wir setzten uns vor den OP- Saal und warteten und warteten. Ich wurde fast verrückt. Dann kam der Arzt raus und beruhigte uns. Es war „nur“ der Blinddarm. Wir atmeten erleichtert auf. „Sie muss aber noch zwei Tage im Krankenhaus bleiben“ erklärte uns der Arzt. „Können wir zu ihr??“ fragte Dan. „Nur Familienangehörige!“ Dan guckte kurz zu mir und ich nickte. Ich wusste, was er in dem Moment dachte. „Ich bin ihr Verlobter“ sagte er und der Arzt guckte verdutzt. „Ja, und ich bin ihre Schwester“ sagte ich noch. „Nagut, dann kommen sie mal mit“ sagte er, gab uns solche Kittel und schon waren wir bei Caro. „Hi, was macht ihr denn hier?? Wo sind die anderen??“ fragt sie noch erschöpft. „Es durften nur Familienangehörige rein.“ sage ich. „Ich bin deine Schwester und Dan ist dein Verlobter“ sage ich ihr in deutsch. Sie nickt nur. Aber ich glaube, der Arzt wusste, dass wir nicht im entferntesten mit ihr verwandt waren. Wir haben die letzten zwei Tage nur bei Caro im Krankenhaus verbracht. Dann kam sie endlich raus. Aber diesmal nicht ins Hotel sondern zu Ash´s Eltern. Zum Einstand haben Ash und ich Spagettis gekocht. Ich hab natürlich die Sauce gemacht, an die lass ich keinen anderen ran. Und zudem konnte Ash bei den Nudeln nicht so viel essen und vor allem konnte er nicht so viel falsch machen. Jake und Trev durften den Tisch decken, na und Dan und Caro sowie Schnubbi und Erik waren –wie sollte es auch anders sein- am rumknutschen. Ash hatte es auch ein paar mal versuchen, aber ich ließ ihn nicht. Dann würde ich ja die Sauce aus den Augen lassen, dann würde sie anbrennen und dann ist alles im Arsch. Jedenfalls gab’s dann nach einer halben Stunde endlich Essen. Meine Sauce wurde ganz viel gelobt. „Krötchen, die Nudeln sind super geworden“ lobe ich meinen Süßen und der ganze Tisch ist am abfeiern. Ich guck alle nur verwundert an. „Krötchen??“ kriegt Schnubbi gerade noch so heraus. „Ja, Schildkröten sind auch zu langsam und kommen zu allem zu spät“ rechtfertige ich mich. Ash lacht nur kurz auf und isst weiter. Dann geht’s ans fernsehen gucken. Caro darf natürlich wählen was wir gucken. „Ich sag’s euch, spätestens nach zwei Filmen bin ich weg.“ kündigte ich jetzt schon an. „Mh, okay zuerst Eiskalte Engel und danach Matrix.“ Ich freute mich auf Eiskalte Engel und Ash freute sich auf Matrix. „Oh bitte, Matrix ist doch voll zum einschlafen“ sage ich und Ash spielt beleidigt und kitzelt mich durch. Caro schiebt das Video rein und ich hab es irgendwie geschafft, Ash auf den Rücken zu legen und ich mich auf ihn. Aber natürlich so, dass wir gucken konnten. „Man ist der süß“ sagen Schnubbi, Caro und ich immer gleichzeitig, wenn Ryan Phillip zu sehen war. Die Jungs sind fast verzweifelt. „Was hat der Typ, was wir nicht haben??“ fragt Erik und Dan und Ash nicken ihm zustimmend. „Also erst mal...“ fange ich an „ hat er nicht so viel Fett“ und gucke Erik provozierend an „Hey, das ist kein Fett“ gibt er patzig zurück „Genau, das ist Babyspeck!“ hilft Schnubbi ihm sich zu wehren. Ich muss nur lachen. „Dann... oh man, guckt ihn euch doch mal an, der Typ ist einfach nur geil“ sage ich und schmachte den TV an. Was die Jungs dann auch tun. Nach 15 Minuten bricht Ash das anstarren auf den TV: „Also ich finde nicht, dass der besser ist als wir“ Ich gucke ihn an und gebe ihn einen Kuss. „Ich will jetzt nicht mehr hier bei den anderen sein.“ Ash grinst mich nur an, aber ich denke, er weiß, dass da nicht mehr läuft als kuscheln. „Gute Nacht Leute, wir sind müde“ sagt er und zieht mich schon hinter sich her. „Müde nennt man das also heute“ ruft uns Jake grinsend hinterher und ich höre noch wie Schnubbi ihm wohl eine runtergeschlagen hat. In Ash´s Zimmer angekommen fangen wir gleich an uns zu küssen und landen auf dem Bett. So lagen wir dann noch eine Stunde, glaube ich, und haben über uns geredet und wie froh wir doch jetzt sind, dass wir doch zusammengekommen sind. Doch irgendwann schliefen wir dann ein. Und dann wurde ich am nächsten Morgen von dem dämlichen Vibrationsalarm von meinem Handy geweckt. „Hallo??“ gehe ich verschlafen ran „Hi, ähm hab ich dich beim Mittagsschlaf gestört?“ fragt mich eine sehr bekannte Stimme. „Hi Loui. Ne, bei uns ist es jetzt 7.oo Uhr früh“ „Oh, Tschuldigung. Ähm, wollte nur mal testen, ob du deine Handynummer geändert hast, weil Debbi dich nicht mehr erreicht“ „Achso, ne aber ich hatte in letzter Zeit super viel zu tun. Du, hättest du was dagegen, wenn ich dich nachher noch mal anrufe, ich bin noch totmüde“ sage ich „Ja ja. Ist schon okay!“ sagt sie und ich lege auf. Dann tu ich das Handy zurück. Als ich mich wieder umdrehe sehe ich Ash, der inzwischen munter geworden ist. Er nimmt mich in den Arm und wir schlafen weiter. Doch nach zwei Stunden – die wenn man mich fragt viel zu kurz waren- werden wir von dem Geruch von Kaffee und Kakao geweckt. Okay, dem Geruch können wir nicht widerstehen und ziehen uns um und gehen nach unten. Na, hattet ihr ne schöne Nacht?“ fragt Erik breit grinsend. „Ja, und ich wurde wenigstens nicht von meinem Fett erdrückt“ sage ich mindestens genauso breit grinsend. Und Erik wirft mit nem Brötchen nach mir. Ich fange es und lache. „Friede jetzt?“ biete ich ihm an. „Nagut, Ausnahmsweise!“ Und schon haben wir uns wieder lieb. Und schon kommen Caro und Dan händchenhaltend und breit grinsend die Treppe runter. „Und da fragt ihr uns, ob wir gestern Spaß hatten??“ sagt Ash zu den anderen gewand und Caros Lächeln wurde breiter. Jetzt setzten wir zwei uns zu Schnubbi. „Und, wie war’s?“ fing Schnubbi auch schon an zu fragen. „Einfach nur schön. Aber es war ja nicht das erstemal!“ schwärmte Caro. Für den Rest des Tages saßen wir Mädels in der Sonne , nachdem wir nach Orlando geflogen sind. Zum O-TOWN- Haus. Und die Boys mussten schuften. Wir hatten nebenbei das Radio an und dann kam „Girlfriend“ von NSYNC. Ich musste an die Karaoke- Show denken, wo Ash und Leo den Song für mich gesungen hatten. Doch lange Zeit zum nachdenken hatte ich nicht, denn schon kamen unsere Boys wieder. Ganz fertig und geschafft von den ganzen Presseterminen. Tja, wer ein Star sein will muss leiden... Beinahe hätte ich auch so ein Leben geführt, aber ich bereue es nicht, dass ich den Plattendeal abgelehnt hatte. Am Abend machten wir wieder Videoabend. Ice Age war diesmal dran. Ich liebe diesen Film. Alle hatten es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Ich holte mir noch was zu trinken aus der Küche, als ich zufällig (was heißt zufällig die beiden hätten ja nicht so schreien müssen) einen Teil von nem Gespräch von Dan und meinem Ash mitbekommen habe. „Wie, sie hat dir einen geblasen?“ kam´s von Ash. Oh, Dan scheint gerade von seinen Sexabenteuern mit Caro zu berichten. „Ja hat sie und ich bin fast geplatzt so geil war das. Sag bloß, Diana hat dir noch keinen... habt ihr überhaupt schon miteinander geschlafen?“ fragte Dan. Okay, jetzt konnte ich nicht weggehen. Ich muss Ash´s Antwort hören. Stille. Ash sagte nichts. Doch nach zwei Minuten glaub ich kam ein „Nein, noch nicht! Es soll was besonderes werden!“ von ihm. Und dann bin ich auch gegangen. Und nach drei Minuten kamen auch Dan und Ash wieder rein. Dan guckte mich mit einem breitem Grinsen an. Was? Bloß weil ich noch nicht mit ihm geschlafen habe braucht er mich doch nicht so blöd anglotzen. Zudem sind wir noch nicht so lange zusammen wir er und Caro und wir hatten noch keine Gelegenheit, zumindest noch keine richtige. Ash hatte sich inzwischen auch hingesetzt und ich ging zu ihm und wir schoben den Film rein. Ich hatte gar keine Zeit mehr darüber nachzudenken, dass wir noch keinen Sex hatten, denn der Film war einfach nur zum abfeiern. Doch zwanzig Minuten bevor der Film zu Ende war ging Ash hoch. Angeblich muss er mal aufs Klo. Aber das Klo ist doch auf der anderen Seite des Hauses, aber wenn er meint. Dan grinste schon wieder so doof als Ash gegangen ist. Meine Fresse, hat der Typ gekifft oder warum grinst der ständig?? Naja, der Film war dann zu Ende und die Boys fragten uns Mädels, was wir jetzt gucken wollten. Wir diskutierten auf deutsch: „American Pie??“ „Dirty Dancing?“ „Titanic?“ „Pearl Harbor?“ bis Schnubbi auf die Idee kam: „Save the last Dance!“ und wir stimmten alle zwei ein. Die Boys waren ja sooooo begeistert. Na was denn, wenn sie uns fragen, dann ist es doch ganz klar, dass ne Liebesschnulze rauskommt. Nach zehn Minuten kam auch der lang verschollene Ash wieder. Doch nicht um den Film mit zu gucken. Er nahm meine Hand und zog mich hinter sich her. Ich schaute Schnubbi noch kurz fragen an, aber sie zuckte nur mit den Schultern. Also ging ich mit ihm mit. Als wir vor seinem Zimmer angekommen waren stellte er sich hinter mich und schloß mir mit seinen Händen die Augen. Dann trat er leicht gegen die Tür und schubste mich leicht rein. Als er seine Hände wieder von meinen Augen nahm dachte ich, ich würde gleich umfallen. Überall waren Kerzen angezündet, auf dem Boden. Vor seinem Bett, unter seinen Supermannzeichen, vor dem Bild von uns allen uns Leo, einfach überall. Er nahm wieder meine Hand und zog mich zu seinem Bett wo mit Rosenblättern „I Love you“ geschrieben stand. Ich hätte heulen können. Ich ging zu ihm und küsste ihn und noch während wir uns küssten legten wir uns aufs Bett. Und es dauerte nicht lange, da spürte ich schon seine Hand unter meinem Shirt. Ich brach den Kuss ab und öffnete sein Hemd. Wir zogen uns so aus, bis wir nur noch in Unterwäsche auf dem Bett lagen. Ash griff gerade nach dem Kondom, als das bis dahin geschlossene Fenster mit einer Wucht aufkrachte und alle Kerzen bis auf eine ausblies. Die eine Kerze stand genau vor dem Bild mit Leo. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken runter. Ich schaute zu Ash und er sah auch nur ratlos aus. Er ging zum Fenster und wollte es schließen. „Komisch. Wieso wurde das Fenster aufgerissen?? Hier ist nicht mal ein Anzeichen von einem Sturm“ wunderte er sich laut. Ich starrte auf das Bild mit Leo. Er war es. Er hat das Fenster aufgerissen. Ich glaube ja eigentlich nicht an solchen Geisterquatsch, aber jetzt?? Ash kam wieder zu mir und umarmte mich. Ich glaube, ihm ist es jetzt genau so vergangen weiter zumachen wie mir. Wir zogen uns um und gingen ins Bett. Ich legte mich in seine Arme und schlief ein. Am nächsten Morgen war ich schon fünf Uhr früh munter. Ich ging runter und was ich zu sehen bekam war ja typisch. Leere Gläser, Schüsseln und Flaschen. Scheint gestern doch länger geworden zu sein. Ich räume alles weg und lasse mir dabei Zeit. Als ich das nächste Mal auf die Uhr sehe ist es 6.oo Uhr. Ich haue mich aufs Sofa und mache den Fernseher an. Da nur Scheiße kommt bleibe ich auf MTV stehen und mache mich langsam daran Frühstück zu machen. Da ich heute super viel Zeit habe mache ich Rührei. Die Boys scheinen vom Geruch geweckt zu werden und trudeln langsam alle runter. Als Dan als letzer kommt wirft er uns beiden erst mal ein Grinsen zu. Jetzt weiß ich, warum er gestern immer so doof geguckt hat. Ash hat ihm natürlich vorher alles erzählt. Ich sehe nur wie Ash mit dem Kopf schüttelt und Dan guckt ihn nur verwundert an. Der Rest inklusive mir setzt sich hin und fängt an zu essen. Danach müssen die Boys auch schon los. „Wir sind heute schon 3pm wieder da, danach können wir ja zusammen was unternehmen“ sagt Erik und wir nicken alle. „Okay, wir denken uns was aus“ ergänzt Jake ihn noch. Caro macht sich nach einer Stunde auf zum Joggen. Schnubbi überlegt kurz ob sie auch mitrennt, bleibt dann aber lieber bei mir. Wir quatschen über Gott und die Welt und ich erzähle ihr was gestern passiert ist. Sie kann sich das auch nicht so ganz erklären und schon kommt Caro wieder. Ratet mal was ich am Kiosk entdeckt habe. Schnubbi und ich gucken nur ratlos. Caro schmeißt uns eine Zeitung vor die Füße „Schlagt mal Seite 7 auf. Und nicht umfallen, ich geh duschen!“ und schon war sie weg. Wir schlugen schnell Seite 7 auf und konnten unseren Augen nicht trauen. Da stand tatsächlich ein Artikel über uns drin, sogar mit Foto!
„Mädels holt die Taschentücher raus. Erik - Michael Estrada und Dan Mark Miller, die zwei Sänger der Boyband O-TOWN sind vergeben. Dies gestanden sie jetzt auf der Pressekonferenz in Redding. Wir haben sie gesichtet. Siehe Foto. Aber wer ist die 3.?? Links ist Andrea (die Freundin von Erik) und rechts ist Carolin (die Freundin von Dan) beide aus Deutschland. Aber wer ist die 3.? Vielleicht die neue Freundin von Ashley Parker Angel? Der hatte bei der Pressekonferenz zwar behauptet, dass er keine Freundin hatte, aber als er dies sag schauten seine Bandkollegen verdutzt. Also, vielleicht läuft da doch was zwischen Ashley, dem Mädchenschwarm bei O-TOWN, und der unbekannten Schönen?? Wir bleiben am Ball und werden hoffentlich bald mehr wissen.“
„Der
unbekannten Schönen? Zwick mich mal, ich glaub das nicht“ sag ich zu meinen
Schnubbi und sie kneift wirklich. „Aua, aber doch nicht so doll“ und
Schnubbi lacht. Und schon kommt Caro wieder. „Krass, oder??“ „Ich wette,
ich werde jetzt von allem und jeden beobachtet. Bin ich wirklich so fett wie ich
da aussehe?“ frag ich noch und beide müssen sich das Lachen verkneifen. Den
Rest des Tages hatten wir nichts besonderes gemacht. Was Mädels halt so machen,
wen sie alleine sind. Über Kerle quatschen, über irgendwelche Leute im TV
herziehen und so weiter. Das typische halt. Naja und jedesmal wenn ich am
Spiegel vorbei gelaufen bin hab ich erst mal geguckt, ob ich wirklich so fett
bin wie ich da aussehe. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, Nein!! Und schon
ist die Zeit gekommen an dem unsere Boys wieder da waren! „So, wir haben uns
was überlegt. Wir fahren jetzt an den Strand“ sagte Jake. „Ähm, der Strand
ist über 300 km weit weg. Du bist dir dessen bewusst??“ frag ich Jake
entgeistert. „Ja, wir müssen morgen in Miami sein und wir wollten euch
fragen, ob ihr mitkommt.“ erklärt uns Dan. „Und wie lange seit ihr da??“
fragt Schnubbi. „Drei Tage. Dann geht’s nach Deutschland“ sagt Erik
kleinlaut. Ich dreh mich zu Ash um. „In drei Tagen nach Germany?“ frage ich
ihn leise und er nickt. Schnubbi und ich gucken uns an. Wie lange waren wir
nicht mehr in Germany?? Unserer Heimat? Meine Freunde und meine Familie vermiss
ich sowieso. „Juhu, wir fahren nach Hause“ schreien Schnubbi und ich
gleichzeitig in deutsch und die Boys gucken doof. Und schon kommt „Whenever
Whereever“ von Shakira auf MTV. „Ja, wir kommen mit. Und wir kommen auch mit
nach Germany. Können Mike und Mike noch Tickets besorgen?“ sag ich jetzt
endlich auch den Boys. Ash smilet wie so ein Honigkuchenpferd. „Ich denk
schon“ sagt Trev und zückt sein Handy. Nach einem längerem Gespräch kommt
Trev wieder. „Also, ihr könnt mitkommen, aber nur wenn Heidi bei unserer Tour
in Germany als Suportact auftritt“ fasst er das Gespräch kurz zusammen. Alle
gucken mich an. „Stop, auf eurer Tour?? Wann hattet ihr vor, uns zu erzählen,
dass ihr auf Tour geht?“ sage ich leicht sauer. „Haben wir das noch
nicht?“ erkundigt sich Dan. „Nein....:“ „Oh, Sorry! Wir dachten, wir hätten
das schon“ entschuldigt sich Dan. „Okay, schon vergessen. Was sollte ich
denn da bitte schön performen?“ frage ich weiter. Ich würde das für meine
Freunde und meine Familie sogar machen. „In Miami warten Choreographen auf
dich. Die studieren das dann mit ihr ein“ bringt mir Trev so schonend wir möglich
bei. „Habt ihr sie noch alle?? Ich soll in drei Tagen eine komplette
Choreographie lernen??“ und setz mich hin. Schnubbi setzt sich neben mich
„Hey ich weiß du schaffst das! Du packst das sogar in zwei!“ versucht sie
mich aufzubauen. „Stimmt“ sag ich grinsend. „Okay, ich machs“ sag ich
und schon hängt Trev wieder an der Strippe. „Juhu, ich fahr nach Hause.“
schrei ich und renne zu Ash´s Zimmer und packe meine Sachen. Plötzlich steht
Trev in der Tür. „Du sollst eine ganze Stunde Sachen von Britney singen.“
Sagt er in nem komischen Ton, so als ob er Angst hätte, dass ich ihm gleich an
die Kehle springe. Ich guck ihn nur ungläubig an. „Das ist nicht dein
Ernst“ frage ich ihn und dann schrei ich durchs ganze Haus „Schnubbiiiiiii“
und sie kommt angerannt. Trev der arme ist gleich zusammengezuckt. Hast du das
Video vom Konzert in Las Vegas von Britney – ich bin noch Jungfrau- Spears
noch??“ und sie nickt. Okay, dann hol das und wir treffen uns in 10 Minuten im
Tanzsaal, Trev du kommst mit mir“ scheuche ich alle rum. „Ash, kannst du
meine Sachen zusammenpacken?“ frage ich ihn und er macht’s natürlich. Dann
hilft mir Trev, den TV und den Videorecorder in den Tanzsaal zu tragen. Schnubbi
ist auch schon da. Dann wird Trev wieder rausgeschmissen und ich erkläre
Schnubbi die Situation. Sie weiß auch gleich was ich vorhab. Ich stelle den TV
ein und sie schmeißt das Video ein. Wir versuchen dann fünf Stunden Teile der
Choreografie reinzukriegen. Und es klappt sogar. Ha, also ich kann schon mal
mehr als vorher. Ist zwar nicht viel, aber vier Songs kann ich jetzt schon.
Hoffen wir nur, dass ich die auch performen muss. Und dann hau ich mich gleich
in die Falle. Am nächsten Morgen heißt es auch schon 4.oo Uhr aufstehen, da
unser Flieger 6.oo Uhr geht. Erik war so nett und hat Frühstück gemacht.
Als wir dann im Flugzeug sitzen penn ich wieder ein und wache erst in
Miami wieder auf. Dann werden wir noch schnell zum Hotel zum frisch machen
gefahren und dann geht’s zum Choreographen. Die Boys mussten an ihrem freien
Tag natürlich mitlatschen. Müssen wir ja bei arbeiten zugucken. Ich hätte sie
killen können. Dann ging es ans lernen des ersten Songs. Ui wie toll, den haben
Schnubbi und ich auch gelernt. Der Choreograph ,Patrick heißt der im übrigen,
hat nicht schlecht geguckt als der mich da hat tanzen sehen.
Der dachte ich hab das bei einem mal zugucken gelernt und ich hab ihn in
dem Glauben gelassen. Er hat mir dann noch die ganzen Songs aufgezählt die ich
noch lernen muss und Schnubbi hat fein aufgeschrieben. Dann ging es an den 2.
und 3. Song. Ich hab echt mehr Glück als Verstand. Das waren die gleichen die
wir gestern gelernt haben. Wir haben die dann noch den ganzen Tag geübt. Auch
wenn ich nicht wusste warum. Dann ging die gleiche Story wie gestern wieder los.
Wir haben die restlichen Songs die ich noch performen muss gelernt. Wir haben
bis 1.oo Uhr früh getanzt. Aber schon alleine wegen der Fresse von Patrick hat
sich der Aufwand gelohnt. Und die Fresse kam am nächsten Morgen. Dann wurde
noch mal das ganze Konzert durchgetanzt. Dann hab ich aber was falsch gemacht
und er will’s mir erklären und der Typ geht mir vor den Augen von Ash an den
Arsch. Ash ist sowas von ausgerastet. Er ist auf den zugestürmt wie sonste was.
Hätte ich mich nicht zwischen die zwei gestellt hätte er sich noch mit dem
geprügelt. Gott sei Dank mussten die Boys dann auch zu ihren Terminen. Am Abend
hab ich Ash dann beruhigt. „Wenn du weiter so machst, dann wissen bald alle,
dass wir zwei zusammen sind“ „Na und, ist mir doch egal. Sollen sie doch!“
„Ash, ich will das aber nicht...“ weiter kam ich nicht, weil er mich schon
wieder küsste. Ich liebe seine Küsse. Als wir uns wieder trennten guckte ich
ihn nur böse an. Aber man ihm nicht lange böse sein kann, also war das Thema
auch ganz schnell wieder vergessen. Am nächsten holte Caro wieder die Zeitung
und was stand als Schlagzeile? „Ashley ist doch verliebt. Als der Tanztrainer
seiner Freundin Diana an den Allerwertesten ging hätte er ihn fast zusammen
geschlagen“ Na toll... Ich nahm die Zeitung, ging zu Ash und zeigte ihm den
Artikel. Und auch die anderen lasen mit. Ash guckte mich nur an, so nach dem
Motto: Und was jetzt? Woher sollte ich denn wissen was jetzt ist?? „Kommt, wir
wollen zum Strand“ sagte ich und alle marschierten mir brav hinterher. Am
Strand angekommen wurden die Boys erst mal von einer Horde Groupies belagert.
Tja, die Ärmsten, könnten einem fast leid tun... aber halt nur fast... Wir Mädels
gingen in der Zeit ins Wasser, wo ein drei Jahre altes Kind spielte. Das lief
uns, bzw. eigentlich nur mir hinterher. Als ich das bemerkte drehte ich mich um
und es strahlte. Oh Gott war der Kleine süß!! Ich spielte dann eine Zeit lang
mit dem Kleinen. Kleckerburg bauen, bis ich merkte wie ich beobachtet wurde. Von
Ash...Ich lächelte ihn nur an und er kam zu uns zwei und spielte mit. Der
Kleine hatte voll viel Spaß, bis Ash mich umwarf und schon lag ich im Wasser.
„Na warte Ash, dass kriegst du zurück!!!“ rief ich und schon war er naß.
Das ging dann noch ne ganze Weile so, bis wir zu den anderen auf die Decke
gingen und ich mich in seinen Arm legte und einschlief. Am Abend 8.oo pm sollte
unser Flieger nach Germany gehen. Als ich wieder munter wurde war ich so braun
wir Trev. „Schnubbi weißt du was, wir haben das mit unserem Job noch gar
nicht geklärt“ sage ich und grinse. „Scheiße, stimmt ja...“ kommt
geschockt von ihr zurück. Ich schnappe mir mein Handy und versuche der Stimme
am anderen Ende zu erklären, dass ich die nächsten sechs Wochen nicht auf
Arbeit kommen kann und dann gebe ich Schnubbi den Hörer. Sie erklärt das
gleiche und als sie aufgelegt hat guckt sie mich total frustriert an. „Wir
sind gefeuert“ sagt sie und ich muss anfangen zu lachen. Aber so laut, dass
sich alle am Strand zu mir umdrehen. Und auch Schnubbi lächelt wieder. Und
schon müssen wir wieder ins Hotel. Dort haben wir uns alle noch mal geduscht
und haben uns frische Sachen angezogen und dann mussten wir schon los. Als Mike
mich sah begrüßte er mich mit einem: „Ach, da kommt ja unser Suportact. Ich
freu mich, dass du zugesagt hast“ Ich hätte ihm eine reinschlagen können,
aber mach ich es?? Nein, aber um meine Familie und meine Freunde in Germany
wieder zusehen tu ich so einiges. Und schon dauerte es nicht lange, bis wir im
Flieger saßen und kaum hatte ich mich an Ash gekuschelt, bin ich auch schon
eingeschlafen. Das Tanztraining und die Sonne heute machen nun mal müde... Doch
spätestens zum Abendessen war ich wieder munter. Lecker, Nudeln. Auch wenn die
nicht so ausgesehen haben, die waren lecker. Na und danach hieß es erst mal
Karten spielen. Ich hab gegen Trev, Schnubbi, Erik und Ash gespielt. Und tja,
was soll ich sagen?? Ich hab gewonnen... Ja und dann haben Schnubbi und ich noch
ne Weile gequatscht, bis wir dann auch wieder mal eingepennt sind. Und als wir
munter wurden waren wir schon über Köln. Ah, wir würden in fünf Minuten
landen. Die Durchsage hab ich schon gar nicht mehr wahrgenommen. Und Schnubbi
auch nicht. Boah wie geil, wir sind wieder in dem Land wo wir aufgewachsen sind.
Und schon stand der Vogel. Da wir ja in Köln waren wurden wir von Schnubbis
Freunden abgeholt. Ich meine, ich kannte zwar alle und sie sind auch super nett,
aber ich freu mich schon auf meine Freunde und meine Familie. Damit wir nicht in
so ein doofes Hotel mussten durften wir bei Schnubbi in Kleve wohnen. Das war
auch ganz praktisch, da die Fans sie dort bestimmt nicht vermuteten. Als erstes
kam und Ilka, Schnubbis Hund entgegen. Ash war gleich begeistert. Aber Ilka muss
man einfach lieb haben. Wir quatschten noch ewig mit Mary und ihrem Papa. Jake
uns Mary hatten sich ja auch ewig nicht mehr gesehen. Die zwei konnten gar nicht
voneinander lassen. Aber ich verstehs ja... Aber irgendwann sind Ash und ich
auch pennen gegangen. Als wir am morgen früh aufstanden, da ja Soundcheck und
die ganzen Sachen waren, haben wir Mary und Jake gleich als erstes auf der Couch
rumknutschen sehn. Die zwei haben sich jetzt mehr als drei
Monate nicht mehr gesehen, die ärmsten... Dafür war das Wiedersehen ja
am schönsten, aber wenn ich Ash so lange nicht mehr sehen würde, oh Gott, ich
will gar nicht daran denken. Kaum waren wir an der Halle angekommen musste ich
als Erste ran, Generalprobe nennen die das.... Den Rest des Nachmittages bin ich
nur noch nervös rumgerannt und hab mit Schnubbi noch fleißig geübt, obwohl
ich das ja schon konnte... Und dann war es so weit. 19.oo Uhr, die Halle ist bis
ausverkauft, die Stimmung kocht, das Licht geht aus und ich stehe auf der Bühne.
Kreisch!! Die Backgroundmusik geht an. Wieso muss ich jetzt hier sein?? Auf der
Bühne, vor so vielen Leuten?? Vor allem sind Schnubbis Freunde extra wegen mir
zu dem Konzert gekommen, und stehen in der ersten Reihe. Okay, Gehirn jetzt
ausstellen und nur das machen, was du die letzten Tage gemacht hast. Und schon
lass ich mich mitreißen. Und nach Slave bin ich ganz drinne und vergesse, dass
mir so viele zu gucken und mich angaffen. Es fängt sogar an Spaß zu machen und
langsam krieg ich auch mit, dass alle kreischen. Das scheint denen echt zu
gefallen. AHHHHH ich fass es nicht!! Das macht süchtig. Jetzt weiß ich auch,
warum die Boys das so gerne machen... Und dann war die Stunde auch schon rum,
viel zu Ende. Na und als ich dann die Boys ankündige ist die Halle am umkippen.
Deswegen liebe ich Konzerte auch so... Und dann waren die Boys auch nach einer
Ewigkeit fertig. Als wir uns dann alle geduscht hatten mussten wir auch schon
weiter. Mary kam allerdings mit. So schnell ließ sie ihren Jake nicht wieder
alleine. Als nächstes ging es mit dem Stahlvogel nah Rügen. Da gibt’s zwar
keinen großen Flughafen, aber kurz davor und dann noch kurz fahren, dann waren
wir da. Inzwischen waren Ash und ich allerdings so aufgedreht, dass wir nicht
ins Bett gehen konnten, also gingen wir noch ein bisschen am Strand spazieren.
Nach dem wir ca. drei Kilometer gelaufen waren fing es an wie aus Eimern zu schütten.
Toll, jetzt werd ich auch noch nass.... Aber Ash mit seinen super Augen
entdeckte ca. 3oo Meter von uns entfernt so ein überdachtes Rasthäusschen zu
dem wir dann rannen. Dort angekommen küssten
wir und wieder. Es war Spannung in der Luft. Das fühlten wir beide. Wir
schauten uns in die Augen und dann küsste ich ihn wieder. Ich fühlte wie seine
warme Hand unter mein nasses, kaltes Shirt glitt. Ich sah ihm in die Augen und
in ihnen brannte ein Feuer .Ich riss
ihm sein Hemd mehr oder weniger vom Körper und küsste seinen Oberkörper. Er
zog mit langsam mein Shirt aus und öffnete meinen BH. Wir wussten, dass uns
diesmal nichts und niemand aufhalten konnte und schliefen miteinander. Es war
einfach zu schön, um es jetzt mit Worten zu beschreiben, also versuch ich es
erst gar nicht. Wir gingen auch nicht mehr zurück. Diese Nacht gehörte nur uns
Zweien. Wir zogen uns wieder an und legten uns in den kalten Sand. Aber Ash´s
Arme waren schön warm und ich schlief ein. Als es dann wieder Tag wurde, wurden
wir von Schnubbi und Erik geweckt, die uns suchten. Ich machte meinen Augen auf
und schaute zu Schnubbi. Sie wusste sofort, was passiert war. Wohl oder übel
mussten wir dann gehen und Erik fragte uns die ganze Zeit, was wir hier draußen
nachts suchten. Doch wir liefen nur Hand in Hand und sagten nichts. Tja Erik,
denk doch mal nach... Den Rest des Tages schwebte ich auf Wolke Sieben und mein
Auftritt war auch der Hammer. Noch besser als gestern. Und dann ging es nach
Leipzig. „Ich seh meine Familie und meine Freunde wieder“ quiekte ich
bestimmt 1ooo mal im Flug. Jedes mal wenn ich nur den Ansatz zu diesem Satz
machte küsste mich Ash. Und dann war das Flugzeug endlich gelandet und ich
platze aus dem Stahlvogel raus, vorbei an allen Kontrollen und in die
Wartehalle, wo alle warten. Ich renn erst mal zu ihnen und knuddle so viele wie
ich in den Arm bekomme. Oh man, wie hab ich alle vermisst. Aber, wo ist mein
Opa? Als ich das meine Mama frage antwortet sie nur, dass er am Auto auf uns
wartet, weil sie eine Überraschung haben. Ich will schon zum Parkplatz donnern,
als mir auffällt, dass ich ja Ash und Co. vergessen hab. Ich dreh mich um und
da kommen sie schon. Jetzt muss Caro nur allen schnell hallo sagen, dann noch
kurz gesagt wer wer ist, denn ein Gespräch kommt mit unseren Englischnieten
nicht in Frage. Aber jetzt kann ich endlich raus zum Parkplatz. Mein Opa hat nen
Kleinbus besorgt, der uns alle zu meinen Großellis nach Eilenburg fährt. Das
Haus ist groß genug und zudem wird sie dort -wie in Kleve- auch keiner
vermuten. Dort endlich angekommen renn ich erst mal zu dem anderen Ende von dem
Garten zu meinem Meerschwein. Das freut sich mich zu sehen. Ich hol es raus und
geh zu den anderen. Komisch, Jenny (der Hund) ist gar nicht da. „Ähm, wo ist
Jenny??“ ruf ich durch den Garten. Mein Onkel kommt zu mir und sagt: „Das
ist ja die Überraschung! Komm mit“ und nimmt mir meinen Sir Henry wieder ab.
Und gehe zum Zwinger. Und dort guck
ich in Jenny´s Hundehütte. „Oh wie süüüüüß“ schrei ich ganz laut und
jetzt hat mich meine Jenny auch gehört. Jenny hat doch tatsächlich Junge
bekommen. Sie schubst mir eins entgegen und ich nehme es hoch. Die sind so mega
süß. Und als mein Onkel dann kam, nahm er alle Welpen raus und gab jedem eins.
Das sah so süß aus. Die Jungs mit Hundebabys. Und dann fing Jake an mit
singen. Bitte, warum dass denn jetzt?? Der Rest der Boys stimmte mit ein.
Scheint so, als wollen sie meiner Familie imponieren. Bringt eh nichts, meine
Family hört nur Stimmungsmusik. Aber aus Anstand klatschen sie dann doch kurz.
Ich geh zu Ash und küsse ihn, bis ich merke dass Jenny hinter mir steht. Klar,
Ash hat ja auch noch ein Junges im Arm. Ich nehme den kleinen und lege es zu ihr
in den Zwinger. Da die anderen schon ins Haus sind nehme ich Ash´s Hand und
ziehe ihn ins Haus. Schuhe noch schnell abgestreift und ab ins Wohnzimmer wo
meine Cousine anfängt ein Gespräch anzufangen. Okay, Schnubbi und Caro müssen
übersetzen. Und wo sind Mary und Jake?? „Ähm, wo sind Mary und Jake?“
platz ich in das Gespräch. „Die sind müde gewesen. Die haben sich schon
hingelegt!“ antwortet mir meine Tante. „In den Keller?“ frag ich und sie
nickt. Schlafen, ha was ich nicht lache... Ash umklammert mich mit seinen Armen
und legt seinen Kopf auf meine Schulter. Und ich hör nur noch klick und hab das
Vögelchen gesehen. „MAMA“ schrei ich sie an. Ich hab es schon immer gehasst, wenn sie mich fotografiert, und
jetzt bin ich auch noch müde, immerhin hab ich diese Nacht kaum geschlafen.
Aber sie lächelt nur. „Wie gefällt es dir eigentlich in den Staaten?“
fragt mich dann mein Papa. Ich setze mich mit Ash auf die Couch und erzähle
ganz brav wie geil es in den Staaten ist und was ich schon so feines erlebt hab.
Den ganzen Streß, bis ich mit Ash zusammengekommen bin verheimliche ich ihnen
zwar, aber das hat sie einfach nicht zu interessieren. „Wann hattest du
eigentlich vor uns zu erzählen, dass du mit Ashley zusammen bist?“ kommt
unerwarteter Weise von meiner Mama. „Ähm...“ stottere ich. „Es stand
schon in der Bravo“ fährt sie fort. „Waaaaaas??“ schrei ich laut und
schon bekomme ich die Bravo gereicht. Na klasse.... Jetzt ist die Nachricht
schon über den großen Teich geschwappt. Da freut man sich... Ich lese den
Artikel. Okay, es steht nur drin, dass es vermutet wird, dass er ne neue
Freundin hat und dann war halt das Foto von der Zeitung aus Amiland drin. Also
nichts neues. Den Rest des Abend wird mir noch erzählt, was hier in Deutschland so
los war, bis ich bemerke, dass Ash eingeschlafen ist. Und auch Schnubbi und Dan
schlafen schon. „Seit nicht böse, aber hier schläft schon die Hälfte, wir
gehen schlafen“ sage ich und wecke Ash mit einem Kuss auf die Stirn. Und dann
gehe ich mit ihm Richtung Keller vor und der Rest folgt uns total verschlafen.
Unten angekommen krieg ich dann mit, dass mein Koffer noch oben steht und dass
da mein Schlafzeug drin ist. Ne, hoch geh ich jetzt nicht noch mal. Dann schlaf
ich halt in Unterwäsche... Ich zieh mich halt aus und Dan, Erik und Trev können
sich ein Pfeifen nicht verkneifen. Erik kriegt erst mal eine in Bauch geschlagen
und ich lache nur. Dann leg ich mich zu Ash aufs Sofa und schlafe ein. Am nächsten
Morgen kommt mein Opa runter und weckt uns alle. Wie typisch, das hat er schon
immer gemacht und ich hab es schon immer gehasst. Ich schick ihn wieder hoch und
zieh mich an. Zwar werd ich ein paar mal von Ash dabei gehindert, aber am Ende
schaffe ich es doch. Kaum haben wir gefrühstückt müssen wir auch schon
weiter. Meine Familie hat nicht schlecht geguckt, als sie gesehen haben wie viel
meine Boys da fressen. Na jedenfalls müssen die Boys noch proben und Caro, Mary
,Schnubbi und ich gehen shoppen. Als wir wieder kamen haben die Boys nur die
Augen verdreht, als wir da mit unseren 11 Tüten angekommen ist. Na was wollen
die denn von uns?? Wir sind Mädels, wir brauchen so was, wie die Boys Football.
Den Rest des Tages mussten die Jungs wieder zu ner Pressekonferenz. Und da wir Mädels
nichts anderes zu tun haben, sind wir einfach wieder mitgelatscht. Hauptsache
ich bin mit Ash zusammen. Wir setzten uns wieder soweit hinter wie es geht. Am
Anfang kamen Fragen zur Tour und noch ein paar allgemeine Fragen und dann DIE
Frage an Ash: „Ash, wir wissen, dass Dan, Jake und Erik Freundinnen haben und
das auch zugeben. Aber auch Sie wurden in letzter Zeit immer mehr mit einer hübschen
unbekannten gesichtet. Gibt es da etwas was wir noch nicht wissen?“ Ui... hübschen
Unbekannten. Also bitte, so hübsch bin ich nun auch nicht. Ash schaut mich an,
und auch die anderen gucken gaaanz unauffällig zu mir rüber. Mensch Jungs
denkt doch mal nach, jetzt weiß jeder, dass ich es bin. Jedenfalls nicke ich
ihm leicht zu. Doch zu spät, ich habs schon klicken gehört. Toll, danke Jungs
jetzt steht sogar ein Artikel mit Foto drin am nächsten Tag in der Zeitung.
„Ja, ich habe eine Freundin und ich liebe sie über alles. Sie ist das
wichtigste in meinem Leben. Für sie würde ich sogar O-TOWN aufgeben“ euh....
da musste ich erst mal schlucken. Aber ich werde schon dafür sorgen, dass er
O-TOWN nicht aufgibt. Wäre ja noch schöner. Er liebt die Musik und das
Auftreten. Okay, dann bin ich jetzt halt auch offiziell seine Freundin. Ich
werds schon überleben. Gibt schlimmeres. Dann ist erst mal Pause. Wir Mädels
laufen vor zu unseren Boys und irgend so ein Heini macht das Radio an. Und was
kommt gerade?? Girlfriend. Verfolgt mich dieses Lied? Ich muss an Leo denken,
doch als Ash mein Kinn so hält dass ich in seine Augen sehen muss hab ich Leo
schon wieder vergessen. Klar denk ich noch oft an Leo. Was geworden wäre, wenn
dieser Typ ihn damals nicht vor meinen Augen umgebracht hat. Ob er geahnt hatte,
dass ich mich in Ash verliebt habe?? Oder warum hat er noch gesagt, dass Ash
sich um mich kümmern solle. Als Ash mich küsst werde ich allerdings aus meinen
Gedanken gerissen. Normalerweise hätte ich ja nichts dagegen, aber wir stehen
hier noch auf dem Podest. Vor den Presseheinis, die nichts besseres zu tun haben
als uns zu fotografieren. Als ob das was außergewöhnliches ist. Wir sind doch
auch nur Menschen... Irgendwann war dann auch die Pause vorbei, leider... Ich
wollte allerdings raus, weil es jetzt alle Typen dort auf mich abgesehen hatten.
Also ging ich raus. Ach wie schön mal wieder in der Stadt zu sein, wo ich 17
Jahre lang gelebt habe. Gleich zu meinem Lieblings Eisladen. „Eine Schoko,
eine Zitrone, eine Minze und eine Waldmeister bitte“ und schon hab ich mein
geliebtes Eis wieder. Das schmeckt total anders als das in den Staaten, deswegen
darf man auch mal ein paar Kugeln mehr essen. Ich werd’s schon irgendwie
wieder runter kriegen. Ich schaue auf die Uhr, SCHEIßE!! Ich muss in einer
Stunde auf die Bühne. Oh Gott, auf ins nächste Taxi und ab zur Halle wo ich
schon erwartet werde. Schnell umziehen und schon geht es mit „I´m a Slave for
you“ los. Ich schaue kurz in die erste Reihe und wen seh ich da?? Meine ganzen
alten Freunde, Oh wie geil. Ich denk die sind alle nicht da... Ich zwinkere
ihnen kurz zu, dass ich sie gesehen habe und dann muss die Show auch schon
weiter gehen. Diesmal bin ich mehr geschafft als davor, woran liegt das jetzt??
Keine Ahnung, ist mir jetzt eigentlich auch egal...
Nach meinem Auftritt renne ich gleich in den Fotograben und lasse meine Süßen
rausziehen. Erst mal alle knuddeln und dann backstage bringen. Wir quatschen bis
die Jungs wieder kommen. Erst mal Ash küssen, dann darf er duschen gehen.
„Was macht ihr heute noch??“ frag ich Alice, Kathrin, Steffi und natürlich
Schnubbi, Caro und Mary. „Nix“ kommt es von allen als Antwort. „Okay, dann
lasst uns die Clubs unsicher machen“ schlage ich vor und Widerrede war
zwecklos. Und eh wir uns versahen waren wir auch schon im Cosmo, dem wohl
geilsten Club in Leipzig. Nach ca. 30 Minuten abdancen kam mein Ex in den Club.
Na klasse, der Abend ist dann wohl im Arsch. Obwohl, ich werde mir doch von dem
nicht die Laune verderben lassen. Noch scheint er mich nicht bemerkt zu haben.
Ich geh zum Tresen und die anderen trudeln der Reihe nach auch da alle ein. Erst
mal was trinken. „Wir haben heute nur Bier, aber dafür ist das umsonst“
erklärt uns der Barkeeper. Was soll das denn jetzt?? Bier?? Igitt, aber ich bin
durstig, also muss ich mir wohl oder übel eins reinquälen... Naja, auf jedem
Fall steht auf einmal mein Ex neben mir und gafft mich die ganze Zeit an. Nach
einer Weile frage ich ihn genervt: „Was willst du??“ doch bevor er antworten
kann geht ein Gekreische durchs Cosmo. Wir drehen uns beide um und wen sehe ich
da?? Ash und den Rest der Boys. „Oh mein Gott, die Arschlöcher von O-TOWN“
kommt nur von meinem Ex. Ich werde ihm einen vernichtenden Blick zu und gehe zu
Ash. Der Begrüßungskuss fällt diesmal ziemlich kurz aus und ich sehe ihn
fragend an. „Lass uns woanders hingehen“ flüstert er mir ins Ohr. Ich
schaue in seine Augen und da ist wieder dieses Feuer, was ich am Strand schon
bemerkt habe. Ich trommle meine Mädels zusammen und die beschließen, noch
alleine mit Trev, Erik und Dan um die Häuser zu ziehen. Mary und Jake kommen
mit uns ins Hotel. Da scheinen die beiden das gleiche wie wir vorzu haben. Die
konnten sich ja im Van schon kaum zusammenreißen.... Naja, die zwei sehen sich
ja auch kaum, da ist das verständlich. Mike hat uns gefahren, so konnte ich
neben Ash sitzen. Wir haben uns die ganze Zeit in die Augen geschaut. Im Hotel
angekommen nimmt er meine Hand und zieht mich nicht wie ich dachte in unser
Zimmer, sondern in eine Suite die gar nicht zu uns gehört, eigentlich. Dann
bindet er mir einen Schal um die Augen und führt mich in einen Raum. Ich kann
Wasser plätschern hören. Aber schon hört es auf. Er nimmt den Schal von
meinen Augen und ich sehe einen bis obenhin gefüllten Whirlpool. Auf der
Wasseroberfläche treiben einzelne Rosenblätter. Ich habe so über diesen
Anblick gestaunt, dass ich nicht bemerkt habe, dass Ash sich hinter mich
gestellt hat. Er zieht mir langsam mein Shirt runter und beginnt meine Schultern
und meinen Hals zu küssen. Ich drehe mich um und küsse ihn. Er drückt mich
leicht in Richtung Whirlpool und Plumps schon sind wir reingefallen. Wir küssen
uns weiter und ziehen uns langsam weiter aus. Als wir dann nackt im Pool sitzen
köpft Ash eine Flasche Sekt die er schon bereit gestellt hatte. Wir stoßen an
und nachdem wir unsere Gläser ausgetrunken haben küssen wir uns wieder. Er
legt seine Hände um meine Taille und zieht mich näher an sich heran. Ich
unterbreche den Kuss. „Ash, nicht im Wasser“ krieg ich noch hervor, als
seine Lippen wieder meine berühren. Er steht auf , doch unsere Lippen lösen
sich nicht voneinander. Er hebt mich hoch und ich lege meine Arme um ihn. Er trägt
mich zum Bett und fängt an meinen ganzen Körper zu Küssen. Jeder Zentimeter
meiner haut brennt wie Feuer. Dann schaut er mir wieder in die Augen und ich
gebe ihn einen kurzen Kuss und er greift in den Nachtschrank neben dem Bett und
holt ein Kondom raus. „Die hab ich in der ganzen Suite verteilt“ flüstert
er mir lachen zu und ich muss grinsen. Der Mann denkt mit. Noch so ein Grund
warum ich ihn liebe. Und dann schlafen wir wieder miteinander. Nach dem wir uns
etwas erholt haben geht er kurz in den Nebenraum und als er wieder kommt hat er
eine kleine Schachtel in der Hand. „Als Beweis, dass ich dich liebe, mehr als
alles andere“ und öffnet die Schachtel. Darin befinden sich zwei Ringe. Ich
schaue ihn an. „In deinem steht Ash und in meinem steht Diana“ und ich küsse
ihn, doch er bricht den Kuss schon sehr schnell ab und steckt mir den Ring an.
Ich nehme seinen Ring aus der Schachtel und stecke ihm den Ring an. „Jetzt
wissen wir wenigsten wie wir es in ein paar Jahren geht“ sagte er lachend und
ich sehe ihn fragend an. „Wenn wir irgendwann mal heiraten. Ich liebe dich und
möchte immer mit dir zusammen sein.“ weiter kommt er nicht, denn ich lege
meinen Finger auf seine Lippen und küsse ihn wieder. ER legt sich vorsichtig
auf mich und wir küssen uns noch eine Weile bis wir dann einschlafen. Am nächsten
Morgen werden wir durch den Zimmerdienst geweckt. Ash hatte am Abend vorher ein
Frühstück für uns zwei bestellt. Er denkt einfach an alles. Als wir dann nach
einem langen leckerem Frühstück uns wieder angezogen haben gingen wir wieder
zu den anderen. „Hier seit ihr, ich hab euch schon vermisst“ begrüßte mich
Mary. Ich umarmte sie und sagte dass ich ja in guten Händen war. Ich setze mich
neben Schnubbi, die schon aß. Nach fünf Minuten ist ihr dann aufgefallen, dass
etwas an meiner Hand glänzte. Ich trage normaler weise keine Ringe. „Du hast
ja nen neuen Ring“ stellte sie erstaunt fest. „Ja, rat mal von wem“ sagte
ich und biss in meine Brötchen rein. „Von Ash?!?“ „Ja klar, von wem
sonst?“ sagte ich und lächelte. „Wollt.... wollt..“ stotterte Schnubbi.
„Nein, das ist einfach als Liebesbeweis“ unterbrach ich sie und nahm den
Ring ab und zeigte ihr dir Gravur. „Mädels, wir haben in zwei Wochen mal ein
freies Wochenende. Was wollen wir machen?“ fragte und Trev. „Campen“
schoss ich gleich wie eine Pistole raus. Schnubbi und Mary waren nicht seht
begeistert, aber ich hatte die Jungs auch meiner Seite. Die waren gleich
begeistert und Caro wars egal, also beschlossen wir campen zu fahren. „Am
besten Schlaitz, der Campingplatz ist riesig, da findet uns auch keiner“ und
jetzt waren auch die letzten Zweifel beseitigt. Und plötzlich ging mein
Billighandy an. „Ja Hallo“ ging ich ran. „Ja Hi Maus, ich bin’s
Franzi“ meldete sich eine bekannte Stimme am anderen Ende. „Hi“ quiekte
ich in mein Handy. „Du?? Was machst du in zwei Wochen am Wochenende??“ „Ähm,
ich fahr campen, mir Ash und Co. Wieso?“ „Naja, ich wollte dich eigentlich
fragen, ob wir uns treffen können, aber das hat sich dann ja erledigt“
„Mh.... warte mal kurz“ Ich drehte mich zu den anderen. „Hättet ihr was
dagegen, wenn noch jemand mitkommt?“ und alle schüttelten mit dem Kopf.
„Franzi??“ quiekte ich wieder ins Handy. „Komm doch einfach mit!“ „Ich
weiß nicht, meinst du echt??“ „JA und damit basta.... Wir holen dich vorher
ab. Wir sind am Tag vorher in Erfurt. Ich sag dir noch in welchem Hotel wir
sind.“ „Okay, da hab ich ja keine andere Chance. DU meldest dich noch
mal??“ „Ja“ „Okay, dann will ich nicht stören... ich hab dich lieb“
„Du störst doch nie“ „Ja, aber es wird teuer“ „Achso, na gut. Hab
dich auch lieb“ „Bye“ „Bye“ Mein
Germany Aufenthalt gefällt mir immer besser. Ich kuschelte mcih wieder an Ash,
doch leider nicht lange, denn wir mussten zu Bravo. Die wollten unbedingt, dass
ich mitkomme. Exklusivinterview oder so... Naja, meinetwegen. Wenn’s sie glücklich
macht. Bravo: „Zuerst mal zu Diana und Ash. Wie seit ihr eigentlich
zusammengekommen?“ Ash: „Ich habe mich schon in sie verliebt als wir uns das
erst mal gesehen haben. Doch sie ist dann mit nem guten Kumpel von uns
zusammengekommen.“ Ich: „Ja, ich hatte mich auch in ihn verliebt. Aber ich
liebte halt auch Leo. Aber er wurde leider ermordet und danach sind wir halt
zusammengekommen. Wer weiß was wäre, wenn Leo jetzt noch da wäre“ Ich
schaue zu Ash. Bravo: „Hast du um sie gekämpft?“ Ash: „Klar, ich habe sie
fast täglich angerufen, aber sie ist nie drangegangen. Aber dann habe ich sie
und Andrea, Erik´s Freundin, nach Redding zum Konzert eingeladen. Und sie ist
tatsächlich gekommen. Ich denke aber mal, es lag mehr an Andrea. Jedenfalls
konnten wir dann nicht anders und haben uns geküßt.“ Ich: „Ja, dann musste
auch ich mir meine Gefühle eingestehen. Und dann sind wir halt
zusammengekommen“ Bravo: „Gab´s schon irgendwelche Krisen?“ Ash und ich
gleichzeitig: „Nö“ Bravo: „Diana, dann verzeihst du ihm den Seitensprung
mit seiner Ex- Freundin Shelli?“ Schock, er und Shelli?? Wann?? Das kann doch
gar nicht sein, wann denn??? Wir waren doch immer zusammen. Ash sag doch was.
Ich schaue zu Ash, doch er schaut nur auf den Boden. Was jetzt?? Warum?? Ash
unterbricht die Stille: „Ich denke, unser Liebesleben geht keinen was an. Das
ist unsere Sache“ Dann lässt Bravo von uns beiden ab und quetscht die anderen
aus. Ich kann nicht mehr. Ich gehe. Unter Tränen renne ich an allen Leuten
vorbei die mir über den Weg laufen. Als ich aus dem Bürogebäude bin bleibe
ich plötzlich stehen. Hat Ash das irgendwie zugegeben?? Ich meine, gerade Bravo
ist doch berühmt dafür, dass sie nur Müll verbreitet. Siehe doch nur mal den
Artikel mit J.Lo, „Ja ich bin schwanger“ hatte sie damals angeblich in nem
Interview behauptet und wo ist das Baby?? Nicht da!! Aber warum hat er dann
nichts gesagt?? Ich kann nicht mehr, mir war klar, dass irgendwann mal so was
passieren würde, aber jetzt schon?? Ich werde durch Schritte wieder in die
Realität zurückgeholt. Ich drehe mich um und da steht Trev. Ich gucke ihn
verwirrt an. „Die Journalisten haben ihn nicht weggelassen. Du glaubst das
doch nicht wirklich, oder?“ fragt er mich. „Ich würde gerne glauben, dass
es nicht stimmt, aber wieso hat er dann nur auf den Boden geguckt und nichts
gesagt?“ schreie ich ihn schon fast an. Ich will ihn nicht anschreien, aber
was soll ich denn nur tun? Er kommt zu mir und nimmt mich in den Arm. „Glaub
mir, er ist nicht fremdgegangen“ versucht er mich zu beruhigen. Er nimmt meine
Hand und will wieder mit mir zu den anderen gehen, als Ash auf einmal vor uns
steht. Er kommt ganz nah vor mich und legt seine Hände um meine Taille. Ich
kann seinen Atem spüren. „Ash, bitte sag, dass das nicht wahr ist“ bitte
ich ihn leise. Muss ja nicht jeder mitkriegen, dass wir hier gerade ne kleine
Krise haben. „Es stimmt nicht, dass ich mit Shelli geschlafen habe, aber...“
er hörte auf zu reden. „Aber?“ fragte ich ihn ängstlich. Ich will es
eigentlich nicht hören. Ich will das alles wie vorher war. „Ich habe sie geküsst.“
gesteht er mir leise. Mir steigen Tränen in die Augen. „Wann?“ frage ich
ihn ohne irgendwelche Emotionen in meiner Stimme. „Als wir bowlen waren.“
sagt er so, als würde er auch gleich anfangen zu weinen. Ich schaue in seine
Augen und er hat tatsächlich Tränen in den Augen. „Es hat mir nichts
bedeutet, ehrlich nicht. Honey, ich liebe doch nur dich. Und das schon seit dem
ersten Moment als ich dich gesehen habe“ flüstert er leise und eine Träne
kullert über seine Wange. Ich wische sie vorsichtig weg. Er liebt mich und küsst
eine andere?? Wieso?? Er liebt mich, da bin ich mir sicher. Sehr sogar, sonst würde
er jetzt nicht weinen. Ash ist auch nur ein Mensch und Menschen machen Fehler.
Und es war nur ein Kuss. Ich ziehe ihn an seinem Shirt runter zu mir und küsse
ihn. Als wir den Kuss beendet haben guckt er mich fröhlich an. „Du verzeihst
mir?“ fragt er erstaunt. „Ja, es war ja nur ein Kuss und ich liebe dich und
Liebe verzeiht fast alles.“ und schon wieder küssen wir uns. „Ähm, ich
will ja nicht stören, aber wir sollten wieder hoch gehen“ Ich schaue Ash an
und er nimmt meine Hand und wir gehen hoch. Als wir wieder im Büro angekommen
waren stellt die Pressetante gerade die Frage, was die anderen denken ,ob wir
wieder zusammenkommen oder nicht. Trev hustet einmal gekünstelt auf und alle
schauen uns an. Als alle sehen, dass wir Hand in Hand da stehen kann man ihnen
die Erleichterung ansehen. Außer die Pressetante. Die sieht eher säuerlich
aus. Tja, wird’s nichts aus dem Beziehungsdrama das Bravo aufgedeckt haben.
Und um ihr noch eins auszuwischen küsse ich Ash noch vor ihren Augen. Dann kam
noch eine Frage von wegen „Ihr habt euch jetzt wieder vertragen?“ Na klar
haben wir das. Aber leider mussten wir dann weiter zu Halle. Auftritt stand
wieder mal an. Um ehrlich zu sein war ich froh, dass der Tag zu Ende ging. Den
Rest der Woche war nicht mehr viel los, nur dass diese Bravo rausgekommen ist.
Die haben sich sogar mal dran gehalten, was wir gesagt haben. Respekt... Aber
deswegen hab ich sie mir trotzdem nicht gekauft. Ich weiß ja was ich gesagt
habe. Wir waren inzwischen in München. Ich weiß nicht, was alle an der Stadt
finden. Okay, vielleicht seh ich die Schönheit von München nur nicht, weil ich
schon immer in einer Großstadt gelebt habe. Mir ist aufgefallen, dass Seit ich
mit Ash zusammen bin, mir sowas wie das Datum ziemlich Schnuppe ist. Aber
irgendwo hab ich dann das heutige Datum dann doch gesehen und ich war erst mal
geschockt. Der 22.Juni, ups dann hab ich morgen Geburtstag. Naja, ist eigentlich
auch nichts besonderes... Doch, ich werde 18, ich werde Volljährig. Okay, dass
wäre schon ein Grund zu feiern. Na mal sehen, wenn jemand dran denkt. Der
Soundcheck ist heute schon früher ausgefallen, also musste ich los. Irgendwie
ging heute alles schief was nur schief gehen konnte. Der Schock der Woche war
ja, als neben mir ein nicht richtig
befestigter Scheinwerfer auf die Bühne knallte. Ash kam gleich zu mir auf die Bühne
gelaufen und redete kurz mit Mike der dann auf die Bühne ging. Danach hab ich
nur noch gehört wie er die Mechaniker vollgeschnautzt hat. Und das war noch
untertrieben, zur Schnecke hat er die gemacht. Ich ging zurück und beruhigte
ihn. „Das sind ja auch nur Menschen und die wollten das bestimmt nicht. Zudem
ist mir ja nichts passiert!“ und schon war er ruhig. Ich sah die Mechaniker lächeln.
Bei meinem Auftritt ging dann aber alles gut und das war das wichtigste. Und
dann ging´s weiter nach Erfurt, für zwei Tage. Allerdings hatten die Boys nur
am zweiten Tag ein Konzert. Am ersten Tag waren wir für Wohltätige Zwecke
unterwegs. Als erstes ging es in ein Altersheim. Die Jungs haben mit den alten
Omas und Opas geredet und auch a cappella gesungen. Die haben sich gefreut wie
sonste was. Für die ist das eine Abwechslung. Als die Jungs gerade All or
Nothing sangen sah ich eine alte Frau weinend in der Ecke sitzen. Ich ging zu
ihr und hockte mich vor sie. Immer mehr Tränen bahnten sich den Weg über ihr
Gesicht. Ich griff nach ihrer zitternden Hand. „Was haben sie denn?“ fragte
ich sie leise. Es muss ja nicht jeder mitkriegen, was hier los ist. Sie sah mich
an. „Ach weißt du... ich sehe die jungen schicken Männer da stehen und
singen. Das erinnert mich an meine Vergangenheit.“ fing sie an. „Wollen sie
mir davon erzählen??“ „Ja mein Kind, aber nicht hier. Komm, lass uns in
mein Zimmer gehen“ sagte sie und ich half ihr bei beim aufstehen. Und wir
gingen langsam in ihr Zimmer, dass im zweiten Stock lag. Ich setzte sie in ihren
Schaukelstuhl und sie fing an mit schaukeln. Ich setzte mich neben sie auf einen
anderen Stuhl. Ich schaute sie an und sie fing an zu erzählen: „Es war vor
rund 60 Jahren, damals war ich Anfang 20. Ich war bis dahin glücklich. Ich war
vermählt. Ich war seit meiner Geburt versprochen. Einem gutaussehenden, reichen
Mann. Sein Name war Horst. Er hatte sogar blaues Blut.
Ich glaube...“ sie stoppte und überlegte. „Ja, er war der Enkel
eines Grafen. Aber dieser hatte durch diverse Kämpfe um seine Geliebte sein
ganzen Reichtum verloren. Sein Vater hatte dann allerdings in dem neuen Land
Gold gefunden. Ich wurde dann im Alter von 16 Jahren mit ihm vermählt worden.
Er war seht höflich zu mir und wir verstanden uns auch gut. Ich war ihm auch
nicht abgeneigt, aber geliebt habe ich ihn nicht. Jedenfalls zogen wir dann
eines Sommermonates zogen wir dann in unser eigenes Heim. Es war ein wunderschönes
Haus. Ich hatte sogar mein eigenen Garten. Ich habe keinen Gärtner in diesen
Garten gelassen. Ich habe ihn immer selber mit den schönsten Blumen bepflanzt.
Eines Abends gab ein Freund meines gemahlen ein Fest. Natürlich durften nur die
Leute eines höheren Standes daran teilnehmen. Ich hatte ein wunderschönes
dunkelrotes Kleid aus Samt uns Seide an. Ich war ungefähr zwei Stunden auf dem
Fest, als es mir zu langweilig wurde. Ich zog mich unaufmerksam zurück und ging
etwas spazieren. Neben dem Anwesen war ein wunderschöner See und ich blieb an
einer sehr schönen Stelle stehen und setzte mich ans Ufer. Der Mond schien über
den See und es war sehr romantisch. Plötzlich hörte ich ein plantschendes Geräusch
und ich schaute mich um, woher es kam. Ich sah auf der anderen Seite des Sees
ein paar junge Burschen. Der eine ist in den See gesprungen und schwamm nun auf
mich zu. Dann war er in Ufernähe und stieg langsam aus dem Wasser. Und er war
nackt!! Er kam auf mich zu, nahm meine Hand und küsste sie. Wenn er nicht nackt
gewesen wäre, dann würde ich mich über soviel Benehmen freuen. Ich zog meine
Hand weg und er lächelte nur verschmilzt. „Sie sehen aus, als würden sie von
dem Fest am anderen Ufer des Sees kommen“ sagte er und ich nickte. „Sie
sehen aber nicht so aus, als würden sie sich sehr amüsieren. Soll ich ihnen
mal zeigen, wo man Spaß hat??“ sagte er, nahm meine Hand und zog mich hinter
sich her. Als wir da angekommen waren, wo er ins Wasser gesprungen waren. Er zog
sich nun endlich wieder an. Natürlich hatte ich mich umgedreht. Dann zog er
mich weiter und wir kamen zu einem Fest aus dem ersten fünften Stand. Ich fühlte
mich anfangs sehr unwohl, doch der junge Mann, dessen Name Richard war, kümmerte
sich sehr rührend um mich und wir verstanden uns sehr, sehr gut. Und dann
machte mir sogar das Fest Spaß. Es war sehr viel lustiger als die biederen
Banketts bei dem ersten Stand. Ich beschloss Richard wieder zu sehen. Und auch
ich schien ihm zu gefallen. Wir trafen uns jeden Tag. Wenn ich mich mit ihm
traf, dann musste ich nicht die Vorzeigedame spielen, ich konnte die verletzbare
Person sein, die ich eigentlich bin. Und zum ersten mal fühlte ich mich wohl
und geborgen.“ Ich musste an mich und Ash denken. Bei ihm fühle ich mich auch
sicher. „Ich weiß was sie meinen“ unterbrach ich sie. Sie schaute mich an
und erzählte weiter. „Ich hatte mich in ihn verliebt. Und ich wusste, dass es
ihm genauso geht. Wir küssten uns dass erste mal unter einer Weide an einem schönen
Sommertag. Er hatte mich zu einem Picknick eingeladen. Ich bat ihn, mit in
meinen Garten zu kommen. Ich hatte vorher noch nie einen anderen Menschen in
diesen Garten gelassen, aber Richard war etwas besonders. Er war meine große
Liebe. Wir legten uns in ein Meer von Gänseblümchen und er fing an mich zu
steicheln. Wir beide gingen dann soweit, dass wir zwei mit einander verkehrten,
wenn du weißt was ich meine.“ Ich nicke. „ Jedenfalls war ich der glücklichste
Mensch der Welt. Er schrieb mir täglich Briefe, die ich immer heimlich in
meinem Garten laß. Eines Tages kam ich aus meinem Garten und Horst kam mir sehr
,sehr sauer entgegen. Ich dachte, er hätte wieder ein finanzielles Problem
hatte. Doch er zeigte mir mit einem hochrotem Kopf alle Briefe von Richard. Ich
war am Boden zerstört, er ist ohne meine Genehmigung in meinen Garten gegangen.
Er schrie mich an: „Ich hoffe dir ist klar, dass du ihn nie wieder sehen
wirst.“ doch ich weigerte mich. Er packte mich hart an meinem Arm und zog mich
hinter sich ins Dorf. Er wusste genau wo Richard wohnte. Am Haus angekommen
klopfte er laut an die Tür und Richard machte die Tür auf. Er sah mich und
wusste nicht wie er reagieren sollte. Horst zog eine Waffe und“ sie stoppte
und hielt inne. „Er erschoß Richard.“ und Tränen kullerten über ihre
Wangen und auch ich musste schlucken. „Ich wurde mein ganzes Leben nicht mehr
froh. Man kann so etwas nicht vergessen, aber wenn man noch einmal eine Person
findet, die man liebt, dann kann man das verarbeiten.“ Ich musste schlucken.
In dem Moment kam Ash ins Zimmer. Ich drehte mich, stand auf und als ich zu Ash
gegangen bin sagte ich: „Ich habe diese Person noch einmal gefunden“, doch
ich küsste Ash diesmal nicht, ich umarmte ihn nur. „Wir müssen gehen. Das
Krankenhaus wartet“ sagte Ash. Ich ging zu Rosmarie und verabschiedete mich
von ihr. Und dann mussten wir zum Kinderkrankenhaus. Dort waren alle schon super
aufgeregt. Als erstes wurden wir durchs Krankenhaus geführt. Die Kleinen hatten
schon seit einigen Tagen das ganze Krankenhaus ausgeschmückt und eine Art Führung
organisiert. Die kleinen waren einfach nur zum knuddeln. Vor allem die kleine
Lisa hätte ich am liebstem mitgenommen. Sie ist sieben und hat Blutkrebs und
soweit ich das mitgekriegt habe, besteht für sie keine große Hoffnung mehr. Es
ist traurig zu sehen, wie schlecht es den Kleinen geht. Vor allem können 1/3
der Kinder nie das erleben was ich erlebt habe. Sie werden nie erleben was es
heißt zu lieben, wirklich zu lieben, da sie noch vor ihrem 10. Geburtstag
sterben werden. Ash scheint zu sehen, wie traurig ich bin und umarmt mich, doch
da kommt auch schon eine Schar kleiner Kinder an und kuscheln mit uns. Die
kleinen Zwerge sind schlimmer als Reporter. Die Jungs wurden richtig
ausgequetscht. Das Aufwiedersehen sagen war dann das schlimmste. Die Zwerge
waren am weinen. Aber es schien ihnen gefallen zu haben. Am Ende versprachen wir
ihnen noch in spätestens einem Jahr wieder zu kommen. Doch statt noch einmal
weg zu gehen gingen wir lieber ins Hotel. Es hat mich mehr als nachdenklich
gemacht, zu sehen was für Lebensmut die Kleinen haben. Und trotzdem werden
einige von ihnen sterben. Mir fällt gerade auf, dass ich heute noch gar nicht
viel mit Ash geknuddelt habe. Ich gehe zu ihm und wir küssen uns ganz ganz ganz
ganz lange. Wie habe ich seine Lippen vermisst. Morgen sehe ich Franzi wieder.
Juhu. Ich hab sie auch ewig nicht mehr gesehen. Die letzte Nacht in einem
ordentlichem Bett, aber Schlafsack ist ja auch ganz kuschelig. Wir haben’s
sogar geschafft, alle in die Zelte zu verteilen. Mary und Jake und Caro und Dan
gehen in ein Zelt, jeweils zwei in eine Kabine, Schnubbi und Erik gehen in eins,
Trev und Franzi bekommen ihr eigenes und natürlich Ash und ich. Der Tag wollte
nicht vergehen. Noch zehn Stunden bis ich Franzi wiedersehe, noch neun Stunden,
noch acht Stunden... Aber die letzte Stunde war ja ganz schlimm. Schnubbi und
ich haben die Kühltasche fürs campen gepackt. Das war was.... Als ob wir uns
einigen konnten, was wir mitnehmen sollten und was nicht... Caro, Erik, Dan,
Mary, Trev und Jake haben versucht alles in die Autos zu bekommen. Wir wollten
mit zwei Autos Anreisen. Dann fuhr Ash mit dem Van Franzi abholen. Bei ihm
dauert die Fahrt nicht ganz so lange. Und dann höre ich schon Ash hupen. Ich
lasse die Kühltruhe Kühltruhe sein und renne runter. Ash denkt doch tatsächlich,
ich freu mich so wegen ihm. Ich renne an ihm vorbei direkt zu Franzi und umarme
sie. Als wir uns wieder voneinander lösen gucke ich zu Ash und er scheint doch
tatsächlich beleidigt zu sein. Oh.... Ich gehe zu ihm und küsse ihn. Dann
kommen schon die anderen. Wir verstauen noch Franzi´s Zeug und die Kühltruhe
in den Autos und dann geht’s ab. Ash, Franzi, Schnubbi und ich gehen in ein
Auto, aber ich fahre, aber Schnubbi sagt mir den Weg. Und Erik, Jake, Trev, Dan
und Caro sind in dem anderen Auto. Da fährt Erik. Als erstes geht es auf die
Autobahn. Und schon nach einer Stunde kommt der erste Stau. Den haben wir dann
nach einer ¾ Stunde überstanden und dann gings auf die Landstraße, dann noch
in die Einfahrt zum Campingplatz und schon sind wir da. Schnubbi und ich gehen
uns anmelden und Ash soll in der Zeit mit den anderen zu unserem Platz fahren
und anfangen die Zelte aufzubauen. Betonung liegt auf versuchen. Mir war jetzt
schon klar, dass die das nicht hinbekommen. Nach 15 Minuten kommen wir dann auch
zu den anderen, da die den Platz genommen hatten der am weitesten weg war und
wir mussten laufen. Dafür haben wir uns unser Abendessen verdient. Als wir bei
den anderen angekommen waren, stand noch nicht ein Zelt. Nicht mal das
entfernteste davon. Das einzige was wir sahen waren die Jungs ratlos umgeben von
Stangen, Zeltplanen und Moskitonetzen. Zum zerschießen. Also machten Schnubbi
und ich noch an die Arbeit und sagten was jeder zu tun hatte und nach einer
halben Stunde standen schon mal die kleinen Zelte. Dann noch ans große, aber
das war auch nach 15 Minuten fertig, also konnten Wir Mädels uns die Stühle
schnappen und die Jungs mussten die Luftmatratzen aufblasen und die Schlafsäcke
reintun. Wir genehmigten uns in der Zeit eins- zwei Feiglinge und dann schmiss
Erik endlich den Grill an. Und schon nach zehn Minuten brannte ein schönes
warmes Feuer und wir konnten die Steaks und die Schnitten raus holen. Aber wir
ließen lieber Dan grillen. Bei dem Rest wäre ich mir nicht sicher gewesen, ob
wir dann noch Steaks gehabt hätten, da sie alles aufgegessen hätten. Bin ich
mir ganz ganz sicher. „Kommt ihr dann noch mit vor. Da ist heute Partyabend“
fragte uns Trev und wir nickten alle ganz begeistert. Wir gingen alle noch
duschen und noch umziehen und schminken und dann konnte’s losgehen. Als wir
vorne ankamen war schon richtig viel los, also stürzten wir uns ins Getümmel.
Nach einer Stunde durchtanzen konnten abgesehen von Ash und Franzi alle nicht
mehr, also setzten wir uns und tranken etwas. Als ich mal schauen wollte was Ash
und Franzi gerade so treiben spielten sie gerade ein langsames Lied und die
beiden tanzen eng umschlungen. Aber ich dachte mir nichts weiter dabei. Als es
dann schon morgen war gingen wir alle zurück und schmissen uns in die Zelte.
Ash und ich hatten ganz schön zu tun uns da zu zweit in das kleine Zeit zu
quetschen. Dann haben wir’s aber doch und kuschelten uns aneinander. Am nächsten
morgen war der Kaffee schon fertig und die Brötchen geholt. So fängt der Tag
doch gut an. „Was machen wir heute?“ fragte Caro. „Wie wär’s mit nem Fußballturnier?? Girls gegen Boys.“ schlug Erik vor uns
wir Mädels waren alles andere als begeistert, aber wir haben trotzdem ja
gesagt- unser Fehler. Wir bekamen fünf Punkte Vorsprung. Ich gab den Ball zu
Mary, die spielte zu Schnubbi, die dann wieder zu mir und dann kam Trev auf mich
angerast. Ui... Da kriegt man doch nur wirklich Angst. Und der schoss den Ball
neben Caro ins Tor. Und irgendwie ging das die ganze Zeit so. Am Ende haben die
Jungs mir 20:7 gewonnen. Aber immerhin haben wir noch zwei Tore geschossen. Das
ist ne Meisterleistung. Am Ende bekamen wir von den Jungs noch ein leckeres Eis
spendiert. Den Nachmittag lang waren die Boys Tischtennis spielen und wir Mädels
haben uns gesonnt und uns dabei über die Jungs lustig gemacht. Das sah aber
auch nur zum abfeiern aus. Als die das mitbekommen haben sind die alle ins Klo
verschwunden. Wir haben uns nur doof angeguckt und da kamen sie schon wieder.
Aber mit nem roten Eimer in den der Hand. Oh oh, ich ahne schlimmes, die werden
da doch wohl nicht etwa... und schon haben sie uns alle naß gespritzt. Na
klasse... Das gibt Rache. Und schon stürzten wir uns auf die Jungs und
kitzelten sie durch. Okay, am Ende hatte mich Ash wieder auf den Rücken gelegt
und wir küssten uns. Dann ging Ash wieder ins große Zelt, wo wir alles
untergestellt hatten und kam mit ner Hängematte wieder raus. „Du fliegst doch
eh gleich wieder runter“ macht ich mich gleich lustig. Er hing die Hängematte
auf und legte sich rein, ohne runter zufallen und grinst nur triumphierend.
„Hey, wenn du das kannst, dann kann ich das schon lange“ und ging zu ihm.
Eigentlich wäre ich ja gleiche wieder runtergefallen, aber Ash hat mich
festgehalten. So lagen wir dann mindestens eine Stunde, bis es auf einmal ganz
unerwartet anfing wie aus Eimern zu schütten. Ash und ich stürzten und gleich
von der Matte und rannten zum Zelt. Ash fiel auf mich und wir sahen uns in die
Augen. Wir küssten uns und schon spürte ich seine Hand unter meinem Shirt. Wie
schliefen wieder miteinander, aber wir mussten uns Mühe geben nicht zu laut zu
sein. Gegen Abend hatte es sich wieder beruhigt und wir konnten wieder grillen.
Diesmal sind wir lieber bei unseren Zelten geblieben und haben Karten gespielt.
Franzi verstand sich super mit allen. Vor allem mit Ash, schön dass sich zwei
der wichtigsten Menschen sich so super verstehen. „Ich geh mal ne Runde
spazieren“ sagte Franzi und Ash ging mit. Der Rest blieb da, denn wir hatten
wesentlich zu viel gefressen. Dann machten Trev und Jake ein Lagerfeuer. Wir
setzten uns herum und genossen die Stimmung. Nach circa einer Stunde unterbrach
Trev die Stimmung: „Wo bleiben eigentlich Franzi und Ash?“ „Kann es sein,
dass du was von Franzi willst??“ grinste Erik. „Nein, ich wundere mich bloß“
„Ja ja...“ „Aber Trev hat Recht, die zwei sind schon ziemlich lange weg.
Ich werde sie mal suchen gehen“ sagte ich und ging. Ich bin mindestens drei
mal über den ganzen Campingplatz gelaufen, aber ich hatte die beiden nicht
gefunden. Langsam musste ich aufs Klo und machte mich auf den Weg dahin. Als ich
dann endlich auf Klo saß hörte ich von der Nachbarlkabine ein Gestöhne. Ich
beeilte mich etwas, da ich die zwei ja nicht stören wollte, bis ich die Worte
„Ash mach weiter“ hörte. Es war wie als wenn man mir ein Dolch ins Herz
rammen würde. Ash hat da gerade Sex?? Und der Stimme nach zu urteilen war das
Franzi... Ich konnte nicht mehr, ich rannte aus dem Klo raus. Tränen schossen
mir in die Augen, immer und immer mehr. Das kann doch nicht sein. Ich rannte an
den anderen vorbei, direkt in unser Zelt und heulte nur noch mehr. Trev kam mir
gleich hinterher. Er nahm mich in den Arm und versuchte mich zu beruhigen. Ich
erzählte ihm unter Tränen, was sich auf dem Klo abgespielt hatte und als ich
mich wieder etwas beruhigt hatte, ging er kurz raus, aber wirklich nur kurz und
kam dann wieder zu mir. Plötzlich schrie mein Schnubbi los. Ich schaute Trev
an. Er musste es Schnubbi erzählt haben. Ich hörte nicht alles, aber das was
ich gehört hatte, war genug. „Wie kannst du Arsch es wagen. Mit Heidis
Freundin. Sie liebt dich mehr als alles andere und du betrügst sie?? Du bist so
ein Arsch“ Dann war Ruhe und es öffnete sich der Reißverschluss unseres
Zeltes und Schnubbi kam herein. Ich lächelte sie gezwungen an. Sie nahm mich in
den Arm und plötzlich stand Ash im Zelt. „Könnte ich bitte alleine mit ihr
reden?“ Trev und Schnubbi guckten mich an und ich nickte. Die beiden
gingen raus. Es war Stille, keiner von uns beiden sagte etwas. „Ich liebe
dich“ unterbrach er dann unser Schweigen. Ich schaute ihn mit meinen Tränen
gefüllten Augen an. „Ach ja?? Warum tust du mir das dann an?“ Er hockte
sich hin. „Ich weiß es nicht, Franzi ist so... sie sieht so gut aus, sie ist
nett und...“ „Halts Maul, dass will ich doch gar nicht wissen. Du liebst
mich also?? Das klingt aber eher so, als ob du dich in sie verliebt hast“
„Ja, dass habe ich auch. Ich liebe euch beide und ich weiß nicht was ich tun
soll“ sagte er fast schon unter Tränen. Das war zu viel. Ich schnappte mir
meinen Schlafsack und stürzte aus dem Zelt. „Trev, kann ich diese Nacht bitte
bei dir schlafen?“ fragte ich ihn und er stimmte zu. Ich stopfte meinen
Schlafsack in sein Zelt. Ash war immer noch nicht wieder aus dem Zelt
rausgekommen. Franzi ging zu ihm. Ich sagte
noch allen die da waren gute Nach und verschwand ins Zelt. Ich weinte mich in
den Schlaf. Das war ein verdammtes Scheiß Wochenende. Ich wünschte, ich könnte
es aus dem Kalender streichen. Wie konnte er mir das nur antun?? Hat er nicht um
mich gekämpft?? Er hat alles dafür getan, dass wir zusammenkommen und dann
macht er es kaputt. Trev kommt ins Zelt. Er kraucht in den Schlafsack und legte
seinen Arm um mich. Ich merkte noch wie es anfing zu regnen und musste an
gestern denken. Gestern war noch alles in Ordnung. Als es gestern anfing zu
regnen hatten wir miteinander geschlafen. Und jetzt hat er seinen Schwanz
einfach woanders reingesteckt?? Das macht mich fertig. Irgendwann bin ich dann
aber doch eingeschlafen. Am nächsten
Morgen wurde ich durch ein <Flatsch>
geweckt. Ich schaute aus dem Zelt um zu sehen was passiert ist. Ich sah nur,
dass Franzi hingefallen ist. Der Regen musste den Boden aufgeweicht haben, und
dann ist sie hingefallen. Och, die Ärmste, könnte einem ja fast Leid tun. Aber
schon kam Ash ihr zur Hilfe und half ihr hoch. Als ich aus dem Zelt gekrochen
kam sah er mich mit seinem Hundeblick an. Aber ich wich seinen Blicken aus.
Heute würden wir wieder weiter fahren. Eins war mir klar, ich werde nicht mit
den anderen weiter Touren, als wäre nichts gewesen. Das können die einfach
nicht von mir verlangen. Am Fühstückstisch fragte Schnubbi wo es als nächstes
hingeht. Mein Handy fing an zu klingeln. Ich schaute aufs Display. Alice
ruft an. Ich
ging ran. „Hi“ „Hi“ „Na, wie geht’s?“ fragte sie. „Scheiß“
„Warum??“ „Ash... kann ich für einige Zeit bei dir wohnen?“ „Ja,
klar... Kein Problem, aber was ist denn los?“ „Erzähle ich dir dann, ich
komme heute im Laufe des Tages, okay?“ „Ja okay, bis dann“ „Ja bis dann
Tschüss, hab dich lieb“ sagte ich und legte auf. „Willst du dann bei mir
mit im Hotelzimmer schlafen“ fragte mich Trev als ich wieder zu den anderen
ging. „Ich werde bei keinem schlafen. Ich fahre heute zu Alice und danach
fahre ich nach Hause, nach Miami“ sagte ich und alle schauten mich fassungslos
an. Ich ging zum Zelt und packte meine Sachen. Als ich fertig war sah ich in
traurige Gesichter. Aber ich konnte nicht anders, ich musste hier weg, weg von
Ash. Ich lief zur nächsten Stadt und nahm dort den nächsten Zug nach Leipzig.
Als ich im Zug saß suchte ich meinen Diskman, aber ich fand ihn nicht. Scheiße,
ich muss ihn vergessen haben. Und schon klingelte mein Handy. Ich schaute aufs
Display. „Schnubbi ruft an“ ich stellte den Ton aus, damit nicht alle
mitkriegen, dass ich angerufen werde. Ich stopfte es wieder in meinen Rucksack,
den ich auf dem Schoß hatte, doch der vibrierte jetzt die ganze Zeit *kotz*
kann es etwas schlimmeres geben?? Nach zwei Minuten ging ich dann doch ran. „Schnubbi,
wenn ich nicht ran gehe, dann heißt das, dass ich jetzt nicht reden will“
nehme ich genervt ab. „Ja Schnegge, tut mir leid, aber ich wollte nur fragen
ob’s dir gut geht.“ „Oh ja, es geht mir Prima. Ich meine, was ist denn
schon, mein Freund hat mich mit meiner Freundin betrogen, ich sitze hier im Zug
nach Leipzig und merke, dass ich meinen Diskman vergessen habe. Schnubbi, mir
geht’s prima!“ sage ich super sarkastisch. „Sorry. Ich will dich dann
nicht weiter stören“ sagt sie noch und legt auf. War das jetzt zu hart?? Ich
meine, sie muss sich doch denken können, wie beschissen es mir geht. Ich nehme
mein Handy und gehe auf Nachricht verfassen und fange an zu tippen: „Sorry
Maus, war nicht so gemeint. Mir geht’s halt nur Scheiße...“ dann stoppe
ich. Nein, ich werde ihr jetzt nicht schreiben. Ich mache mein Handy aus und
packe wieder weg und lehne meinen Kopf gegen das Fenster. Es regnet wieder mal.
Ich denke auf der ganzen Zugfahrt nicht nach. Ich will und kann nicht
nachdenken. Ich will mich nicht fertig machen. Und schon ertönt es aus den
Lautsprechern: „Wie werden in wenigen Minuten in Leipzig ankommen, bitte
machen sie sich zum aussteigen bereit.“ Ich stehe auf und hole meine Jacke aus
der Ablage. Und schon steht der Zug. Ich steige aus und schaue mich um. Ja, es
hat sich nichts verändert. McDoof steht immer noch da wo es vorher war. Was
soll sich auch verändert haben? Seit dem die den damals so schönen Bahnhof in
ein Einkaufszentrum umgebaut haben, haben die ja keine großen Möglichkeiten
mehr, hier umzubauen. Die Einzige Veränderungsmöglichkeit wäre, dass die, die
Geschäfte tauschen, aber das würde eh keiner mitkriegen, so viele Geschäfte
wie hier sind. Oh mein Gott, ich denke über Geschäfte nach, hab ich noch alle
Tassen im Schrank?? Anscheinend nicht... Ich stelle meine Tasche
auf die Rollen und ziehe sie hinter mir her. Aus dem Bahnhof raus hole
ich mir erst mal eine Fahrkarte für die Bimmelbahn. Okay, wann kommt die nächste
2? In zehn Minuten, okay. Ich setze mich noch kurz hin und eh ich mich versehe
kommt die Bimmel auch schon. Ich steige ein und nach zwanzig Minuten bin ich
dann bei Alice´s Wohnung. Mir sticht gleich ein kleiner gelber Zettel ins Auge:
Hi Mami!
Sorry, aber kurz nachdem du angerufen hattest wurden wir vom Krankenhaus angerufen. Uwes Mutter liegt im Krankenhaus. Ich wollte dich ja anrufen, aber du hattest dein Handy aus.
Dein Baby
Na Klasse, was kommt als nächstes?? Ich setze mich erst mal auf die Treppe und überlege was ich als nächstes mache. Ich entschließe mich dann, gleich nach Hause zu fahren. Also bestelle ich mir ein Taxi und fahre zum Flughafen. Dort angekommen gehe ich erst mal zur Info und frage, wann eine Maschine fliegt und ob noch ein Platz frei ist. Und ich habe Glück. In einer Stunde geht ein Flieger nach Miami. Ich greife natürlich gleich zu und die Stunde geht auch schnell vorbei. Also sitze ich bevor ich mich versehe im Flieger. Ich habe den ganzen Flug lang gepennt. Als wir gelandet sind geh ich erst mal zum nächsten Kiosk und decke mich mit den neusten Klatschblättern ein. Ich setze mich auf die Bank und schlage die erste auf. Ich lese und lese und lese, bis sich mein Magen meldet. Da ich aber keinen Bock habe, noch mehr unnötiges Geld auszugeben und da wir noch Nudeln eingefroren haben, mache ich mich auf den Weg nach Hause. Da es nur zwanzig Minuten zu Fuß sind laufe ich den Weg. Gleich bin ich da. Ich kann unser Haus schon sehen. Wird aber auch Zeit. Meine Füße schmerzen langsam. Als ich den Schlüssel aus meiner Tasche krame fällt mir ein Karton unter dem Briefkästen auf. Ich gehe hin um zu gucken für wen der ist. Komisch, kein Name drauf. Auf einmal kommt ein <miau> aus dem Karton. Ich mache den Karton auf und darin ist eine kleine süße Katze. Ich nehme die kleine raus und finde einen Zettel neben ihr:
Bitte kümmern sie sich gut um die Kleine. Ich kann sie nicht behalten. Sie heißt Abegaile.
„Na klasse. Was mach ich jetzt mit dir?“ frage ich die Katze. Als ob die mir antworten kann... Der Flug hat mir geschadet, eindeutig. Ich stelle meine Tasche in den Hausflur und bringe erst mal die Katze in die Wohnung. Dann gehe ich wieder runter, hole meine Tasche und gucke nach Post. Als ich den Briefkasten kommt mir eine Flut an Briefen entgegen. Okay, wir waren jetzt Wochen nicht da, aber müssen es gleich so viele Briefe sein?? Egal, oben wartet eine Katze auf mich, also gehe ich wieder hoch. Als ich in die Wohnung komme werde ich mit einem leisen „Miau“ begrüßt. Sie hatte es sich schon auf dem Sofa bequem gemacht und schaute mich mit ihren süßen grünen Augen an. Und schon war es um mich geschehen... Ich nahm das Telefon und rief Schnubbi an. „Hi Schnubbi, ich bin’s. Ich wollte nur sagen, dass ich wieder zu Hause bin und dass wir jetzt noch einen Mitbewohner haben.“ „Wie meinst du das?“ „Ich habe eine Katze gefunden. Die ist so süß, die bleibt jetzt bei uns.“ „Na okay, von mir aus. Ich komme in drei Wochen auch nach Hause. Du, ich muss jetzt weiter. Schönen Gruß von allen.“ „Danke, an alle zurück, außer an Ash“ Und schon habe ich aufgelegt. Wird ja auch teuer. Abegaile kraucht zwischen meinen Beinen rum, d wird mir bewusst, dass ich gar nix für sie zu essen habe... Also gehe ich noch schnell zu dem Supermarkt, drei Straßen weiter und decke mich mit Katzenfutter ein. Als ich vor der Wohnungstür stehe höre ich nur noch ein Geklirre. Ich krame meinen Schlüssel wie eine Wilde aus der Tasche und breche die Tür schon fast auf. „Ach du dämliche Katze...“ fluche ich los und Abegaile rennt in die nächste Ecke. Das dumme Ding hat die ganze Blumenbank runtergerissen. Überall liegt Erde, kaputte Blumentöpfe und die schönen Blumen. Ich stelle die Tüte mit Katzenfutter ab und hole erst mal den Kehrbesen. Nach zwanzig Minuten habe ich dann die Scherben von der Erde getrennt. Abegaile kam dann auch mal wieder zu mir angekrochen. Ich konnte ihr einfach nicht lange böse sein. Spätestens wenn ich ihr in ihre süßen grünen Augen sehe ist alles vergessen. Dann musste ich nur noch die kaputten Blumen von den noch ganz gebliebenen Blumen trennen. Und nach Ewigem hin und her, welche Blumen ich leider wegschmeißen muss, knalle ich mich aufs Sofa, will gerade die Klotze einschalten, als dieses dämliche Telefon klingeln muss. „Ja?!?“ gehe ich genervt ran. „Ja ,mh... hi!“ „Hi Alice. Was gibt’s?“ „Ich wollte nur fragen, ob du sauer bist??“ „Ich?? Ne, warum??“ „Naja, weil ich nicht da war...“ „Achso, das ist doch schon vergessen!“ „Okay, du ich muss wieder auflegen, wir müssen wieder ins Krankenhaus“ „Okay, bis bald! Baba“ „Tschü“ und schon legen wir auf. So, jetzt pack ich mich aber endlich und verdient vor die Kiste. Hach, wie herrlich. Ami- Talkshows. Da freut sich das Herz. Die dürfen sich prügeln und ich?? Ich will auch irgendwas schlagen... In dem Moment springt mir Abegaile auf den Bauch. „Nein Süße, dich schlage ich nicht, wie könnte ich?!?“ sage ich und sie guckt mich schief an. Zum knuddeln und das mach ich jetzt auch... Bis die Kleine wegrennt. Irgendwie muss ich mich langsam wieder um nen neuen Job suchen. Ich schlage die Zeitung auf und... nix ordentliches drin. Das einzige was ganz plausibel klingt, wäre Arzthelferin. Ich schnapp mir den Hörer und rufe an. Okay, dass klingt okay, ich soll morgen zum Vorstellungsgespräch. Ich gehe direkt mal zu meinem Kleiderschrank um zu sehen, was ich da morgen anziehe. Also, was wäre besser angebracht, seriös oder doch eher „normale“ Klamotten? Ich hab mich dann nach langem hin und her denken für ein weißes Hemd und die schwarze Hose entschieden. Als ich die Hose ansehe kommt es mir so vor, als würde mir jemand zwei Messer ins Herz rammen. Einmal weil das die Hose ist, mit der ich Leo endgültig verabschieden musste und weil ich damals von Ash am Grab geküsst wurde. Mir steigen Tränen in die Augen. Ich drehe mich um und... so vieles hier erinnert mich an Ash. Das macht mich fertig. Ich lege die Hose aufs Bett und gehe runter in den Keller. Ich hole zwei große Kartons raus und packe alles was mich an Ash erinnert hinein. Okay, die Couch, den Tisch und die Stühle lasse ich oben, aber den ganzen Kleinmist „beseitige“ ich. Als ich das Gerümpel runter in den Keller bringe geht es mir schon besser. Ich gehe mindestens zwanzig Kilo leichter wieder hoch und vor der Wohnungstür höre ich schon, dass unser Telefon wieder mal klingelt. Warum rufen die immer an, wenn ich gerade irgendwas mache?? Können die nicht anrufen, wenn mir langweilig ist, nein?? Naja, aufregen bringt jetzt auch nichts. Ich nehme den Hörer ab und sage super freundlichen „Hallo“. „Hi Heidi, ich bin’s Trev. Ich wollte nur mal fragen, wie’s dir geht?!?“ „Naja, wie soll’s mir schon gehen?? Den Umständen entsprechend. Ich hab nen neuen Job in Aussicht. Ist das nicht toll??“ „Really?? Ist ja super. Du, die anderen wollen dich auch mal sprechen, ich geb dich weiter.“ „Okay, Tschüßi dann...“ sage ich und schon kommt es von der anderen Leitung: „Hi Schnegge, na wie geht’s?“ „Hi Schnubbi, ganz gut. Ich geh morgen zum Vorstellungsgespräch... Sag mal, wann kommst du eigentlich wieder?? Ich und Abegaile sind hier so alleine“ „Mh, ja in drei Tagen ist das letzte Konzert in Germany und danach haben die Jungs frei und naja...“ „Was naja??“ „Erik wollte mich seiner Familie vorstellen“ „Achso, das geht natürlich vor!“ „Bist du böse?? Du, ich muss dich weiter geben“ „Okay, nein bin ich nicht.“ „Hiii“ „Hi Erik, na wie geht’s? Schämst du dich eigentlich nicht?“ „Hä? Wieso?“ „Du nimmst mir mein Schnubbi weg.“ „Oh, Sorry, aber...“ „Ja ist schon okay, aber bring sie mir wieder unbeschadet wieder.“ „Ja, mach ich. Ich muss dich...“ „Weitergeben, schon klar. Bis dann. Bye“ Meine Fresse, Telefoniermarathon. Schniefend setze ich mich aufs Sofa. „Da ist aber eine geschafft.“ „Sorry Jake, aber ich musste vorhin Kisten in den Keller bringen. Und das war dann doch anstrengender als ich dachte...“ „Wieso, ziehst du um? Oder warum die Kisten?“ „Nein, ich habe nur einiges im Keller entsorgt...“ „Achso... Hey!!“ „Heidi? Hi, ich bin’s Dan.“ „Hast du Jake jetzt das Telefon aus der Hand gerissen??“ „Ähm, ja...“ „Schäm dich!!“ „Ja, Sorry... wie geht’s dir denn??“ „Also, inzwischen geht’s mir Scheiße.“ „Warum das denn??“ „Weil ich Hunger habe.“ „Hi hi, achso... du, dich will noch jemand haben... Bye dann.“ „Okay, Tschü“ „Hallo...“ kommt es von Ash und ich lege auf. So ein Arschloch, wie kommt der auf die Idee, dass ich mit ihm reden will? So ein verdammtes Arschloch. Oh man, jetzt brauch ich erst mal ein Eis. Ich schnapp mir ne riesen Portion Eis und setzt mich auf die Couch. Abegaile hat sich auf den Sessel gepflanzt. Menno, dass ich Ash´s Stimme gehört hab, hat mich voll aus der Bahn geworfen. Ich kuschle mich auf dem Sofa ein und reise ins Land der Träume. Am nächsten Morgen werde ich schon sechs Uhr durch unser dämliches Telefon geweckt. Es klingelt und klingelt und als ich rangehe hat die dämliche Person am anderen Ende aufgelegt. Na super, wenn’s so weiter geht, dann bleibe ich zu Hause. Aber ich ringe mich dann doch dazu durch, zum Vorstellungsgespräch zu gehen. Es war auch eigentlich ganz cool und ich habe den Job *freu* Wenigstens ein war gutes, nach dem ich gestern Ash´s Stimme gehört habe. Okay, jetzt muss ich erst mal Schnubbi anrufen. Inzwischen bin ich wieder so happy, dass mich nichts mehr runter kriegen würde. Okay, schnell Schnubbi´s Nummer gewählt, 017318... es klingelt... es klingelt immer noch, ich will schon auflegen, als ein hallo von der anderen Leitung kommt. Ash?!? Nicht schon wieder. Was will der an Schnubbi´s Handy? Ich werd nicht mehr. Oh Gott. Okay, aber auch er kriegt meine Laune nicht runter. „Ist Schnubbi da?“ frage ich kalt. „Nein, leider nicht, aber...“ und schon wieder war ich so nett und habe aufgelegt. Sie hatte beschlossen, doch bei Erik zu bleiben und mit den Boys zumtutouren. Aber unsere Freundschaft hat dadurch nicht gelitten. Wir telefonieren super oft miteinander. Okay, ich schnapp mir meine Tasche und geh zum nächsten Café. Dort genehme ich mir erst mal ein super leckeres Eis. Wenn ich weiter so viel Eis fresse, dann werd ich noch fett. Aber egal. Nach circa zwanzig Minuten bemerke ich, wie drei Mädels die ganze Zeit tuscheln und dabei immer auf mich zeigen. Als sie sehen, dass ich sie bemerkt habe, kommt die eine zu mir und fragt mich doch tatsächlich: „Mh, kann es sein, dass du die Freundin von Ashley Parker Angel von O-TOWN bist?“ Oh mein Gott, verfolgt mich dieser Typ denn überall hin? „Nein, seine Freundin bin ich nicht.“ „Oh“ sagt sie nur und ich hoffe, dass sie sich jetzt verzieht, aber nein ,die hakt noch mal nach. „Mh, hattest du sonst was mit ihm zu tun?“ Ich schaue sie grimmig an, in der Hoffnung, dass sie jetzt geht. Aber sie steht nur da und guckt mich gespannt an. Ich atme tief ein. „Ich bin seine Ex.“ Okay, spätestens jetzt kann sie doch gehen, oder?? Aber nein, die Trute setzt sich zu mir. Ich glaub ich krieg nen Kollaps. Okay, jetzt nur nicht aufregen, dass wird schon. Die guckt mich die ganze Zeit an, aber ich sage nichts. Mit der Zeit wird dieses angucken zum starren. „Ähm, vermissen dich deine Freunde nicht langsam?“ frage ich sie schon etwas angenervt. „Ja du hast Recht, ich hab sie jetzt schon ziemlich lange alleine gelassen“ sagt sie, dreht sich um, pfeift durch das ganze Café und winkt „ihre“ Mädels zu uns. Bitte?? Hat die ne Meise. Sie dreht sich zu mir. „Du hast doch nichts dagegen, oder?“ Mädel, so was fragt man vorher... „Ne, ich muss jetzt nämlich auch wieder los. Ihr bezahlt mein Eis mit, oder?? Danke“ und schon bin ich weg. Ha, man bin ich gut.... und diese dummen Kühe los. Aber eigentlich war ich vor ein paar Jahren auch so, nur dass ich nie einen Prommi getroffen habe. Aber jetzt weiß ich, wie das nervt erkannt zu werden. Oh Gott, ich rege mich auf, nur weil mich einer erkannt hat. Einer... Euh... Langsam muss ich auch auf Arbeit. Wir haben zur Zeit so ne Antiraucher- Kampagne. Für mich als Nichtraucher nicht schlecht, aber die Medien haben schon so viel „aufgeklärt“ ich glaube nicht, dass so ne kleine Arztpraxis da was ausrichten kann, aber wenn sie meinen. Oh Gott, der Tag in der Praxis war Streß pur. Ich stehe jetzt vor der Haustür und gucke gerade nach, ob ich Post habe und tatsächlich, mal nicht nur Rechnungen. Ich gucke auf den Absender: TLSP 269 Hä?? Ich gehe die Treppen hoch und als ich vor der Tür stehe hab ich’s geschnallt. Der Brief ist von Trev. Ich breche die Tür schon fast ein, schwing mich auf’s Sofa und öffne den Brief.
Hi Heidi!
Ich weiß jetzt schon, dass der Brief nicht so lang wird, aber ich wollte mich mal wieder bei dir melden, da du ja auch arbeiten musst und wir somit nicht so viel Zeit zum telefonieren haben. Du hast uns jetzt vor fünf Monaten verlassen... Und seit du weg bist fehlt hier was. Ich will dir aber nicht vor jammern, wir sehr du uns allen fehlst, sondern dir eigentlich nur sagen/schreiben, dass Ash dabei ist, den größten Fehler seines Lebens zu machen. Vielleicht interessiert es dich nicht, aber er wird heiraten. Franzi in genau drei Wochen am Mittwoch. Er hat mich gefragt, ob ich Trauzeuge sein will, aber ich habe nein gesagt. Er macht das nur, weil er nicht über dich hinweg kommt. Ich habe mit ihm geredet. Er liebt dich immer noch, aber er belügt sich selbst, wenn er denkt, dass er mit Franzi glücklich wird. Du bist die einzige die ihn an diesem Riesen Fehler hindern kann...
Okay, ich muss jetzt wieder los.
God
bless Trev 269
Oh mein Gott, ich glaub das nicht!! Ash will heiraten? Warum hat mir Schnubbi denn nichts erzählt? Ich gucke aus dem Fenster und sehe so einen Typen, der genau zu mir starrt. Bitte?? Was will der denn. Brennt’s hinter mir?? Nö. Eigentlich nicht. Na egal, ich gehe ins Bett. Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten. Der Mann, den ich eigentlich über alles liebe heiratet. Eine ehemals beste Freundin. Ich liege im Bett und fange an zu weinen. Aus anfangs wenigen Tränen werden immer mehr und am Ende fließt es einfach so aus mir heraus. In der Wochen ist der Mann meiner Träume vorm Altar. Aber nicht mit mir. Ich weine mich in den Schlaf. Am nächsten Morgen wache ich mit verquollenen Augen auf. Es regnet draußen. Richtig heftig sogar. Mein Blick schleift zu dem Fenster, wo der Typ gestern stand und da ist er schon wieder. Langsam kommt der mir komisch vor. Als er sieht, dass ich ihn bemerkt habe fängt er an breit zu grinsen. Er schiebt seine Hand langsam in seine Hose und holt sich einen runter. Oh Gott. Ich renne sofort zum Fenster und ziehe dir Vorhänge zu. Ich ziehe mich schnell um, gebe Abegaille noch ihr Futter und gehe auf Arbeit. Normaler Weise brauche ich für den Weg zwanzig Minuten, diesmal habe ich gerade mal zehn dafür gebraucht. Der Kerl hat mich geschockt. Der ist krank. In der Praxis angekommen ist Claire schon da. Sie ist ne ganz liebe. „Hey, was ist denn mit dir los? Du bist ja ganz blass“ sage sie besorgt. „Ach, dass ist doch alles Scheiße...“ sage ich den Tränen nahe. „Was meinst du?“ „ Ach, ich hab nen Spanner vor meinem Fenster, der sich vorhin einen runtergeholt hat...“ „Wie bitte??“ „Aber das ist ja nicht mal das schlimmste. Das schlimmste ist, dass der Mann meiner Träume in drei Wochen heiratet“ Und schon wieder fange ich an zu weinen. Hey, er hat mich betrogen, ich muss versuchen ihn zu vergessen, dass wird ja wohl nicht so schwer sein... Die letzte Zeit war einfach nur der Horror, aber ich habe den ganzen Schmerz runtergeschluckt. Ich wollte stark sein. Aber es hat nichts gebracht. „Weißt du eigentlich, dass O-TOWN heute in der Stadt sind?“ Ich trockne meine Tränen und schüttle den Kopf. „Vielleicht solltest du noch mal mit ihm reden?“ „Nein. Wenn er meint, Franzi heiraten zu müssen dann...“ weiter komme ich nicht mit reden, denn es fängt auf einmal an wie wild an der Tür zu hämmern. Wir sehen uns gegenseitig an und Claire geht zu Tür um nachzusehen, was ist. Ich gehe in der Zeit ins Archiv um die ersten Akten zum Arzt zu bringen. Als ich wieder im Wartezimmer stehe und zu Claire sehe, fällt mir der ganze Stapel Akten aus der Hand. Alle fünf Boys, inklusive Schnubbi stehen da. „Ist der Arzt schon da? Erik wurde mit einer Glasflasche beworfen.“ sagt mein Schnubbi, kurz vorm zusammenklappen. „Mh, ja klar!“ Claire, bring Erik zu Dr. Little. Und schon ist sie mit Erik im Behandlungszimmer. Ich gehe zu Schnubbi und nehme sie in den Arm. Die Ärmste, ihr geht’s gar nicht gut. „Geht’s wieder Maus? Am Besten, du setzt dich erst mal hin“ sage ich und führe sie zu nem Stuhl. Als sie sitzt bleibe ich noch kurz bei ihr, bis das Telefon klingelt. Ich gehe ran und nachdem ich dem Patienten den neuen Termin gegeben habe, gehe ich zu dem Haufen an Akten, die mir vorhin runtergefallen sind. Trev kommt zu mir und hilft mir sie aufzuheben. „Hast du meinen Brief bekommen?“ fragt er leise. „Ja gestern.“ „Und?“ „Was und?“ „Machst du was?“ „Ich glaube nicht.“ „Aber er liebt dich und du liebst ihn. Das sieht man.“ „Trev, sei so gut und misch dich da nicht ein“ sage ich, nehme alle Akten und gehe ins Behandlungszimmer. Kurz vor der Tür ruft Schnubbi noch durch die Praxis. „Guckst du mal wies Erik geht?“ Ich nicke ihr zu und als ich im Behandlungszimmer bin, grinst mich Erik schon wieder an. Ich lege die Akten ab und sage: „Tu Schnubbi das nie wieder an, okay?“ „Wieso ich? Ich hab ja nicht geworfen“ „Stimmt“ sage ich und gebe ihn ein kleines Küsschen auf die Wange. „Er muss sich noch eine Stunde hinlegen und er braucht in der Zeit Ruhe. Am besten du bringst ihn in den Pausenraum“ sagt Dr. Little. „Na dann komm mal mit“ Ich nehme Erik an die Hand und gehe mit ihm in den Pausenraum und Schnubbi kommt mit hinein. Eigentlich darf sie ja nicht mit rein, aber ich lasse sie doch mit in den Raum. „Wann müsst ihr eigentlich wieder los?“ frage ich die anderen. Ich hoffe bald. So leid es mir auch für die anderen tut, aber ich kann nicht länger mit Ash zusammen in einem Raum sein. Doch Gott sei Dank ruft mich der Chef. Ich soll mit ihm kontrollieren, was wir für Medikamente brauchen. Als wir eine Stunde kontrolliert und kontrolliert haben erinnert er mich daran, dass Erik ja noch im Pausenraum liegt. „Ja, ich sag ihm gleich Bescheid“ sage ich und mache mich auf den Weg zum Pausenraum. Ich will schon die Tür aufmachen, als Ash mich daran hindert. „Wenn du denkst, dass du dadurch mit mir reden kannst, hast du dich geschnitten!“ „Das will ich gar nicht. Aber sei doch mal leise, du kannst da jetzt nicht rein!“ sagt er. Ha, als ob er nicht mit mir reden will... Ich habe doch in seinen Augen gesehen, wie weh ich ihm damit getan habe. Jedenfalls bin ich jetzt mal leise. Und tatsächlich... Aus dem Raum kam ein Gestöhne. Oh mein Gott, wenn ich da jetzt reingeplatzt wäre. Ich laufe rot an und da sagt mir Claire, dass wir jetzt Pause haben. „Nein, gehen sie nur nach Hause.“ sagt der Chef. Das brauch er mir nicht zwei mal sagen. Ich schnappe mir meine Jacke, stehe schon in der Tür „Tschüß“ rufe ich noch mal zu allen und bin weg. Euh, länger hätte ich es nicht in der Nähe von Ash ausgehalten. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich über Ash hinweg bin, aber gerade eben hat mir gezeigt, dass ich ihn immer noch liebe...Ich laufe an unserer Einkaufspassage vorbei. An dem Schaufenster von dem Tiergeschäft sehe ich einen Kratzbaum. Ich denke kurz nach und beschließe ihn für Abegaille mitzunehmen. Sie wird sich bestimmt drüber freuen... Ich nehme das Ding also mit und gehe nach Hause. Abegaille war wie gesagt begeistert von dem Teil. Ich hab sie da gar nicht mehr weggekriegt. Die nächsten zwei Wochen vergingen wie im Flug. Doch die letzte Woche war der Horror. Überall kam ein Bericht nach dem anderen über DIE Hochzeit des Jahres zwischen Ash und Franzi. Nicht einmal Radio konnten wir auf Arbeit ungestört hören. Am Abend vor der Hochzeit klingelte das Telefon. „Ja hallo?“ gehe ich schon leicht gefrustet ran. „Hi!! Du hörst dich ja nicht gerade glücklich an“ „Oh, hi Trev“ „Na, wie geht’s??“ „Ganz gut“ „Glaub ich dir nicht.“ „Wieso sollte es mir nicht gut gehen?“ frage ich ihn, als ob ich die Antwort nicht selber wüsste... „Weil Ash morgen heiratet“ „Seine Sache“ sage ich kühl. „Hast du auch ne Einladung bekommen?“ „Nein. Und selbst wenn, ich wäre nicht gekommen“ „Ach komm schon... Ich bin mir sicher, dass Franzi dich gerne dabei haben würde“ „Trevor...“ „Ist schon gut, ich mische mich nicht mehr ein. Aber wenn ich du wäre, dann würde ich mir meine große Liebe nicht einfach so wegnehmen lassen. Du, es tut mir leid, aber ich muss Schluß machen“ Das tut mir jetzt sehr leid... „Ist schon okay... Bis bald“ „Tschüß“ Ich lege den Hörer auf die Gabel und gehe ins Bett. Als ich im Bett liege geht mir immer wieder der Satz „dann würde ich mir meine große Liebe nicht einfach so wegnehmen lassen“ durch den Kopf, aber irgendwann schlafe ich dann endlich ein. Als am nächsten Morgen mein Wecker piept würde ich ihn am liebsten erschlagen. Ich schaue aus dem Fenster und es regnet. Heute ist so ein Tag, an dem ich am liebsten im Bett bleiben würde. Ich ziehe mich um und esse noch ein wenig. Als ich aus dem Haus zur Arbeit gehen will, stellt sich Abegaille in die Tür und will mich nicht gehen lassen. Als ich über sie drüber steigen lassen will, versucht sie sogar mich zu kratzen. Ich hocke mich zu ihr runter. „Was ist denn heute mit dir los?“ sage ich leise zu ihr und sie stellt sich mit ihren Vorderpfoten auf mein Bein. So hab ich sie noch nie erlebt. „Ich muss jetzt auf Arbeit“ sage ich und stupse mit meiner Nase an ihre. „Ich hab dich lieb“ sage ich noch, stehe auf und diesmal lässt sie mich vorbei. Ich drehe mich noch mal zu ihr um und sie miaut. Ich spanne meinen Regenschirm auf und laufe den Weg auf Arbeit. Ich denke die ganze Zeit über Abegailles Verhalten nach. Dann schließe ich die Tür zur Praxis auf und sehe Claire. Ich lege meinen Mantel und den Regenschirm ab und hole die ersten Akten. Zufällig fällt mein Blick auf den Raum, wo Erik vor ein paar Wochen lag. Ich schaue zu Claire und sie nickt. Sie weiß was ich in dem Moment denke. Trev, Schnubbi, Claire und alle anderen hatten Recht. Ich liebe Ash, ich liebe ihn so sehr, dass es schon fast weh tut. „Wo?“ „St. Richard Cathedral“ sagt sie und schon bin ich weg. Ich schnappe mir ein Taxi und muss ca. eine ¾ Stunde mit dem Taxi fahren, dann bin ich in einem kleinen Örtchen, wo die Trauung stattfinden soll. Ich glaub’s nicht, hier scheint die Sonne. „Wenn sie die Trauung sehen wollen, kommen sie aber ein bisschen spät, die ist schon fast zu Ende“ sagt der Vorsteher von der Kirche. Ich schaue ihn nur geschockt an. Ash hat sich einen schönen Platz zum heiraten ausgesucht. Es ist eine schöne kleine Kirche. Schön romantisch. Ich versuche die Eisentür leise zu öffnen, was mir auch halbwegs gelingt. Doch als ich in der Kirche stehe und der Pfarrer gerade die Worte: „Ashley Ward Parker Angel, wollen sie die hier Anwesende Franziska Richter zu ihrer gesetzlich Angetrauten Ehefrau nehmen?“ sagt fällt die schwere Tür ins Schloß und macht einen Höllenlärm. Alle drehen sich zu mir um. Als Ash mich sieht lässt er sofort Franzi’s Hand los, die er die ganze Zeit gehalten hat. „Herr Parker, ihre Antwort bitte“ wiederholt der Pfarrer. Ash sieht in an und schaut dann wieder mich an. Ich schüttle nur mit dem Kopf. Er kommt auf mich zu, erst langsam, dann rennt er. Ich renne ihm auch leicht entgegen. Kurz bevor wir aufeinander prellen bleiben wir beide stehen. Er nimmt meine Hand. „Ich... es...“ fängt er an, doch weiter lasse ich ihn nicht kommen und küsse ihn. Dieser Kuss ist noch viel schöner als alle anderen Küsse jemals zuvor. Jake, Trev, Erik, Dan und Schnubbi kommen auf uns zu. „Kommt, lasst uns gehen“ sagt Ash und zieht mich hinter sich her. Wir beide steigen in ein weinrotes Caprio ein. Als Ash Gas gibt, kommen die ganzen Dosen zum Vorschein. Toll, jetzt klapperts hinter uns. Ash fährt schnell weg, aber bei einem letzten Blick auf die Kirche sehe ich Franzi. Ich weiß, dass sie jetzt flucht, aber ich kann es nicht hören. „Ich bin so glücklich“ sagt Ash und schaut mir in die Augen. Wir küssen uns, werden aber schon nach kurzem von einem Hupen von Dan’s Wagen gestört. Ich muss lachen. So glücklich wie jetzt war ich schon ewig nicht mehr. „Ash ich liebe dich“ „Ich liebe dich noch viel mehr und die Sache mit Franzi“ „Ist schon längst vergessen“ „Wo fahren wir jetzt hin?“ schreit Dan aus seinem Fenster gebeugt zu uns. Ich schaue Ash an. „Immer hinter uns her“ brüllt er zurück. „Wo willst du hin?“ „Lass dich überraschen mein Schatz“ Oh mein Gott, wie hab ich das vermisst, wie habe ich Ash vermisst... Nach ungefähr einer halben Stunde Fahrt kommen wir an einem kleinen See an. Wir steigen alle aus. Die Jungs und Schnubbi kommen erst mal auf mich zugelaufen und knuddeln mich ausgiebig. „Ich hab gewusst, dass du kommst“ flüstert mir Trev ins Ohr. „Hey, habt ihr irgendwelche Geheimnisse vor mir?“ fragt Ash, der sich gerade hinter mich gestellt hat und meinen Bauch umklammert. „Nicht vor dir“ sage ich, drehe meinen Kopf zu ihm und küsse ihn. „Wie hab ich das vermisst“ sagt er als unsere Lippen sich wieder trennen. „Ich auch“ sage ich und drehe mich ganz zu ihm. Er hebt mich hoch und legt mich auf eine Decke, die er wohl vorher ausgebreitet haben muss. Er legt sich auf mich und wir küssen uns. So liegen wir bestimmt drei Stunden da. Was die anderen in der Zeit machen?? Ich weiß es nicht. Wir beide vergessen alles um uns herum. Manchmal ist es halt doch besser über seinen Schatten zu springen und dem den man liebt zu verzeihen. Gott sei Dank hab ich ihn nicht Franzi heiraten lassen... Als es langsam dunkel wird holt Dan einen Grill und Steaks aus seinem Kofferraum?!?!? Ich sehe ihn komisch an, doch Ash bringt mich ganz schnell auf andere Gedanken. „Mh riecht das schon gut“ sage ich und befreie mich aus Ash’s Armen und gehe zu den Steaks. „Ach gibt’s dich auch noch?“ fragt Jake mit einem breiten Grinsen. „Mich ja, aber das Steak nicht mehr“ und schon hab ich es fast aufgegessen. Wir sitzen noch bis es dunkel wird zusammen, bis wir beschließen, nach Hause zu fahren. Diesmal fahren Dan, Trev und Jake vorneweg, danach Ash und ich und am Ende fahren Erik und Schnubbi. Da es aber kalt geworden ist, hat Ash das Dach vom Cabrio runter gemacht. Und schon fahren wir Richtung zu Hause. „Weißt du eigentlich, wie hübsch du bist?“ sagt Ash und ich schaue in seine Augen. „Was würde ich nur ohne dich machen?“ sagt er weiter. „Jetzt auf sie Straße gucken?“ sage ich und lächle. Und als wir beide wieder auf die Straße schauen bemerken wir, dass Dan und die zwei anderen gerade noch über die sich schließende Bahnschranke gekommen sind. Ash tritt mir aller Macht auf die Bremse. Wir kommen gerade noch so an der ersten Stange vorbei und halten ganz knapp vor der zweiten. „Komm jetzt schnell raus hier“ schreit Ash schon fast und reißt seine Tür auf und geht hinter die zweite Stange. Ich will auch meine Tür aufreißen, doch es geht nicht. Die Tür lässt sich nicht öffnen, sie klemmt. „Scheiße, komm schon, du musst aufgehen“ Nach zehn Sekunden habe ich dann augegeben, meine Tür öffnen zu wollen und will aus Ash seiner Tür raus. Ich will gerade nach dem Hebel zum öffnen der Tür greifen, als ich noch einmal schnell auf die Gleise und da kommt der Zug, mit einem Affentempo auf mich zu. „Dianaaaaaaaaaaaaaaa“, dann höre ich nur noch einen lauten Knall, mehr höre und spüre ich nicht mehr. Der Zug schleift das Auto und meine Leiche noch ungefähr 2oo Meter weit, dann bleibt er stehen. Alle stehen fassungslos da, bis Ash zusammenbricht. Dan kann ihn gerade noch so auffangen. Dann kommen auch schon bald der Krankenwagen und die Polizei. Sie kümmern sich um alle, da sie unter Schock stehen. Mir können sie nicht mehr helfen und legen eine gelbe Plastikfolie über mich. Das Auto in dem ich noch vor wenigen Minuten glücklich mit Ash fuhr ist nur noch Schrott. Ash wird mit einem schweren Schock ins Krankenhaus eingeliefert, aber schon nach ein paar Tagen wieder entlassen. Nach einer Woche soll ich dann beerdigt werden. Es regnet wieder mal. Alle tragen schwarze Kleidung, obwohl ich das hasse... Der Pfarrer predigt seine Predigt und dann werde ich in dieses Loch heruntergelassen. Danach spricht als erster Trevor. „Wieso sterben immer die Leute, die gerade wieder anfangen glücklich zu werden?? Nach dem Tod von Leo und der anfangs mißglückten Beziehung sollte alles wieder gut werden, aber Leo hat sie zu sich genommen. Ich kann es nicht verstehen. Diana ich werd dich vermissen...“ dann steigen ihm Tränen in die Augen. Schnell schmeißt er noch eine weiße Rose auf meinen Sarg und geht. Dann kommt Schnubbi. „From now until forever, i´ll never stop loving you! Schnegge, ich werd dich so unheimlich vermissen. Wer soll denn dann irgendwann Trauzeugin werden?“ Sie schmeißt noch eine große schöne Sonneblume zu mir runter und geht dann zu Erik. „Ich werd dich auch unheimlich vermissen Sonnenschein...“ kriegt er noch so hervor. Jake und Dan treten gemeinsam vor das Loch, wo ich jetzt für immer alleine sein soll... „Du warst in deinen letzten Stunden glücklich, denn du warst mit den Menschen die dir am meisten bedeuteten zusammen. Uns und vor allem Ash.“ schluchzt Dan. „Wie soll das denn ohne dich weitergehen? Wir werden dich so unheimlich dolle vermissen“ sagt Jake und auch ihm rollt eine Träne die Wange herunter. Caro und Mary, sie sich inzwischen beide von Dan und Jake getrennt haben, kriegen gerade so ein „Wir werden dich vermissen“ raus Dann tritt Ash ans Grab. Er schmeißt eine rote Rose und einen Brief auf meinen Sarg, dann fängt er an zu singen.
When
I saw her walking out
And
at the time I couldn´t care less
About
her standing there
I
had to see if I didn´t care
As
much as she thought I did
I
showed her
I
let my pride take me
Far
away from the
Only
woman I loved
I
showed her
And
now she has found someone new
And
her life will go on
And
I´m all alone
I
showed her
I
hear that she´s in love
But
it took a while for her to get over the hurt
Now
I know that I mest up
I
was trying to give her time
But
she took that time to find somebody else
What
happened to the things she felt
For
me, my was all for her
I
showed her
I
let my pride take me
Far
away from the
Only
woman I loved
I
showed her
And
now she has found someone new
And
her life will go on
And
I´m all alone
I
showed her
I
showed her
I
let my pride take me
Far
away from the
Only
woman I loved
I
showed her
And
now she has found someone new
And
her life will go on
And
I´m all alone
I
showed her
Ohhhhh
I
showed her
I
let my pride take me
Far
away from the
Only
woman I loved
I
showed her
And
now she has found someone new
And
her life will go on
And
I´m all alone
I
showed her
Now
she has found someone new
And
her life will go on
And
I´m all alone
Is showed her
„Du bist da ,wo du auch bist, glücklich, hoffe ich zumindest. Ich werde dich für immer lieben.“ Dann zieht ihn Dan weg. Ich habe Ash noch nie so viel weinen sehen, wie jetzt. Ash geht nicht wie die anderen zur Trauerfeier, er blieb an meinem Grab. „Ich weiß nicht, wie es ohne dich weiter gehen soll. Du warst und bist meine große Liebe. Ich weiß nicht, wie es ohne dich weiter gehen soll...“ Er steht auf und geht ins Hotel. Die Jungs mussten nach ein paar Tagen wieder auf Tour. Aber Ash war nicht mehr er selbst, er vegetierte nur vor sich hin. Nach dem Konzert in Oklahoma schließt sich Ash in seinem Hotelzimmer ein und geht ins Bad. Er schaut in den Spiegel und stellt ein Bild von mir davor. Ihm steigen Tränen in die Augen. Er dreht den Spiegel zur Seite und wühlt etwas herum. Dann scheint er gefunden zuhaben was er gesucht hat. Er dreht den Spiegel wieder zurecht, schaut noch einmal mein Bild an und schaut dann auf seine Hand, wo er mit dem Ding, dass er aus dem Schrank hinter dem Spiegel rausgeholt hat, rumspielt. Dann schaut er wieder zu dem Bild von mir und sagt „Jetzt werden wir nicht mehr lange getrennt sein“. Dann nimmt er den Gegenstand und hält ihn etwas höher. Jetzt kann man erst erkennen, was er da in der Hand hat –eine Rasierklinge. Er setzt sie langsam über sein Handgelenk und presst sie langsam auf seine Haut und es fängt an Blut zu spritzen. Er schaut die ganze Zeit mein Bild an. Dann streift er die Rasierklinge über den ganzen Arm. Dann nimmt er mein Bild und setzt sich in die Badewanne. Nach einiger Zeit verliert er das Bewusstsein... Nach zwei Stunden hämmern brechen Trev und Erik die Ash’s Badtür auf. Als die beiden Ash bewusstlos in der Badewanne sahen, rannte Erik gleich zu ihm, um zu sehen, was mit ihm los ist. Als er die blutüberströmten Arme von Ash sah, schrie er Trev an „Hol einen Krankenwagen, schnell!“ Nach zwei Minuten kam der auch schon. Der Notarzt schickte alle sofort aus dem Hotelzimmer raus. Nach fünft Minuten kam er wieder raus. „Es tut mir leid, aber ich konnte ihm nicht mehr helfen.“ Die Jungs schauen sich alle ungläubig an. „Ash tot?“ fragt Dan fassungslos. Jake setzt sich auf die Couch und vergräbt sein Gesicht in seinen Händen. Auch Erik, Dan und Trev fangen an zu weinen. „Wir haben das Bild neben den Toden gefunden“ sagt ein Polizist und gibt ihnen das Bild von mir. „Er hat sie zu sehr geliebt“ Erik nimmt sein Handy und gibt eine Nummer ein- Schnubbi’s Nummer. „Hey Honey. Ich hab eine schlechte Nachricht für dich.“ „Was ist los?“ „Ash... er... er hat sich umgebracht“ „Was???“ kriegt sie gerade noch so hervor und bricht dann weinend zusammen. Erik legt auf. „Ich muss sofort zu meinem Schatz“ sagt er und schon ist er auf dem Weg zu ihr. Die anderen organisieren in der Zeit die Beerdigung. Ash wird neben mir beerdigt. An Ash’s Beerdigung ist es nur bewölkt und manchmal scheint die Sonne durch. Schnubbi hält die erste Ansprache. „Seit dem meine Schnegge gestorben ist war das Leben für uns alle nicht einfach, aber für dich war es am schwersten. Zu wissen, dass sie woanders ist als du, und da vielleicht auch glücklich. Du hast es nicht ausgehalten. Du wolltest zu ihr, was ich nachvollziehen kann. Aber jetzt müssen wir nicht nur mit Diana’s Tod fertig werden, sondern auch noch mit deinem. Ash, im Namen von allen, den Jungs, deiner Verwandtschaft und all deinen Fans sage ich dir jetzt Good Bye. Und grüß mir meine Schnegge. Ich werde dich vermissen.“ Dann stellen sich Dan, Jake, Trev und Erik ans Grab und fangen an, zu singen. Den Song, den Ash auf meiner Beerdigung gesungen hat. Nach der Beerdigung gehen alle zur Trauerfeier. Auch Fans wurden eingeladen, aber diesmal war es nicht wichtig, Autogramme zu kriegen, sondern nur darum, zusammen zusein und Ash’s Tad begreifen zu wollen, was aber wahrscheinlich nie möglich sein wird... „Jungs, ich glaube wir sind uns alle einig, dass wir so als O-TOWN nicht weitermachen können, oder?“ sagt Jake und alle nicken. „Ich würde sagen, wir nehmen noch einen Song für Ash und Diana auf und danach trennt sich O-TOWN“ redet Jake weiter und alle sind mit dieser Idee einverstanden. Nach zwei Wochen gehen die vier ins Tonstudio und nehmen „I showed her“ auf. In dem Video sind Szenen aus Making the Band zu sehen, wo noch alles gut war.
„O-TOWN’s letzte Single ein Megaerfolg!! Ironie des Schicksals? Oder warum ist die letzte Single von O-TOWN „I showed her“ von Null auf eins gegangen? Die restlichen vier Jungs haben diesen Song für die vor kurzem verunglückten Ashley Parker Angel und seine Freundin Diana Werner aufgenommen. Wegen dieser Tragödie wollen sie auch nicht mehr als O-TOWN Musik machen. Hoffen wir mal, dass wir aber trotzdem noch etwas von den einzelnen Jungs hören...
Ihre Samantha Thimin“