| Das Trennen der Br�cken ist deswegen so heikel, da eben keine Br�cke mit der benachbarten verbunden werden darf. Wie ihr an dem Duron-Bild auf der vorigen Seite, oder auch an eurem Duron/TB selbst, sind die Abst�nde zwischen den benachbarten, aber noch viel mehr der Abstand der Br�ckenendpunkte sehr gering was ihr an folgendem Bild sehr gut erkennen k�nnt. Werksm�ssig erfolgt die Trennung der Br�cken mittels Laser. |
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| Das Trennen wird auch noch dadurch erschwert, dass diese Kontakte keine Kupferkontakte im herk�mmlichen Sinn, wie man sie von Prints kennt, sind. Das heisst also, dass sie nicht einfach zerst�rbar sind, wie eben ein Printkontakt. Mit der Keramik vergossen, is eine Kontaktmasse, eine kristalline Kontaktmasse. Dies bedeutet, dass man sehr genau arbeiten muss, teilweise unter einer starken Lupe oder Mikroskop um zu erkennen, ob die Kontakte auch wirklich getrennt sind. Leider ist ein relativ hoher Abtrag der Keramik zwischen den beiden Br�ckenendpunkten von N�ten. Zur �berpr�fung eignet sich ebenfalls ein handels�bliches Multimeter mit geringf�gigen Modifikationen. Diese bestehen darin, dass man die Messspitzen austauschen muss, weil diese viel zu dick sind um die Kontakte exakt zu messen. Ich empfehle hier normalen Litzendraht zu verwenden. Dieser wird am einen Ende (gedrillt) in die Buchsen des Multimeters gesteckt, am anderen Ende um zwei Nadeln oder zwei N�gel gewickelt und verl�tet. (Flussmittel und/oder L�tfett) verwenden. Dadurch erhalten wir relativ geringe Abmessungen des "Tastkopfes". Das Multimeter auf Diodenmessung oder Durchgangspr�fung gestellt und losgehen kann die Messung. Es darf keinerlei Widerstand sichtbar (unendlich) oder bei akustischer Messung, kein Ton h�rbar (Stille) sein. Falls dies der Fall ist habt ihr schon fast gewonnen !!! |
| Br�cke 1 L7: geschlossen Br�cke 2 L7: getrennt Br�cke 3 L7: getrennt Br�cke 4 L7: getrennt Br�cke 5 L7: geschlossen |
| Wie trenne ich die nun Br�cken des Durons/TBs ? Am allerbesten eignet sich ein handels�blicher Minidrill. Als Minidrill wird eine Miniaturbohrmaschine bezeichnet. Diese ist im Handel z.B. von der Firma Dremel oder auch von der Firma Fein erh�ltlich. Diese Minidrills erm�glichen es, verschiedene Aufs�tze zu verwenden. Angefangen von kleinen Trennscheiben bis zu Schleifk�rpern ist alles m�glich. Hier darf man wiederum keine metallischen Aufs�tze verwenden. Nach langer langer Zeit, mit Hilfe des Try and Error Verfahrens, habe ich dann die beste L�sung gefunden.. Im Handel sind Korundschleifstifte (Farbe rosa, Marke Proxxon) erh�ltlich. Der Schleifk�rper hat die Form eines Zylinders. Leicht schr�g gestellt, mit der oberen Kante des Zylinders schleifend, bekam ich die Br�cken getrennt. Aber auch hier ist �usserste Vorsicht geboten, da auch dies ein sehr heikler Arbeitsschritt ist und relativ leicht daneben gehen kann, wenn man unkonzentriert ist. Das Motto hier ist einfach Ruhe und Geduld. Bitte schleift immer nur ganz wenig und �berpr�ft anschliessend, wie oben beschrieben ! Dies verhindert, dass die Kontakte v�llig zerst�rt werden. Wie schliesse ich die Br�cken wieder? Dies macht ihr am Besten indem ihr einen weichen Bleistift, vorzugsweise einen 0,5mm HB nehmt. Durch einen einfachen Strich (bitte diesen sehr sorgf�ltig ziehen, da ansonsten benachbarte Br�cken geschlossen werden k�nnten) wird die Br�cke wieder geschlossen. Wie entferne ich den Bleistift auf den Br�cken? Genauso, wie ihr es auf dem Papier auch tun w�rdet. Ihr nehmt einen Radiergummi und versucht vorsichtig den zuvor get�tigten Strich wieder zu entfernen! Welche Br�cken nun zu trennen und welche zu schliessen sind, kann ich euch leider vorerst nur per Mail oder Icq beantworten, da ich noch keine Zeit hatte dies online zu stellen. Ich bitte um Euer Verst�ndnis!!! |