Meine WaK�
Die ersten �berlegungen und die Funktionsweise:

Nach sorgf�ltigen Regergen musste ich feststellen, dass es wirklich gute und leistungsstarke L�fter gibt.
Diese sorgen f�r ausreichende K�hlleistung bei "normaler" �bertaktung. Dies bedeutet eine Mehrleitung von etwa 100 - 200 MHz. Bei meinen 400 Mhz wurde mir dies zu gef�hrlich und ich �berlegte was ich denn tun k�nne.... ->
WASSERK�HLUNG !

Das
Prinzip der Wasserk�hlung ist folgendes. Wasser besitzt eine viel h�here W�rmekapazit�t als Luft. Dies bedeutet, dass Wasser im Gegensatz zu Luft viel mehr W�rme aufnehmen kann. Diese im Wasser gespeicherte W�rme wird nun durch Zirkulation des Wassers gegen die Umgebungsluft abgegeben. Dabei muss die K�hlleistung auf jedes System individuell abgestimmt werden, um die maximal zul�ssige Temperatur nicht zu �bersteigen.
Dies wird grunds�tzlich duch die Erh�hung der K�hlmediumkapazit�t, durch die Verwendung von K�hlern (Radiatoren) erledigt.

Kurz nachgedacht fiel mir die KFZ-Branche ein. Ein
KFZ wrd doch �blicherweise auch gek�hlt. Womit? Mit einer Wasserk�hlung, kurz WaK�. Dieses machte ich mir zum Anlass eine solche auch f�r meinen Computer zu entwickeln.

Gesagt getan. Alles was ich ben�tigte, waren ein
passender K�hlk�rper, Zu - und Ableitungen dazu, ein Ausgleichsbeh�lter, eine Pumpe und nat�rlich das K�hlmedium.

Meine Wahl f�r das Materials des K�hlk�rpers fiel letztendlich auf
Kupfer, da dies ein sehr gute W�rmeleitf�higkeit besitzt (ca 50% mehr als Al !!).
Das Grundmaterial war ein
ca 30 cm langes, 4 cm breites und 0,4 mm starkes "Flach-Kupfer". Aus diesem formte ich, wie auf den nachfolgenden Bildern zu erkennen, einen quaderf�rmigen K�hlk�rper. Dieser Fertigungsprozess nahm mehrere Tage in Anspruch.
Das Zuschneiden der Einzelteile erfolgte per Hand, liebevoll mit einer Eisens�ge. Soweit so gut, nun stellte sich das grosse Problem der Assemblierung der Einzelteile. Zuerst hatte ich vor diese hart zu l�ten. Leider war dieses Vorhaben aus bisher ungekl�rten Gr�nden nicht von Erfolg gekr�nt. Das Problem lag hierbei, dass das Lot, sogar unter Verwendung von Flussmittel
nicht schmelzen wollte. Das Vorhaben drohte zu scheitern.
Nach einem Tag Pause, versuchte ich das Ganze nochmals, wieder ohne Erfolg.
Sehr niedergeschlagen gab ich das Projekt Wak� erstmal auf und legte es auf Sand.

Meine Niederlage nicht einsehend, versuchte ich dem ganzen Problem mittels Klebstofftechnik auf den Leib zu r�cken. Leider brach der K�hlk�rper auseinander.
Nach dieser, der nun zweiten Niederlage, wurde ich immer ehrgeiziger und konnte es nicht glauben, dass so ein kleiner Metallquader nicht zusammenhalten wollte.
Mit einem
"Dachrinnenl�tkolben" und sehr sehr viel Flussmittel versuchte ich nun das Ganze weich zu l�ten. Anfangs ging dies leider auch schief, da das Lot wieder einmal nicht verrinnen wollte. Nach dem sorgf�ltigen Abschleifen der Oxidschicht gelang es mir schliessendlich das Lot zum Rinnen zu bringen.
�bergl�cklich bastelte ich mir dann in stundenlanger Kleinarbeit
(das Scheifen nahm ca. 2 Stunden, das L�ten weitere 4 Stunden in Anspruch) meinen handgefertigten WaK�-K�K� !!!

Nun werdet Ihr Euch sicher fragen, wie nun das Wasser in und aus dem K�hlk�rper gelangt. Nun, dieses Problem l�ste ich sehr einfach. Ich bohrte 2, 12 mm L�cher in die Deckplatte meines K�K��s. Darin befestigte ich zwei kurze Cu-Rohre (durchmesser ebenfalls 12 mm), welche in der Wasserinstallation verwendet werden. Diese sorgf�ltig verl�tet, dienen nun zur "Bew�sserung".

Ein weiteres Problem, welches die ganze Mission fast zum Scheitern verurteilte stellte das (von mir zuvor nicht bedachte) hohe Gewicht des Cu-K�hlk�rpers dar. Immerhin betr�gt die Wandst�rke jeder Wand 0,4 mm !!!

Dies schrie nach einer
massiven K�hlk�rperhalterung, welche ich passend f�r mein Mainboard anfertigte.
Verwendet habe ich hierbei einen Aluminiumstreifen.

Die Wahl der Pumpe fiel zuerst auf eine Aussenpumpe von Conrad.
Diese l�ste sich leider in einem Flammenmeer auf, da sie sich �berhitzte (Mein Fehler, war nicht f�r Dauerbetrieb ausgelegt !).
Schliesslich entdeckte ich eine Unterwasserspringbrunnenpumpe von Gardena, die sehr sehr gute Dienste leitstet und nochdazu leiser ist, als der Originall�fter ! Gleichzeitig dient das K�hlmedium der K�hlung der Pumpe. So habe ich zwei Probleme mit einem Streich gel�st.

Die Wassertemperatur bel�uft sich nach ca 6 Stunden auf 26 �C. Dies stellt nahezu den Maximalwert dar.
Die K�hlmediummenge betr�gt momentan 10 Liter.

Ss gek�hlt l�uft der Duron stabil und problemlos auf nahezu 1040 MHZ.
Bilder meiner Wasserk�hlung (Beta 1 Version)
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