Mannschaftstausch

In dem selben Jahr qualifizierten sich Kerstin und Susanne f�r die Regatta um den gro�en M�dchenpokal an der Ostsee. Die Beiden freuten sich riesig. F�r unseren kleinen Provinzverein war es, denke ich, das erste Mal, das sich eine Mannschaft daf�r qualifizieren konnte. Ich war m�chtig neidisch. Der Termin war mitten in den Sommerferien und die beiden trainierten unter Anleitung von Susannes Vater von Ferienbeginn an, was das Zeug hielt. Es war von der Organisation her auch alles klar gemacht. Susannes Vater wollte die Beiden zusammen zur K�ste hochfahren und wieder abholen. Donnerstag half ich zusammen mit unserem Vater das Boot auf den H�nger zu laden. Freitag ganz fr�h sollte es losgehen um beim ersten Start um 14:00 Uhr mit dabei zu sein. Kerstin wollte gleich bei Susanne �bernachten und hatte alle ihre Sachen schon dabei.

Kerstin kontrollierte noch mal die Ausr�stung. Dann rief sie "die Schwimmwesten fehlen ja noch" und rannte los zum Materialboden um sie aus dem Spint zu holen. Kurze Zeit sp�ter h�rten wir es poltern. Kerstin sa� auf der untersten Stufe der Treppe und hielt sich mit Tr�nen in den Augen ihren rechten Fu�. Sie war abgerutscht und dann umgeknickt. Susannes Vater war gl�cklicherweise Arzt und konnte den Fu� gleich untersuchen. "Der Kn�chel ist auf jeden Fall schlimm verstaucht", sagte er nach einer Weile und k�hlte den Kn�chel mit einem nassen Handtuch, "Ich denke zwar nicht, da� auch was gebrochen ist, das mu� aber zur Sicherheit auf jeden Fall ger�ntgt werden." Damit war die Regatta f�r Kerstin und damit auch f�r Susanne gestorben. Das ist eben die Krux am Mannschaftssport, die Mannschaft darf nicht gewechselt werden. Selbst wenn nichts gebrochen war, mit dem Fu� ging es einfach nicht. Beide sa�en da und heulten um die Wette. Kerstin tat es vor allem auch f�r Susanne leid, weil sie mit ihrem Mi�geschick ihr dieses sch�ne Erlebnis versaut hatte.

Susannes und unser Vater standen da und �berlegten einen Ausweg. Susannes Vater sagte "Kerstin, kann dein Bruder nicht mitfahren?". "Nein, das ist eine M�dchenregatta und au�erdem bin ich mit Kerstin gemeldet" meinte Susanne und schaute mich an. "Na ja gewisse �hnlichkeiten haben die beiden schon." Das stimmt, wir wurden schon manchmal von alten Tanten verwechselt aber ich war ein Junge und sie ein M�dchen, das war doch deutlich. Mein Vater sagte, "wenn er Kerstins Sachen anhat und die Frisur ein wenig ver�ndert wird". Jetzt reicht es, mein eigener Vater f�llt mir in den R�cken! Andererseits, die Regatta w�rde ich schon gerne mitfahren.

Susannes Mine erhellte sich. Kerstin meinte, dann ist das Wochenende f�r Susanne wenigstens nicht verdorben. Susannes Vater �berlegte laut, da� seine Frau, ja die Haare schneiden k�nnte und eine ordentliche M�dchenfrisur w�re bei meinen langen Zotteln ja drin. Mein Vater dr�ckte mir Susannes Tasche in die Hand, "Da ist ja alles schon gepackt f�r dich rinn, den Rest bekommst du sicher von Susanne". Was sollte ich da noch dagegen sagen, was tut man nicht alles f�r die gro�e Schwester "OK," sagte ich, "dann bin ich jetzt Kerstin". Mein Vater trug die richtige Kerstin zu unserm Auto und fuhr erst mal mit ihr zum Krankenhaus.

"Kerstin, hilf mir mal die letzten Sachen zusammenzupacken, das wir nach hause k�nnen" "Kerstin!", Was wollte Susanne? Sie hatte doch gesehen, da� Kerstin gerade weggefahren war. Ach nein, sie meinte mich! "Schl�fst Du?, Du mu�t Dich an den neuen Namen gew�hnen, sonst f�llt das auf. "

Zuhause bei Susanne lachte ihre Mutter auf, als sie von unserem Plan h�rte. "na gut, dann machen wir aus Dir mal eine junge Dame. Susanne, hol doch schon mal den Umhang und mach 'Kerstin' fertig zum Haarschneiden". Kerstin stellte einen K�chenstuhl in die Mitte der K�che und lie� mich hinsetzen. Der Haarschneideumhang war rosa und aus gummierten Soff. Er ging bis zum Boden. "Halt Still, wenn meine Mutter etwas nicht leiden kann, ist es, wenn jemand beim Haarschneiden rumzappelt", "Ich habe da eine Idee" Sie kam mit ein paar T�chern zur�ck. Mach mal die Augen zu und schon hatte sie mir ein Tuch um die Augen gebunden. Ich sagte noch, "wie soll deine Mutter mir so die Haare schneiden?", da hatte ich schon ein Tuch um den Bauch und die Brust, da� Du nicht zappelst. Da ich die H�nde unten hatte, waren sie im Prinzip schon mit gefesselt. Das reichte Susanne aber nicht, schnell band sie mit zwei weiteren T�chern meine H�nde seitlich an den Stuhlbeinen fest und meine Beine genauso. Ich f�hlte, wie sie mir den Umhang umlegte. Dann nahm sie das Tuch wieder ab: "Kerstin hatte das auch mal mit mir gemacht. Nun du ich das mit Kerstin" fl�sterte sie mir ins Ohr.

In dem Moment kam ihre Mutter mit einer Schere und einem Kamm ins Zimmer und saget zu mir: "Sch�n still sitzen, sich kann es nicht leiden, wenn jemand beim Haarschneiden umherzappelt und dann verschneide ich nicht." "keine Angst, ich werde ruhig sitzen bleiben." Susanne sa� auf dem K�chentisch und am�sierte sich. Meine Haare fielen. sie schnippelte hier ein wenig und dann da. Pl�tzlich stand mein Vater in der K�che und erz�hlte, da� Kerstins Fu� nur verstaucht aber nicht gebrochen ist. Sie hat aber einen dicken Verband und kann nicht laufen. Deshalb ist sie im Auto geblieben. Mein Vater sch�rfte mir ein, wenn ich jetzt als Kerstin mitfahre, soll ich das auch voll durchziehen und mich auf keinen Fall erwischen lassen. Er machte mit Susanne und ihren Eltern aus, dass Susanne als �ltere und echtes M�dchen den Hut aufh�tte und ich alles machen sollte, was sie sagt. Nachdem ich das hoch und heilig versprochen hatte, bestellte ich Kerstin noch einen sch�nen Gru� und gute Besserung. Susanne sprang auf und wollte sich von Kerstin noch pers�nlich verabschieden. Ich konnte ja nicht aufstehen. Zum Gl�ck erwartetet das auch keiner.

Nach einer halben Stunde hatte ich ein feschen M�dchenkurzharrschnitt mit einem schicken Scheitel. Ein wenig Haarfestiger und eine Haarspange, rosa mit Glitzersteinchen, komplettierten mein Outfit. Susannes Mutter wollte mir gerade den Umhang abnehmen, da kam Susanne ins Zimmer gest�rmt und sage, da� sie mich gleich noch schminken wollte. Gut, sonst h�tte ihr Mutter noch meine Fesseln gesehen. Ich wollte einen Spiegel um mich zu sehen, aber Susanne vertr�stete mich. Sie schminkte mich komplett, Augen, Mund, Wangen. Dann hielt sie mir einen Spiegel vor und ich sah Kerstin. Das wir uns so �hnlich sehen hatte ich nicht gedacht. Susanne befreite mich von den Fesseln, dann gab es Abendbrot und wir sollten ins Bett. Ich bekam ein langes rosa Nachthemd von Susanne und schlief im G�stezimmern.

Morgens um 5 wurde ich geweckt. Als ich aus dem Bad kam, stand Susannes Mutter im Zimmer und legte mir neue Sachen hin, meine ganzen alten Sachen nahm sie mit. Die wirst Du bis Montag nicht brauchen. Ich sah was sie mir hingelegt hatte, rosa M�dchenschl�pfer, wei�e S�ckchen rote Lacksandalen, ein Sommerkleid mit Bl�mchen und eine wei�e Strickjacke. Das sollte ich anziehen? Susanne dr�ngelte, wir sind schon sp�t dran, ich werde dir helfen. Sie schminke und frisierte mich wie gestern abend. Dann zog ich den rosa Schl�pfer an. Der pa�te einigerma�en. Mit dem Kleid hatte ich Probleme. ich wollte es �ber den Kopf ziehen, kam aber nicht weit. Susanne lachte, "bei diesem Kleid ist ein Schl�pfer gleich dran". Ich besah mir das genauer, ja, unter dem Rock war ein Schl�pfer mit angearbeitet. Im Prinzip war das also ein kleiner Overall mit Rock. Susanne �ffnete den Rei�verschlu� und lie� mich einsteigen. Dann zog sie den Rei�verschlu� wieder hoch und ich war drin. Es war im ersten Moment komisch den Rock an den Beinen zu sp�ren, aber ich gew�hnte mich schnell daran. Dann kam noch eine Kette aus gro�en roten Plasteperlen und eine Sonnenbrille. Ich war fertig. Beim Fr�hst�ck sprachen mich Susanne und ihre Eltern mit 'Kerstin' an. Allm�hlich reagierte ich auch schneller darauf.

Auf der Fahrt machten wir eine Pause an einer Dorfkneipe und tranken einen Kaffee. Ich mu�te aufs Klo und Susanne kam mit um mir mit dem Kleid zu helfen. Sie zerrte mich auch zur Seite, als ich drauf und dran war auf M�nnerklo zu gehen. Auf dem Damenklo gab es nur eine Kabine, ich als erste, Susanne sch�rfte mir noch ein, hinsetzen nicht hinstellen und machte mir das Kleid auf und dann auch wieder zu. Ich solle doch schon wieder reingehen. Kein Problem dachte ich. Der Gastraum hatte sich mittlerweile gef�llt. Vielleicht ein Reisebus oder so. Ich ri� mich zusammen und stolzierte durch die Massen zu Susannes Vater. Ein paar Blicke von jungen M�nnern trafen mich. Ich sp�rte deutlich, wie sie mir hinterher sahen und wurde rot. Ich war froh wieder am Tisch zu sitzen. Susanne war da viel cooler und achtete gar nicht auf die Kerle.

An der Ostsee angekommen wurde das Boot klargemacht und das Zelt aufgebaut. Das ging nat�rlich nicht in dem Sommerkleid. Susanne gab mir ein rosa T-Shirt und eine gelbe Latzhose. Die Latzhose war eigentlich fast ein Overall. Der Latz vorne ging bis �ber die Brust, der hinten war genauso hoch. Die breiten Tr�ger waren durchg�ngig. An den Seiten war der Overall geschlossen, nur hinten hatte er einen Rei�verschlu�. Susannes Vater sagte: "Na bitte sieht doch gut aus. Susanne hat diese Hose nie gemocht, sie sagt immer es w�re wie ein Strampelanzug" Er erkundigte sich noch mal, "ihr kommt klar mit dem einem Zelt?" man sp�rte, da� ihm zwei Zelte lieber gewesen w�ren. Susanne antwortete nur "Na klar, ich habe da schon meine Methoden" Dann fuhr ihr Vater wieder los und wollte uns Sonntag abend wieder abholen.

Susanne wollte mir eine Freude machen. Ich durfte heute ihren Trockenanzug zur Wettfahrt anziehen. Unter der Schwimmweste, dem Trockenanzug und dem Trapezzeug waren auch meine nicht vorhandenen Br�ste nicht zu erkennen. Aber das sein sowieso kein Problem, ich bin halt ein wenig sp�t in der Entwicklung.

Der Trockenanzug war toll. Der Wind war stark und ich kam ein paar mal in die Welle. Normalerweise w�re ich pitschna� gewesen. Aber so blieb ich trocken. Obwohl das eigentlich bei dem sch�nen Wetter nichts ausgemacht h�tte. bei der Regatta selber hatten wir keine Chance. Die ganzen Segelclubs waren da. Sie hatten Material, von den wir nur Tr�umen konnten, wie verschiedene Segel f�r unterschiedlichen Wind. Unser Segel war schon 5 Jahre alt und unser Mast doppelt so dick, wie ihre d�nnen Aluminiummasten. Was soll�s, wir waren hier und hatten unseren Spass.

Abends vor beim Schlafengehen erkl�rte mir Susannen, da� sie es gerne wieder so machen w�rde, wie damals, als sie in meinem Zelt schlafen mu�te. Sie hielt mir einen Gymnastikanzug hin: "den habe ich extra f�r dich mitgebracht". ich steckte mir also wieder zwei Handt�cher als Windelersatz in den Gymnastikanzug und kroch dann in den Trockenanzug. Die Arme kamen nicht in die �rmel, sondern ganz eng an den K�rper. Nachdem ich den Kopf drin und Susanne den Rei�verschlu� auf dem R�cken geschlossen hatte fiel mir der unterschied zum letzten mal auf, ich hatte keinen Trainingsanzug an und der Gymnastikanzug und die Beine waren direkt am Gummi des Anzuges. Susanne meinte aber, zu sp�t, ist sonst auch zu warm. Ich drehte mich auf den R�cken und verschr�nkte die Arme. Susanne band mir wieder den Nierengurt um und ich war gefangen. Dann gab sie mir einen Gutenachtkuss und drehte sich um. Ich �berlegte, was der n�chste Tag wohl bringen wird und schlief ein.

Am n�chsten Morgen wecke mich Susanne mit einem Ku� auf den Mund "Aufwachen meine S��e". Ich erwachte langsam "wieso machst Du das eigentlich nur, wenn ich gefesselt bin?" "Vielleicht bist Du dann besonders s��?!" Susanne wollte sich waschen gehen und stellte mich vor die Wahl, mitzukommen oder noch solange liegen zubleiben. Ich sagte "wenn Du mich dann noch mal so weckst, �berlege ich es mir". Daraufhin gab mir Susanne noch mal einen Ku� und befreite mich "komm mal lieber mit, du alleine mit so vielen M�dchen im Waschraum. Wer wei�, was da alles passiert?" Na gut: Nachdem ich den Trockenanzug ausgezogen hatte, konnte ich mir den Gymnastikanzug, den mir Susanne gestern abend, fast schon im dunklen, gegeben hatte n�her betrachten. Er war leuchtend rot und hatte kurze Arme und Beine und einen Rundausschnitt. Der Rundausschnitt war allerdings nicht allzu weit. Am R�cken war ein kurzer Rei�verschlu�, den Susanne mir �ffnete. Ich zog den Gymnastikanzug soweit runter, da� ich die Handt�cher rausnehmen konnte. "Was soll ich heute anziehen?" Susanne legte mir einen neuen Schl�pfer und Socken und ansonsten wieder das rote T-Shirt und die gelbe Strampelhose hin. Schnell war ich umgezogen und wir gingen zu den Duschen. Ich nahm die hinterste Dusche. Susanne pa�te auf. Keiner bekam etwas mit. Auf dem R�ckweg kamen wir an den anderen Duschen vorbei, ich bem�hte mich nicht allzusehr hinzuschauen. Susanne bemerkte das und fl�sterte mir zu "bleib standhaft", sie wu�te gar nicht, wie recht sie hatte.

Da es an diesem Tag sehr warm war, lie� ich den Trockenanzug im Zelt und segelte gleich in dem gelben Strampelanzug. Es half aber auch nichts, wir fuhren trotzdem bei allen Wettfahrten nur im hinteren Drittel ins Ziel. Wieder an Land sprach uns ein M�dchen an, "Hallo ich bin Jana aus dem Verein hier, ich habe gesehen, da� Du so ein tollen Trockenanzug hast. Ist der wirklich dicht? k�nnen wir uns den mal ansehen? Wir zeigen Euch auch unsere Boote" Das interessierte uns doch sehr. Schnell gingen wir zum Zelt. Ich zog, wie gestern, �ber die Schwimmweste den Trockenanzug. Jana f�hrte uns in ihr Materialzelt. Da waren auch ein paar von ihren Vereinsfreundinnen. Ich wurde umringt und betastet. "Was ist das?" fragt ein M�dchen und zeigte auf die Anschlu�stutzen vorne kurz unter der den Schultern. Die Anschlu�stutzen waren mit Schraubdeckeln verschlossen. ich wu�te auch nicht, was das war und Susanne war nicht mehr da. Sie sah sich wahrscheinlich schon die Boote oder die Segel an. Jana spekulierte "Wenn Du mal pupst, kannst Du es da rauslassen." Alle lachten. Sp�ter erfuhr ich, da� man anstelle des Schraubdeckels eine Positionslampe anschlie�en konnte. Die Batterie ist dann innen im Anzug vor N�sse gesch�tzt. "Wie dicht ist der Anzug denn nun wirklich?" fragte ein M�dchen. Jana holte einen Wasserschlauch und fing an mich Na�zuspritzen. Das konnte mir nun wirklich nichts anhaben. Jana stellte den Strahl sch�rfer. Solange sie im Bereich der Schwimmweste blieb, war das kein Problem. Nun kam sie aber tiefer und hielt den Strahl kurz zwischen meine Beine. Ich zuckte zusammen. Sofort hielten mich ihre Freundinnen fest. Zwei an jedem Arm. "Das scheint ihr zu gefallen, mach weiter" Jana schwenkte den Strahl hin und her. Anfangs war das unangenehm, aber dann ganz gut. Ich wand mich noch ein wenig und begann dann zu st�hnen. Jana machte weiter, hin und her. Nun sacke ich langsam zu Boden und wollte mich umdrehen. Doch sofort wurden auch meine Beine festgehalten. Ich lag da wie ein X und st�hnte lauter. "Wahnsinn, Sie kommt gleich!" h�rte ich und mit einem lauten Schrei wurde der Anzug doch noch von innen na�. Die M�dchen tuschelten, "Ich will auch so ein Anzug" h�rte ich. Sie halfen mir wieder auf die Beine. Nun war mir richtig warm. Ich gl�hte f�rmlich. Jana sage "Ich will mal was ausprobieren, halt mal still." Ich wolle mich wehren, da wurde ich wieder festgehalten. Jana schraubte den Deckel vom Anschlu�stutzen und die Spritze vom Schlauch ab. "Eh das pa�t." rief sie und schraubte den Schlauch an den Stutzen. Schei� Normung, dachte ich. "Nun bekommst Du eine kleine Abk�hlung". Sie drehte den Hand auf. �ngstlich beobachtete ich, wie sich der Schlauch mit Wasser f�llte. Schlie�lich sp�rte ich den Wasserstrahl an meiner Schulter, Das Wasser lief im Anzug am ganzen K�rper runter und sammelte sich in den Hosenbeinen. Gl�cklicherweise war das Wasser nicht allzu kalt, eher erfrischend. Die Hosenbeine plusterten sich auf. Halten die Gummimanschetten? Sie hielten bis jetzt stand, nur ein kleines Rinnsaal kam heraus, viel weniger als durch den Schlauch von oben nachkam. Der Wasserstand kletterte langsam �ber meine Knie und stieg die Oberschenkel hoch. So eine Menge Wasser hat ein ganz sch�nes Gewicht ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten und glitt wieder langsam zu Boden. Als ich auf den R�cken lag, schwappte das Wasser aus den Beinen in den Rest des Anzuges und verteilte sich den Ganzen R�cken entlang bis in die Arme. Ich versuchte einen Arm zu heben und sp�rte dabei, wie das Wasser aus dem �rmel zur�ck zum K�rper flo�. Der Arm wurde dadurch zwar leichter. Es reichte aber nicht, kraftlos lie� ich den Arm wieder fallen. Dadurch entstand eine Welle im Wasser, die einmal bis zu dem Hosenbeinen und wieder zur�ck schwappte. Der Anzug bl�hte sich auf. Jana sagte, dann wollen wir mal Luft ablassen und �ffnete den anderen Anschlu�stutzen. Die Luft entwich pfeifend. Sie dr�ckte mir auf den Bauch solange bis Wasser kam und machte den Stutzen wieder zu. Nun hatte das Wasser freie Bahn und scho� umsomehr durch den Schlauch in den Anzug. Nach eine Weile merkte ich, wie der Druck am R�cken kleiner wurde. Die Schwimmweste! Ich schwamm in dem Trocken,- �hm Na�anzug. Ich versuchte mich zu drehen. Zwecklos, ohne Hilfe komme ich hier nicht raus.

Pl�tzlich stand Susanne vor mir. "Was ist denn hier los?" Alle anderen kicherten und st�rmten aus dem Zelt. Susanne stellte erst mal das Wasser ab. Dann stupste sie mit der Hand auf meinen Bauch. Das Wasser schwabbelte umher. "Schwimmst Du darin?" Sie bemerkte wie die Schwimmweste mich nach oben zog und fand das lustig, "Hol mich hier raus!" "Mal sehen, vielleicht la� ich dich auch noch ein wenig schmoren"

Susanne konnte es gar nicht lassen. Sie schuckelte mich umher. "Das ist ja wie ein Wasserbett." "Na ja," erwiderte ich, "nur da� man normaler auf, nicht in dem Bett liegt." Susanne setzte sich auf rittlings meinen Bauch. "Das kann ich ja mal probieren" sagte sie "bleibst Du so bis morgen fr�h?" Eigentlich ging es mir ganz gut. Ich schwebte von der Schwimmweste getragen in dem Anzug und k�nnte es ruhig noch eine Weile aushalten. Jana kam wieder ins Zelt und sah Susanne auf mir sitzen. "na geht es euch gut?" frage sie und dann zu mir "Du bist ja abgegangen wie eine Rakete, ich h�tte nicht �bel Lust, das auch mal zu probieren." Susanne verstand nichts, Jana erz�hlte aber, was passiert ist. "Hey das ist ja eigentlich mein Anzug, wenn dann ich zuerst". Aber zun�chst einmal m�ssen sie mich aus dem Anzug bekommen. Mit vereinten Kr�ften versuchten sie mich umzudrehen, um an den Rei�verschlu� zu kommen. Sie schafften es nur bis zur H�lfte dann klatschte ich wieder zur�ck. Nach ein paar Versuchen gaben sie auf. "Wir m�ssen Wasser ablassen", meinte Jana und schraubte die beiden Anschlu�stutzen auf. Susanne setzte sich wieder auf meinen Bauch und sang "Jetzt reiten wir nach Texas, huhu" und hopste auf meinem Bauch umher. Jedes mal kam eine kleine Font�ne aus den Anschl�ssen. Jana versuchte das Wasser aus den Beinen zu dr�cken. Schlie�lich war soviel Wasser drau�en, da� ich mich umdrehen konnte. Sie machten den Rei�verschlu� auf und sch�lten mich aus dem Anzug. Ich war klitschna� aber froh endlich wieder drau�en zu sein. "Wer will jetzt" fragte ich und hoffte mich wenigstens an einer der Beiden r�chen zu k�nnen. Aber pl�tzlich hatten beide keine Lust mehr, schade.

Susanne sagte: "komm Du mu�t dich umziehen, deine Sachen kleben ja richtig an Dir" Stimmt, das war nicht so toll, ich wollte ja nicht, da� jemand noch unser Geheimnis bemerkt. Wir rannten zu unserem Zelt. Im Zelt zog ich mich aus und reichte die nassen Sachen nach drau�en, damit Susanne die zum Trockenen aufh�ngen konnte. Es war doch gut, da� ich auch M�dchenunterw�sche trug, ansonsten w�re es sicher aufgefallen.

Was soll ich jetzt anziehen? Am Abend war noch ein geselliges Beisammensein vor und in der Vereinsklause. Susanne �berlegte und kramte in Kerstins und ihrer Tasche. Die gelbe Strampel-Latzhose und das T-Shirt waren na�. Susanne gab mir ein Jeanskleid mit V-Ausschnitt, der Rock ging bis zu den Knien, die �rmel waren kurz, hinten war ein Rei�verschlu�. "Da mu�t Du aber etwas unterziehen." nur was? von der Farbe am besten pa�te der rote Gymnastikanzug, den ich letzte Nacht anhatte. Ich hatte nur Bedenken, wenn ich mal auf Klo mu�. Alleine war das schon schwierig mit dem Rei�verschlu� von Anzug und vom Kleid hinten. Susanne meinte, die Beule vorne mu� man sowieso ein wenig verstecken und suchte was in ihrer Tasche. "Zieh das hier an" sagte sie mir fester Stimme und reichte mir etwas dickes Wei�es. "Eine Windel? Wo hast du die den her?" Susanne erz�hlte, das sie sich manchmal nachts nicht alleine aufs Klo getraut hat. Ihr Vater hat ihr dann die Windeln aus dem Krankenhaus besorgt. Sie hat jetzt immer ein paar zu Regatten dabei, auch wenn sie sie noch nie benutzt hatte. Das welche da sind, ist ausreichend. Susanne drehte sich um, ich zog die Windel an, Sie war wie ein normales Windelh�schen f�r Kinder nur eben etwas gr��er. Dann kam noch eine Gummihose und dann der Gymnastikanzug. Meine H�ften waren nun breiter und fraulicher, die Beule im Schritt kaum noch zu sehen. Susanne versprach mir aber trotzdem mir beim Klo zu helfen. Mit nassen Windeln umherzulaufen hatte ich doch keine Lust. Ich hatte das Kleid schon fast an, da schaute Susanne auf meinen Ausschnitt und sagte "Das geht so nicht, ich werde mal ein wenig Entwicklungshilfe leisten" Sie fingerte Kerstins BH aus der Tasche, stopfte zwei T�cher hinein. "Kerstin macht das auch so" ich hatte mich schon manchmal gewundert, da� Kerstin , wenn sie abends weggehen wollte, so anders aussah. Das war also des R�tsels L�sung. Der BH zwickte und dr�ckte, als Susanne den Verschlu� zuharkte. "Wer eine sch�ne Frau sein will, mu� eben ein wenig leiden". Ich wu�te gar nicht, ob ich eine sch�ne Frau sein will, aber was soll�s. Ich zog den Gymnastikanzug wieder hoch und Susanne machte hinten den Rei�verschlu� zu. Durch den elastischen Stoff wurde alles auf die richtige Position geschoben und sah nat�rlicher aus. Nun noch das Jeanskleid und die Sandalen und fertig war ich.

Wir sa�en bei Jana und ihren Sportfreundinnen zusammen an einem Tisch, Jana sagte, ich solle nicht mehr sauer, wegen der Aktion mit dem Trockenanzug sein und gab mir ein Glas Wein aus. Ich versicherte ihr, da� ich nicht mehr sauer bin. Ich hatte ja auch viel Spa� gehabt. Es wurde ein sch�ner Abend. Wir quatschten und tanzten. Alle bedauerten, da� keine Jungs hier sind, aber bei einer M�dchenregatta ist das halt so. Ich war ganz froh dar�ber, denn ich wei� nicht, wie ich reagieren sollte, wenn mich ein Junge anmacht. Susanne half mir dann auch auf dem Klo, machte mir die Rei�verschl�sse auf und zu und stand Schmiere.

Wieder am Zelt kontrollierte Susanne die Sachen. Es war noch fast alles na�. Also konnte sie mich in dieser Nacht nicht in den Trockenanzug stecken. Ich hatte den Eindruck, das sie es auch nicht doll bedauerte. Ich sollte nur das Kleid ausziehen und den Gymnastikanzug samt Windel gleich anlassen. "und wenn Du mal mu�t" sagte Susanne, "la� es einfach laufen". Dann wollte sie mir noch die Perlenkette umlegen, damit ich in der Nacht gut aussehe. Ich dachte, jetzt spinnt sie wirklich oder hat zu viel getrunken. Aber sie bestand drauf und ich spielte mit. Sie legte mir die Kette um den Hals. "Der Verschlu� ist so klein, ich kann ihn kaum erkennen, Leg dich mal auf den Bauch. Sie setzte sich breitbeinig auf mich und fummelte an meinem Hals umher. Was macht sie da am Rei�verschlu�? dachte ich noch, da h�rte ich es klicken. Der Verschlu� war zu. "Bleib so liegen, bis ich umgezogen bin und nicht kucken." sagte sie. Ich blieb so liegen und Susanne zog sich um. Dann sagte sie "Du Kerstin, mein Schlafsack ist na�, das mu� vorhin passiert sein, als Du Dich umgezogen hast". Richtig, ich hatte auf ihrer Seite gelegen. "Kann ich mit in Deinem Schlafsack schlafen? Der ist doch gro� genug f�r uns beide." fragte sie und rutsche mit zu mir. Mit vereinten Kr�ften machten wir den Rei�verschlu� des Schlafsackes zu. Wir hatten eng aneinandergekuschelt ausreichend Platz. Ich streichelte ihren R�cken entlang und war erstaunt "Was hast Du den an?" fragte ich.

Ich streichelte noch mal Susannes R�cken runter. Der Stoff war eng und glatt, es war keine Naht zu sp�ren. "Du hast ja auch einen Gymnastikanzug an" sagte ich erstaunt. Susanne erz�hlte mir, das sie mir eine Freude machen wollte, weil ich bis jetzt so tapfer durchgehalten habe. Wir streichelten uns �berall. Ich traute mir auch das erste Mal ihre Br�ste richtig anzufassen. Unter dem engen Stoff verfestigten sich die Nippel. Sie begann leise zu st�hnen. Ich streichelte fester, auch zwischen den Beinen. "Wollen wir uns nicht ausziehen?" fragte ich, "Nein", sagte Sie "nur streicheln, mehr m�chte ich nicht, die Anz�ge bleiben an". Sie hatte es gut, Sie trug ja nichts au�er dem Gymnastikanzug, ich hatte ja noch die Windel mit Gummihose und diesen bl�den ausgestopften BH an und sp�rte deshalb kaum etwas. Sie wurde immer aufgeregter. Nach einer Weile sagte sie: "ich w�rde mich ja jetzt ausziehen, bei Dir geht das ja leider jetzt nicht" ich verstand nicht so richtig, was sie damit sagen wollte, aber ich wollte auf keinen Fall zu weit gehen. Die ganze Zeit kreisten meine Gedanken: Wenn wir es jetzt tun, kann da was passieren? Nimmt sie die Pille? Ist hier irgendwo ein Kondom? H�rt uns jemand? Also antwortete ich: "Ok dann zieh dich aus, ich behalte den Anzug an" Sie streifte den Anzug �ber die Schulter und ich zog ihn weiter runter bis zu den Oberschenkeln.

"Siehst Du, jetzt bin ich mal gefesselt", ich tastete umher: Das stimmt, die �rmel waren an den Handgelenken zusammengeschoben und so an den Oberschenkeln fixiert. "Du bist in meiner Gewalt, ich kann alles mit dir tun" fl�sterte ich ihr ins Ohr und streichelte sie weiter. Sie erbebte und bi� sich auf die Lippen um nicht laut zu schreien. Dann wurde sie langsam ruhig. "Jetzt andersherum," sagte ich und zog ihr den Gymnastikanzug wieder hoch. Sie half mit und schwups rutschte der Kragen wieder �ber die Schulter. "Du Kerstin" sagte sie und kuschelte sich an "das geht nicht, du gef�llst mir so als M�dchen ganz gut" ich verstand sie nicht. Dann langsam d�mmerte es "Du magst M�dchen mehr als Jungs?" "Ja, aber da ist noch etwas" "?" "Du kannst den Gymnastikanzug gar nicht ausziehen" Wieso sollte ich den Anzug nicht ausziehen k�nnen? Ich tastete nach hinten zum Rei�verschlu� und zog nach unten. Dabei spannte sich die Perlenkette um meinen Hals. Der Verschlu� der Kette mu�te sich irgendwie mit Zipper des Rei�verschlusses verklemmt haben. Ich tastete weiter, der Verschlu� ist irgendwie komisch. Ich dr�ckte und zerrte, es ging nicht auf. Susanne fl�sterte "das ist das Schlo� vom Segelsack". Nun erkannte ich es auch. Das Schlo� ging durch das Loch vom Zipper und durch die �sen an beiden Enden der Perlenkette. Ich war in den Anzug eingeschlossen. "Wo ist der Schl�ssel?" "Der ist im Segelsack und der ist im Boot"

Das war gemein. Die Boote lagen in einem abgeschlossenen und bewachten Bereich. Niemand sollte sich nachts an den Booten der Konkurrenz zu schaffen machen. Susanne erkl�rte mir, das sie ansonsten nie so weit gegangen w�re. Es half also alles nichts, ich konnte nicht hinaus. "Dann streichele mich wenigstens fester ich sp�r kaum was" Susanne fiel fast �ber mich her. Davon, da� sie meine falschen Br�ste knetete, hatte ich kaum etwas, ich wollte sie aber nicht aus dem Konzept bringen. Dann rutschte sie tiefer und ich fing an zu zucken und entlud mich nach einer Weile. Sie gab mir einen Ku� "schlaf sch�n, das ist doch bei M�nnern so, oder" Ich war zu m�de um zu antworten und schlief ein.

Ich bin nachts ein paar mal aufgewacht und sp�rte Susannes K�rper. Wie sie sich in dem engen Schlafsack an mich pre�te, ich streichelte sie im Schlaf �ber Bauch und R�cken. Der Gymnastikanzug f�hlte sich toll an. Am liebsten h�tte ich mich auch noch mal gestreichelt. Ich wollte aber nicht, da� Susanne aufwacht und so lie� ich es. Dann wurde es hell, ich schaute zur Uhr es war erst 5. Meine Blase dr�ckte. Ob sie aufwacht, wenn ich mich ganz leise aufs Klo schleiche? Ich versuchte aus dem Schlafsack zu kommen. Aber dann fiel mir ein, Halt das geht ja gar nicht. Das Schlo� ist ja immer noch zu. Ich betastete noch mal meinen Nacken, Keine Chance. Die Windel mu� ja f�r etwas gut sein, dachte ich und lie� es einfach laufen. ich h�tte mich auf den Bauch drehen sollen, sagte ich zu mir selbst, als ich merkte, wie sich die warme Fl�ssigkeit ausbreitete und sich ihren Weg nach unten suchte. Die Windel sog die Feuchtigkeit auf. Ich schlief wieder ein.

Susanne weckte mich mit einem Ku�, "Guten Morgen meine S��e, gut geschlafen?" Sie erz�hlte mir, da� sie auch ein paar Mal wach war und mich im Schlaf gestreichelt hatte. Wir h�tten uns mit dem Aufwachen absprechen sollen. Ich bat sie mir den Schl�ssel vom Boot zu holen, die Tore m��ten jetzt wieder auf sein. Sie grinste "Wenn ich eher am Boot bin, werfe ich den Schl�ssel ins Wasser und Du mu�t f�r immer da drin bleiben". Sie krabbelte aus dem Zelt und rannte los. Ich hinterher. Susanne hatte einen Vorsprung. Wir jagten uns �ber den Zeltplatz. Ein paar Leute waren schon auf und dachten wahrscheinlich, wir machten Fr�hsport. Gymnastikanz�ge hatten wir ja an. Bei mir st�rte nur diese rote Perlenkette, obwohl sie sich nicht sehr von dem leuchtend roten Gymnastikanzug abhob. Direkt am Boot erwischte ich Susanne dann doch noch. Wir rungen miteinander und schlie�lich sa� ich auf ihr. "Gibst Du auf?" "OK" Ich holte den Schl�ssel aus dem Segelsack. Zum Aufschlie�en mu�te ich mich auf den Bauch legen. Susanne sa� auf mir und lie� sich viel Zeit, endlich fiel die Kette in den Sand. Susanne stecke Kette, Schlo� und Schl�ssel in den Segelsack und griff sich zwei Handt�cher aus dem Boot. La� uns schwimmen gehen, wir sind ja ganz staubig. "So im Gymnastikanzug" fragte ich. Da sei doch nichts dabei meinte Susanne das ist doch auch nur ein etwas gr��erer Badeanzug. sie fa�te mich an die Hand und wir rannten zum Strand. Im Wasser schwammen wir ein St�ck. Es f�hlte sich gut an, im Gymnastikanzug zu schwimmen. Nur die Windel hatte sich jetzt nat�rlich vollst�ndig vollgesogen und aufgebl�ht. Anders die T�cher im BH, die klumpten zusammen und wurden kleiner. Am Strand wickelte mir Susanne schnell ein gro�es Handtuch um die Brust, so wie ein tr�gerloses Kleid. Es sah ein wenig komisch aus, mit dem Gymnastikanzug drunter, aber den wollte ich jetzt nicht vor allen Leuten ausziehen.

Am Zelt kontrollierten wir die Sachen von gestern. Sie waren jetzt trocken, so da� ich wieder die gelbe Strampelhose und das rosa T-Shirt zum Segel anziehen konnte. Die letzte Wettfahrt dieser Regatta verlief ein wenig besser als die anderen. Wir erreichten eine guten mittleren Platz. Wieder an Land entdeckte Susanne ihre Eltern. "Toll meine Mutter ist auch mitgekommen" sie rannte ihnen entgegen und fiel ihnen in die Arme. Als ich mit dazu kam, sagte Susanne: "Du mein Vater hat jetzt doch noch eine Woche Urlaub bekommen. Wir bleiben und d�rfen auf dem Vereinsgel�nde zelten". Noch eine Woche Ostsee, dachte ich, das ist ja toll. Meine Eltern wollten doch aber eigentlich mit Kerstin und mir ins Gebirge fahren. Susannes Vater sagte, da� er ein Brief von meinen Eltern mitbekommen hat. Ich ri� den Brief auf und la� "Liebe Kerstin, Susannes Eltern bleiben mit Susanne noch eine Woche an der Ostsee. Wir haben ja den Platz im Gebirge gebucht. Komm bitte mit dem Zug nach hause. Eine Fahrkarte und etwas Geld ist im Brief. Die Abfahrtszeiten sind ..." Ich schaute Susannes Eltern an "Haben mir meine Eltern noch andere Sachen mitgegeben?" Susannes Mutter sch�ttelte den Kopf.

Sie hatten mir wirklich keine anderen Sachen mitgebracht. Keiner hat daran gedacht, nicht einmal Kerstin. Sie hatte mir nur einen Zettel mit in den Brief gelegt, da� ich unbedingt das gebl�mte Kleid, mit dem ich hergekommen war, wieder mitbringen soll. Bei den anderen Sachen reicht es, wenn sie mit Susanne und ihren Eltern am n�chsten Wochenende mitkommen. Na gut, dann brauch ich wenigstens nicht so viel zu schleppen. Susanne sagte: "Wenn Du das Kleid wieder anziehst, brauchst Du nur eine kleine Handtasche mitzunehmen". Susannes Eltern fanden die Idee auch gut und so wurde es beschlossen. Mir war schon alles egal.

Susannes Eltern wollten zum Strand und verabschiedeten sich schon mal. Susanne half mir im Zelt beim Umziehen. "Nach der letzten Nacht, brauchst Du Dich jetzt auch nicht mehr umzudrehen" sagte ich, als mich auszog. Sie sah mich interessiert an. Stimmt dachte ich, sie hat mich ja noch nie nackt gesehen. Gestern nacht steckte ich ja eingeschlossen in dem Gymnastikanzug und beim Umziehen wartete sie entweder vor dem Zelt, oder drehte sich um. "Ich wei� nicht, was andere Frauen daran finden" sagte sie und streckte ihre Hand mit fragenden Blick aus. Ich gab ihr zu verstehen, da� sie keine "Ber�hrungs�ngste" zu haben braucht. Sie fing an umherzutasten und erschrak fast ein wenig, als es pl�tzlich gr��er wurde. "Das geht ja schnell. Ihr seit wirklich einfach gestrickt. Ist das nicht unpraktisch, immer so ein Ding in der Hose zu haben?" "Genau so unpraktisch, wie ein Busen, der beim Rennen immer so umherwackelt" erwiderte ich. Sie sage dann noch "Als M�dchen hast Du mir besser gefallen" und fing an mir Sachen rauszusuchen. Sie reichte mir etwas, was ich zun�chst f�r ein Unterhemd gehalten hatte. Es war aber ein rosa Tr�gerbody. Ich stieg in ihn durch den Halsausschnitt ein, so wie ich es von den Gymnastikanz�gen her kannte. Susanne meinte, auch eine Variante, aber der Body hat auch Druckkn�pfe im Schritt, so da� man ihn auch wie ein Hemd anziehen kann. Auf dem Klo ist es so auch einfacher. Bei dem Kleid, das ich nun anzog brachte das aber nichts. Das Kleid war ja im Prinzip ein Body mit Rock aber ohne Schrittverschlu�. Susanne zog mir den Rei�verschlu� hoch. Wenn ich nun mal auf Klo mu�, mu� ich mich m�chtig strecken und verrenkten. Susanne meinte aber, ich sollte mir einfach helfen lassen. Unter Frauen ist das normal. Susanne schminkte mich noch ein wenig. Etwas fehlte, die Perlenkette. Ich machte mich auf den Weg zum Boot. Susanne wollte in der Zeit meine Handtasche packen.

Die Perlenkette fand ich schnell. Sie lag immer noch im Segelsack den ich ins Boot aussch�ttelte. Ich legte mir die Kette um den Hals und versuchte den Verschlu� zuzubekommen, da fiel mein Blick auf das kleine Schlo� des Segelsackes. Ich �berlegte der Rei�verschlu� des Kleides ging genauso hoch wie der des Gymnastikanzuges in der letzten Nacht. Sollte ich es tun?

Das Schlo� lag mit steckendem Schl�ssel vor mir. Sollte ich es tun? Was war dabei? Den Schl�ssel hatte ich ja. Ich konnte jederzeit raus. Trotzdem w�rde das Gef�hl, eingesperrt zu sein und keiner um mich herum bekommt etwas mit, bleiben. Dieses Gef�hl wollte ich unbedingt sp�ren. Auf der anderen Seite, es ist schon schlimm genug mit dem Kleid als M�dchen verkleidet nach hause zu fahren. Wozu brauche ich das noch das Schlo�? Ich packte es wieder zur�ck in den Segelsack.

Ich legte mir die Perlenkette um den Hals und versuchte sie zu schlie�en. Wieso geht das nicht? Ich nahm die Kette wieder ab und besah sie mir genauer. Auf jeder Seite war eine kleine �se, nichts weiter, der eigentliche Verschlu� fehlte. Was soll�s, dachte ich, mache ich halt doch das Schlo� ran. Das Schlo� war silberfarben und fast rund und ein St�ck kleiner als die gro�en roten Perlen der Kette. Es f�llt also zwischen den Perlen kaum auf, man k�nnte es durchaus f�r den Verschlu� halten. Ich drehte den Schl�ssel und klappte den B�gel hoch. Das Schlo� kam erst durch die eine �se der Kette, dann durch den Zipper des Rei�verschlusses. Eine ganz sch�ne Fummelei im Nacken, irgendwie fehlte mir die Dritte Hand.

"Na geht�s wieder los?" Ich erschrak. Jana stand vor mir, ich hatte sie gar nicht bemerkt. "Du bist ja schon reisefertig, das Boot aber nicht." Sie hatte recht, das Boot stand immer noch so da, wie kurz nach der Regatta. Ich erz�hlte Jana, das Susanne noch mit ihren Eltern eine Woche hier bleib, ich aber heute schon mit dem Zug fahre. "Das ist ja toll, ich bringe dich mit dem Motorrad zum Bahnhof" bot sie mir an, ich wu�te nicht so recht, ob das gut ist. "Was machst Du da eigentlich? Soll ich dir helfen?" "Nein, geht schon" wollte ich noch sagen, da stand sie aber schon hinter mir und fummelte an der Kette rum. "Manche Verschl�sse sind aber auch fummelig" sagte Jana. "He das ist ja ein Schlo�,.. Jetzt habe ich es!" ich h�rte es klicken und drehte mich um. Mit der Hand betastete ich das Schlo� "Wo ist der Schl�ssel?" Jana stand grinsend vor mir und versteckte beide H�nde auf dem R�cken "Links oder rechts" "Links" "Pech gehabt" "Du schummelst, der war in der anderen Hand" Jana lachte "das mit dem Schlo� ist ja scharf, hattest Du das heute fr�h auch um? Ich habe mich schon gewundert, wieso Du zum Gymnastikanzug eine Perlenkette tr�gst" Sie hatte uns also beobachtet. Ich gab zu, das es so war. Sie fragte immer weiter, Wo der Schl�ssel gewesen ist? Wann ich in dem Gymnastikanzug eingesperrt wurde. Ich erz�hlte alles, in der Hoffnung den Schl�ssel zu bekommen. Nur unser gro�es Geheimnis verschwieg ich. Sie staunte: "Jetzt mit dem Kleid kannst Du aber wenigstens aufs Klo" Ich erz�hlte ihr, das das eigentlich ein Overall mit Rock ist. Sie lachte "Das ist dann Pech. In einer viertel Stunde treffen wie uns am Parkplatz." Sie drehte sich um und rannte los. Ich stand wie bedeppert da, Sch.. dachte ich, als ob so nicht alles schon schlimm genug ist.

Susanne hatte meine Handtasche gepackt. Ich schaute neugierig rein: Was haben die M�dchen so in einer Handtasche? Geld, der Brief von meinen Eltern mit Fahrkarte, ein Kamm, Taschentuch, Lippenstift, eine kleine Trinkflasche und Kerstins Ausweis. Richtig, an den Ausweis habe ich ja gar nicht gedacht. Selbst wenn Kerstin jetzt ins Kino oder die Disko humpeln w�rde, ohne den Ausweis kam sie da nicht rein, ha. "Ich habe auch noch den Verschlu� f�r die Perlenkette mit in die Seitentasche getan." Susanne schaute mich an "Wie ha�t Du die Kette ohne Verschlu� zubekommen?" Sie lachte, als sie das Schlo� sah, "na dann pa� schon auf den Schl�ssel auf." Ich sagte nichts und brubbelte in mich hinein. Susanne fand es gut, das mich Jana mit dem Motorrad zu Bahnhof bringen wollte. "Dann brauchst du nicht mit dem Bus zu fahren". Sie gab mir einen Ku� und schickte mich mit einem Klaps auf den Po los. Auf dem Parkplatz suchte ich Jana. Als ich sie dann sah, verschlug es mir fast die Sprache.

Wenn Jana nicht den Integralhelm abgenommen h�tte, h�tte ich sie gar nicht erkannt. Sie war ganz in schwarzen Leder gekleidet. Zuerst dachte ich, es w�re eine Jacke und eine Hose, aber dann sah ich vorne den Rei�verschlu�. Er ging vom Stehkragen oben bis runter unter den Bauchnabel und war mit einer Abdeckung mit Druckkn�pfen versehen. Der Anzug war aus einem St�ck. "Wow, " saget ich, "Das sieht ja toll aus". Jana l�chelte stolz und drehte sich. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie schlank Jana eigentlich ist , Unter dem T-Shirt hatte man das nicht gesehen. �ber den R�cken verliefen mehrere f�cherf�rmige N�hte, an den Nieren waren Poster eingebaut. Jana meinte, �ein eingebauter Nierengurt", Das hatte ihr anfangs nicht gefallen, weil es etwas auftr�gt, aber wenn alles aus einem St�ck ist, kann man den Nierengurt nicht vergessen. Vorne war der Rei�verschlu� und zwei Brusttaschen zu sehen. Der Kragen ging ziemlich weit hoch und wurde durch eine breite Lasche, die auch den Zipper verdeckte, mit zwei Druckkn�pfen verschlossen. Jana erz�hlte mir, da� ihr Onkel ein K�rschnermeister war und ihr das schon jahrelang versprochen hatte, wenn sie ein Motorrad bekommt. An ihrem letzten Geburtstag war es dann so weit. Ihr Vater kaufte ihr die 150iger und der Onkel einen ma�gefertigten Anzug. Nun aber los.

Sie machte die Maschine an und stieg auf. "Komm und halte Dich gut fest" Ich kletterte auf das Motorrad und versuchte mich irgendwie hinten festzuhalten. "Du mu�t die Arme um meinen Bauch legen und richtig nahe ranrutschen. In den Kurven mu�t Du dich mit reinlegen." Also gut, ich umfa�te Sie und kuschelte mich an. Wir fuhren los. Mu� das so schnell sein? Ich hatte etwas Angst und klammerte mich fester an sie, dabei str�mte der bet�rende Duft des Leders in meine Nase. Was schon da? Die Fahrt hatte kaum 10 Minuten gedauert, schade.

"Wann f�hrt Dein Zug?" Ich schaute noch mal nach, "erst in einer Stunde." Jana nahm den Helm ab. "Puh ist das warm heute" Sie �ffnete die Druckkn�pfe an ihrem Kragen und zog den Rei�verschlu� ein St�ck runter. Unter dem Kragen hatte sie ein gr�nes Seidentuch um, als sie es abnahm und in den Helm legte, sah ich meinen Schl�ssel. Sie hatte ihn auf ein d�nnes Lederband gezogen und trug ihn um den Hals. Ich starrte ihr auf den Ausschnitt "Gib mir den Schl�ssel!" sie erwiderte nur, "ach la� ihn mir doch noch eine Weile, ich mu�te die ganze Zeit daran denken, da� ich jetzt die Gewalt �ber dich habe. so wie Susanne in der letzten Nacht. La� uns noch ein Eis essen gehen." Ich maulte, aber sie sagte: "Das ist doch gerecht. Du hast das Schlo� am Hals und ich den Schl�ssel" Sie nahm mich bei der Hand und wir spazierten durch die Fu�g�ngerzone. Was wohl die Leute dachten? Wir waren schon ein komisches Paar. Der Kontrast zwischen den Lederoverall und meinem leichten Sommerkleidchen k�nnte nicht gr��er sein. Wir holten uns ein Eis und setzten uns drau�en an einen Tisch. Jana begann mich auszufragen. "War Susanne eigentlich sauer, als ich dich mit dem Schlauch abgespritzt habe?" "Wieso Susanne?" fragte ich, "ich war anfangs sauer, aber dann wurde es ja doch sch�n". Jana fragte "Ihr seit doch zusammen, oder? SO wie ihr Euch heute morgen angesehen habt und letzte Nacht wart ihr auch nicht so ruhig?" Ich wurde rot, hatte Sie unser Geheimnis entdeckt? Bekam ich den Schl�ssel wieder?

Was nun ich beschlo� alles auf eine Karte zu setzen: "Wir sind einfach nur Freundinnen, die manchmal ein wenig miteinander kuscheln" Jana seufzte erleichtert: "Gut, was meinst Du? Ob Susanne mal mit mir in dieser Woche segelt?" Nun verstand ich langsam, Jana wollte gar nichts von mir, sie wollte �ber mich nur an Susanne ran: "Das w�rde ihr bestimmt Spa� machen, vielleicht k�nnt Ihr ja mal mit einem Boot von Euch fahren, sie ist ganz hei� darauf". Jana h�rte mir gar nicht richtig zu. "Wenn sie so auf Gymnastikanz�gen steht, ich m��te auch noch einen haben. Den k�nnte ich ja dann anziehen" Ich versuchte mir Jana im Gymnastikanzug vorzustellen und bedauerte nicht dabei sein zu k�nnen. "Wenn du in dem Motorradoverall kommst, ist sie sicher auch begeistert." "Meinst Du? ich werde den Gymnastikanzug einfach unterziehen" "Was hast Du denn normalerweise unter?" fragte ich. Sie beugte sich zu mir und fl�sterte mir ins Ihr "Meistens �berhaupt nichts, der Anzug ist so warm und f�hlt sich so gut auf der Haut an." Meine Augen weiteten sich "und jetzt? Du hast nichts drunter?" Sie nickte und bi� sich dabei auf die Lippe "erz�hl das aber nicht umher" Wir gingen Hand in Hand langsam zur�ck zum Bahnhof. Ich mu�te laufend zu ihr schauen und schwebte wie auf einer Wolke.

Der Zug stand schon auf dem Bahnsteig. Ich suchte mir ein Platz. Jana stand auf dem Bahnsteig. Wir unterhielten uns noch am offenen Fenster. Der Schaffner hob die Kelle. Jana wollte mir noch einen Ku� geben. Ich beugte mich runter. Da sah ich den Schl�ssel um ihren Hals "Der Schl�ssel" schrie ich". Sie nahm das Band mit dem Schl�ssel ab und reichte es mir "Das Band schenke ich dir. Komm Du nach hause" "Sch�nen Gru� an Susanne" Der Zug fuhr los. Ich schlo� das Fenster und setzte mich hin. Das Wochenende war sch�n aber ganz sch�n anstrengend. Der Zug ratterte und die Landschaft zog am Fenster vorbei...

Jana stand vor mir und nahm das Halstuch ab. Ich sah den Schl�ssel am Lederband um ihren Hals. "Dreh dich mal um" sagte sie. Ich dachte sie wollte mir das Schlo� aufschlie�en. "Die Arme nach hinten!" Sie fesselte mir mit dem Seidentuch die H�nde hinter dem R�cken zusammen. Ich drehte mich wieder um. "Hol Dir den Schl�ssel, wenn du willst" Ich gab ihr zuerst einen Ku� auf den Mund und ging dann ganz langsam die Wange entlang zum Hals. Jana knotete das Lederband auf und zog an einer Seite. Ich hatte den Schl�ssel fast zwischen den Lippen da war das Band zu ende und der Schl�ssel rutschte in den Ausschnitt. Ich tastet mit dem Mund nach dem Zipper des Rei�verschlusses. Kaum hatte ich ihn zwischen den Z�hnen zog ich ihn langsam nach unten, bis es nicht mehr weiterging. "Mach die Augen zu" ich schlo� die Augen und machte mich auf die Suche nach dem Schl�ssel. Vielleicht hatte er sich ja am Busen verfangen. Ich schob mit dem Mund den Overall ein wenig beiseite und suchte zun�chst den rechten Busen ab. Jana sagte "da ist kalt" Das stimmte gar nicht. Es f�hlte sich immer w�rmer an. An der Wange sp�rte ich auch etwas hartes. War das der Schl�ssel? Ich knabberte mit den Z�hnen daran. Jana erbebte. Das war er dann wohl doch nicht. Ich arbeitet mich weiter nach unten und sp�rte, wie sich Jana den Overall �ber die Schultern schob und langsam nach unten rollte. Was war das? Der Bauchnabel. Trotz intensiver Suche, war auch hier nichts zu finden. Jana packte mich an die Schultern und wir sackten ins weiche Grass. �Ist der Platz hier noch frei.� Ich ging noch tiefer. Irgendwo zwischen den ganzen Haaren hier mu� der Schl�ssel doch stecken. Jana st�hnte "Such noch ein wenig doller" ich bem�hte mich. �Ist der Platz hier noch frei?� Was soll das, dachte ich, die Wiese ist doch gro� genug. Ich �ffnete die Augen. Der Zug hatte schon wieder gehalten und die Leute aus meinen Abteil waren offensichtlich alle ausgestiegen. In der Hand hielt ich immer noch das Lederband mit dem Schl�ssel. "Ja sagte ich, ist alles frei"

"Kommt her, hier haben wir ein ganzes Abteil f�r uns" h�rte ich und sah anfangs nur eine gro�e Sporttasche. Das ist ja frech dachte ich, bin ich niemand? Hinter der Sporttasche kam dann eine junge Frau vielleicht so 18 oder 19 Jahre alt. Sie hatte mich aus meinen Tr�umen geweckt. Hinter ihr kamen noch ihre Freundinnen. Das Abteil f�llte sich, Am Ende waren sa�en vier junge Damen mit mir im Abteil. Sie waren ziemlich au�er Atem, sie mu�ten wohl zum Zug gerannt sein. "Erst mal Picknick" sagte eine und fing an auszupacken. Wasser, Rotwein, K�se und Brot. Sie luden mich mit ein, ich packe das wenige, das ich an Essen und Trinken in meiner kleinen Handtasche hatte mit auf den Tisch. Beim Essen wurden schnell die Namen ausgetauscht und wir kamen ins Gespr�ch. Die vier waren an der Ostsee Zelten gewesen und auf der R�ckreise. Wir hatten ein ganzes St�ck gemeinsamen Weges vor uns und mu�ten sogar einmal zusammen umsteigen. Im Gespr�ch erfuhr ich auch den Grund daf�r, das die Vier den Zug fa�t verpa�t hatten. Gabi mu�te sich unbedingt noch einen Badeanzug kaufen. "Hat es sich wenigstens gelohnt?", fragte ich. Silvia sagte, "zeig doch mal" Gabi holte den Badeanzug raus. Er war rot, mit schmalen Tr�gern und eigentlich ganz normal geschnitten. "Zieh doch mal an" meinte jemand. "Hier?" "na klar, wir sind doch unter uns und die Gardinen des Abteils k�nnen wir zuziehen." "Und wenn der Schaffner kommt?" Sie einigten sich darauf, da� eine immer aufpa�t und wenn n�tig den Schaffner aufh�lt, welcher Schaffner geht schon in ein Abteil, wenn man sagt, einen Moment bitte, hier zieht sich jemand um. Mir kam das alles schon ein wenig komisch vor, aber was soll�s. Ich wollte jetzt auch ein wenig auskosten als M�dchen unterwegs zu sein und mal was zu sehen, was man als Junge vielleicht sonst nicht so ohne weiteres sieht.

Gabi zog sich um. Ich schaute interessiert zu. Weil der Badeanzug an den Seiten hoch ausgeschnitten war, probierte sie ihn ohne Unterw�sche an. Dann drehte sie sich und lie� sich begutachten. Ich sollte auch meine Meinung sagen. Ich beschlo� hier ehrlich zu sein und sagte da� mir Badeanz�ge eigentlich am besten gefallen, wenn sie mehr verdecken. Am besten sind Gymnastikanz�ge oder Overalls, f�gte ich noch hinzu. Alle schauten mich an "Ehrlich?" ich nickte selbstbewu�t den Kopf. "und wieso hast du dann ein Kleid an und keinen Overall, wenn du so darauf stehst?" kam die Frage zur�ck. Darauf hob ich den Rock und sagte ganz cool: "Das ist ein Overall, auch wenn man das nicht gleich sieht." Alle nickten anerkennend. Silvia sagte, "Gymnastikanz�ge finde ich auch sch�n, damit kann man die Jungs so toll den Kopf verdrehen" Monika winkte ab: "Du und dein Fr�hsport." und erz�hlte dann weiter "Jeden morgen hat sich Silvia ihren gl�nzenden Gymnastikanzug angezogen und am Strand Fr�hsport gemacht. Am ersten Morgen war nur ein anderer Sportfanatiker am Strand. Von Tag zu Tag wurden es aber mehr" Alle lachten. Ich war ganz fasziniert und w�nschte dabei gewesen zu sein. "zeig doch mal, wie der Gymnastikanzug aussieht!" Silvia holte aus ihre riesigen Reisetasche den Anzug hervor. Er war wirklich ein Traum, dunkelgr�n und gl�nzend mit rundem Ausschnitt und langen Armen. "er ist ja toll" entfuhr es mir. "Du m��test ihn mal angezogen sehen sagte Sylvia und zog sich schnell um. ich war hin und weg von dem Anblick. "Wenn die Overalls so gefallen, ich habe auch noch einen Kordoverall dabei" Das interessierte mich sehr. Sie holte aus ihrer Tasche einen hellbraunen Kordoverall heraus. Er war kurzarmig mit messingfarbenen Rei�verschlu�. Die Hosenbeine hatten den damals und heute wieder �blichen Schlag.

"Willst Du den Gymnastikanzug mal anprobieren?" fragte mich Silvia. Ich h�tte schon fast spontan "Ja" gesagt, da fiel mir ein, da� dann alle mein Geheimnis entdecken w�rden. Also sagte ich "Nein". Alle versuchten mich zu �berzeugen. "Probier doch ruhig mal. Mach schon." Ich sagte "das geht nicht, ich kann das Kleid nicht ausziehen" oh Mann, was hatte ich getan, h�tte mir nicht etwas besseres einfallen k�nnen, irgendwas, was nicht die Aufmerksamkeit so auf das Kleid gelenkt h�tte. Ich schaute aus dem Fenster und wollte mich beruhigen. Monika sagte "Was soll das hei�en, du kannst das Kleid nicht ausziehen, Da ist der Rei�verschlu�, den braucht man doch nur runterzuziehen" Und schon hatte sie den Zipper vom Rei�verschlu� in der Hand. "h�, der ist ja an der Kette mit dran," Ich drehte mich schnell zu ihr, so da� sie meinen R�cken nicht mehr sah. "Da ist ein Schlo�, ich habe es genau gesehen. Kerstin ist in dem Kleid eingeschlossen" Alle rissen die Augen auf "Was, das m�chte ich sehen" Die vier umdr�ngten mich und zogen mich hoch. "Da ist wirklich ein Schlo�. Ist daf�r der Schl�ssel an dem Lederband?" Silvia hatte den Schl�ssel beim Reinkommen gesehen. Ich gab zu, den Schl�ssel zu haben und versuchte eine andere Ausrede: "ich ziehe mich nicht gerne vor M�dchen aus" upps, schon wieder falsch, "ehmm ich meine ich ziehe mich nicht gerne aus, wenn jemand zukuckt". "Du hast M�dchen gesagt" sagte Silvia und dr�ngte sich an mich, "bist du etwa ..?" Mit einem ge�bten Griff war ihre Hand unter meinem Rock und griff fest zu. "wirklich, das ist ein Junge und ich ziehe mich vor ihm um, das kam mir doch gleich so komisch vor. Und wir ziehen uns vor Dir um, na warte. das wirst Du b��en, her mit dem Schl�ssel". Sie griff sich das Lederband mit dem Schl�ssel, machte das Fenster auf und hielt den Arm aus dem Fenster. ich sah den Schl�ssel im Fahrtwind baumeln.

Wie komme ich da jetzt raus? scho� es mir durch den Kopf. Ich entschlo� mich f�r die Flucht nach vorne: "Ich wei�, da� ich da so ein Ding zwischen den Beinen habe, ich bin aber jetzt trotzdem ein M�dchen und hei�e Kerstin. Ihr k�nnt ja in meinen Ausweis sehen." Ich feuerte meine Handtasche in Richtung von Monika, kauerte mich mit dem Kopf unter dem Arm in eine Ecke des Abteils und begann zu schluchzen" vielleicht hilft das ja, dachte ich. Monika holte den Ausweis aus meiner Tasche: "Das stimmt, hier im Auswei� steht Kerstin. Das Bild ist auch sehr �hnlich, aber irgendwie anders" Ich erwiderte "der Auswei� ist von meiner Schwester, ich will jetzt aber Kerstin sein" und schluchzte noch lauter.

Die Vier schauten sich an und nach einer Weile sagte Silvia "Ok, was soll�s". Sie zog den Arm wieder rein und machte das Fenster zu. "m�chtest Du den Gymnastikanzug nun anprobieren oder nicht" Ich schaute auf. "wirklich?" "na klar, wenn Du Kerstin sein willst, dann bist du halt Kerstin" Ich l�chelte. "Komm ich helfe dir mit dem Schlo�!" Ah, daran hatte ich nicht gedacht. Nun mu�te ich mich vor den M�dchen umziehen. Ich ri� mich zusammen, da mu�t Du jetzt durch! Silvia machte das Schlo� auf und zog auch den Rei�verschlu� runter. Das Kleid war schnell ausgezogen. Nun stand ich im Tr�gerbody vor ihnen. Alle Vier hatten sich hingesetzt und schauten mich interessiert an. "Den Body mu�t Du wohl auch ausziehen" ich wollte die Tr�ger gerade runterstreifen, da erinnerte ich mich daran, was Susanne gesagt hatte und fingerte an den Druckkn�pfen des Schrittverschlusses umher. Ritsch gingen alle drei auf und ich zog mir den Body �ber den Kopf. Alle starrten mir zwischen die Beine. Ich sah Silvia an. "Gibst Du mir den Gymnastikanzug?" "Ach ja, nat�rlich" Sie hatte den Anzug ja noch an. Schnell zog sie ihn aus und reichte ihn mir. Ich gab ihr mein Tr�gerbody "M�chtest Du" sie sagte "Ok wer schneller wieder angezogen ist" Mit Gymnastikanz�gen kannte ich mich ja inzwischen aus und schwups war ich in dem Anzug. Silvia fingerte immer noch an den Druckkn�pfen umher. "Gewonnen" sagte ich. "was bekomme ich jetzt?" "Was willst Du denn?" ich wollte auch den Kordoverall mal anprobieren. "kein Problem," sagte Silvia, "wenn ich dein Kleid anziehen darf" ich gab es ihr und sie zog es an. Es stand ihr gut.

In diesem Augenblick ging die Abteilt�r auf, "die Fahrkarten bitte zu Kontrolle!". Eine ziemlich junge Schaffnerin stand im Abteil. Wir kramten alle nach den Fahrkarten. Monika sagte mit Blick auf mich gerichtet: "Das ist Kerstin, sie macht gerne Sport" ich wurde rot und bemerkte, wie die Schaffnerin auf meinen Schritt starrte. Mit den Fahrkarten war alles in Ordnung. Na dann "Sport frei" sagte die Schaffnerin, l�chelte und machte die T�r wieder hinter sich zu. Monika pustete los. und kurze Zeit sp�ter lagen wir alle und lachten um die Wette. Wie es unter M�dchen eben so ist.

Ich wollte jetzt unbedingt den Kordoverall anprobieren und zog den Gymnastikanzug wieder aus. Silvia reichte mir den Overall. "ich habe jetzt aber keine W�sche, meinen Body hast Du an" Silvia �berlegte kurz. "Ach dann zieh ihn doch so an, der ist doch warm genug". Ich stieg nackt in den Overall und zog ihn hoch. Der Rei�verschlu� ging weit nach unten, tiefer als der Bauchnabel. Ich steckte die Arme in die �rmel. Das war jetzt etwas neues. Bei den Gymnastikanz�gen kann man die Arme zur Seite reinstecken und bei dem Trockenanzug nach vorne. Hier mu�te man die Arme nach hinten verbiegen und dann fluppte der Anzug �ber die zweite Schulter. Ich war drin. Jetzt der Rei�verschlu�. Ich geno� es ihn ganz langsam hochzuziehen. Beim Bauch mu�te ich kurz die Luft anhalten, aber es klappte. Ich sollte mich drehen, damit mich alle sehen konnten. Der Anzug sa� perfekt. Silvia fragte mich "Du Kerstin, darf ich auch die Kette mal ausprobieren?" "Na klar, Irgendwo in der Tasche ist der richtige Verschlu�" Silvia war entt�uscht "Du brauchst nicht zu suchen, so wie Du das hattest geht es doch auch." Sie gab mir Kette, Schlo� und Schl�ssel und drehte sich um. Ich legte ihr die Kette um den Hals und f�delte das Schlo� ein. Erst durch die Eine �se der Kette dann durch den Zipper und dann durch die andere �se der Kette. Trotz des lauten Rattern des Zuges konnte man das Klicken des einrastenden Schlosses h�ren. Silvia zuckte zusammen und bef�hlte das Schlo�. Ich hing mir den Schl�ssel um den Hals. Gabi fragte Silvia "und, wie ist es so eingeschlossen zu sein und nicht alleine rauszukommen" Silvia �berlegte und sagte dann "einfach geil". Ich war �berrascht, das Frauen so etwas auch sch�n finden konnten.

Der Zug fuhr langsamer, "Wo sind wir eigentlich?" "Wir m�ssen hier umsteigen!" Ich wollte mich wieder ausziehen, aber Monika sagte, da� daf�r keine Zeit ist und fing an die Sachen einzupacken. Ich sah Silvia an. Sie sagte "Ich bleibe gerne noch ein wenig in deiner Gewalt und du siehst gut aus in dem Overall. Im anderen Zug k�nnen wir uns dann ja umziehen" Na gut. Der Zug hielt und wir stiegen aus. Trotzdem ich schon das ganze Wochenende in M�dchensachen umhergelaufen war, war ich jetzt total aufgeregt. Statt in diesem eigentlich relativ normalen Sommerkleidchen stecke ich nun in einem ziemlich auff�lligen und hautengen Overall. Aber es war ein sch�ner Sommertag, fr�her Nachmittag, die Sonne schien und alles war gut. Es ist ja nur bis zum n�chsten Zug, dann bekam ich mein Kleid zur�ck. Ich suchte den Zettel mit den Zugverbindungen heraus. Ungl�ubig schaute ich zur Uhr. Wir waren 20 min zu sp�t angekommen und der Anschlu�zug war schon weg. Mist. wieso hat der nicht gewartet. Alle setzten ihre schweren Taschen ab. Gabi sagte zu mir "Kerstin, Du hast als einzige kein Gep�ck, geh doch mal zum Schalter und frag, wann der n�chste Zug f�hrt! Wir warten hier" und schwups hatten sich alle auf ihre Taschen gesetzt, ich stand als einzige "Aber.." wollte ich noch sagen, aber ich sah, da� es sinnlos ist, darauf zu spekulieren das eine andere geht und machte mich auf den Weg.

Der Bahnsteig war fast leer der Tunnel auch. Kein Problem. Die Schalterhalle hingegen war voll. Als ich reinkam drehten sich einige junge M�nner um und fingen an zu tuscheln. "kuck mal da!" "eh die hat n Overall an". Ich f�hlte mich begafft, wie auf einem Laufsteg. Ich ri� mich aber zusammen und stolzierte durch die gro�e Halle bis zum Auskunftsschalter. Hinter mir stand ein junger Mann so etwa 20 Jahre alt. Es dauerte nicht lange, da sprach er mich an "Schicker Overall" ich sagte ihm, da� ich ihn auch sehr gerne trage, auch wenn er ein wenig auff�llig ist. Er meinte daraufhin, da� er es sch�n findet etwas aufzufallen und er mich gerne zu einem Eis einladen w�rde. Ich wurde nun rot und dachte nach, wie ich da wieder rauskomme. Er war zwar nett aber ich bin ja nicht schwul, trage nur gerne M�dchensachen. Ich sagte ihm die Wahrheit: "Ich f�hle mich geschmeichelt, aber um ehrlich zu sein, steh ich nicht so sehr auf M�nner" nun wurde er rot. "das ist doch egal" Ich sch�ttelte den Kopf und war froh endlich am Schalter zu stehen.

Der n�chste Zug ging erst in zwei Stunden. Zwei Stunden eine wahnsinnig lange Zeit. Der Mann hinter dem Schalter bedauerte es sehr, da� wir eine so schlechte Verbindung hatten, bot uns aber an unser Gep�ck kostenlos an der Gep�ckaufbewahrung abzugeben. Mit dieser Information ging ich zu den M�dchen zur�ck. Sie fanden das alles gar nicht so schlimm und beschlossen auf das Angebot mit dem Gep�ck einzugehen. Kurze Zeit sp�ter standen wir mitten im tobenden Leben auf dem Bahnhofsvorplatz.

Allm�hlich wurde es in der Fu�g�ngerzone voller. Auf dem Platz vor uns war wahrscheinlich irgendein Volksfest im Gange. "Was schleppst Du da eigentlich mit Dir umher?" Fragte ich Monika, die als einzige von uns einen Rucksack auf den Schultern hatte. Die anderen hatten alles Gep�ck im Bahnhof gelassen und ich hatte ja kein Gep�ck bei mir. "Ach ich dachte, vielleicht k�nnen wir uns noch etwas Geld verdienen und hier scheint ja wirklich was los zu sein" "Au ja", riefen die anderen, "wir k�nnen gleich mal fragen, ob ein Platz f�r uns da ist." Der Schritt der Gruppe wurde schneller. Ich verstand nur Bahnhof und wollte hinterher. Silvia hielt mich aber fest. "Warte mal, ich mu� noch was erledigen und dazu brauche ich Dich" Silvia sagte zu den anderen: "Wir sind in dem Park da dr�ben und treffen uns wieder hier." "OK" und schon waren die anderen verschwunden und Silvia fa�te mich an der Hand zog mich Richtung Park. Ich protestierte "Kannst Du mir bitte sagen, was los ist". Silvia lachte: "Mensch, ich mu� mal aufs Klo, Du hast den Schl�ssel und beim Rei�verschlu� mu�t du mir auch helfen." Gut daran hatte ich gar nicht mehr gedacht, alles klar. Bereitwillig trottelte ich mit.

Am Rand des Parks standen Klowagen. Aber bei den Frauen war nat�rlich alles �berf�llt. Wir stellten uns an. Das war schon ein wenig komisch, ansonsten bin ich immer grinsend an so einer Schlange vorbeigegangen, aber mitgefangen ... . Nach einer Weile meinte Silvia: "Das dauert mir zu lange. Komm wir schlagen uns in die B�sche." Nach kurzer Zeit hatten wir eine geeignete Stelle gefunden. "Gibst Du mir den Schl�ssel?!" "Und wenn nicht?" alberte ich herum. "Das ist Dein Kleid" antwortete sie, "wenn es sein mu�, mache ich es na�, Du kannst dann damit umherlaufen" "Nein, nein, den Schl�ssel habe ich um den Hals" sagte ich schnell und machte den Rei�verschlu� des Overalls ein St�ck auf. "Ich helfe Dir" sagte sie und wollte nach dem Schl�ssel greifen. "Wenn du willst, hol ihn Dir, aber ohne H�nde und ohne Hinkucken!" Warum hatte ich das gesagt? Sie war einen Moment lang verduzt aber dann l�chelte sie und verschr�nkte die H�nde auf dem R�cken und schlo� die Augen. "Wie Du willst, das schaffe ich." Sie tastete mit dem Mund nach meinem Hals" Oh das kitzelt. "Du hast gewonnen, Du bekommst den Schl�ssel" ich knotetet das Band hinten auf. Sie war immer noch an meinem Hals und kitzelte mich weiter mit der Zunge. Der Schl�ssel rutschte immer tiefer. Das kitzelt. Ich zog das Band vom Schl�ssel ab und er verschwand im Overall. Silvia lie� sich nicht beirren. Ihre Lippen tasteten nach dem Nippel vom Rei�verschlu�. Kaum hatte sie ihn gefunden, packte sie mit den Z�hnen zu und zog ihn langsam nach unten. Zwischendurch nahm sie sich immer wieder Zeit, mit dem Mund und der Nase intensiv unter dem Overall nach dem Schl�ssel zu suchen. Ich schlo� die Augen. Ihre langen Haare kitzelten dabei zuerst auf meiner Brust und dann auf dem Bauch. Jetzt war der Rei�verschlu� ganz unten. Mehr ging nicht. Den Schl�ssel hatte sie anscheinend immer noch nicht gefunden. Ich mu� ihr helfen, scho� es mir durch den Kopf. Langsam wollte ich den Overall �ber die Schulter streifen. Gar nicht so einfach, bei dem engen Overall. Pl�tzlich kamen von hinten Stimmen: "Wir haben einen Platz gekommen!" Silvia �ffnete die Augen und benutzte jetzt doch die H�nde. Schnell griff sie nach dem Schl�ssel. Kaum hatte sie ihn, zog den Rei�verschlu� wieder nach oben und drehte mich um. Irgendwie hatte ich das Gef�hl, das schon mal erlebt zu haben.

Silvia sagte "Hilf mir mal mit dem Schlo�!" und stellte sich vor mich. W�hrend ich mich an dem Schlo� zu schaffen machte, fing Monika an zu erz�hlen: "Das hat eine Weile gedauert, bis wir einen Verantwortlichen gefunden hatten, aber nun ist alles klar, in einer halben Stunden k�nnen wir auftreten. Es ist gerade noch ein wenig Zeit um uns umzuziehen und uns aufzuw�rmen." Silvia sagte: "Habt Ihr daran gedacht, da� ich meine Hand noch nicht belasten m�chte. Ich kann nicht heben und auch keine Hilfestellung geben. Damit f�llt die H�lfte der Nummern flach". Monika merkte mein fragendes Gesicht und sie kl�rten mich auf. Ich erfuhr, da� sie alle zusammen Sportakrobatik machen und sich bei Volksfesten mit Auftritten ein wenig Geld verdienen. Silvia hatte sich leider beim letzten Auftritt die Hand verstaucht und wollte jetzt erst mal eine Weile aussetzen. In die Runde betretener Gesichter fragte Silvia: "Kerstin hast Du so was schon mal gemacht?" Ich antwortete: "Ja fr�her einmal in der Schule", ich dachte an diese sch�ne Turnstunde im Gymnastikanzug, "und dann habe ich mit meiner Schwester ab und zu mal ge�bt". "Na dann la� es uns probieren. Kr�ftig bist Du ja. Mit Dir zusammen bekommen wir zumindest die Pyramide hin und Hilfestellung kannst du auch geben." Monika packte den Rucksack aus. Hervor kamen vier strahlend blaue Gymnastikanz�ge und wei�e Gymnastikschl�ppchen. Einen hielt sie mir hin: "Der m��te Dir passen!" Ich nahm den Anzug und besah ihn mir n�her. Der Anzug hatte lange Arme und Beine, einen kleinen Stehkragen und wurde auf dem R�cken mit einem Rei�verschlu� geschlossen. Ich zweifelte ein wenig. Man w�rde sicher sehen, da� ich kein richtiges M�dchen bin. Silvia beruhigte mich: "Es gibt auch Jungs, die Sportakrobatik machen und die haben auch solche Anz�ge an." Heute wei� ich, da� das nicht so ganz stimmt, aber beim Voltigieren ist das wirklich so und damals beruhigte es mich etwas. Schnell war ich aus dem Kordoverall heraus und zog den Gymnastikanzug an. Die langen Beine waren neu f�r mich. Ich raffte die Beine des Anzugs zusammen und steckte erst den linken, dann den rechten Fu� hinein und zog den Anzug hoch. Es f�hlte sich gut an. Schnell steckte ich die Arme hinein und Monika machte den Rei�verschlu� zu. Die M�dchen nahmen mich in die Mitte und zogen an allen Ecken und Enden des Anzuges bis alles richtig sa�. "Pa�t doch perfekt" sagte Silvia und half den anderen beim Umziehen. Gerne h�tte ich den anderen auch geholfen die Falten aus den Gymnastikanz�gen herauszuziehen, aber ich traute mich zun�chst nicht. Bis Gabi sagte: "Kerstin hilf mir mal." Das lie� ich mir nicht zweimal sagen. Zun�chst machte ich ihr den Rei�verschlu� zu und dann zupfte ich die N�hte zurecht und streichelte die Falten heraus. Ich hatte das Gef�hl, das Gabi es geno�. Silvia schmi� ihr zwischendurch einen b�sen Blick zu. Verstehe einer die Frauen.

Auf der Wiese im Park wurde eine d�nne Decke ausgebreitet und wir fingen an zu trainieren. Ich sollte bei drei Figuren unten sein und bei ein paar anderen Figuren Hilfestellung geben. Ein paar komplizierte Figuren lie�en wir weg. Das Training dauerte zwar nur eine viertel Stunde, aber da mir die meisten Sachen von meinen Trainingsstunden mit meiner Schwester bekannt waren, klappte es ganz gut. Bei zwei der Figuren mu�te ich eine Bank bilden, da� hei�t auf Knien und H�nden stehen, w�hrend Gabi mit einem Fu� auf meinem und mit dem anderen Fu� auf Monikas R�cken stand Jessika auf ihre Schultern hob. Bei der dritten Figur sollte ich auf dem R�cken liegen und Monika mit den Beinen abst�tzen. Alles kein Problem. Nur die zus�tzlichen synchronen Bewegungen, am Anfang, am Ende und zwischen den Figuren, die alles ein wenig abrunden sollten, waren mir irgendwie komisch. Aber die anderen bestanden darauf und ich mu�te da mitmachen. Wir mu�ten uns langsam beeilen. Alle anderen Sachen und auch meine Handtasche kamen in den Rucksack, den Silvia f�r uns trug. Wir gingen zum Festplatz zur�ck. Unterwegs kam mir der Gedanke, wenn die vier jetzt abhauen, stehe ich nur in einem blauen Gymnastikanzug gekleidet, ohne Geld und Papiere ganz sch�n bl�d da. Wir dr�ngelten uns nach vorne und wurden auch schon angesagt. Die B�hne auf der wir turnen sollten war etwa f�nf mal f�nf Meter gro� und an drei Seiten dr�ngelten die Leute. Wir stellten uns auf und fingen die Show an. Ich war unheimlich aufgeregt, das erste Mal vor so vielen Leuten und dann in einem Gymnastikanzug. Aber keiner lachte. Bei den Figuren, bei denen ich nichts zu tun hatte setzte ich mich wie abgesprochen einfach im Schneidersitz hin und beobachtete mit professioneller Miene das Geschehen. Immer wieder sagte ich mir, alles ganz normal, das hast du schon hundert mal gemacht. Bei den Figuren, bei denen ich mitturnen durfte, waren f�r solche Gedanken kein Platz. Ich konzentrierte mich voll und nahm das Geschehen um mich herum gar nicht wahr. Dann war der Auftritt zu Ende und wir gingen nach hinten ab. Vom Veranstalter bekamen wir das Geld f�r den Auftritt und �berlegten, ob wir einen Teil gleich in ein Eisbecher anlegen sollten. Alle fanden, das das eine gute Idee ist, zumal wir uns dann auf der Toilette des Cafes umziehen k�nnen. Wir schlenderten zur�ck Richtung Bahnhof. Die Leute in der Fu�g�ngerzone sahen uns erstaunt an. Vier M�dchen im blauen Gymnastikanz�gen sieht man nicht alle Tage durch die Stadt schlendern. Ich fragte die anderen: "Ihr scheint Euch ja sehr wohl zu f�hlen, st�rt Euch nicht, wie uns die Leute anstarren?" Sie lachten: "Nein das geh�rt sozusagen mit zum Programm. Wir tun so, als ob es v�llig normal w�re, so umherzulaufen und freuen uns dar�ber, wenn die Leute sich wundern." Das verstand ich zun�chst nicht so richtig aber ich beschlo� mich darauf einzulassen. Ich fragte Gabi �ber ihre gemeinsamen Auftritte jetzt im Urlaub aus und verga� so, was um mich herum geschah. Dabei w�re ich fa�t ein P�rchen umgelaufen, das uns mit offenen Augen anstarte. Ich schaute mit ganz ruhigen und selbstbewu�ten Blick zur�ck. Das war ein gutes Gef�hl, nun wu�te ich, was die anderen meinten.

Das Cafe, das wir schon auf dem Hinweg gesehen hatten, war jetzt nat�rlich �bervoll. Keine Chance, einen Tisch zu bekommen. Na ja, zwei Kugeln Eis im Waffelbecher tun es auch. Silvia schaute auf die Uhr. "Wir m�ssen uns beeilen, der Zug f�hrt bald", "Eigentlich wollten wir uns ja noch umziehen" sagte ich, wurde aber von den anderen �berstimmt. Es war auch wirklich keine Zeit mehr. Die letzten Paar hundert Meter bis zum Bahnhof rannten wir. Zum Gl�ck ging es an der Gep�ckausgabe schnell. Ich sollte schon mal vorgehen und den Zug wenn m�glich aufhalten. Als ich die ganzen Menschen auf dem Bahnhof sah und vor allem die beiden jungen M�dchen an der Treppe zum Tunnel verlie� mich der Mut. Das eine M�dchen hatte uns entdeckt und stie� ihre Freundin an. Obwohl es viel zu laut war, um was zu h�ren, konnte ich die Worte verstehen. "Kuck mal die da, wo sind die denn entlaufen?". Ich sagten zu Gabi: "Ich werde Euch helfen, das Gep�ck zu tragen, so geht es schneller." Mit vereinten Kr�ften schafften wir den Zug.

Der Zug war ziemlich voll. Wir mu�ten durch den halben Zug rennen, um einen Platz zu ergattern. Als ich dann sa� merkte ich, wie der Schwei� mir den R�cken runterlief. "Ich bin ganz sch�n fertig," sagte ich, "Ich werde mich mal umziehen." "Dazu mu� ich aber erst aus dem Kleid raus" sagte Silvia. Richtig, sie steckt ja immer noch in meinem Kleid. "Na dann los, la� uns zusammen auf die Toilette gehen und du ziehst zuerst Dein Kleid an und ich dann meins". "Ich w�rde schon gerne," sagte Silvia" aber der Schl�ssel ist bei Monika im Rucksack." "?" "Monika wollte was zu trinken besorgen und ist zum Speisewagen gegangen. Du mu�t warten oder Du gehst zu Ihr und holst den Schl�ssel." Alleine durch den Zug zu gehen, hatte ich wirklich keine Lust, also entschlo� ich mich f�rs warten. Es war warm, der Gymnastikanzug klebte regelrecht an meinem K�rper. Vorher ist er bei jeder Bewegung ein wenig auf der Haut gerutscht, nun sa� er bombenfest. Das Tragegef�hl war nun anders, eigentlich sogar besser. Ich sah Monika kommen. In beiden H�nden hatte sie Flaschen. Ich sprang auf um ihr die Abteilt�r aufzumachen. "Danke Kerstin" sagte sie erleichtert zu mir. "Es ist ganz sch�n bl�d mit den Flaschen und den T�ren. Die hatten dort nichts zum Einpacken. Ich habe nicht alles wegbekommen. Gehst Du bitte und holst noch die drei letzten Flaschen, bezahlt sind sie schon." "Aber .." begann ich. Monika fiel mir ins Wort. "Ich habe der Frau am Stand gesagt, da� da jemand kommt und die Flaschen holt. Mach schon! Es sind nur zwei Wagen." Was sollte ich tun? Ich atmete tief durch und ging los. Den Blick frei nach vorne gerichtet, es ist das normalste auf der Welt. Durch den ersten Wagen ging ich wie im Trance. Vor der Glast�r im zweiten Wagen rutschte mir das Herz fast in die Hose. Da drinnen sa�en die beiden M�dchen, die uns schon auf dem Bahnhof so bl�de angesehen hatten. Was soll's dachte ich und ging mutig rein. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie sie mich anstarrten, aber da ich war ich auch schon vorbei. Die drei Flaschen bekam ich am Imbi�stand anstandslos. Die Verk�uferin reichte sie mir aus der Luke, als sie mich sah. Es war ja auch nicht zu �bersehen, das ich zu Monika geh�re. Allzu oft werden nicht zwei Menschen im blauen Gymnastikanzug und Gymnastikschl�ppchen zuf�llig im selben Zug fahren. Die drei Flaschen konnte ich gl�cklicherweise in einer Hand halten. Monika trug f�nf und mu�te bei jeder T�r jemanden fragen, ob er ihr die T�r �ffnet. Ich glaube aber, sie hat das genossen. Nun blo� wieder an den Kichererbsen vorbei und zu den anderen. Ich beeilte mich, kam aber nicht weit. Eine dicke alte Frau stand mitten im Gang und kramte in ihrer Tasche. Als ich kam, blickte sie kurz auf: "Bin gleich fertig" sagte sie. Ich mu�te warten und das nat�rlich genau neben den M�dchen vom Bahnhof. Sie kicherten. Ich blickte Sie mit betont gelangweiten Blick an. Darauf fragte eine von beiden: "Was seit ihr eigentlich f�r eine komische Truppe?" Ich erkl�rte, da� wir Akrobatik machen und nach dem Auftritt gerade so den Zug geschafft hatten. Die Frau hatte mittlerweile ihr Stullenpaket gefunden und bem�hte sich ihre Tasche wieder auf die Gep�ckablage hochzustellen. Ich dr�ckte mit einem kurzen "Haltet doch mal" den M�dchen die Flaschen in die Hand und stellte mit betonter Leichtigkeit die schwere Tasche der Frau nach oben. Ich nahm mir den verdutzten M�dels die Flaschen wieder aus der Hand und sagte: "Jetzt noch was trinken und dann ziehen wir uns um" der Spruch war zwar bl�d, schien aber die M�dels zu beeindrucken. Ohne mich noch mal umzudrehen ging ich zur�ck.

Ich wurde schon erwartet. "Ich dachte jetzt nicht, da� Du das wirklich machst," sagte Silvia zu mir. "Vorhin auf dem Bahnhof hast Du gekniffen. Nur weil da ein paar Tussen am Tunnel standen, die uns bl�d angesehen haben." Ich dachte nicht, da� jemand das mitbekommen hatte und setzte zu einer Erkl�rung an: "Na ja mit Gymnastikanz�gen habe ich so meine Erfahrungen" Das wollten die anderen nun genauer wissen. Ich mu�te nun die Geschichte mit der besonderen Turnstunde erz�hlen. Die anderen h�rten gebannt zu und fanden die Geschichte sehr lustig. Monika gab mir dann den Schl�ssel. "Silvia, kommst Du mit?" Sie lachte noch immer und folgte mir. Auf dem Klo half ich ihr dann mit dem Schlo� und dem Rei�verschlu�. Wir drehten uns mit dem R�cken zueinander und zogen uns aus. "Wieso habe ich jetzt eigentlich nicht meine Klamotten mitgebracht?" wunderte sie sich laut. Ich wu�te eine Antwort, "weil ich Dich gerne mal in dem Gymnastikanzug sehen w�rde. "Lieber als nackt?" fragte sie zur�ck und drehte sich um. "Ja" antwortete ich ohne zu z�gern. "Dann zieh erst das Kleid wieder an" ich zog so schnell ich konnte Body und Kleid wieder an. Silvia half mir mit dem Rei�verschlu�. "Die Kette auch" sagte sie und ich wurde wieder das Kleid eingeschlossen. "Den Schl�ssel behalte ich lieber noch so lange" sagte sie, hing sich das Band mit dem Schl�ssel um den Hals und stieg in den Gymnastikanzug. Sie zog ihn aber nur bis zu den Knien hoch. "Willst Du mich anziehen?" ja das wollte ich. Sie schlo� die Augen und stand einfach nur da. Ich machte mich an die Arbeit und zog ihr den Anzug langsam hoch. Dabei achtete ich schon darauf, da� keine Falte zu sehen ist und zog immer wieder mal nach und streichelte die jede Falte sorgf�ltig glatt. Im n�chsten Schritt zog ich den Gymnastikanzug bis kurz unter die Brust. "Den rechten Arm" fl�sterte ich. Sie steckte den Arm nach vorn unten. Ich pa�te auf, auf keinen Fall ihre nackte Haut zu ber�hren. Sie sollte mich nur durch das Stoff des Anzuges sp�ren, so wie ich es auch mochte. Der linke Arm kam dran und der Rei�verschlu� wurde geschlossen. Nun begann der komplizierte Teil, die Falten mu�ten heraus. Der Anzug hatte sich anscheint schon auf meine Formen eingestellt. Ich mu�te deshalb besonders viel an den Br�sten arbeiten. Auch zwischen den Beinen sa� der Anzug anfangs nicht richtig. Ich gab mir aller gr��te M�he und zog und streichelte an diesen Stellen besonders intensiv, aber an allen anderen Stellen auch. Silvia stemmte sich mit beiden Armen gegen die W�nde. Sie zitterte dann kurz und bi� sich auf die Lippe. Dann schlug sie die Augen auf und blickte mich an. "Die anderen werden schon auf uns warten". Ich war �ber diese Reaktion entt�usch. Sie sah sich im Spiegel an. "Der Anzug sitzt wirklich perfekt, ich w�rde dich sofort als Ankleidedame einstellen" Dann gab sie mir einen kurzen Ku� und machte die T�r auf.

Die anderen erwarteten uns wirklich schon. "Was habt ihr denn so lange gemacht" fragte Gabi und gab dann gleich selber die Antwort: "Ich glaube der Anzug braucht jetzt entg�ltig eine W�sche" an Silvias Anzug zeichnete sich eine feuchte Stelle ab. Sie nahm schnell den Kordoverall aus dem Rucksack und verschwand wieder. "Ich komme gleich mit" rief Gabi und lief hinterher. Die anderen Beiden hatten sich auf einer anderen Toilette umgezogen und kamen zur�ck. So mu�te ich wenigstens nicht alleine dasitzen. Aber mittlerweile f�hlte ich mich in dem wei�en Kleid ganz normal. Die Zeit im Gymnastikanzug hat da die Relationen etwas verschoben. Kurze Zeit sp�ter kam Sylvia und Gabi wieder. Silvia hatte den Kordoverall an und Gabi ein rotes enges Kleid. "Wer von uns gef�llt Dir mehr?" "Ich bin doch nicht Paris!" gab ich zur�ck, "aber da� mir Overalls sehr gut gefallen, wi�t Ihr ja". Damit mu�ten sie sich zufrieden geben. Wir quatschten noch eine Weile. Sie erz�hlen mir, wo sie schon �berall aufgetreten sind und welche lustigen Geschichten dabei passierten. Gabi fiel ein, das wir die Gage noch nicht geteilt hatten. Ich bekam wie alle meinen Anteil, sogar etwas mehr als die anderen. Ein Teil wurde gleich in ein besonderes Fach im Rucksack gepackt. Silvia erkl�rte mir: "Die Gymnastikanz�ge sind so teuer. Deshalb legen wir uns immer gleich eine Teil zur�ck, um wenigstens alle zwei Jahre neue Kaufen zu k�nnen. Du hast diesen Anteil nat�rlich ausbezahlt bekommen und deshalb etwas mehr als wir." Ich �berlegte: "ich w�rde auch gerne so einen Anzug haben. Wann wollt ihr den neue Anz�ge kaufen?" Die Anz�ge waren aber schon ausgesucht und bestellt. Ich konnte mich da leider nicht mehr einklinken. "Was ist mit den alten Anz�gen? Braucht Ihr die noch?" Ich steckte meine ganze Gage zur�ck in die Kasse und sie versprachen mir, wenn die neuen Anz�ge kommen, mir ein oder vielleicht sogar zwei der alten Anz�ge zu schicken. Silvia fl�sterte mir zu: "Mal sehen, ob ich den Kordoverall dann noch mag. Vielleicht bekommst Du den dann auch." Ich glaube es hatte nicht viel gefehlt und das Strahlen in meinen Augen h�tte das Papier verkohlt, auf den ich meine Adresse schrieb.

Langsam kamen wir zu meiner Heimatstadt. Ich mu�te aussteigen und die anderen umsteigen. Auf dem Bahnsteig stand meine Schwester Kerstin und kam mir entgegen. Wir begr��ten uns. Sie betrachtete mich mehrmals von oben bis unten "Steht Dir gut, das Kleid" Ihrem Bein ging es schon besser, sie mu�te aber immer noch einen Verband tragen. Die anderen kamen auch zu uns. "Das ist also Deine Schwester Kerstin" Ich stellte alle einander vor. "Jetzt haben wir also Kerstin 1 und Kerstin 2. Kerstin, da wirst Du dir wohl einen anderen Namen ausdenken m�ssen", sagte Silvia zu mir. "Julia" antwortete ich spontan, "der Name hatte mir immer schon gefallen" "Wie Du willst!" "Kerstin, Deine Schwester Julia ist ganz toll, wir hatten eine Menge Spa� mit ihr" Der Anschlu�zug fuhr in 10 Minuten. Wir verabschiedeten uns voneinander. Kerstin trieb mich an. "Wir m�ssen los. Unsere Eltern warten mit dem Abendbrot und Sachen packen m�ssen wir auch noch." Vor dem Bahnhof fiel mir noch etwas ein. "Ich mu� noch mal zur�ck" Kerstin hielt mich aber fest: "Du die eine in dem Kordoverall hat mir noch einen Schl�ssel gegeben. Sie meinte das sei der Schl�ssel f�r meine Schwester. Suchst Du das." Sie machte ihre Bluse ein wenig auf und ich sah das Lederband mit dem Schl�ssel. "Ja, gib ihn mir!" So einfach war das bei Kerstin aber nicht. Ich mu�te erst erkl�ren. Als sie dann das Schlo� vom Segelsack an der Perlenkette und dem Rei�verschlu� sah, pustete sie los: "Dann bist Du ja in meiner Gewalt." Sie �berlegte: "ich m�chte Dich noch eine Weile so haben" "Vielleicht lasse ich Dich nach dem Abendbrot raus. Aber nur, wenn Du bis da hin die Julia weiterspielst." Ich hatte damit keine Probleme. Im Bus nach hause trafen wir gl�cklicherweise keine Bekannten. Kerstin wunderte sich, wie selbstsicher ich in den M�dchenkleidern schon war. Ich f�hlte mich auch richtig wohl. Zu hause angekommen, mu�te ich mich auch erst mal von allen Seiten begutachten lassen. "Steht Dir erstaunlich gut das Kleid" sagte meine Mutter. "M�chtest Du Dich jetzt umziehen?" Das ging ja nicht, weil Kerstin den Schl�ssel hatte. Dieses Geheimnis wollte ich vor meinen Eltern nun nicht ausbreiten. Auf der anderen Seite f�hlte ich mich aber auch wohl und hatte �berhaupt kein Bed�rfnis andere Sachen zu tragen. "Ach jetzt noch mal andere Sachen dreckig machen, wozu? Ich war jetzt so lange in dem Kleid und habe erst mal Hunger" Beim Abendbrot erz�hlte ich ein wenig, die f�r mich wichtigen Stellen, lie� ich nat�rlich aus. Danach wollte ich eigentlich nur noch ins Bett und schlafen. Sachen packen ging auch morgen fr�h. Kerstin hatte ein Einsehen und befreite mich aus dem Kleid. Ich ging erst mal unter die Dusche und kam dann mit einem Handtuch um den Bauch zu meinem Bett. Statt meines Schlafanzuges lag da aber ein langes rosa Nachthemd von Kerstin. Ich war viel zu m�de um mich zu wundern, zog es an und schlief, kaum das ich lag, auch schon ein.

Am n�chsten Morgen wachte ich sp�t auf. Die anderen waren alle schon im Gange und sa�en am Fr�hst�ckstisch. Ich setzte mich in dem rosa Nachthemd dazu. Meine Mutter sagte, "mit dem Haarschnitt siehst Du aus wie ein M�dchen. Wir m�ssen da was tun. Wir gehen zum Fris�r" "Kann das nicht Sabines Mutter machen?" fragte ich zur�ck. Dann fiel mir aber sofort ein, da� Sabines Familie ja auch noch eine Woche im Urlaub ist. "Kerstin erz�hlte uns, da� Du ganz gerne M�dchensachen anziehst, magst Du auch Jungs lieber" fragte mein Vater jetzt ganz direkt. Ich wurde rot. "Nein, es sind nur die Sachen, ansonsten mag ich M�dchen sehr" "OK, Julia" Kerstin hatte anscheinend gepetzt. "Das mit dem Haarschnitt bekommen wir nicht so schnell hin. Uns ist es egal, ob wir mit einem Sohn und einer Tochter oder mit zwei T�chtern in den Urlaub fahren. Kerstin hat zwei Taschen gepackt. Die blaue mit Jungs- und die rote mit M�dchensachen. Du kannst Dich f�r den Urlaub entscheiden, was du tust. Aber es pa�t aber nur eine Tasche ins Auto" Ich �berlegte nicht lange: "Pack die rote ein" fl�sterte ich. Kerstin nahm mich an die Hand: "Komm Julia ich suche Dir was sch�nes f�r die Fahrt zum Anziehen." Als wir dann aus der K�che raus waren: "Die Perlenkette hat mir gefallen, von mir aus kannst Du sie den ganzen Urlaub lang tragen. Das Lederband nehme ich dann." Ich gab einen gespielten Seufzer von mir und ging hinter ihr her.

ENDE


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