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Mit gesenktem Kopf ging Darkon den staubigen Weg entlang. Es wurde immer dunkler, und er w�rde die K�ste sicher heute nicht mehr erreichen. Er seufzte. Eigentlich wollte er nicht l�nger als n�tig in Molan verbleiben, aber er kam wohl nicht darum herum. Im n�chsten Haus, das er erreichte, w�rde er nach einem Bett f�r die Nacht fragen m�ssen. Dann w�rde er morgen weiterwandern, oder vielleicht w�rde er eine M�glichkeit finden, in einer Kutsche mitfahren zu k�nnen. Und dann w�rde er im Hafen von Brec ein Schiff finden das nach Gaiadis fuhr. Und dann? Er dachte an sein leeres Haus in Harklon. Dachte an Dyana, die er vor dem Altar hatte stehenlassen, nachdem Illean Sinaea entf�hrt hatte. Dachte an ihren wissenden Blick. Dachte an Sinaea. Ein winselnder Laut pre�te sich zwischen seinen Lippen hervor, Ausdruck des Schmerzes, der sein Herz bei diesem letzten Gedanken ergriffen hatte. Sinaea. Er hatte sie immer geliebt. Er hatte f�r ihre R�ckkehr gebetet. Er hatte Dyana nur deshalb gesagt, da� er sie nur mit Sinaeas Zustimmung heiraten w�rde, weil er eigentlich gedacht hatte, da� er und Sinaea heiraten w�rden, wenn sie endlich zu ihm zur�ckkehrte. So, wie sie es sich vor vielen Jahren versprochen hatten. Und nun - nun hatte er sie zu Tohan geschickt und w�rde sie vermutlich nie wiedersehen. Nie mehr ihre Schritte in seinem leeren Haus in Harklon h�ren. Nie mehr ihre Stimme, die seinen Namen rief. "Darkon!" Er war so in seinen Gedanken versunken, da� er glaubte, sich ihre Stimme nur einzubilden, und ging unbeirrt weiter. "Darkon!?" Diesen Tonfall, diese so typische Mischung aus Ungeduld und Am�siertheit, konnte er sich nicht einbilden. Darkon blieb stehen und drehte sich langsam um, gerade rechtzeitig, um die auf ihn zust�rmende Sinaea auffangen zu k�nnen. Ehe er irgendetwas sagen konnte, verschlo� sie ihm die Lippen mit einem langen, innigen Ku�. Er bedauerte zutiefst, als sie sich schlie�lich von ihm l�ste. Mit leuchtenden Augen blickte sie zu ihm auf. Er �berlegte, einen, zwei, drei Momente, in denen sie schon sichtlich unruhig wurde. Dann schmunzelte er und fragte:"Und was ist jetzt mit der Prophezeiung?" Sinaea grinste und schlang ihre Arme wieder fester um Darkons Hals. "Nun", sagte sie, Illeans herablassenden Tonfall perfekt imitierend, "ich denke, wir haben sie einfach alle falsch interpretiert. Ich denke, Du bist mein Schicksal. Denn DU bist der Mann, den ICH schon geliebt habe, als ich noch ein kleines M�dchen war!" |
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