"Wie hei�t Du?" fragte er den jungen Mann auf der S�dseite der Mauer.
"Beal", antwortete der, "und Du?"
"Faer", rief Faer. "Du singst gut!" f�gte er hinzu.
"Danke!" erwiderte Beal, und Faer glaubte f�rmlich h�ren zu k�nnen wie der Andere ob des Lobes verlegen err�tete. "Du aber auch!"
Faer z�gerte einen Moment, doch dann fa�te er sich ein Herz und schlug vor:"Ich kann ja morgen wieder zu der Mauer kommen... und dann singen wir zusammen."
Die Freude in Beal's Stimme war deutlich zu vernehmen. "Das w�re toll! Also, abgemacht?"
"Abgemacht!" best�tigte Faer. Und da sie sich die Hand nicht sch�tteln konnten, um ihre Verabredung zu besiegeln, schlug er vor:"Ich lege meine Hand an die Mauer - und Du auf Deiner Seite auch - dann ist es abgemacht!"
"Das ist eine gute Idee!" rief Beal. "Also auf drei - eins - zwei -"
"Drei!" riefen beide gleichzeitig und pre�ten ihre H�nde an den Stein. Freude schwappte in Faer's Herzen �ber, und er begann zu lachen, und auch Beal lachte fr�hlich auf der anderen Seite der Mauer.
Dann lief Faer voller Aufregung zur�ck zu den anderen jungen M�nnern seiner Bande, die schon ungeduldig und �ngstlich auf ihn warteten, um ihnen davon zu erz�hlen, da� auf der anderen Seite der Mauer Menschen lebten, Menschen wie er, wie sie, wie seine Familie.
Und auch Beal lief eilig nach Hause, um seinen Freunden zu erz�hlen, da� er Recht gehabt hatte, und es auf der anderen Seite der Mauer Menschen gab, Menschen wie er, wie sie, wie seine Familie.
Und so sahen beide nicht mehr, was sich an der riesigen, grenzenlos langen, un�berwindlichen Mauer tat.
Dort, wo die beiden jungen M�nner ihre H�nde an den Stein gepre�t hatten, begann die Mauer zu br�ckeln.
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