Wir probierten alles mögliche was es gab. Leckere Karamelbonbons mit Kokos die laut den Leuten dort für die Region bekannt sind. Sowie verschiedene aus Kokosnuß gemachte andere Köstlichkeiten.
Als nächstes machten wir noch an einem lecker Obststand halt und kauften erstmal jeder 2 Pamelos, um sie dann übermorgen mit nach Hause zu nehmen. In der Region gibt es viele solcher Plantagen, an den Straßenrändern ist alle paar Meter ein Stand mit Pamelos. Yuvardees Mutter meinte auch wenn wir welche mit nach Hause nehmen möchten sollten wir die hier kaufen, nicht in Bangkok, die hier wären eben erst vom Baum gekommen und nicht schon ein paar Tage unterwegs. Sie suchte uns noch die besten aus und weiter gings.
Wir suchten nun den Weg zum Homestay, da es hier in der Gegend ein paar davon gab, mußte Yuvardee erst mal nach dem Weg zu genau unserem gebuchten erfragen. 2 mal verkehrt gefahren, kamen wir aber dann kurz nach 1Uhr dort an. Mitten in einer Mega üppigen Vegetation. Über kleine Stege gelangte man dorthin.

Es gibt ein Haus wo die Gastfamilie nächtigt und ein House für die Besucher, mit Dusche und Bad im Freien, open air. Sowie 3 Toi`s draussen, ein European Standard, zwei Thaistyle, bei dem Thaistyle ist eine Badewanne daneben mit viel Wasser und dem Schöpfeimer drinnen zum nachspülen. Auf dem Bild unten das Bad im ganzen >> links 2 Waschbecken, rechts die Tois und gerade aus 2 Duschen.
Wir brachten unsere Sachen in das Haus wo wir heute nächtigen werden, ein großer Raum mit 2 abgeteilten kleinen Räumen, kein Stuhl und nix, nur ein Stapel Matten und Decken, der Mann fragte uns gleich ob wir die A/C anhaben wollen, nö das brauchen wir nicht. Thais in dieser Lebensklasse haben das schließlich auch nicht. Kosten tut dieser Tag übrigens 700,00Baht incl. Abendessen, Übernachtung, Frühstück und 3 Bootstouren. Das ist voll Krass 15€.
Zu Beginn starteten wir ein kleine Bootstour in die Nachbarschaft zu einer Pamelo und Kokosnussplantage. Auf dem Weg mit unserem Boot begegneten wir schon vielen freundlichen Leuten, Yuvardee meinte das sich noch nicht allzu viele Farangs hier her verlaufen, mehr mittelständige Thais aus Bangkok die das Leben auf dem Land erleben möchten kommen in solche Homestays. In etwa wie bei uns wenn ein Großstädter auf dem Bauernhof Urlaub macht. Unser Boot stoppte an einem Steg und wir stiegen an der Pamelofarm aus,wir haben uns dort den Bauch mit der leckeren Frucht vollgeschlagen, sie wurde für uns erst vom Baum geholt. Um zu diesen Bäumen zu gelangen mussten wir über ein paar Gräben auf schmalen Holzstangen balancieren , ui ui da musste mir immer etwas geholfen werden.

Die Familie hatte in ihrem riesen Garten auch noch ein paar Kokosnusspalmen. Aus denen sie den Saft dieser Palme sammeln um Palmzucker zu gewinnen. Bevor die Blüte ausreift, wird dort täglich ein Stück abgeschnitten und ein Eimer darunter gehangen um den Saft zu sammeln. Die billige Variante Zucker in Thailand. Schmeckt mir persönlich aber nicht so, wenn mit diesem Zucker oder auch Sirup gesüßt wird, schmeckts immer etwas rauchig. Wir hatten dann noch ein wenig Spaß dort mit den Leuten, glücklicherweiße hatten wir ja unsere Translater dabei Thai-Engl.(Yuvardee und ihre Schwestern). Da klappte das ganz gut mit der Verständigung. Ohne ein Wort Thai zu können ist es mehr oder weniger Zeichensprache worauf es sich beschränkt.
