| Die Hexe |
| Ein fliegendes Wesen von zarter Gestalt Erhob sich bei Vollmond hoch �ber dem Wald Die Nebel sind lachend vorbeigezogen Man hat sie gesehen es ist nicht gelogen Sie war sch�n wie der Tag doch jetzt ist es Nacht Man hat schon das Holz f�r das Feuer gebracht Die Kirche im Dorf hat die T�ren weit auf Der Wirt gibt heut Wein f�r alle aus Man sagt, sie h�tt auf der Folter gelacht So sch�n wie der Tag doch jetzt ist es Nacht Wohlauf, holt den Wagen und bringt das Weib her Das Holz ist gestapelt und hei� ist der Teer Das Fest kann beginnen, holt Heu von den Tennen Und noch ein Fa� Wein, dann soll sie verbrennen Herr Pfarrer der sie getauft und getraut Er hat es bezeugt, sie ist Satans Braut Sie sa�en heut alle beim gro�en Gericht Und sagten sie h�tte das zweite Gesicht Sie hat uns Behext und zum Narren gemacht So hell wie der Tag brennt das Feuer heut Nacht Wohlauf, holt den Wagen und bringt das Weib her Das Holz ist gestapelt und hei� ist der Teer Das Fest kann beginnen, holt Heu von den Tennen Und noch ein Fa� Wein, dann soll sie verbrennen Jetzt fliegt nur noch Asche und kein Hexenbesen Wir schlagen ein Kreuz, denn jetzt ist sie tot So sch�n wie der Tag ist sie mal gewesen Nun tanzen die Funken ins Morgenrot Tut Kund und zu wissen f�r alle zur Lehr' Das Holz ist gestapelt und hei� ist der Teer F�r alle die anders und sich nicht bekennen Zum rechten Herrn, die sollen verbrennen Die sich nciht bekennen, die sollen verbrennen |