Margarete Freudenthal, possible generation VII.57.1

Spurensuche: Deutschsprachige Sozialwissenschaftlerinnen vor 1933
"Dass sich die Soziologie (...) als Forschung vom Leben leiten liess und nicht umgekehrt, machte sie mir so ungeheuer reizvoll. Diese Gesellschaftswissenschaft bringt in m�hseliger Klein- und Zusammenarbeit die konkreten Forschungsmethoden, Denkschritte, Kategorien und Schemata zusammen, um die gesellschaftlichen Ph�nomene zu beobachten, nicht nur der aktuellen umwelt, sondern auch der Vergangenheit." So Margarete Freudenthal, die 1933 mit einer Studie zur Geschichte der Hauswirtschaft bei Karl Mannheim promovierte. university of Hannover

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Auf der Grundlage von empirischen Untersuchungen, qualitativen Quellen und zeitgen�ssischen Enqueten hat Margarete Freudenthal in ihrer soziologischen Dissertation schon 1933 den "Gestaltwandel der st�dtischen, b�rgerlichen und proletarischen Hauswirtschaft zwischen 1760 und 1910" nachzuzeichnen versucht. Durch die Verwendung von schwer zug�nglichem und zum Teil unver�ffentlichem privaten Material und dessen Erg�nzung durch Ausz�ge aus wirtschaftsgeschichtlichen, politischen und literarischen Zeitdokumenten sowie einigen m�ndlichen Zeitzeugnissen beeindruckt ihre Arbeit auch heute noch durch die Anschaulichkeit der historisch und schichtenspezifisch differenzierten Analysen und Ergebnisse.

Wirtschaftsgeschichte

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