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live reviews
Eiche, Crailsheim 13.04.02 (Vampster.com):
Bei MIRROR OF DECEPTION f�llt es mir allm�hlich wirklich schwer, �ber die Band zu schreiben, ohne mich st�ndig zu wiederholen. Die G�ppinger Truppe ist zur Zeit live wirklich heftig unterwegs und das merkt man der Band auch ganz deutlich an. Immer sicherer wirkt das (noch) Quartett auf der B�hne und das Zusammenspiel l�uft tight, auch wenn MIRROR OF DECEPTION an diesem Abend so manchen Schnitzer in ihre Songs einbaute. Schei� egal, sag ich da nur, denn da m�sste schon mehr passieren, um die gro�artige Atmosph�re der Songs und auch der B�hnenpr�senz zu zerst�ren. �berraschend starteten MOD an diesem Abend mit einem "neuen" Song, jedoch ist "Leaves" den zahlreichen Fans inzwischen viel zu vertraut, als dass dies zu Verst�rungen f�hren k�nnte. �hnlich unerwartet brachte die Band aber auch "Weiss" gleich als zweites St�ck des Sets, der ansonsten von der Songauswahl aber komplett dem Gig in der R�hre glich, wenngleich die Reihenfolge g�nzlich umgestellt wurde. H�hepunkt des Auftritts war f�r mich einmal mehr der Song "Distant", an den sich die Fans bereits "gew�hnt" hatten und dementsprechend abfeierten. Die alternativ angehauchte Melodie des Refrains sorgt f�r absolute G�nsehaut und der schleppende Schlussteil mit dem deutschen Sprechgesang gibt dem Song noch einen Schuss Tiefe zus�tzlich. Einen �hnlich hervorragenden Eindruck macht inzwischen aber auch das zweite neue St�ck, an diesem Abend nicht "Rattenharz", sondern "Entgleitet" betitelt (danke, Siffi, f�r den Hinweis!). Das vertrackte Riffing am Anfang des Songs macht es dem Publikum zwar verdammt schwer sich entsprechend zur Musik zu bewegen, umso heavier kommt das ganze aber r�ber. Und auch die Steigerung am Ende des Songs mit den durch Mark und Bein gehenden Schreien von Siffi l�sst einen vor Emotionalit�t fast explodieren. Nat�rlich konnte da auch bei MIRROR OF DECEPTION nicht auf eine Zugabe verzichtet werden, weshalb die Band wie gewohnt mit "Float" abschloss und das Publikum begeistert zur�ck lie�. Ein erneut sehr starker Auftritt einer grandiosen Band! Und da Schlagzeuger zumeist ja immer etwas in den Hintergrund der Berichterstattung geraten, will ich diesmal auch mal Drummer Gunnar erw�hnen, der der Band den richtigen Kick von hinten verpasst und mit so manchen kleineren Experimenten, nicht nur das Publikum, sondern sicher auch seine Bandkollegen zu �berraschen wei�.
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R�hre, Stuttgart 09.03.02 (
Vampster.com): 
MIRROR OF DECEPTION traten auch an diesem Abend wieder einmal in Viererbesetzung auf. An diese Optik hat man sich inzwischen ja auch schon fast gew�hnt und genauso auch an die Tatsache, dass Gitarrist Siffi inzwischen die gesamten Gesangsparts �bernommen hat.
Die Performance des Abends regierte insgesamt leider nicht ganz so, wie noch vor einigen Wochen beim Gig in der Rockfabrik in Ludwigsburg und dennoch wussten die vier Jungs zu begeistern. Was man da auf der B�hne stehen sieht, das ist eine Doom-Band in ihrer reinsten Form, die durch Ausstrahlung, Ehrlichkeit, gute Songs und eine ganz eigene Art �berzeugt. Man merkt einfach, dass diese Truppe �ber Jahre zusammengewachsen ist und von dem �berzeugt ist, was sie macht. Die Setlist sah an diesem Abend �hnlich aus, wie in der Rockfabrik. Mit "Sole" ging�s los (unterlegt mit dem Trailer zum Doom-Splatter-Spektakel "I am Vengeance") und es folgte wieder einmal ein Best-Of-Programm, das sich gewaschen hatte. "Veil of Lead" wurde erneut in einer richtig geil langsamen Version gespielt, "Wei�" trieb dem Publikum die Tr�nen in die Augen, "Leaves" und "Mirrorsoil" sind eine sichere Bank und die Chants von "Asylum" gingen durch Mark und Bein. Und auch der neue Song "Distant" fand wieder seinen Weg in den Set und nach dem zweiten H�ren lasse ich mich schon jetzt darauf ein, von einem absoluten Hammersong zu reden. Besonders der deutsch gesprochene Teil am Ende des Liedes kam in der R�hre so richtig atmosph�risch r�ber. Leichte Abstriche mussten aber leider gerade beim Gesang gemacht werden. Ein paar Ausrutscher musste Siffi schon verzeichnen, was sich leider gerade beim grandiosen Refrain von "Distant" bemerkbar machte. Doch diese kleinen Fehler st�rten die Fans nicht wirklich, weshalb nach dem ruhigen "Float" auch lauthals eine Zugabe gefordert wurde (danke �brigens auch f�r den Doomer-Witz des Abends: "Wie sieht�s aus? Geht noch eins?" "Ja, ein schnelles.." � ohne Worte >g< ). Und diese gab es auch in Form eines zweiten neuen Songs, der derzeit noch keinen Titel hat und bei jedem Gig den Namen wechselt. In der R�hre entschied sich Schlagzeuger Gunnar jedenfalls f�r "Rattenharz", was dann auch so von Siffi angek�ndigt wurde. Im Gegensatz zu "Distant" wollte dieser Song aber zun�chst gar nicht so richtig ins Ohr, weshalb ich mich momentan lieber mal mit einem Urteil zur�ckhalten m�chte. Das vertrackte Riff zu Beginn des Songs kommt jedenfalls schon mal sehr heavy r�ber und da der Track derzeit noch in einer absoluten Rohfassung existiert, kann man gespannt sein, was MIRROR OF DECEPTION aus dem Teil noch rausholen. (Fierce)
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R�hre, Stuttgart 09.03.2002 (
Stahlkopp):
M.o.d. spielten heute nur in Viererbesetzung, da der eigentliche Haupts�nger in Vaterfreuden abwesend war, weshalb der Hauptteil des Gesanges vom zweiten Gitarristen �bernommen wurde. Dieser hat zwar auch eine sehr geniale Stimme, aber eine der besten Sachen an M.o.d. ist eben der zweistimmige Gesang, irgendwas hat halt gefehlt. Musikalisch wars auf jeden Fall einwandfrei, teilweise schon fast zu langsam im Vergleich zur CD. Live wurde alles in erster Linie von den Gitarren beherscht, aber �berhaupt der ganze Sound war an diesem Abend echt der Hammer, unglaublich fett und treibend aber trotzdem klar. Der Hauptteil der gespielten St�cke waren St�cke vom Album "Mirrorsoil", lediglich drei andere St�cke wurden gespielt. War schon sehr geil, aber leider eben nur mit einem S�nger.

Rockfabrik, Ludwigsburg 24.01.2002 (Metal District): NEU
Super, vom ganzen bangen im gro�en Club kam ich ein bisschen zu sp�t zu MIRROR OF DECEPTION, und verpasst somit gleich mal den ersten Song, keine Ahnung welcher das war! Naja, aber ab �Asylum� war ich dann auch dabei und stellte erst mal fest das S�nger Markus Baumhauer fehlte, somit musste Gitarrist Michael Siffermann die Vocals komplett �bernehmen! Ehrlich gesagt fand ich�s so sogar besser, den gerade dieser st�ndige Zweistimmige Gesang ist das was mich bei MOD st�rt! �Asylum� bekam ich wie gesagt mit, war ziemlich geil, und auch meine anderen beiden Faves �Veil of lead� und �Be kept in suspense� (ersterer �brigens in ner Mega-slow-Doom Version) wurden gespielt!! MOD verspr�hten auf jeden Fall ordentliche Weltuntergangsstimmung! Die Mucke, das recht d�stere und meistens in rot getauchte Licht, st�ndig Nebel auf der B�hne, irgendwie cool, aber andererseits war�s auch sehr anstrengend! Ich wage mal zu behaupten das es hier ca. 45 Minuten DOOM METAL gab, der selten schneller als 60 Bpm war, wenn �berhaupt!!! Der Sound war im Club 2 �berraschenderweise recht gut, nur die Snare war viel zu laut, ansonsten aber an dieser Stelle mal ein Lob an den Mischer!! Jo, wie gesagt, ca. 45 Minuten MOD, recht anstrengend, aber an f�r sich schon recht Ok, danach wie immer im gro�en Club headbanging �til Death!!! (Steel Commander)

Rockfabrik, Ludwigsburg 24.01.2002 (
Vampster.com):
MIRROR OF DECEPTION mussten an diesem Abend einmal mehr ohne ihren Lead-S�nger Baumi auskommen, der vor kurzem stolzer Vater von Zwillingen wurde und so verst�ndlicherweise derzeit die Priorit�ten auf seine Elternpflichten gelegt hat. Fast aber problemlos konnte die L�cke Gitarrist Michael Siffermann schlie�en, der der kleinen begeisterten Schar im Publikum bewies, dass er weitaus mehr kann als nur ein paar Chants von sich zu geben. Im Grunde genommen war er ja auch schon immer der heimliche Frontmann dieser Band, wenngleich ich auch in Zukunft nicht auf die au�ergew�hnliche Performance von Baumi und den zweistimmigen Gesang verzichten m�chte, was einfach das Gesamtbild dieser gro�artigen Doom-Band ausmacht. Einen hervorragenden Einstieg fanden die G�ppinger mit "Sole" und das war der Auftakt f�r eine Stunde Doom-Metal vom Feinsten, den die anwesenden Fans ordentlich zu feiern wussten. Der Gig machte es wieder einmal deutlich: es kommt nicht immer auf die Gr��e des Publikums an, sondern auf die Begeisterungsf�higkeit. Und MIRROR OF DECEPTION bewies dem kleinen Kreis, dass sie und ihre Musik es wert sind, verehrt zu werden. Absoluter H�hepunkt des Gigs war f�r mich ganz klar "Veil of Lead" in einer hammerm��igen Slow-slow-Version, die einem zwischen zwei Gitarrenanschl�gen auch durchaus Zeit lie�, sich mal eben ein Bier zu holen, dieses gem�tlich auszutrinken und dennoch mit voller Hingabe im Takt zu bangen. Grandios! Ebenso geh�rte nat�rlich auch "Wei�" wieder zu den H�hepunkten des Sets, dem die Band aber mit "Yearn" leider nicht den erhofften zweiten deutschsprachigen Song folgen lie�. Daf�r gab es neben den beiden in den Live-Set fest integrierten "Mirrorsoil" und "Leaves" aber noch einen brandneuen Song namens "Distant", der auf ganzer Linie �berzeugen konnte. Insgesamt scheinen die alternativen Einfl�sse, die die Band irgendwie schon eine ganze Weile begleiteten, endg�ltig die Vormachtstellung �bernommen zu haben, was aber nicht zum Schaden des Songs sein soll. Denn mit melancholischen Gesangslinien ausgestattet geht "Distant" sofort ins Ohr und ber�hrt einen tief in der Seele, wobei der Schlussteil dann auch wieder alle beinahrte Doom-J�nger zufrieden stellen sollte. �berraschend und begeisternd zugleich. Und so wurden die anwesenden Fans mit einem H�hepunkt nach dem anderen verw�hnt und das schien sich auch auf die Band auszuwirken. So wirkten MIRROR OF DECEPTION insgesamt um einiges tighter, als es beim Er�ffnungsgig der vergangenen Tour in Weil der Stadt der Fall war, was nat�rlich auch damit zusammen h�ngen k�nnte, dass endlich auch wieder Bassist Klaus Schmidt mit am Start war. Die letzten T�ne von "Float" lie�en das Publikum jedenfalls in voller Begeisterung zur�ck und so kann man wirklich nur hoffen, dass diese Band auf dem Summer Breeze Open Air dieses Jahr auf ein gutgestimmtes Publikum st��t um dann vielleicht endlich mal so richtig durchzustarten. Zu g�nnen w�re es MIRROR OF DECEPTION jedenfalls von ganzem Herzen. (Fierce)
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Doom Festival in der Kniebreche Z�blitz  (Marienberger Zeitung, 1996)
...ordneten Mirror of Deception ihrem Stil einem Konzept unter. Im "Spiegel der T�uschung" t�uschten sie aber nichts vor. Auch Markus Baumhauer (gesang), Michael Siffermann , Jochen Fopp (beide Gitarre), Klaus Schmidt (Ba�) und Gunnar Drescher (Schlagzeug) sind noch echte Handarbeiter. Ihr Sound  - das war dann tats�chlich Doom, Ausblick auf das "J�ngste Gericht" - kriecht wie ein gl�hender Lavastrom daher, schwer und bedrohlich. Die Stimme des S�ngers bildet eine interessanten Kontrast zu den dunklen Visionen der Band...
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