Sichtungen von Leuchtkäfern der BRD: Haben Sie einen Glühwurm / Leuchtkäfer gesehen? Dies ist eine Sammlung von Leuchtkäfer-Sichtungen in der BRD. Ihre persönlichen Angaben (Namen, Adressen etc.) werden nicht veröffentlicht! http://www.lampyridae.de.vu (http://www.geocities.com/millenpopille/glow) ################################################################################################################################################################################### Daten zur Sichtung: 1.) Bundesland / Stadt(bzw. in der Nähe welcher Stadt)? -> 2.) Adresse [z.B. des Grundstücks zum dazugehörigen Garten]? -> 3.) Koordinaten [z.B. über GoogleMaps*(Internet), GPS-Geräte etc.; bitte angeben womit sie ermittelt wurden] / Markante Punkte in der Landschaft? -> 4.) Wann fand(en) dieses Jahr die Sichtung(en) statt? Haben Sie schon in den Jahren zuvor von diesem Sichtungsort gemeldet? -> ################################################################################################################################################################################### Was wurde gesichtet? 5.) Wie Viele Leuchtkäfer wurden ca. pro Beobachtungsperiode (i.d.R. pro Abend) gesehen? (Bitte bei stark abweichenden Werten mehrere in ihrer zeitlichen Reihenfolge angeben.) -> 6.) Wurden im Flug leuchtende Tiere gesichtet? -> 7.) Welche Art/en wurde/n nach eigener Einschätzung beobachtet? (Bei Verwendung des mitgelieferten "Bestimmungsschlüssels, danach"** reichen auch die jeweiligen Endpunkte [z.B. Tiere 1 bis 10: detA1.1; Tier 11: A5.1 + detA7.2]; Wenn nicht der "Bestimmungsschlüssel, danach" benutzt wurde bitte extra begründen.) -> ################################################################################################################################################################################### Daten zum Biotop: 8.) Um welche Art von Gebiet handelt es sich beim Habitat? (Nutzung, Landschaftsart, etc.) [z.B. Waldlichtung, Garten, Park, alte Eisenbahnlinie] – bei einer Wiese: Wie wird das Gras gekürzt? – bei Beweidung: Durch welche Tiere? -> 9.) Gibt es Gewässer am Ort der Sichtung? Wenn ja, wie weit von den Käfern entfernt? -> 10.) Wird das Gebiet chemisch behandelt? [z.B. Schneckenkorn, Insektizide, Düngemittel, Herbizide, etc.] -> 11.) Gibt es künstliche Lichtquellen in der Nacht? Wenn ja, welche und wie weit von den Käfern entfernt? [z.B. Straßenlaternen, Autoscheinwerfer, Lichter aus Häusern, etc.] -> 12.) Wo befanden sich die Leuchtkäfer? [z.B. auf langen Grashalmen, in der Laubstreu, unter Steinen, im Flug etc.] Wenn möglich Art und ob es Weibchen, Männchen oder Larven waren jeweils mit angeben. -> 13.) Wurden gleichzeitig Fledermäuse beobachtet? Wenn ja, in etwa in welcher Menge? -> ################################################################################################################################################################################### Sonstiges: Platz für weitere Notizen und Anmerkungen [z.B. Besonderheiten des Habitats, auffällige Verhaltensweisen, spezielle Beobachtungen, etc.] -> Haben Sie noch Fragen zu Ihrer Sichtung oder auch zum Thema Leuchtkäfer/Glühwürmchen allgemein? Wenn ja, welche? Ich werde mich bemühen Ihnen alsbald zu antworten! -> Rückmeldung bitte an millenpopille@yahoo.de Vielen Dank für Ihre Unterstützung! ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Anhang: ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ *Koordinaten nachträglich ermitteln: ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Internetadresse: http://maps.google.de/maps (geographische Dezimal-)Koordinaten können dort z.B. wie folgt ermittelt werden: - Schritt 1: Bei "Karte durchsuchen" Adresse oder auch nur Ort eingeben, dann "Maps-Suche" anklicken oder die "Enter"-Taste drücken. Alternativ läßt sich der Sichtungsort auch manuell mittels Scrollen (Maus oder Pfeil/Positions-Tasten) kombiniert mit der Zoomfunktion (Mausrad oder "+"/"-"-Tasten) bzw. durch Anklicken der Elemente im linken oberern Bildrand suchen. - Schritt 2: Mit dem Mauszeiger bei größtmöglichem Zoom (siehe Schritt 1) auf möglichst genau auf die Sichtungstelle oder die Mitte eines größeren Vorkommens gehen und einen Rechtsklick durchführen. - Schritt 3: Auf den nun geöffneten Menü "Route von hier" anklicken. - Schritt 4: Den Inhalt des Eingabefensters "Startadresse z. B. "Erfurt"" oben links, neben dem "GoogleMaps"-Logo mit der Maus markieren und kopieren (Rechtsklick-Mausmenü oder "Strg" + "C") und schließlich in diesem Fragebogen bei Punkt 3.) einfügen (Rechtsklick-Mausmenü oder "Strg" + "V"). Alternativ können Sie die ausgegebenen Koordinaten auch manuell abtippen. ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ **Die Art nachträglich bestimmen: ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ "Bestimmungsschlüssel, danach": A Nur das Leuchten wurde gesehen: Der folgende Schlüssel geht davon aus, dass die Tiere im Dunkeln gesichtet wurden und nicht mehr als ihr Leuchten zur Bestimmung herangezogen werden kann. Solche Beobachtungen sind typisch für den Sommer, wenn die erwachsenen Exemplare sich dem Fortpflanzungsgeschäft widmen. Seltener werden auf diese Weise auch Larven beim Leuchten entdeckt (dann vor allem im Herbst, wenn es früh dunkel wird und keine erwachsenen Exemplare mehr da sind. Erwachsene Vertreter von Phosphaenus hemipterus wird man auf diese Weise kaum erfassen. Tatsächlich habe ich noch keine einzige Meldung einer Phosphaenus hemipterus Sichtung erhalten (Stand Juli 2008)... A1: Leuchtete das Tier im Flug? -> A1.1 Ja => detA1.1: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Männchen -> A1.2 Nein => weiter bei A2 A2: Konnte die Lage der Leuchtorgane grob erkannt werden? -> A2.1 Ja => weiter bei A3 -> A2.2 Nein => weiter bei A4 A3: Das Leuchten war -> A3.1 nur an einem Ende des Tieres konzentriert => weiter bei A5 -> A3.2 nicht nur an einem Ende des Tieres konzentriert, sondern auch auch die Seiten des Tieres strahlten Licht ab => weiter bei A6 A4: Konnte die Haltung in der geleuchtet wurde erkannt werden? -> A4.1 Ja => weiter bei A7 -> A4.2 Nein => faiA4.1: Es kann keine Möglichkeit ausgeschlossen werden (Larve und Erwachsener beiderlei Geschlechts aller drei Arten möglich) A5: Die Helligkeit des Leuchtens wäre -> A5.1 knapp/fast ausreichend zum lesen (durchschnittlich großer Druckschrift) => detA5.1: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Männchen (gerade nicht fliegend) oder Lampyris noctiluca, erwachsenes Weibchen; wenn möglich bei A4 weiterbestimmen, um ein genaueres Ergebnis zu erhalten -> A5.2 zu schwach zum lesen (durchschnittlich großer Druckschrift) und eher vergleichbar mit Licht, welches nachts von einer Grünglasscherbe reflektiert wird => detA5.2: Lampryris noctiluca, Larve oder Phosphaenus hemipterus, Larve sowie Phosphaenus hemipterus, Erwachsene beiderlei Geschlechts (eher unwahrscheinlich) A6: Das Leuchten dauerte -> A6.1 nur einige Sekunden und wurde anscheinend durch Störung (z.B. Erschütterungen beim Vorbeigehen) ausgelöst => detA6.1: Lamprohiza splendidula, Larve -> A6.2 deutlich länger als nur einige Sekunden => detA6.2: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Weibchen A7: Der Hinterleib (auf dem zumindest der Großteil der Leuchtorgane sitzt) wurde -> A7.1 mehr oder weniger senkrecht nach oben (90° Winkel zum Rücken) gebogen (während das Tier auf der Bauchseite sitzt) => detA7.1: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Weibchen -> A7.2 nur etwas zur Seite gedreht, evtl. die Seiten kontinuierlich wechselnd, so dass ein schwenkender Eindruck entsteht => detA7.2: Lampyris noctiluca, erwachsenes Weibchen -> A7.3 im Verhältnis zum Körper nicht gebogen oder gedreht, er weist in die selbe Richtung wie die restliche Bauchseite => weiter bei A8 A8: Die Helligkeit des Leuchtens wäre -> A8.1 knapp/fast ausreichend zum lesen (durchschnittlich großer Druckschrift) => detA5.1: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Männchen (gerade nicht fliegend) -> A8.2 zu schwach zum lesen (durchschnittlich großer Druckschrift) und eher vergleichbar mit Licht, welches nachts von einer Grünglasscherbe reflektiert wird => detA8.2: Lampryris noctiluca, Larve oder Phosphaenus hemipterus, Larve sowie Phosphaenus hemipterus, Erwachsene beiderlei Geschlechts (eher unwahrscheinlich) B Die Tiere selbst wurden auch gesehen: Der folgende Schlüssel geht davon aus, dass die Tiere selbst auch im Hellen betrachtet wurden. Auf diese Weise lassen sich alle drei heimischen Arten recht zuverläßig unterscheiden... B1: "Leuchtkäfer" oder "Glühwürmchen"? -> B1.1 typischer Käfer mit festen, vollständigen Deckflügeln => weiter bei B2 -> B1.2 wurmartig, höchstens mit Stummelflügeln => weiter bei B3 B2: Leuchtorgane erkennbar? -> B2.1 auf der Bauchseite sind am hinteren Ende deutlich die Leuchtorgane (wenn nicht leuchtend weißlich gefärbt) als zwei breite Bänder (parallel zueinander aber senkrecht zur Körpersysmetrielinie) zu erkennen, der Schild, welcher den Kopf bedeckt ist über den Augen durchsichtig => detB2.1: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Männchen -> B2.2 auf der Bauchseite sind am hinteren Ende keine Leuchtorgane deutlich zu erkennen (höchstens andeutungsweise als zwei Punkte nebenander statt Bänder übereinander wie bei B2.1) der Schild, welcher den Kopf bedeckt ist nicht über den Augen durchsichtig => detB2.2: Lampyris noctiluca, erwachsenes Männchen B3: Kleine Flügelchen oder keine Flügelchen? -> B3.1 Stummelflügel vorhanden => weiter bei B5 -> B3.2 keinerlei Flügel vorhanden => weiter bei B6 B5: Lange Antennen? -> B5.1 Antennen um ein Vielfaches länger als der Schild über dem Kopf, schwärzlich gefärbtes Tier => detB5.1: Phosphaenus hemipterus, erwachsenes Männchen -> B5.2 Antennen nicht auffällig lang, gelblich-durchsichtiges Tier => detB5.2: Lamprohiza splendidula, erwachsenes Weibchen B6: Gelbe Flecken? -> B6.1 am Rand des Rückens sind beiderseits gelbliche Flecken in den Ecken => detB6.1: Lampyris noctiluca, Larve -> B6.2 keine solchen Flecken => weiter bei B7 B7: Anordnung der Leuchtorgane? -> B7.1 auf der Bauchseite sind am hinteren Ende deutlich die Leuchtorgane (wenn nicht leuchtend weißlich gefärbt) als zwei breite Bänder (parallel zueinander aber senkrecht zur Körpersysmetrielinie) auf je einem Segment gefolgt von zwei punkförmigen nebeneinander auf dem nächsten Segment zu erkennen => detB7.1: Lampyris noctiluca, erwachsenes Weibchen -> B7.2 Leuchtorgane (wenn nicht leuchtend weißlich gefärbt) nicht nur am hinteren Ende der Bauchseite, sondern auch an den äußeren seitlichen Rändern der Bauchseite => detB7.2: Lamprohiza splendidula, Larve -> B7.3 Leuchtorgane (wenn nicht leuchtend weißlich gefärbt) nur am hinteren Ende der Bauchseite in Form von zwei Punkten nebeneinander auf dem selben Segement => detB7.3: Phosphaenus hemipterus, Larve oder Phosphaenus hemipterus, erwachsenes Weibchen (da erwachsene Weibchen dieser Art nur extrem selten gefunden werden und die Merkmale zur Differenzierung zur Larve zu kompliziert für eine "Ferndiagnose" scheinen, endet der Schlüssel hier) Diese Schlüssel gehen von den drei für Deutschland nachgewiesenen Arten der "Familie" Lampyridae (Stand Juli 2008) aus. Fehlbestimmungen können aus dem Vorhandensein "ausländischer" Arten der Lampyridae hervorgehen, oder durch den (anscheinend relativ seltenen Fall) anderer leuchtender Organismen, die nicht zu den Lampyridae zählen. In Deutschland wohl vor allem Hundertfüßer (Scolioplanes crassipes und Geophilus carpophagus), Pilzmücken (Ceroplatus testaceus) und evtl. in Gewächshäusern ein eingeschleppter tropischer Regenwurm (Microscolex phosphoreus). Eier oder Puppen sind nicht in diesen Schlüsseln berücksichtigt, da diese Stadien praktisch so gut wie nie gefunden werden. ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________