Schon jetzt ist die neue Regierung schwer angeschlagen. Ihr Sturz hängt vom Widerstand von "unten" ab. Die jetzigen Proteste können nur der Anfang sein. Ein Ende der FPÖVP-Koalition durch Streiks und Demonstrationen wäre ein großer Schritt nach vorn. Wir denken, dass, um die bestehenden Probleme wirklich zu bekämpfen, auch ein politisches Programm, eine echte politische Alternative notwendig ist:
- Kampf der Arbeitslosigkeit! 30 Stundenwoche bei vollem Lohn.
- Kampf der Armut! 13.000,- Mindestlohn und –pension.
- Kampf dem Bildungsabbau! Stipendienoffensive statt Studiengebühren.
- Kampf dem Rassismus! Für die volle politische und soziale Gleichberechtigung aller in Österreich lebenden Menschen.
- Kampf den Privilegien! FunktionärInnen und PolitikerInnen sollen nicht mehr als ein Durchschnittsgehalt verdienen.
- Kampf gegen Privatisierung und Ausgliederung! Für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien unter Kontrolle und Verwaltung der ArbeitnehmerInnen.
- Schluß mit dem kapitalistischen Chaos, das Rassismus, Verschuldung, Mißwirtschaft und Armut produziert. Für eine weltweit demokratisch geplante Wirtschaft.
- Nein zur Festung Europa, nein zur kapitalistischen EU! Für ein sozialistisches Europa.