Karneval 2003
In Meindorf, wo sonst!

 

Technischer Überwachungsverein (TÜV),


 

selbst verwaltete Einrichtungen,
die Kraftfahrzeuge und technische Anlagen
periodisch überprüfen.


 
 

Die ersten Technischen Überwachungsvereine wurden im 19. Jahrhundert gegründet
und gehen auf andere Vereine
(z. B. regionale Dampfkessel-Überwachungs-Vereine in Hannover)
zurück.


 
 

 In der Regel müssen Kraftfahrzeuge alle zwei Jahre
einer Hauptuntersuchung unterzogen werden,
Fahrzeuge zur Personenbeförderung (z. B. Busse) und Lastkraftwagen jedes Jahr.


Zeichen für die durchgeführte Untersuchung ist u. a.
eine Plakette,

die bei Kraftfahrzeugen am hinteren Kennzeichen angebracht wird.


 

Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung
wurden auch die Aufgaben der Technischen Überwachungsvereine differenzierter:


 
 

So prüft der TÜV Hannover/Sachsen-Anhalt
u. a. seit 1902 Hebezeuge,
seit 1958 Seilbahnen,
seit 1966 Kernkraftwerke
und seit 1978 auch medizinisch-technische Geräte.


 
 

Neben der Prüfung von Geräten zertifizieren die Technischen Überwachungsvereine
auch das Qualitätsmanagementsystem von Unternehmen (z. B. nach DIN EN ISO 9000),
beraten beim Aufbau von Umweltmanagementsystemen
und führen so genannte „Öko-Audits" durch.


 
 

Daneben können Sachverständige des TÜV auch Schadens- und Wertgutachten erstellen,
Eignungsuntersuchungen und Nachschulungen für Führerscheininhaber durchführen
und Führerscheinprüfungen abnehmen.


 

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