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Bart
starker Haarwuchs an Kinn, Wangen und benachbarten Gesichtspartien des erwachsenen Mannes. Der Bart beginnt meistens in der Pubertät zu wachsen und ist anfangs weich und flaumig. Beim Erwachsenen besteht der Bart, der häufig die gleiche Farbe hat wie die Kopfbehaarung, meist aus kräftigeren Haaren. Der Bartwuchs ist bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Erde sehr unterschiedlich ausgeprägt. Besonders kräftig ist er z. B. bei Europäern, während man bei den Indianern oftmals nur eine spärliche Gesichtsbehaarung findet.

"Bart," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Zum Blick ins Wörterbuch:


"Seit Menschengedenken spielt der Bart als
Symbol der Macht
und männlicher Kraft und als
modische Zierde
eine bedeutende Rolle."
[...]
"Lange galt die Überzeugung, dass der Bart, wie das Haar überhaupt,
die Lebenskraft beeinflusst bzw. birgt!
Das Abnehmen des Bartes war ein Zeichen der Unterwerfung,
und beim Schwur berührte man die Barttracht."
Ägypten
Im Alten Ägypten war der Bart Kennzeichen der Königswürde.
Israeliten, Babylonier, Assyrer, Meder und Perser
trugen einen Vollbart.
Griechenland bis zur Zeit Alexanders dem Großen
Vollbart gestutzt
Römer
ab 300 vor Christus bartlos
Germanen (zeitgleich)
"kultivierten" starken Bartwuchs

Bartformen:
Bartkrause
breiter Vollbart
dünner Schnurrbart
dünner Kinnbart
Spitzbart
Knebelbart
Zwirbelbart
Kaiserbart

Quelle:
Walter Gerlach
Das neue Lexikon des Aberglaubens
ISBN 3-8218-0469-6
Verlag: http;//www.eichborn.de
Frankfurt am Main 1998
S. 32

Tips zum Thema "Haar und Haarwuchs"
a.a.O., S. 97

[FRI 2003]

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