Konzertberich EDGUY

Konzert am 4 November 2001
Rockfabrik Ludwigsburg
Beginn: 20 Uhr
Support: Lullacry
Heavenly
Nostradameus

Headliner: EDGUY
 

Es war etwas nach acht Uhr als Frontfrau Tanya mit ihren Mannen von Lullacry
die Stage betrat.Dort rockten die Skandinavier recht ordentlich vor einem
leider noch nicht allzu grossen Publikum, dennoch kam der Gothikmetal/-rock gut
an .

Als Heavenly die Bühne enterten waren schon einige Metalheads mehr am Start
Während sich die Räumlichkeiten der Rockfabrik langsam aber sicher immer
mehr anfüllten , liessen es die Französischen Speedmetaller auf der Bühne
richtig krachen.Die Vocals des Mannes am Mikro der im langen schwarzen Mantel
auftrat paasten hervorragend zum Sound der Band der einen wohl stellenweise an
gute alte Helloween Zeiten erinnern dürfte.Stageacting und Sirenenkreischer
liessen auch kaum zu wünschen übrig und liessen Stimmung aufkommen.
Als letzter Supportact stürmten Nostradameus vor das Publikum, welches
inzwischen eine doch ganz beachtliche Grösse angenommmen hatte.Der blondschöpfige
Frontman sorgte mit seinem Charme für gute Laune und Lyrics ala "all for
one and one for all" brachte nicht nur Truemettler zum mitsingen.Die Band
erweckte einen spielfreudigen Eindruck und in den vorderen Reihen kreisten die
Matten.

Derart aufgeheizt warteten alle sehnsüchtig auf die eigentlichen Helden des
Abends : Eguy.
Nach einer Umbaupause, kurzer Verzögerung und erwartungsvollen
"Tobi,Tobi"-Rufen der Konzertbesucher war es dann endlich soweit:
Der smarte hessische Fünfer stürmte , allen voran Sänger Tobias Sammet, die
Bühne und hatte das Publikum schnell im Griff.Die Songauswahl war mit
natürlich Songs der neuesten Veröffentlichung "Mandrake" , aber auch älterem
Material gut getroffen und gegen Schluss erklang auch noch "Avantasia" ( aus der
gleichnamigen Metaloper die ja wohl auch jedem ein Begriff sein dürfte)und
erzeugte , wie etliche Songs zuvor auch schon , eine Atmosphäre der man sich nicht
entziehen konnte : alles sang aus Leibeskräften mit.
Überhaupt war die Band in guter Form und spielfreudig und in den vorderen
Reihen wurde nur noch gebangt was das Zeug hielt.
Es herrschte eine sehr gute Stimmung wozu wohl auch die Publikumsnähe und
die zahlreichen Spässe und Mätzchen des Fronters beitrugen.Dieser nutze auch
den Platz auf der Bühne für ausgiebiges Stageacting ,wobei der Bühnenaufbau
der ganz im Stil ala Mandrake gehalten war nicht unerwähnt gelassen werden
sollte.Ein riesiger Kopf ( wie schon auf dem Mandrake-Cover gesehen)wachte über
einen Altar und über das Geschehen auf der Bühne , und mit Feuer wurde
auch nicht gespart.
Fazit: Der 4 November war ein gelungener Abend, bei dem die Jungs von Edguy
in bester Spiellaune wohl allen Zweiflern beweisen konnten, dass sie sich
ihrer Headlinerpsition auf jedenfall durchaus würdig erweisen.
Edguy ´live´ at their best !

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