WYVERN „ COMPILATION 1989-1999 “
 

So Metaller aufgepasst , hier mal wieder eine kleine Neuigkeit aus dem Underground .Das heisst so neu ist es im Prinzip nicht denn 1999 als dieser kleine Silberling das Licht der Welt erblickte ,ist natürlich auch schon ein bisschen Zeit her, dies tut den Songs aber ja keinen Abbruch , und mal ehrlich wer von euch kann denn schon behaupten Wyvern bereits zukennen...
So nun aber genug philosophiert ,denn nun gehts ans Eingemachte.
Auf der „Compilation 1989-1999“ befinden sich die Songs
„Lord of Winter“(1999 „wyvern promo”)
“Twin factory “ (1999 “wyvern promo”)
“Season of power” (1993 “season of power demo”)
“Ice Guardian “ (1994 underground symphony CD )
“Wyvern” (1989 “the red flame of pain”)
“Behind the bars “ (1989 “the red flame of pain”)
“Speed war” (1993 “season of power demo”) und
“The other one “ (1999 “Wyfern promo” )

Die Metaller von Wyvern, die übrigens aus dem sonnigen Italien kommen,
spielen Powermetal mit teils schnellen Speedpassagen , aber auch getrageneren epischeren Stellen. Der Gesang ist hoch und anfangs etwas komisch und gewöhnungsbedürftig verleihen den Wyvern Songs aber eindeutig eine für sie charakteristische Prägung. Die Produktion ist ganz gut , muss man ja bedenken das es sich hierbei um Underground handelt , bei dem bei weitem nicht die Möglichkeiten zur Verfügung stehen wie bei den Grossen im Business.
Fangen wir doch einmal an die Sache von hinten her aufzurollen...
„Speed war“ , ein Titel der schon treffend beschreibt was hier los ist , nämlich ... wer hätte es gedacht.. Speed .Schon zu anfangs krachen die Gitarren in beachtlicher Geschwindigkeit los ,dann folgen die Drums und zu guter letzt der Gesang. Wer Geschwindigkeit liebt, dem wird sicher dieser Song gefallen da auch die ganze Zeit der Fuss NICHT vom Gas genommen wird, bis der Song mit einem exzellenten Schlusskreischer und noch ein bisschen Gitarre und Drums ausklingt.
Ebenfalls kracht „Ice Guardian“ bereits zu anfangs richtig schön los, und es dauert auch nicht lang bis der Mann am Mikro mit einer eingängigen Melodie loslegt. Zwischen den Gesangspassagen haben die Gitarreros aber auch der Mann hinter der Schiessbude immer wieder Gelegenheit sich auszutoben wobei sie teils das Tempo etwas zügeln und getragener werden andrerseits dafür aber auch einen Gang höher schalten und noch einmal an Tempo zulegen.
Und nun zu guter letzt noch den Opener , meinen geheimen Lieblingssong „Lord of the Winter „.Was noch so zart mit einer netten Melodie anfängt und nichts böses ahnen lässt entwickelt sich nach einsetzen der satten Drums zu einer gelungenen Midtempo-Perle , die aber auch stellenweise durchaus wieder schneller Passagen enthält. Längerfristig scheint man bei Wyver den Fuss also nicht vom Gas nehmen zuwollen. Und mit der vom Songanfang schon bekannten Melodie verklingt ,nach langsamen Ausblenden der Gitarren , auch dieser durchaus gelungene Song.
Mir bleibt eigentlich nichts anderes zusagen als:
Leute es lohnt sich mal wieder ein bisschen im Underground zustöbern, den hier lässt sich durchaus das ein oder andere Leckerli ausgraben.
Also, traut euch und werft mal einen Blick auf Wyvern.

11 Punkt von 15 By Eric

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