SUMMERBREEZE
Hypocrisy:
Mit Roswell 47 legten die Deather um Mastermind
Peter Tätgren los, und
sofort wurden Hypocrisy frenetisch abgefeiert.Die
Stimmung war einfach geil
und in den vorderen Reihen flogen die Matten
nur so durch die Gegend.Leider
mussten Hypocrisy ja noch relativ früh am
Tag auftreten , ich hätte ihnen
auf
jeden Fall einen späteren Auftrittszeitpunkt
gegönnt, da eine etwas
dämmrigere Tageszeit ihre Show und Musik
wohl noch besser unterstrichen
hätte.Wie
dem aus sein , Hypocrisy konnten eindrucksvoll
beweisen dass sie einfach zu
den
besten Deathacts zählen und waren in meinen
Augen eine der nich allzu
zahlreichen Bands die auch wirklich dieses Metalfestivals
würdig waren.
Die Schinder:
Die Schinder...nun was soll ich dazu sagen?
Der Sound war sicherlich gut gemischt und kam
relativ klar aus den Boxen,die
Band bemühte sich um das Publikum und war
spielerisch, für ihren Musikstil,
sicher auch gut ... aber was um himmelswillen
suchen sie auf einem
Metalfestival ????
Da erscheinen mir solche Sprüche des Fronters
wie " METAL NEVER DIES"
doch einfach nur ziemlich grotesk, denn bitte
wo war den da der
Metal?.Dieses GebrüllGrunze ( ohne Metal!)
hätte man sich also auf
jedenfall ersparen
können .....schade!
Bonfire:
Juchuuuuuuuu, endlich kam mal was das gerockt
hat!
Is schon erstaunlich dass das worum sich Schandmaul
in ihrer ganzen
Auftrittszeit mit ihren halbgaren slogans versucht
hatten zuerreichen, von
ein paar
Altrocker innerhalb von 5 Minuten geschafft wurde
, nämlich ..
Stimmung!
Inerhalb kürzester Zeit hatte die Band aufgrund
ihrer Songauswahl ( der
Sound war übrigens auch klasse), ihres ganzen
Auftretens und nicht zuletzt
ihres
quirligen Frontmanns das Publikum um den Finger
gewickelt; es wurde
mitgesungen , gebangt usw. was das Zeug hielt.
Alte Eisen rosten eben nicht ...
Edguy :
Muss man zu Edguy eigentlich noch irgendwas sagen?
Eigentlich sollte jeder wissen das die 5 "hessäää"Jungs
bei ihren Auftritten
nur so vor guter Laune und Spielfreude sprühen.Während
Goldkehlechen Tobi
Sammet wie ein durchgeknallter Wischmob über
die Bühne fegte,, war die
MetallerMeute vor der Mainstage nur noch ein
einziger Hexenkessel.Songs von
der
letzten Veröffentlichung Manderake , sowie
von vorhergegangenen Alben und
der
Song Avantasia aus der gleichnamigen Metaloper
quollen in bester
Soundqualität
aus den Boxen , nur ganz zuanfang hatte man dem
armen Sammet das Mikro wohl
etwas zuleise gedreht ,was aber schnell wieder
behoben war.
Höhepunkte waren sicherlich die zwei Bhs
die auf die Bühne geflogen kamen,
sowie die nette Marschmusik zum Schluss .." wir
san die lustigen
holzhackerbuan..".
Einziger Wermutstropfen bei dieser gelungenen
Performance war dann wohl nur
dass dies das letzte Konzert Edguys für
die nächsten 2 Jahre war.
So then ,see you in 2004 , oder ?
Entwine:
Hach jaaaaaaa, sowas erwärmt doch die Herzen
der Romantiker unter uns , oder
etwa nich? Entwine boten netten GothikRock zum
besten , und ich fürchte hier
nun Vergleiche mit HIM heranziehen zumüssen,
nur das Entwine vielleicht
noch eine Spur rockiger sind.Interessant auch
die Performance des Sängers
und
vor allem der Keyboarderin ( irgendwann kugelt
dat arme Ding sich ja noch
dir
Hüfte aus ..)die so manchen männlich
Zuschauer angezogen haben dürfte ...Und
wer nun nich weiss was ich damit meine und auf
eher düsterere KLänge steht ,
der sollte sich Entwine doch vielleicht mal selber
angucken,ich werd es
jedenfalls wohl eher nich noch ma tun .
Dennoch , gelungener Auftritt der Jungs mit Mädel.
Disbelief:
Wieder eine härtere Gangart fuhren Disbelief
, die ihren Job gut machten,
mit ihrem deathmetal.
Geiler Sound , gute Songs und Nackenmuskeln die
dann doch "leicht"
Strapaziert wurden.Eine der Bands die ich auf
jedenfall wieder angucken
würde ,da
wie man so schön sagt eigentlich alles stimmte.
Ein muss für Jungs und Mädels die auf
richtig Harte Mucke stehen.
Die kreisenden Häupter muss ich ja nich
extra erwähnen , oder ....?!
Vader:
Um es mal vornweg zu nehmen : Vader waren einfach
geil!
The Gathering hatten noch nicht einmal auf der
Mainstage zu Ende gefiepst
als schon die "vader" Sprechchöre vor der
Painstage losgingen.
Als die Band dann endlich ( nach einer Zugabe
von the gathering auf die wir
nur zu gut hätten verzichten können)
die Bühne stürmten gab es dann kein
halten mehr.Die Jungs aus Polen wurden abgefeiert
ohne Ende und sobald auch
nur
2 Sekunden annähernd Stille auf der Bühne
herrschten brachen wieder die
"vader" Rufe aus.Die Songs waren geil, der Sound
gut ,es gab einen
Nackenbrecher
nach dem andern und der Fronter war mal wirklich
um seine metalheads vor
der
Bühne bemüht, an welche er sich unter
anderem mit noch leicht holprigen
Deutschkenntnissen wandte , wofür er nur
noch mehr Jubel kassierte.Eine kaum
beschreibbare Stimmung und ein klasse Gig!
Axxis:
Axxis stürmten die Bühne und taten das
was sie wohl am besten können:
Gute Laune verbreiten.Gute-Laune Mucke zum abfeiern
, mitsingen und
natürlich , wie sollte es auch anders sein,
bangen.
Auch hier mal wieder ein gut gemischter Sound
, und vor allem ein Sänger
der zu allen möglichen Faxen und Rumalbereien
aufgelegt war.Manche Leute
werden
einfach nie so recht erwachsen und das is auch
gut so , wie die Reaktionen
des Pumblikums eindrucksvoll bestätigten
.
Aber wer kann bei einem Hit wie zum Beispiel
"living in a world" schon auch
noch stumm und regungslos in einer Ecke stehen
bleiben?
Ich jedenfalls nich , und so wie es aussah die
"paar hundert" Metaller um
mich rum auch nicht.
Emil Bulls:
Was noch gar nicht ma soooooo übel angefangen
hatte , meisterte sich nach
den ersten paar Minuten bei mir zu dem Entschluss
diese Band , trotz allen
Respekts vor ihren musikalischen Leistungen,
unter dem
Motto
:
"sicher-nich-schlecht-aber-was-in-drei-teufels-namen-haben-die-auf-nem-metal-festival-zu-tun-????"
einzustufen.
Ich denke ma mehr muss dazu wirklich nicht gesagt
werden...
sentenced:
Auch die Finnischen Düstermetaller von Sentenced
hatten ,wie Hypocrisy auch
schon, eine Tageszeitentechnisch ungünstige
Position in der Running Order
verpasst gekriegt.Durch den Schwerpunkt auf ihren
rockigeren Stücken machten
sie
diesen kleinen Schönheitsfehler jedoch wieder
wett und konnten so wohl auch
den ein oder anderen neuen Fan hinzugewinnen
der sonst wohl eher ablehnend
dem Gothikmetal gegenübergestanden hatte.Und
entäuscht wurden die Zuschauer
sicherlich nich ; Sentenced lieferten eine gute
Leistung ab , die sie wohl
auch
auf ihrer kommenden Tour noch unter Beweis stellen
werden.
So waren Sentenced wohl eindeutig mit einer der
Höhepunkt des Abends und des
ganzen Festivals , zumindest erweckten die zahlreichen
Sentenced-Shirts die
man immer so vor sich herlaufen sah diesen Eindruck,
ma ganz abgesehen von
den schmachtend-leuchtenden Augen zahlreicher
Damen...
Musik machen können Sentenced jedenfalls.....
Wenn sie auch spinnen ,-- die Finnen.
Stormwitch:
Eine der Wiederauferstehungen des Jahres gaben
sich auf dem Summerbreeze die
Ehre : Stormwitch!
Waren sie doch nie wirklich richtig bei den ganz
grossen dabeigewesen,hatten
ein zwei Alben veröffentlicht die ziemlich
Kritik auf sich gezogen hatten
und waren dann auch noch erst ma ne ganze Weile
von der Bildfläche
verschwunden gewesen so konnte man doch bei ihrem
Auftritt eine Fanbasis
erkennen die
dann auch wirklich jeden Song mitsang.
Die restlichen leute die Stormwitch auch noch
nicht so recht kannten ,
konnten die Hexen erst nach ihren ersten zwei
schwächeren Songs voll
überzeugen.
Danach wurde aber ordentlich gerockt, und auch
die Fans bekamen ihr Lob für
die jahrelang gehaltene Treue verpasst.
Nach zahlreichen schnelleren Krachern wurden
dann einmal ruhigere Töne
angeschlagen und eine süsse Ballade wurde
zum Schein von etlichen
Feuerzeugen
dargeboten...
Tjaaaaa die Hexen wissen halt wie sie Stimmung
zaubern können.
By Metal Warrior,w