Diesmal ist mit Dream Devoid einmal eine griechische Band
hier im Underground am Start.
Und zwar handelt es sich um das Album „Aeons of forgetfulness“
welches ausser den sechs „direkt“ zum Album gehörenden Songs auch
noch das 1997 er „Nebulous“ -Demo enthält.
Normalerweise zieht man gerne Vergleiche heran um die
Musik besser beschreiben zukönnen, aber hier fällt mir irgendwie
momentan partout
nichts Treffendes ein. Ein paar Worte im Vorraus :
Dream Devoid spielen (progressiven) Powermetal und das
ziemlich geil!
Auch die Produktion ist gut gemacht und lässt eigentlich
keinen Grund zu mäkeln zu.
Der erste Song „..In the sky“ , ein Instrumental, gipfelt
nach knapp zwei Minuten in Lied Nummer zwei „Dreams in Void“, dem ersten
Höhepunkt ( und heimlichen Hit des Albums).
Eine eingängige Melodie, für den Background
hat man sich noch einen Gastsänger geholt, starke Gitarrenpassagen
... ein klasse Song halt.
Für die romantischeren unter uns ist dagegen „ A
Song to whisper“ , für den man sich Unterstützung an der Flöte
sowie eine Gastsängerin ins Haus geholt hat ,genau das richtige. Eine
schlicht gemacht Ballade ohne Kitsch die ihre Wirkung aber nicht verfehlt
.Auch einfach wieder ein schöner gut gemachter Song, der die ruhigeren
Töne anschlägt
„Consequent Sins“ dagegen kracht sofort ordentlich aus
den Boxen und nach kurzem Vorsprung der Gitarren setzt auch der Sänger
ein.
Wie auch in den restlichen Songs haben die Herren an
der Klampfe hier genug Gelegenheit ihr Können unter Beweis zustellen
und sich ein wenig auszutoben. Langsamere und wieder schneller Passagen
halten die Spannung ,sodass der Song interessant klingt und das auch nach
mehrmaligem hören so bleibt --- eine Sache die Dream Devoid auch in
den restlichen Songs beherrschen.
Wer auch Keyboards gerne hört , und einerseits eingängige
Melodien mag, andrerseits aber auch einmal bereit ist einen Song zwei ,
dreimal anzuhören bis man ihn im Ohr hat der sollte sich wirklich
schleunigst mal mit Dream Devoid befassen.
Es kann sich nur lohnen.
13/15 By Eric