Drakkar " Razorblade God "
Italienometal, Teil 3495, Folge 289, Nummer 1824. Was
erwartet man sonst wenn man eine CD vorgesetzt bekommt, die einem Italienischen
Powermetal verspricht?
Richtig, schmieriges Keyboard gepose und einen Sänger
der keine Eier mehr hat und Kindergartentexte wie " Ich bin der starke
Krieger, Ohhh!!! "... aber so ganz trifft das auf Drakkar nicht zu ( !!!
), denn diese bieten Powermetal 1. Güteklasse bei dem die Keyboards
zur Untermalung dienen und nicht die Gitarren ersetzen. Die Atmosphäre
der CD ist eher Düster, was aber der CD nochmals gut tut, da sie das
noch mehr von den anderen Pseudo- Kapellen unterscheidet. Auch der Sänger
weiß absolut zu überzeugen, genauso wie die ziemlich gut gelungene
Produktion...
Der beste Aspekt der CD sind jedoch die eingängigen
Refrains... und davon gibt es auf " Razorblade God " wirklich genug.
Allerdings geben die Songs immer die gleiche Marschrichtung
vor, das soll heißen: Meist auf ein, zwei Riffs basierende Songs
die immer die Gleiche Songstruktur haben. Das spricht leider nicht grade
für großen Einfallsreichtum, wie man ihn sonst bei den wirklich
( ich weiß das ich mich jetzt widerhohlen werde ) Refrains gezeigt
hatte.
Nichtsdestotrotz hebt sich diese CD wirklich von den
anderen Italienischen und Was-Weiß-Ich-Bands ab, was aber nicht unbedingt
heißen muss das Drakkar zu den Absoluten Überfliegern zählen,
denn gegen Bands wie Solemnity und Stormwarrior können sie auf gar
keinen Fall anstinken!!!
10/15 By Eric