Situation 1: Frau/Mann hat sich in den Finger geschnitten. Frauen: denken "aua", stecken sich den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft, nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter. M�nner: schreien "Sch.....", stecken die Hand weit von sich und blicken in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen k�nnen, rufen nach Hilfe; derweil bildet sich ein un�bersehbarer Fleck auf dem Teppichboden; m�ssen sich erst einmal setzen, weil ihnen pl�tzlich so komisch wird; erkl�ren der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie h�tten sich beinahe die Hand amputiert; weisen das angebotene Pflaster zur�ck, weil der festen �berzeugung, dass es d�r die gro�e Wunde viel zu klein sei; schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener �berleben kann; lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben; wollen zum Abendessen ein gro�es Steak haben, um die Neubildung der roten Blutk�rperchen zu beschleunigen; lagern vorsichtshalber die F��e hoch, w�hrend sie schnell mal das Fleisch f�r ihn br�t; heben das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet und dr�cken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet; machen ihr Vorw�rfe, sie h�tte das Pflaster nicht fest genug geklebt; wimmern unterdr�ckt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster abl�st und ein neues draufklebt; schleichen sich nachts in regelm��igen Abst�nden aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verd�chtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet; sind demzufolge am n�chsten Tag v�llig �bern�chtigt und �bellaunig; nehmen sich vormittags zwei Stunden frei f�r einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit best�tigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben und gehen abends zum Stammtisch und erz�hlen gro�spurig, dass die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert w�re. |