Wir sind doch nur Freunde, oder?   von MelChan
                                    (Taito)
================================================================================
                     Kapitel 4: "Stunden der Zweisamkeit"
                     ------------------------------------

,Tai... hör nicht auf...', flehte Yamato gedanklich wieder und immer wieder. Wie
viel Zeit war bereits vergangen? Wie lange saßen sie auf dieser versteckten
Parkbank und küssten sich immer wieder heiß und innig. Die Sehnsucht und das
Begehren nach dem Körper des anderen wuchs mit jeder neuen Berührung. Yamatos
Lippen suchten derzeit die Nähe von Taichis Hals. ,So braun, so weich  und
heiß...', schoss es dem blonden Sänger durch den Kopf als er mit seiner Zunge
zart und voller Lust zum Schlüsselbein hinunterwanderte. ,Yama.... du bist
wundervoll.' Gedanke, die derweil den Braunäugigen beschäftigen. Erregt fuhr er
durch die goldblonden Haare, krallte sich darin fest und keuchte leicht. ,Wenn
mich diese zarten Berührungen bereits so fertig mach, ... uhh... wie soll es
dann erst.....', doch diesen Gedanken wollte er nicht weiterführen irgendetwas
wehrte sich in ihm, diesen begonnenen Satz  zu Ende zu denken. Vielleicht wollte
Tai einfach noch nicht so weit denken. Vielleicht wollte er dieses neue Stück
Vertrauen noch nicht ausreizen. Er wusste es nicht. Das einzige, was er wusste
war, dass er diesen blonden Jungen, der ihn hier so wunderbar mit seinen Küssen
verwöhnte, mehr mochte als irgendeinen anderen Menschen auf der Welt. Liebevoll
lösten sich Taichis Finger aus den blonden Strähnen seines Freundes und glitten
zu den Wangen hinunter, blieben dort so warm und weich liegen, und forderten
Yamato auf in die braunen Augen seines Freundes zu blicken. Der Blauäugig sah,
wie weich und warm der Blick seines Gegenüber war und wie innig diese ihn
ansahen. ,Was ist? Wieso ...?', dachte Matt und versuchte diesen Blick zu
deuten, starrten mit weit geöffneten Augen in jene gegenüber. Langsam
normalisierte sich Matts Blick und ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Er
hatte verstanden. Verstanden, dass Taichi diese Situation nicht sinnlos
ausreizen wollte. Yamato lehne sich ein wenig vor und küsste Tai auf den Mund.
Kurz, jedoch verständnisvoll und nahm seinen Freund kurz darauf in die Arme.
Taichi lies sich fallen in dieses Gefühl der Vertrautheit. Sein Kopf lehnte an
der Brust seines blonden Freundes und er hörte denn schnellen Herzschlag seines
Freundes. "Dein Herz. Es schlägt ziemlich schnell.", sprach Tai. Matt wurde rot
und entgegnete nur etwas ironisch: "Na rate mal wieso??" ,Mann, muss der sich
jetzt so doof stellen... ich meine... hach.... will der mich verarschen oder
wie???', "Du willst mir doch nicht etwa sagen, dass dein Herz nicht schnell
schlägt nachdem wir uns..." Yamatos Röte nahm eindeutig zu. "...nachdem wir uns
geküsst haben.", beendete Taichi ruhig den angefangenen Satz. "Du sagst das so
als ob das normal wäre.", fluchte Yamato nun. Doch dieser Anflug von Wut war
lediglich eine Art Schutz um seine Unsicherheit zu verbergen. Immerhin küsste
man nicht jeden Tag seinen besten Freund. Taichi rutschte in den warmen Schoß 
seines Freundes. "Sag doch mal was... ich meine... wie soll's denn nun
weitergehen...?", fragte Matt leicht genervt. ,Ich raff das nicht. Der liegt
seelenruhig auf meinen Knien und pennt vielleicht gerade ein...Macht er sich
überhaupt keine Gedanken darüber wie's weitergehen soll? Er ist doch mein bester
Freund gewesen!!!!!!!!!', Yamato war sich so unsicher. Wo war sein
Selbstvertrauen nur geblieben? Wie konnte nur solch ein Kuss, ihn so aus der
Fassung bringen. "Tai!!! Ich rede mit dir...", Yamato versuchte vergeblich eine
Antwort aus seinem Freund zu quetschen. "Weißt du, dass du wie ein Wasserfall
quatscht?", fragte schließlich Tai ruhig. Yamato dachte sein Kinn würde gleich
den Boden begrüßen. Sonst quasselte die Wuschelmähne ihn immer voll, und nun
soll das mal anders herum sein???  "Lass die Zeit doch rankommen. Wieso soll ich
mir denn da jetzt nen Kopf drum machen? Du willst wissen wie es weitergeht?
Bitte! Wie werden für immer zusammen bleiben, heiraten und eines Tages Kinder
haben... Bist du jetzt beruhigt? Löcher mich nicht mit solchen Fragen ich kann
doch nicht hellsehen." Taichi hatte sich nun wieder aufgerappelt und sah seinem
Freund liebevoll in die blauen Augen. Yamato wurde immer röter. ,Hat er heiraten
gesagt??', bei diesem Gedanken wurde Yamato mehr und mehr warm ums Herz.
Verlegen lenkte er seinen Blick auf den Boden. In seinem Bauch schien gerade ein
ganzes Rudel Schmetterlinge geschlüpft zu sein. "Heiraten?", fragte Matt nur
leise, kaum hörbar. Taichi registrierte, dass die Bemerkung von eben seinen
Freund anscheinend noch mehr überlegen lies und musste anfangen zu kichern. "Ach
Yama, das war doch nur spekuliert. Du bist ja niedlich.", und Taichi krallte
sich seinen Freund und knuddelte ihn ganz lieb. "Gott ist das niedlich, wenn du
so verlegen bist.", Yamato fand sich in den Schokoarmen seines Freundes wieder.
Immer noch irritiert, von dieser Bemerkung. "Aber, wenn ich so recht
überlege...", Taichi schlug das Herz bis zum Hals und er drückte Yamato noch
näher an sich heran, "... so eine schlechte Idee wäre das auch nicht." Taichi
blickte mit knallroten Wangen in die Augen seines Freundes, der ebenso rot
geworden war. "Tai????", fragte Yamato mit krächzender Stimme. "Mh...", summte
Taichi leise. "Küss mich...", bei diesen Worten hatte Matt Schwierigkeiten, denn
ein dicker Kloß in seinem Hals, wollte diese Worte scheinbar verhindern. Mit
glasigen blauen Augen wurden in diese warmen, nein  eher heißen Augen, seines
Freundes geschaut. Tai rückte schneller an seinen Freund heran und nahm fordernd
und zugleich liebevoll sein Gesicht in die Händen, öffnete seinen Mund und
begann seinem blonden Engel den wohl bis jetzt erotischsten und
leidenschaftlichsten Kuss der Welt zu geben. Fordernd drang erneut Taichis Zunge
in Matts Mund ein. Yamato blieb wieder fast das Herz stehen. ,Tai... ich will
mehr von dir...', schoss es durch den Kopf des Blonden. Yamato umklammerte den
warmen Körper seines Gegenüber und zog ihn an sich, so dass Taichi nun mehr auf
Yamato saß. Gebeugt über den schmalen Körper verwöhnte er wieder und wieder
seinen Freund mit feuchten heißen Küssen. Tais Lust steigerte sich immer mehr.
,Verflucht... Yama... wie kann man nur so schön sein???' Leichtes Keuchen,
heißer Atem, weiße Nebelwolken, und dieses Gefühl, einfach glücklich zu sein und
nichts missen zu wollen. Dinge die jene Liebende nur wahrnehmen konnten. Taichis
Erregung wuchs wieder und presste sich näher an den Körper von seinem Freund.
"Uhhh..", Yamato stöhnte leicht, spürte, die warmen Schenkel von Taichi, die
sich an seine pressten, spürte jedoch im selben Moment auch etwas, was ihn
erröten lies. Er stutzte kurz, unterbrach diese innigen Berührungen der Lippen
und starrte nur auf Tais Hose. Dieser nun folgte dem verwunderten Blick seines
Freundes und errötete ebenfalls. Schnell huschte er von Yamato und setzte sich
beschämt wieder auf die Sitzfläche der Parkbank. Er biss sich auf die feuchten
Lippen, und versuchte seine Verlegenheit zu verstecken. Yamato richtete sich auf
und umarmte Tai sanft. Seine Lippen näherten sich Taichis Ohr. Küssten dieses
purpurfarbene Körperteil liebevoll und flüsterte: "Ich doch auch." Taichi wandte
seinen Blick nun wieder zu seinem Freund und sah, wie dessen Augen ihn scheu auf
etwas hinwiesen. Bis auch Taichi sah, was sein Freund meinte, als er auf die
Ausbeulung in Yamatos Hose starrte. Matt räusperte sich leicht nervös. Taichi
musste grinsen.  "Lass uns woanders hingehen, okay?", fragten nun die Braunen
Augen. "Ähm... ja gleich, lass uns noch eine Weile warten, du weißt schon.",
antwortete der Blauäugige und deutete mit einer leichten Kopfbewegung erneute
auf die verräterische Ausbeulung in seinem Schoß. Beide sahen sich an und
mussten lauthals lachen.

"Ich bin wieder da!!!", schrie Tai in die Wohnung der Yagamis, "Yama ist auch
da.", fügte er noch hinzu. Kurz nach dieser Ankündigung seinerseits hörte man in
der Küche bereits das Klappern von Geschirr und Frau Yagami blickte aus der
Küchentür und begrüßte ihren Sohn und seinen Freund. "Tai, schön dass du da
bist. Hallo Yamato.", lächelnd äußerte sie die Worte. "Tag, Frau Yagami.",
antwortete Yamato selbstbewusst, doch zugleich überkam ihn so ein komisches
Gefühl. Immerhin, war es das erste Mal, dass er Frau Yagami nicht mehr nur als
die Mutter seines besten Freundes ansah, sondern eher als eine Art
Schwiegermutter. Der Blonde musste unfreiwillig sich gleich an die Bemerkung von
Tai erinnern, die er übers Heiraten geäußert hatte und fing an verlegen zu
lächeln. "Tai, wollt ihr was essen?", unterbrach Frau Yagami die Gedankengänge
Yamatos. "Natürlich wollen wir.", quietschte Tai vergnügt zurück. "Gut, ich mach
euch was, ich hol euch dann, wenn es fertig ist." Taichis Mutter begab sich
wieder in die Küche und fing an für ihren überaus hungrigen Sohn etwas zu Essen
zu kochen. Tai griff keinen Moment später Yamas Hand und zog ihn hinter sich her
und in sein Zimmer. Als die Tür ins Schloss fiel, war auf einmal wieder dieses
Gefühl in Yamato, das er eben schon gespürt hatte, als er Tais Mutter sah. Alles
war auf einmal so neu. Es war nicht mehr nur das Zimmer seines besten Freundes,
in dem der Schrank, der unordentliche Schreibtisch, der Computer und das Bett
stand. Yamato lenkte seinen Blick auf den benannten letzten Gegenstand und seine
Wangen nahmen wieder eine gewaltige Rotfärbung an. ,Wenn ich mir vorstelle, dass
das dort vielleicht mal der Ort sein könnte, wo wir....', dachte Yamato und
vergrub keine Sekunde danach sein Gesicht in seinen Händen. Hätte er diesen
Gedanken weitergeführt, wäre sicherlich das Blut aus seiner Nase geschossen, so
sehr war er errötet. Tai bekam von dem nichts mit. Er hatte inzwischen den Müll,
der überall rumlag aufgehoben und versteckt. Immerhin sollte es für seinen
Freund wenigstens ein bisschen sauber sein. Tai wuselte durch das Zimmer und hob
mal eine Boxershorts, eine Socke oder einen Manga auf und schuf somit wenigstens
ansatzweise einen Weg frei von Gerümpel durch das Zimmer. Er glich wie einem
Vogel, der für sein Partner das Nest säuberte. Yamato beruhigte sich schließlich
und sah gerade, wie Tai wieder nach irgendetwas hangelte um es auf einen anderen
Haufen zu legen. Dabei streckte er unbewusst sein Hintern in die Höh'. Der
Blondhaarige konnte nicht anders, wie von magischen Zauberkräften gesteuert
bewegte er sich auf seinen Freund zu und klatschte ihm auf den Hintern, so dass
es ein patschiges Geräusch ergab. Tai fielen fast die Augen aus dem Kopf und er
drehte sich erschrocken zu Matt um. "Yama!!!", stieß er hinaus, dabei schwankte
seine Stimme von dunkel bis hoch. Yamato errötete wieder. "Tut, tt, tut mir
leid", doch dann wurde er selbstbewusster und fügte hinzu, "aber wenn mir so ein
knackiger Hintern entgegengestreckt wird, kann ich einfach nicht widerstehen."
Und der Sänger setzte ein selbstbewusstes Grinsen auf um seinem Satz Ausdruck zu
verleihen. Taichi schaute wie Auto noch immer seinen Gegenüber an. Doch
schließlich verschwand der Autoblick und Tai nuschelte nur noch etwas wie: "Na,
dann muss ich das wohl jetzt öfter machen...", wandte dabei aber sein gerötetes
Gesicht ab und wollte sich gerade einer vergammelten Socke widmen, die er hinter
dem Bett erblickte, als er prommt auf den Boden des Zimmers gepresst wurde. Ohne
Vorwarnung und mit völliger Leidenschaft, hatte sich der blonder Freund sich
nach der genuschelten Bemerkung seines Geliebten auf diesen gestürzt und
überwältigt.  "Yamato...", stieß Taichi hervor und sein heißer Atem lies einige
blonde Strähnen tanzen. Doch anstelle zu antworten beugte sich der blonde
hinunter zu seinem Freund, der mit verschleierten Augen versuchte zu
realisieren, was sein Yama nun mit ihm vorhatte. Langsam näherten sich Yamatos
Lippen den von Taichi... näher immer näher. Die elektrischen Stromstöße
erfüllten bereits das gesamte Zimmer und brachten die Luft dazu leise zu
knistern. Kurz bevor die Lippen ihr ersehntes Ziel erreichten hauchte Yamato:
"Weißt du, dass du mich völlig wahnsinnig machst? Und jetzt...", er leckte
flüchtig mit seiner Zungenspitze über die Lippen des nun immer mehr von den
Gefühlen mitgerissenen Braunäugigen. Tai atmete seine Erregung heiß aus brachte
erneut die blonden Strähnen zum tanzen, die nun aber seine Wangen kitzelten.
"... und jetzt?".... fragte Tai schließlich und seine heißen bebenden Lippen
sowie seine feuchte heiße Zungenspitze streiften die von Yamato. Flüchtig, aber
so intensiv, dass erneut das Blut den ganzen Körper durchströmte und beide
Jungen einen gewissen Druck in der Hose verspüren ließ. Ein unvergleichbares
sanftes Lächeln breitete sich im Gesicht des Blonden aus. "Und jetzt... jetzt
gehörst du mir." Tais Augen zuckten kurz zusammen und füllten sich mit Feuern
der Leidenschaft. Sein Herz klopfte stark und kräftig gegen seine Brust,
schnürte ihm die Atmung ab. Yamatos Lippen näherten sich. Wollten endlich das
spüren, was sie ersehnten. Bis ein wirklich unpassendes und lautes  Klopfen an
der Tür die beiden in die Realität zurückholten. Die beiden Augenpaare wurden
aufgerissen und sahen sich panisch an. Dann wurde Yamato schnell vom Körper
heruntergeworfen und sich schnell lässig aufs Bett gesetzt irgendein Manga
gekrallt und so getan als ob man intensiv mit lesen beschäftigt war. Während
Yamato wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend lief nicht wusste wohin,
als schon die Türklinke hinuntergedrückt wurde, was in solchen Momenten ja immer
in Zeitlupe passiert. Wurde sich letztendlich auf den Boden geknallt und so
getan, als ob man interessiert durch die Gegend guckte. Die Herzen der beiden
Liebenden rasten. Die Gesichter gerötet. Frau Yagami betrat das kleine Zimmer
ihres einzigen Sohnes. "Tai Schatz, das Essen ist fertig, also wenn ihr wollt,
könnt ihr kommen." Sie lächelte freundlich ihren Sohn an, jedoch ihr Blick
verfinsterte sich und sie ging auf Taichi zu. Eine Hand legte sie auf die Stirn
ihres Sohnes, der derweil panisch durch die Gegend glotze und bereits ahnte, was
für eine Frage jetzt kommen würde. "Tai? Hast du Fieber? Du siehst so rot aus?
Dein Kopf glüht ja." Augenblicklich schoss es durch Taichis Kopf: ,Mütter sind
ja manchmal so berechenbar.' Und irgendwie scheint die Not ja erfinderisch zu
machen, so fiel der Wuschelmähne doch tatsächlich eine Ausrede ein, die er
seiner Mutter entgegnete. "Naja, Yama hat eben einen Witz erzählt, der war so
komisch, dass wir lachen mussten. Naja, es war ja eher so ein unterdrücktes
Gekicher, dass so gewaltig in die Birne steigt. Nicht wahr Yama?" Dieser
wandelte seine Mine von panisch in selbstbewusst um und antwortete: "Ja, klar,
also der war ja auch komisch.... Die in der Schule fanden den auch alle so
toll." "Was für ein Witz war es denn?", wurde nun freundlich von der Mutter
gefragt. "Was für ein Witz? HÄHÄ?", Yamato lachte verlegen. Die Unsicherheit
stieg in ihm gewaltig an. ,Wieso sollte ich mir darüber den Kopf zerbrechen
immerhin war das Tais Idee. Ach ja Tai, danke noch mal.. Argh.', schoss es dem
Blauäugigen durch den Kopf und sagte: "Also den kann Tai besser erzählen als
ich." Ein breites Grinsen zierte nun die Lippen des Blonden. Einerseits weil er
sich mal wieder eindeutig raffiniert aus der Affäre gezogen hatte und
andererseits war das Gesicht, was sein Freund nun machte mehr als bedeppert und
war einfach zum totlachen. Dieser hatte den Mund offen und starrte panisch
seinen eigentlichen Freund an. "Und Tai? Wie war er denn?", Frau Yagami immer
noch freundlich lächelnd und zuvorkommend wandte sich ihrem Sohnemann zu und
wartete ungeduldig auf den ach so tollen Witz. "Nun ja... also... den kann ich
dir nicht erzählen...", wurde gesagt, während Yamato nun wieder die Hosen voll
hatte. ,Will er etwa dieses Spielchen aufgeben nur weil ihm kein Witz einfällt?
Mach schon Ichi!! Du bist doch sonst immer so kreativ.' Innerlich bettelte der
blonde, dass sein blöder Kumpel endlich mal nen Witz raushängen lassen könnte.
Regelrechte Stoßgebete wurden zum Himmel geschickt. ,Warum muss Frau Yagami auch
ausgerechnet jetzt reinkommen? Wieso ? Warum immer ich?' Doch die Qualen des
Blonden wurden bald beseitigt, als Taiche endlich den Satz beendete den er
angefangen hatte. "... weißt du, der Witz ist nicht so ganz jugendfrei. Du weißt
doch, wie wir Jungs sind." Tai grinste seine Mutter breit an. "Was soll ich nur
mit dir machen Junge? Aber so bist du nun mal.", kopfschüttelnd wurde sich
wieder der Tür zugewandt und aus dem Zimmer gegangen, als es noch aus der Küche
erschallte: "Nun kommt aber ihr unreifen Früchtchen, das Essen wird kalt." Im
Zimmer entspannte sich die Situation langsam wieder. "Na? Hab ich das nicht
wieder toll hinbekommen?", grinste Tai und sein Lächeln reichte mal wieder von
einem Ohr bis zum anderen. Yamato stand indessen auf und ging auf das
Honigkuchenpferdchen zu. "Ja, wirklich toll.", sagte er kühl und tat so als ob
er das Zimmer verlassen wolle, was bei Tai einen Zusammenbruch seines
Dauergrinsen hervorrief. Jedoch hatte dieser nicht damit gerechnet, dass sein
blonder Freund sich urplötzlich umdreht und ihn in den Schwitzkasten nimmt,
dabei durch die ungebändigte Braune Mähne wuschelt und gespielt sauer sagt: "Was
fällt dir eigentlich ein, mir diesen dämlichen Witz aufzuzwingen, du Wischmopp."
Doch blieb die Frage unbeantwortet und es wurde weiter herumgebalgt und
rumgeblödelt. Bis zu dem Zeitpunkt als man sich erinnerte, dass doch da die
liebe Mutter von Tai in der Küche steht und darauf wartet, dass zwei Lümmel
endlich mal zum Essen kommen. "Öhhm, du Matt, vielleicht sollten wir mal essen
gehen... * grins *" Und schnell wurde sich Richtung Küche begeben, wo dann
endlich, das Essen zu sich genommen wurde. 

"Boah, war das lecker Mama!!!", Tai rieb sich demonstrativ über diese kleine
Kugel namens Bauch, welche nun doch wesentlich größer war als vor dem Essen.
Yamato schielte heimlich auf das runde Etwas und musste sanft lächeln. ,Wieso
frisst der sich eigentlich immer so voll? Süüüüüß, so wie er jetzt auf dem Stuhl
hängt sieht er erst recht aus wie ein kleines dickes Honigkuchenpferdchen, dass
gleich zum Schlafen abklappt.' Matt konnte sich diese Gedanken einfach nicht
verkneifen. Tai hing, wie eine kleine unförmige Kugel auf seinem Stuhl, hielt
sich den runden Bauch, die kleinen Reiskörner in seinem Gesicht registrierte er
erst gar nicht statt dessen wurde nur geschafft und glücklich vor sich
hergegrinst, während er dabei die Augen geschlossen hatte und sich in seinen
Stuhl zurückgelehnt hatte. Frau Yagami war inzwischen nicht in der Küche,
sondern versuchte im Bad durch energisches Putzen Sauberkeit hineinzubringen.
Dazu hatte sie die Tür geschlossen und man konnte nur noch das Klappern des
Plastikeimers hören. Matt registrierte dies und rutschte nun näher an sein
Beobachtungsobjekt heran. Tai döste so vor sich hin, während Yamato auf seinem
Stuhl saß und dabei mit den verschränkten Armen auf der Lehne seinen Geliebten
heimlich observierte. Seine Augen waren leicht glasig und sein Herz wurde von
einem tiefen Glücksgefühl erfüllt, als er so ruhig da saß, einfach nur den
Menschen beobachtete, den er liebte. Ja, Yamato Ishida, der blondhaarige,
gutaussehende, blauäugige, und talentierte Sänger der "Teenage Wolves" war
verliebt, in seinen besten Freund: Taichi Yagami. Jener, Junge, der ihn seit
vielen Jahren durch sein Leben begleitet hat und mit dem er die schönsten Zeiten
erlebt hat und erleben wird. Yamato träumte weiter vor sich her und hob nun
langsam seinen rechten Arm um endlich diese störenden Reiskörnchen aus Taichis
Gesicht zu entfernen, die da eindeutig fehl am Platz waren!!! Sie verfälschten
das ihm gebotene Bild, eines schlummernden süßen Jungen. Yamatos Finger kratzte
nun die Reiskörner aus Taichis Gesicht, der dies natürlich bemerkte und anfing
zu lächeln und leise vor sich herseufzte. Matt lies seine Hand auf den Wangen
seines Freundes liegen und streichelte ihn sanft. "Tai...?", wurde geflüstert.
"Mhhh...?", wurde gefragt, so leise um diese angenehme Stille, diesen
wohltuenden Frieden nicht zu zerstören. "Du bist wunderschön.", sagte Matt nun
unter schweren Herzklopfen und näherte sich den Lippen seines Freundes,
liebkoste diese so zärtlich wie noch nie zuvor. Taichis Herz raste und Liebe,
einfach nur Liebe erfüllte dieses, lies es strahlen, so wie ihn selber auch.
Unterdessen wanderten die zarten rosa Lippen des Sängers zum Ohr seines
Freundes, küssten es zart und raunten leise kaum hörbar, doch deutlich genug,
damit es Tai verstehen konnte ein: "Ai shiteru." Die Worte, mit ihrer tiefen
Bedeutung, ihrer Wärme klangen noch lange in den Ohren des braungebrannten
Jungen nach. Sie legten sich wie eine Schutzhülle um sein Herz und erwärmten es
und verursachten einen wohligen Schauer auf  seinem Rücken. Konnte es sein? War
es wirklich wahr? Diese Worte so kurz, und doch das, wonach sich der
Braunhaarige innerlich so sehr gesehnt hatte. Taichi öffnete seine Augen blickte
in die blauen Ovale, die wie einst meeresgleich glänzten und in denen er
augenblicklich versank, sich fallen lies. "Oh Yama...", hauchte er noch bevor er
mit seinen Lippen, die seines Gegenüber suchte, fand und unendlich zärtlich
liebkoste, um sich kurz darauf von ihnen zu trennen um das ganze Liebesspielchen
erneute zu beginnen. Taichis Hände legten sich auf den Hinterkopf seines
Geliebten und verhalfen mit einem kleinen Nachdruck, dass dieser noch näher an
seinen Freund herankam um diesen zärtlichen Kuss in einen leidenschaftlichen Akt
zu verwandeln. Die Stille erfüllte den Raum, nur die Geräusche der trennenden
feuchten Münder erfüllten diesen. Unterdessen kniete Yamato zwischen den Beinen
seines Taichis, der sich immer wieder erneut zu diesem herunterbeugt um ihn mit
seinen Lippen sinnlich zu liebkosen. Sein Puls raste höllisch, er wollte den
Menschen vor sich nie wieder verlieren. Diesen engelgleichem Jungen, der ihm
sein Herz geschenkt hatte. Keine Minute, keine Sekunde, keinen Atemzug mehr
wollte er ihn missen. Langsam und mit aller Zärtlichkeit ließen die beiden ab
von ihrer intimen Tätigkeit und lösten sich. Überwältigt von den Gefühlen, und
errötet wie es nur Liebende tun, verweilten sie einige Momente in dieser
Position und genossen die Momente der Zweisamkeit. Taichi streichelte Yamato
sanft durch die goldblonden Haare, spielte mit ihnen und massierte leicht seinen
Nacken. Dieser genoss diese wohltuenden Streicheleinheiten und legte sich auf
die Knien seines Freundes. ,Kann dies Zeit nicht jetzt stehen bleiben? Kann sie
nicht für immer anhalten? Ich will nicht, dass das aufhört... Mach weiter Tai,
du bist so lieb und sanft. Tai.......'
Ruhe niemand störte. Dieser Moment war so unendlich geprägt von Zärtlichkeiten
jeglicher Art. Doch lange hielt dieser Zustand nicht an, als auch schon ein
Schlüssel im Schloss der Haustür geschoben wurde und öffnende Geräusche von sich
gab. Herr Yagami kam von der Arbeit zurück. Sogleich stürzte Tais Mutter auf
diesen zu und begrüßte ihren Mann, ließ von der Putzarbeit ab und küsste ihren
Gatten liebevoll. Taichi schob Yamato langsam von seinem Schoß. Dieser setzte
sich wieder auf seinen Stuhl, als wäre nicht passiert in den letzten 10 Minuten.
Die blauen Augen blickten noch einmal zu den braunen Kreisen und verwunderten
etwas. ,Wieso guckt Tai denn so grimmig. Hab ich was falsch gemacht?', innerlich
breitete sich in Yamato ein Gefühl der Panik und Unsicherheit aus. ,Hätte ich
ihm nicht sagen dürfen, dass ich ihn liebe? Aber dann hätte er mich gleich
wegschieben können.', Yamato verzweifelte zusehends. "Yama... komm wir gehen in
mein Zimmer.", dann stand Taichi entschlossen auf, begrüßte nebenbei noch seinen
Vater und verschwand in seinem Zimmer. Der Blonde saß nun noch ganz perplex auf
seinem Stuhl, erhob sich dann doch auch grüßte freundlichst Tais Vater und
folgte seinem Freund. Yamato schloss die Tür hinter sich. Wieso war sein
braunhaariger Freund nur so schlecht gelaunt?  "Tai...?", wurde leise gefragt.
"Ja?", wurde ziemlich schroff geantwortet. Diese Tonart hatte der Blonde noch
nie von seinem Fußballfreund gehört und lies ihn nur in einen Moment der
Bewegungslosigkeit fallen. Matts Herz stach. Ein unangenehmes Gefühl, als ob
jemand gerade jetzt ein Messer in seine Pumpe stechen würde. Sein Hals wurde
trocken, dennoch er musste einfach wissen, was los war. Zögerlich wurde dann die
Frage fortgesetzt. "Was ist los mit dir? Hab ich was falsch gemacht? Ich
...ich...meine...", der Kloß in Yamatos Hals brachte die letzten Worte kaum mehr
zum erklingen, und der Blonde merkte wie seine Nase zu kribbeln anfing. Nein
konnte es denn sein? Diese unterdrückten Gefühle ließen Tränen in ihm
aufquellen. ,Ich darf hier jetzt nicht heulen...!!!!', wurde innerlich geflucht.
"...hätte ich dir nicht sagen dürfen, dass ich dich liebe???", wurde dann
verzweifelt lauter hinausgestoßen begleitet von einigen nassen Perlen, die nun
über die geröteten Wangen kullerten. Die Stirn in Falten des Kummers gelegt.
Yamato konnte es selber nicht fassen. Nun stand er hier, an Taichis Tür gelehnt
und heulte hemmungslos rum. Tais Augen weiteten sich, seine Spanne nahm wieder
ein Maximum an. Dann rannte er auf seinen Freund zu und umarmte ihn heftig.
"Nein Yama, es hat nix mit dir zu tun. Es tut mir so leid. Sorry." Der Sänger
verkroch sich in den unendlichen Weiten von Taichis Hemd und weinte hemmungslos.
Die beiden sanken zu Boden. Taichi zog Yamato ganz nah an sich heran,
umklammerte ihn. Was hat er nur getan? Die Wuschelmähne hasste sich in diese
Augenblick. Am liebste hätte er sich selber verprügelt, dafür dass er seinen
blonden Engel so in Unsicherheit gestürzt hatte. Tai versuchte durch intensive
Streicheleinheiten seinen in ihm zusammengekauerten Freund zu beruhigen. Strich
beruhigend mit den Handflächen über seinen Hinterkopf und verspürte, dass diese
Bewegungen erfolgreich waren, da sich das Schluchzen und Schütteln von Yamato
verringerte. "Es tut mir leid... Ich bin so ein Arschloch...", liebevoll drückte
der Braunhaarige einen Kuss auf die goldblonden Haare. Seine Hände wanderten nun
langsam zu den Schultern seines Engels und schoben Yamato langsam von ihm weg.
Ungern nur wollte er diese Nähe, diese vertraute Zweisamkeit unterbrechen,
jedoch wollte er in die blauen Meer sehen, um dort zu lesen, wie es Yamato nun
erging. Die braunen Schokoladenteller starrten nun in ein aufgequollenes, rotes,
mit Tränenspuren übersätes Gesicht. Tai beugte sich vor und küsste die letzten
Tränen weg, die in den Wimpern seines Freundes hingen. Schmeckte ihre
Salzigkeit. "Ich bin sauer gewesen, weil man hier nie seine Ruhe hat. Ich wollte
doch mit dir alleine sein, aber hier wird man ja nur gestört... Ich will doch
nur mit dir allein zusammensein... Yama!!! Denn... ich liebe dich doch so sehr."
Bei den letzten Worten ist Taichi leicht rot geworden und fühlte sich jetzt wie
ein kleines dummes Mädchen. Yamatos Augen glänzten freudig auf. Der Herzschmerz
verschwand, das Messer wurde aus ihm gezogen und Tais Worte heilten, wie ein
Wundermittel, die Einstichwunde. "Baka...mach das nicht noch mal.", wurde
liebevoll geantwortet und Yamato beugte sich vor um erneut die Lippen seines
Freundes zu liebkosen. ,Ich weiß auch nicht, aber seine Lippen ziehen mich immer
wieder an.' Dann wurde ein klopfendes Geräusch mal wieder an der Tür vernommen.
Taichi blickte wütend zur Tür und stand auf, während sich Yamato aufs Bett
setzte und aus dem Fenster blickte. Er wollte ja nicht, dass jemand sein
verheultes Gesicht sehen wollte. Die Wuschelmähne kochte jetzt mal wieder vor
Wut. ,Kann man hier nicht seine Ruhe haben? Ich tick hier aus!!!!!!!!!!! Wer das
auch ist, den werde ich gleich zur Schnecke machen!!!! ', dann wurde die Tür
geöffnet und Kari, Tais kleine Schwester schneite hinein. "Onii-chan????? Ich
hab da ein Problem... kannst du mir mal helfen????", Kari grinste Tai lieb an.
Sie hatte mal wieder ihren
Dackel-Bettel-Ich-hab-dich-so-lieb-großter-Bruder-Blick drauf. ,Öööhhhm. Nun..
bei Kari ist das was anders, sie ist ja meine kleine Schwester.' Und Tais
schlechte Laune verrauchte zusehends und er grinste seine Schwester lieb an.
"Klar.. gehen wir in dein Zimmer.", dann wurde Kari auch schon aus dem Zimmer
geschoben und Tai folgte ihr. "Ich komm gleich wieder Yama.", wurde noch zu
seinem Engel gesagt und dann die Tür geschlossen. 
Matt saß nun allein in Tais Zimmer. Sein verheultes Gesicht hatte langsam wieder
den Normalzustand angenommen. Er legte sich auf Taichis Bett. Fühlte den Stoff,
den Tai jede Nacht immer spürte. ,Wie gern würde ich die Decke sein.', ein
Gedanke der auf Yamatos Lippen ein perverses Grinsen hervorrief. Er drehte sich
in die Bauchlage und vergrub sein Gesicht im Kopfkissen, zog Tais Geruch mit
seiner Nase förmlich aus diesem heraus. Mit seinen Armen umklammerte er das mit
Stoff umhüllte Federetwas. Dabei ertastete er etwas unter diesem. Yamato setzte
sich wieder aufrecht hin und hob das Kopfkissen an, und entdeckte Taichis
Schlafzeug. Sein Grinsen wurde nur noch breiter. Er nahm es in seine Hände und
führte es zu seinem Gesicht. Dann wurde nur noch einmal durch den Raum gespäht,
ob denn auch wirklich niemand da war und dann das Schlafzeug geknuddelt, geküsst
und an die Wange geschmiegt. ,Meine Güte, was mach ich hier??? Das ist doch nur
Tais Nachtzeug!!!', doch dabei wurde nicht aufgehört weiterhin, das Stück weiße
Stoff an die Wange zu schmiegen. ,Das ist doch nur das Stück Stoff, dass nachts
seinen nackten Körper umgibt.', Bei dieser Vorstellung wurde Yamato gewaltig
rot, da vor ihm unfreiwillig das Bild, eines nackten Jungen mit Wuschelmähne 
auftauchte. ,Ich will das Schlafzeug sein!!!!!!!', wurde in Gedanken nur
geschrieen, dann erschrak Matt, da er Schritte auf dem Flur hörte. In
Windeseile, wurde das Nachtzeug wieder unters Kissen geschmissen und so getan,
als ob man Löcher in die Luft gestarrt hätte. Taichi betrat wieder sein Zimmer.
"Also echt, heute ist hier der Wurm drin. Hier hat man keine Minute für sich
allein... und seinem Freund.", die letzten Worte fügte der Braunäugige leicht
verlegen hinzu. "Was wollte Kari denn?", fragte nun Yamato, der damit eigentlich
nur von seiner Tat ablenken wollte. ,Güte, ich hab an seinem Schlafzeug
geschnüffelt und mit ihm gekuschelt. Ich hab's ja voll nötig.', dachte Matt
unterdessen, während Tai anfing auf seine Frage zu antworten. "Naja, sie hatte
da ein sportlich technisches Problem, und da brauchte sie den Rat eines
Fachmannes.", Taichi grinste selbst überzeugt. "Naja, in anderen Gebieten,
hättest du ihr wohl kaum helfen können.", stichelte Yamato und sah wie sich die
grinsende Mine seines Honigkuchenpferdchen zusammenfiel und die Augenbraue zu
zucken anfing. "Was soll das denn heißen?", wurde gespielt sauer gefragt. "Och
nur so...", pfiff Matt durch die Gegend und lächelte verschmitzt. "Der Herr
Ishida will doch etwa nicht sagen, dass ich sonst nix könnte???", Taichi kam auf
Yamato zu. "Genau, schulisch hast du überhaupt nix drauf.", Matts grinsen wurde
immer breiter, während Taichis immer mehr verschwand und sich in ein mürrisches
verwandelte. Doch um seinen geliebten Stachelkopf nicht noch mehr zu reizen
fügte der Blonde hinzu: "Aber eines kannst du sehr gut...", dabei wartete er auf
einen Kommentar von Tai, der berechnend auch kam. "Und das wäre???", skeptisch
und mit einem beleidigten Unterton in der Stimme äußerte er diese Frage. Yamato
fuhr seine Hände aus und legte sie um die schmale Hüfte seines Geliebten, zog
ihn somit nah an sich heran, so dass Tai zwischen den Beinen des Blonden stand,
der noch immer auf dem Bett saß. "Küssen kannst du unheimlich gut.", dabei
zeichnete sich eine leichte Röte auf Tais Wangen ab, und Yamato zog ihn zu sich
herunter. Legte sanft und liebevoll seine Lippen auf die von Taichi. Beide
schlossen ihre Augen, fühlten wieder dieses tiefe Gefühl der Vertrautheit.
Erneut schmiegten sich ihre Zungen aneinander, umarmten sich feucht. Yamas Herz
begann wieder stark zu klopfen. Seine Hände strichen über den Rücken seines
gebräunten Freundes. Immer wieder, schneller und kräftiger, fordernder wurden
diese Streicheleinheiten. Der Blonde konnte die gebildete Gänsehaut seines
Freundes durch das dünne T-shirt spüren. Langsam und unter ständigen
Liebkosungen mit den Lippen zog er es nach oben und glitt mit seinen weißen
Händen über die warme Schokoladenhaut. Taichi keuchte leicht. ,Ohh...so schöne
weiche Hände... Weiter Yama..... Ich .. hör bitte nicht auf!!!', flehte der
Brünette in Gedanken. Yamato streichelte den nackten Rücken entlang und
ertastete die Rückenmuskulatur, die sich unter der braunen Haut abzeichnete.
Taichi durchströmte wieder diese wahnsinnige Welle von Wärme. Von den Füßen bis
in die Nasenspitze. Fühlte die kreisende Bewegung der warmen Handflächen seines
Yamatos. Langsam drückte sich das Gewicht von Taichi auf Yamato und zwang ihn
somit sich zurückzulegen. Mit beiden Ellenbogen aufgestützt küsste Tai wieder
und wieder die Lippen seines Koi. Matt unterdessen wanderte weiter mit seinen
Händen und erforschten die Landschaft aus Schokolade. Krallten sich sanft in die
warme Haut, hinterließen leichte rote Striemen auf dieser. Massierten die
Muskeln auf dem Rücken und fuhren die Wirbelsäule entlang hinunter bis zum Po.
Langsam und schüchtern schlüpften sie in Tais Hose und streichelten zärtlich
über die dortigen Rundungen. Matts Blick haftet nun an Taichis Augen, die er
kurz darauf öffnete. Matt bemerkte wie er immer mehr erregt wurde, durch die
winzigen Bewegungen des Körpers auf ihm. Taichi war ihm da eindeutig voraus,
denn diese weichen Streicheleinheiten brachten ihn einfach um den Verstand.
Yamato grinste, als er nicht nur bei sich ein drückendes Gefühl in der
Lendengegend wahrnahm. Seine Hände wanderten wieder hinauf und umschlossen Tais
Gesicht. Ein langer Kuss beendete diese aufregende Erfahrung. "Du... ich glaube
ich sollte jetzt gehen. Ist schon spät.", sagte Yamato schließlich. "Mh..
leider.", fügte der Stachelkopf nur noch hinzu. "Hey, wir sehen uns morgen in
der Schule, mein Süßer.", Yamato stupste mit seiner Nase  gegen Taichis, um
diesen somit etwas aufzuheitern. "Ich bring dich noch zur Tür.", sagte Tai und
erhob sich schließlich und ließ seinen zierlichen Freund aufstehen. Beide
verließen Taichis Zimmer und Yamato verabschiedete sich von der Familie Yagami.
Tai unterdessen öffnete die Haustür und trat einen Schritt hinaus sein Freund
folgte ihm. Nachdem auch dieser die Pforte überschritten hatte zog Tai die Tür
etwas heran, damit seine Familie nichts von dem mitbekam, was er jetzt tat. Mit
seiner rechten Hand hob er das schmale Gesicht des Sängers an und küsste ihn
zärtlich und liebevoll. Drang leicht und flüchtig mit seiner Zunge in Yamatos
Mund, liebkoste dort die seine. Der Kuss dauerte nicht lange, und die beiden
trennten sich wieder voneinander. "Sag mal, hättest du das noch vor ein paar
Tagen gedacht? Ich meine, dass wir,.. also du und ich mal... ein Paar sein
könnten?", fragte Taichi leise und verlegen und fuhr mit seinem Finger Yamatos
Brust entlang, starrte nur auf dessen Hemd. Matt lächelte sanft. "Ich weiß
nicht... es ist eben so gekommen... und ich bin glücklich, so wie es ist.",
entgegnete Yamato friedlich. "Ich verstehe dich gut. Ich meine ich hab's immer
gemerkt, dass da mehr ist als nur Freundschaft, wenn ich mit dir alleine war.",
langsam hob sich Taichis Blick und die Schokoladentassen blickten in die blauen
Opale. "Ja...", dann beugte sich Matt vor und gab Tai einen kleinen Kuss, dann
drehte er sich um und ging zum Fahrstuhl, kurz bevor er ihn betrat drehte er
sich um und sagte leise: "Tai, du bist das beste, was mir passieren konnte.",
dabei glänzten seine Augen und die Blaunuancen verschwammen ineinander. Taichi,
ging dieser Satz sehr nahe, sein Herzschlag beschleunigte sich und er lächelte
verliebt seinen Freund an, wandte seinen Blick nicht von diesen unendlich
schönen Augen ab, bis die Fahrstuhltür den Kontakt abbrach. 

...

Fortsetzung folgt!
(C) MelChan
Hosted by www.Geocities.ws

1