Soweit uns �berliefert ist, haben Wale nur einen
Menschen je verschlungen: Jonas, einen Propheten.
Nur kurz verschluckt � vielleicht in der t�richten Hoffnung,
Auf diese Weise etwas �ber den Menschen-Seher zu erfahren �
Und dann wieder ausgespieen.

Der Gott Apollo sah im Delphin, dem kleinsten Wal,
Die Verk�rperung friedlicher Tugend, unverstellter Freude
Und einen F�hrer auch in eine andere Welt.
Zuweilen nahm der Gott Delphinsgestalt an
Und schuf wohl auch das delphische Orakel
Zu Ehren des Delphins.
Dort, so hoffte der Gott,
Werde der Mensch sich von der Ahnung
Einer gewissen Jenseitigkeit leiten lassen.

Zweitausend und f�nfhundert Jahre sp�ter
Sucht der verweltliche Mensch sich den Delphin
Auf weniger geheimnisvolle Weise anzueignen.
Etwa indem er ihm die hydrodynamische
Form stiehlt, um Unterwasserwaffen zu verbessern;
Oder indem er ihn als Forschungs-Scho�tier
In kleinen K�figen voll abgestandenen Wassers h�lt;
Oder, mit totem Fisch bestochen, als fl�chtige
Touristenattraktion, in welcher Rolle
Er stets sich wiederholende Tricks abspult, die gemeinhin
Als �beraus vergn�glich gelten;
Oder indem er ihn t�tet, einweckt und i�t.

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