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Segler vor dem Wind
Hier drau�en auf dem Strand von Miramar, weit entfernt von Gegenden, wo Menschen um Reichtum und Macht wetteifern, kann ich mir etwas eingestehen, was ich mir bisher nicht einzugestehen vermochte: Ich bin verwirrt; ich wei� nicht auf jede Frage, mit der ich konfrontiert werde, eine Antwort.
Fr�her sah ich diese fehlende Gewi�heit in mir als Zeichen der Schw�che an. Ich sehnte mich nach absoluter Wahrheit, einer Ideologie, etwas, das jede Eventualit�t in meinem Leben abdeckte und mir sagte, was ich denken und wie ich mich verhalten sollte. Auf der Suche danach las ich gro�e Dichter und Philosophen: Laotse, Thoreau, Tolstoi, Whitman, Shaw. Ich versammelte sie mit all ihren Widerspr�chen, Paradoxien und Disharmonien in mir. Wie ich herausfand, hatte jeder ein St�ckchen Wahrheit f�r mich, und ich konnte in Momenten in denen ich es n�tig hatte, ausw�hlen. (�)
Jetzt erkenne ich, da� Verwirrtsein gleichbedeutend ist mit Starksein. Verwirrung zwingt mich, meine Situation zu beurteilen, vorsichtig voranzugehen, meinen Fortschritt zu bewerten und meinen Kurs zu �ndern, w�hrend ich vorw�rts gehe. Es gibt kein Dogma, keine Ideologie, keine absolute Wahrheit, auf die ich zur�ckgreifen k�nnte. Der gr��te Teil meiner Lebensspanne verstrich, bis ich damit zu Rande kam. Doch als es mir gelang, wurde ich frei, gewann ich die Freiheit, die Welt zu erforschen und selbst herauszufinden, was ich glaube. |
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