Protokoll der Herbstversammlung der Schützengesellschaft Wiescherhöfen- Weetfeld
am 15.10.2000 im Gasthaus Refus

 

Der 2. Vorsitzende Heinrich-Wilhelm Kämper eröffnete die Versammlung um 10.10 Uhr und begrüßte die 20 erschienenen Mitglieder recht herzlich. Die Tagesordnung, die allen Anwesenden vorlag, wurde einstimmig genehmigt. 

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Totengedenken
  4. Verlesen des Protokolls der letzten Versammlung
  5. Bericht des Kassierers
  6. Rückblich Schützenfest und Kinderschützenfest
  7. Arbeiten Schützenplatz
  8. Weihnachtsfeier
  9. Verschiedenes

Anschließend erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder 
Klaus Holtschulte und Egon Evers von den Plätzen. 
Der Geschäftsführer verlas das Protokoll der Generalversammlung vom 06.02.2000, dass wie vorgelesen genehmigt wurde.

Im Anschluss erläuterte der Kassierer die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben zum Schützenfest.  

Der 2. Vorsitzende Heinrich-Wilhelm Kämper stellt in seinem Rückblick auf das Schützenfest noch einmal die wichtigsten Ereignisse dar und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Als wesentlichen Grund für weniger gute Ergebnis nannte er die mangelnde Besucherzahl beim Frühkonzert und die Mehrkosten, die durch die Verschiebung des Zapfenstreiches von 18.45 auf 21.00 Uhr entstanden waren. 
Diese Veränderung der Festfolge konnte unsere Gäste nicht bewegen, am Sonntag länger auf unserem Fest zu verweilen.  

Leider verzeichnete das diesjährige Kinderschützenfest ebenfalls nicht die erwarteten Besucherzahlen. Dieses führte der
 2. Vorsitzende auf das sehr schlechte Wetter zurück. Selbst der Marschweg zum Saal Bürger konnte wegen der starken Regenschauer nicht komplett durchgeführt werden. Die Mitmarschierer wurden mit Kleinbussen zum Saal befördert. Für die Mithilfe beim Auf- und Abbau, der Betreuung der Spiele und des Königschiessens sowie bei den Mitwirkenden rund um Kaffee und Kuchen bedankte er sich nochmals recht herzlich. 

Zu den Arbeiten am Schützenplatz, betonte der Geschäftsführer nochmals, dass der Toilettencontainer pünktlich zum Fest fertiggestellt wurde. Er bedankte sich bei allen beteiligten Helfern und würdigte besonders die Leistung vom Schützenkaiser Friederich Dahlke. Im Bürocontainer wurde ein Raumteiler durch Ronald Richter eingebaut, der aus Spenden finanziert wurde. Bis zum nächsten Schützenfest soll eine Einbauküche durch Heinz Kämper und Ronald Richter eingebaut werden. Eine Spühlenschrank mit Warmwassergerät wurde bereits durch Friedrich Dahlke installiert. Von der Feuerwehr Wiescherhöfen kann evtl. ein großer Tisch übernommen werden, so dass künftig im Container Versammlungen mit 25 Teilnehmern durchgeführt werden können. Eine Bestuhlung für die entsprechende Personenzahl ist bereits vorhanden und wurde aus Spenden finanziert. An den Containerdächern wurden Schäden festgestellt und zum Teil notdürftig geflickt. Um einen größeren Schaden zu verhindern, muß kurzfristig eine Erneuerung der Dachflächen durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang muß geprüft werden, ob eine Überdachung der gesamten Container finanziert und eine Genehmigung durch das Bauamt erreicht werden kann. Diese Baumaßnahme würde nicht nur die bisherige Substanz schützen, sonder Möglichkeiten für die Lagerung unserer Gerätschaften bieten und weiterhin Raum für Veranstaltungen wie Osterfeuer, Vogeltaufe und Kinderschützenfest schaffen. Weiterhin müssen bis zum nächsten Schützenfest 28 Parkplätze eingerichtet und markiert werden, da ansonsten keine Abschlussgenehmigung erteilt wird. Für diese Baumaßnahme müssen einige Arbeitseinsätze durchgeführt werden, die rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben werden.

Wegen des Wassermangels sind im Frühjahr einige Bäume, die im Rahmen der Baumpflanzaktion gepflanzt wurden, nicht angegangen. Noch im Herbst soll Ersatz beschafft werden und eine Neubepflanzung im Rahmen eines Arbeitseinsatzes durchgeführt werden. 

Zum Tagesordungspunkt Weihnachtsfeier stellte Arno Meckelburg den Ablauf kurz vor. Eine persönliche Einladung wurde allen Schützenmitgliedern bereits zugestellt. Höhepunkt wird für die Kinder der Auftritt von Clown Püppi und dem Nikolaus sein, der für die Kinder eine Tüte mitbringen wird. Für die Erwachsenen steht das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Mittelpunkt. Zum Ausklang wird wieder ein Imbiß duch Firma Claus Jahnke gereicht. 

Unter Punkt Verschiedenes stellte Heinrich-Wilhelm Kämper die geringe Beteiligung bei fast allen Veranstaltungen und Ausmärschen zur Diskussion. Nach kontroverser Aussprache war man sich einig, dass nur durch permanentes Fortführen der bisherigen Arbeit das Vereinsleben erhalten werden kann. Die Mitglieder wieder zu sensibilisieren und zu mehr Mitmachen zu bewegen, kann durch persönliche Ansprache und die Kommunikation zwischen den Mitgliedern und Nachbarn erreicht werden.

Fazit: Redet mit Euren Nachbarn und bringt sie mit! 

Zum Thema Festfolge Schützenfest wurden viele Ansatzpunkte diskutiert um Kosten zu senken oder die Besucherzahl und damit den Umsatz zu verbessern. Optimaler Zeitpunkt des Gottesdienstes am Sonntag, Beibehaltung oder Wegfall des Frühkonzertes, Durchführung des Schützenfestes nur alle zwei Jahre, Bewertung der Kapellenkosten und vieles mehr.

Weitere gravierende Änderungen unseres Festablaufes, so resümierte der Avantgardenkommandeur Volker Niermann, würden zu Verärgerungen bei den Mitgliedern und Mitbürgern führen, so dass keine Verbesserung der Besucherzahlen erzielt werden kann. Dieser Meinung schlossen sich viele Anwesende an.

Die Gestaltung des Königsballs am Sonntag Abend wurde anschließend ebenfalls kontrovers diskutiert, da die Besucherzahlen in den letzten Jahren zunehmend zurückgegangen sind. Zur Auswahl stand die Verpflichtung eines Alleinunterhalters oder die Wahl einer Tanz und Show-Band. Mit einer 2/3 Mehrheit votierte die Versammlung für eine Life-Tanzkapelle, da der Sonntag auf Pfingsten fällt. Mehrere Stimmen forderten für unser Schützenfest mehr und frühzeitigere Werbung um mehr Interesse bei unseren Mitbürgern zu wecken und Terminüberschreitungen, wie z.B. Ausflüge des Gesangvereins usw. zu vermeiden. Ronald Richter schlug vor, einen geeigneten Standort für einen Schaukasten zu suchen und diesen mit aktuellen Informationen zu versorgen. Zum Abschluß wurden noch einige Termine genannt (s. Termine)

Hamm, den  17.10.2000                                Arno Meckelburg

 

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