Einiges aus der früheren Avantgarde der Schützengesellschaft Wiescherhöfen-Weetfeld

(aus der Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Avantgarde 1977) 

Bei der Wiedergründung der Avantgarde am 30. Dezember 1950 in der "Mausefalle" in Weetfeld, trafen sich ungefähr 25 Junggesellen aus Wiescherhöfen und Weetfeld und ein Ehemann, der dann auch prompt zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde.

Inzwischen sind aber auch die damaligen Junggesellen alle verheiratet und haben heute Töchter und Söhne, die teilweise schon Kinderschützenköniginnen und Kinderschützenkönige waren. Einige Söhne der damaligen Avantgardisten haben es ihren Vätern nachgemacht und verstärken heute die Avantgarde.
 

Bei einer Nachtwache zum Schutze des Schützenadlers, die früher von der Avantgarde auf dem Hof Gößlinghoff abgehalten wurde, war ein Avantgardist so müde geworden, daß er sich, als er wach wurde, bei den Säuen im Schweinestall wiederfand. 

Übrigens, ein 2. Kommandeur der Avantgarde soll ebenfalls sehr müde gewesen sein. Er hatte sich bereit erklärt, am Sonntagmorgen das Wecken zu leiten. Jedoch zum Wecken erschien der gute Mann nicht. Daraufhin ging man zum 1. Kommandeur, der das Wecken übernahm. Nun sollte der 2. Kommandeur geweckt werden. Jedoch da war guter Rat teuer. Obwohl das gesamte Trommlerkorps dem 2. Kommandeur auf seinem Schlafzimmer mit voller Lautstärke ein Ständchen brachte, soll er nicht wach geworden sein, sogar der Schlag mit dem Paukenschlegel auf den "Allerwertesten" soll nichts genutzt haben. Der "müde" Avantgardist hat unbesorgt weitergeschlafen. Dieses ausgedehnte Schlafen hat dem 2. Kommandeur am Festnachmittag eine Flasche Schnaps und einige Runden Bier für die Avantgarde gekostet.

Hosted by www.Geocities.ws

1