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Treffsicher
war er schon immer. Auch in den Endkämpfen um die Königswürde bei den
Schützenfesten in Wiescherhöfen war er in den vergangenen Jahren immer
dabei. Aber das Glück war ihm nicht hold, weil er meistens nicht an der
richtigen Stelle der Bewerber stand. Diesmal aber passte alles: Mit einem
Meisterschuß holte er den noch beachtlichen Rest des Adlers "Fredi
vom Daberg" von der Stange. Zu seinen vielen Ehrenämtern sicherte er
sich jetzt auch noch die Königswürde von Wiescherhöfen-Weetfeld:
Reinhard Heermann, Ehrenkommandeur des Stadtverbandes der Avantgarden und
Ehrenmitglieder der Wischerhöfener Garde. Auch im Hammer Karneval ist er
führend tätig. Zur Mitregentin erkor er sich Liesel Steinke. Sein
Vater, Wilhelm Heermann, war vor vier Jahren König.
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An
den Festtagen dokumentierten viele Gäste ihre Verbundenheit mit der
Schützensache und dem Verein, der sein Fest mit einer Gedenkfeir am
Wiescherhöfener Ehrenmal einleitete. Zusammen mit dem Musikzug der
Feuerwehr Oelde unter Kapellmeister Klaus Wiese und dem Spielmannszug
Nordbögge unter Tambourmajor Karl-Heinz Breitenbroich wurden dann das
Königspaar Udo und Sylvia Mürmann sowie der Jubelkönig Fredi
Wiesniewski abgeholt. Um 16.25 Uhr eröffnete Bürgermeister Jürgen
Wieland das Adlerschießen. "Ich fühle mich besonders mit
Wiescherhöfen verbunden, weil ich hier aufgewachsen bin", hatte er
in seinen Grußworten erklärt. Ehrenschüsse gaben auch Bezirksvorsteher
Bülling, Ratsherr Empting und Oberleutnant Ferling für die 6.
Sanitätskompanie ab. Das Zepter fiel mit dem 11. Schuß durch Jürgen
Krass, Herbert Kujat traf mit dem 12. Schuß den Reichsapfel und die Krone
sicherte sich Hans-Werner Bunte mit dem 15. Schuß. Das Faß traf Jürgen
Kroll (17. Schuß). Nach spannendem Wettkampf fiel der Rest des Adlers mit
dem 242. Schuß um 18.10 Uhr. Auf den Schultern seiner Kammeraden wurde
Reinhard Heermann in das Festzelt getragen, wo er von Oberst Horst
Kleine-Horst zum König von Wiescherhöfen-Weetfeld proklamiert wurde. |
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Beim Königsball spielte die
Kapelle "The Canyons" aus Oelde auf. Viele Besucher hatten sich
am zweiten Tag auch zum Frühkonzert und nachmittags zum großen Festzug
mit Königsparadeeingefunden. Im Zuge waren auch die Kompanie
"Wildschütz " aus Holzwickede, der Schützenverein Lohauserholz
mit seinem Jugendspielmannszug, die 6. Sanitätskompanie und die
Jugendgruppe der Schießgruppe vertreten. Der Königsball erhielt durch
Fackelzug und Zapfenstreich seinen besonderen Akzent. Die gestrige
Nachfeier bildete den Abschluß der harmonisch verlaufenen
Schützenfesttage.
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