Skateboarding ist Punkrock (von Warze)

 

Vielleicht will mir nicht jeder mit dieser Meinung übereinstimmen, aber ja natürlich ist Skatebarding Punkrock. Nicht aufregen Leute, dass ist nur eine Meinung.

 Als ich damals angefangen habe zu skaten, habe ich schon eine ganze weile Punkrock gehört und als dann damals das Skateboarding in mein leben rutschte, war es perfekt. Ich konnte es kaum fassen, aber ich hätte kaum gedacht, dass es zwei Dinge gibt, die so gut in Symbiose miteinander Leben können.

 Es wird jetzt bestimmt Leute geben die meinen, nein, Skateboarding ist eine kommerzielle Sportart und dient einzigst und allein den Machthabern des Kapitalismus oder irgendwelchen pupertären Kiddies, die einfach mal die Sau raus lassen wollen. Ich glaube da liegt derjenige falsch. Klar gibt es immer wieder Menschen, Institutionen, Shops, Versand,...etc. die genau das verkörpern und der ständig expandierenden Globalisierung unterliegen. Aber wird es so etwas nicht immer geben. Leute, Firmen, Politiker,...die versuchen eine Bewegung, ja ich würde es sogar so bezeichnen, zu untergraben und das ganze Gerüst einstürzen lassen, so dass es nur noch sehr harmlos und als kleine pupertäre Rebellion erscheint.

Hat man das gleiche nicht auch mit dem Punk versucht. Hat man die Sex Pistols nicht auch so weit gehypt, dass sie im endeffekt in Glamour magazinen erschienen (Sid Vicious war als Model in Modemagazinen angagiert und galt als Trendsetter). Natürlich hat man das getan...und somít splittete sich die ganze Szene. Es gab die, die halt den kommerziellen Genuss am Punk entdeckten, den Mainstream, aber es gab auch die die weiterhin für ihre Szene standen und für sie kämpften und keine Verträge mit großen Firmen, Major Labels etc. abschloßen...es gab weiterhin die, die es ganz auf der Philosophy des DIY (DO it yourself) weiterversuchten. Es florierte eine Szene aus sich selbst. Eigene Fanzines, Labels, Versandinstitutionen,........und sie hat bis heute überlebt. Diese bleiben aber für viele unerreichbar, weil diese sich nur auf der Mainstreamschiene des ganzen bewegen und diese leute nicht merken, was da alles dahintersteckt. Es ist halt alles mehr als nur: Wie seh ich aus wie ein richtig cooler PUNK?!?....Das Lebensgefühl, die Freiheit, das träumen von einer besseren gerechteren Welt (und die beruht nun wirklich nicht nur auf Anarchie)........all solche Dinge stecken dahinter.

 Und Genauso ist es beim Skateboarding. Es gibt hier auch die Aufsplittung der Szene. Die einem meinen sie müssen die große Kohle scheffeln, verraten ihre Ideale und lassen ihre Persönlichkeit formen, am besten von Leuten die wahrscheinlich noch nicht einmal skateboardfahren. (Und da fragt sich doch ob Dieser überhaupt skateboarder ist, genau wie der Punk der sich kaufen lässt, überhaupt Punk ist??????)...Und da treffen diese beiden, mit voller Energie geladenen Szenen wieder auf einander. Die Teile der Szene die sich jeweils nicht verraten haben und weiter nach ihren Idealen leben.

So wie Punk sich aus seinen eigenen Früchten( Labels,Fanzines,...) ernährt tut es auch die kleine übriggebliebene Szene der Skateboarder. Sie ernährt sich ebenfalls aus sich selbst und blüht wunderbar auf.

Leute die sich selbstständig machen und nun für die Leute, die unsere bewegung noch nicht inhaltslos werden lassen haben, decks oder skateuntensilien herstellen. Oder aber auch Fanzines von und für skateboarder. Die dahinter stehen was sie tun und schreiben und nicht einem vorgestzten untergeordnet sind der ca. 99% des Artikels kürzt und zensiert. So bleibt alles in der szene und sie baut sich auf sich selbst auf.

 

Aber nicht nur in den Idealen des DIY sind sich Skateboarding und Punkrock ähnlich, sondern auch in der frage des individuellen Daseins und schaffen eines Individuums ganz im sinne des DIY. Skateboarding sowie Punkrock verkörpern eine ungewöhnlich starke Freiheit und beides sind Orte der Horizonterweiterung. Wie ein Punk an keine regeln gebunden ist, ist man das auch nicht wenn man auf dem Skateboard steht...du bist nur du...und kannst skaten wie du willst...keiner kann dir was vorschreiben.

 

Und wie es auch in einigen Flecken auf der Erde so üblich ist teilen sich dort autonome Zentren die von ein paar Punks geschaffen worden sind ihren Platz mit einer Minirampe. Das liegt zu einem daran, dass diese Punker auch skaten.....und zweitens das Skateboarden sowie Punk eine Autonomie vertritt gegenüber staatlich Institutionen die meist von einer Art Menschen betrieben werden, die keine Ahnung von der Materie haben.

Und nichts geht über eine Session mit Kumpels auf einer autonomen Minirampe, wo man nicht bei seinem inneren Frieden gestört wird.

 

Wo wir da nun schon bei autonom und Auseinandersetzung mit dem Staat wären. Da wären wir beim Thema Politisch. Sind diese beiden Subkulturen politisch. Natürlich sind sie das. Wie schon vorher angesprochen symbolisiert der Skater das Individuum, welches in unserer Gesellschaft heutzutage nur sehr selten zu finden ist. Und auch das Skateboard galt schon oft als Mittel zur Informationsvertreibung und als Art aufklärerisches Instrument. Man erinnert sich da zum Beispiel immer wieder gerne an das yama Boardgrafik: WAR IS MONEY oder die ein oder andere Skateboardzinewerbung die Bush, Blair oder die ganze vorranschreitende Globalisierung aufs heftigste kritisierte.

Aber auch Punk wusste sich zu helfen im Thema Politik, so schrieb NOFX zum Beispiel einen 18 minütigen Song über die Gründe und Probleme warum unsere Welt bald  untergehen wird. So wissen sich die Punkbands oft zu helfen mit einer Vielzahl an politischen Texten oder Schreiber mit Kolumnen in Fanzines die Kritik äußerten/ äußern sowie die Unterstützung bzw. Gründung politischer Organisationen wo vor allem die Food not Bombs erwähnt werden sollte die sich schon des öfteren gegen Kriegseinsätze eingesetzt hatten.

Beide haben die Eigenschaft einen aufklärerischen Stand in der Gesellschaft einzunehmen

All solche dinge verbinden diese beiden Bewegungen unheimlich mit einander....... es gibt da noch viel mehr zu sagen....

Zum Beispiel das Moshen des Körpers beim Skaten auf den Asphalt ist urbanes Naturgesetz, so wie das moshen im pit und dabei mal eine Faust abkriegen Gesetz eines guten Punkkonzertes. Logisch oder.

Außerdem beinhalten Skateboarding und Punkrock außerdem eine gewisse Aggresivität die sich zum einen in der Musik zum andern in der Art des Skatens wiederspiegelt. Ich mein: Macht kaputt ,was euch kaputt macht.............Skate & Destroy.....na.......seht ihr de Ähnlichkeiten. Und auf Grund dieser Vielzahl an Simultanitäten gibt es auch einfach keine bessere Musik zum Skaten als der Punkrock...............schnell und voller Energie..............Ich hoff der Ein oder Andere kann mich verstehen.........es sitzt tief in mir drin..............und diese Verbundenheit zu beiden kann und wird mir keiner nehmen..................seht, wie ihr das wollt.................aber ich werde immer so denken.............................last but not least.......................meine Aufforderung: Keep Skateboarding Punkrock

Punk sei dank das es das Skateboarding gibt..........Aloa

 

 

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