Die Diät

"Ich glaube, schön langsam wird eine Diät fällig!", sagte Nina. Ich meinte, mich verhört zu haben. Das Wort "Diät" war Nina in den letzten Monaten nie über die Lippen gekommen. Jetzt betrachtete sie ihn Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe einer Buchhandlung. Gerade waren wir noch in einer Eisdiele gesessen und Nina hatte den größten Eisbecher verdrückt, den die Gelateria zu bieten hatte. Also keine Spur von Diät, umso mehr verwunderten mich jetzt ihre Diätpläne.

Andererseits - waren diese Pläne tatsächlich so verwunderlich? Nina hatte sich monatelang total gehen lassen. Dementsprechend war sie in die Breite gegangen. 104 Kilo wog sie an diesem Morgen, hatte sie erzählt, bevor sie ihren weichen Po in einen engen Stuhl in der Eisdiele quetschte. Dabei hatte sie gegrinst - ihr Übergewicht störte sie nicht wirklich, dachte ich noch. Ich hörte sogar ein wenig Stolz in ihrer Stimme. Und jetzt wollte sie auf Diät gehen? Natürlich, ihr Spiegelbild ließ eine Diät nicht völlig absurd erscheinen. Sie hatte sich ein richtiges Doppelkinn eingehandelt, ihre Oberweite war üppiger denn je. Ihr weicher, runder Bauch wackelte unter dem dünnen T-Shirt, ihr dicker Po und die massigen Oberschenkel steckten in einer schon wieder zu eng gewordenen, dunklen Hose. Am meisten fiel aber ihr Bauch auf: Der Speck setzte sich bei Nina in letzter Zeit vor allem rund um Nabel und Taille fest.

"Was für eine Diät?", fragte ich beiläufig. Nina lachte: "Ich weiß schon, dir kann's nicht rund genug sein!" Wieder fühlte ich mich ertappt. "Stimmt gar nicht!", meinte ich trotzig und musste mir selbst eingestehen, dass ich Ninas üppige Fettreserven ziemlich aufregend fand. "Ich bekomme fast keine tollen Klamotten mehr!", beschwerte sich Nina. "Außerdem gibt es niemanden außer dir und mir, dem meine neue Figur gefällt!", ergänzte sie. "Und meine Ärztin macht auch Terror!", seufzte sie. "Und wenn ich ehrlich bin, schön langsam wird das hohe Gewicht manchmal recht mühsam! Wenn ich so weiter mache, kann ich nicht mal mehr dem Bus nachlaufen!"

Natürlich konnte ich Nina verstehen. Schade, wenn ihre sensationellen weichen Formen wieder dahin schmolzen - vernünftiger war es aber sicher, ein wenig abzuspecken. "Ich unterstützte dich bei deiner Diät!", sagte ich dann schweren Herzens. Ob Nina schon mal was vom Yoyo-Effekt gehört hatte? Hatte sie sicher. "Das würdest du?", fragte sie erstaunt. "Logo!", sagte ich. "Und wie willst du mir behilflich sein?" Ich überlegte kurz. "Naja, ich werde dich nicht mehr in Konditoreien mitnehmen!", begann ich. "Außerdem werde ich dich dazu motivieren, etwas Sport zu machen! Im Joggingoutfit machst du sicher super Figur. Vor allem jetzt!", meinte ich süffisant und grinste Nina frech ins Gesicht. "Das könnte dir so passen!", lachte Nina. "Erst mal müssen ein paar Kilos runter, bevor ich mich in irgendwelche Jogging-Tights zwänge!" "Schade!", sagte ich nur.

Tatsächlich begann Nina am nächsten Tag ihre Diät. Wenn man so wie ich sah, wie gerne und wie viel Nina in den letzten Monaten gegessen hatte, konnte fast nicht glauben, wie diszipliniert sie ihre Diät begann. Keine Süßigkeiten, kein Fastfood, keine Zwischenmahlzeiten. Stattdessen Magerjoghurt, Salat, Obst, Gemüse. Allerdings hatte ich meine Zweifel, dass Nina ihre Diät lange würde durchhalten können. Zu ambitioniert schien mir ihr Plan, sich nur noch von diesen gesunden Sachen ernähren zu wollen. Früher oder später würde sie den vielen Versuchungen wieder erliegen.

Doch vorerst hatte ich mich getäuscht. Nach einer Woche hatte sie bereits zweieinhalb Kilo abgespeckt. Zwar sah man ihr diese Gewichtsabnahme noch nicht an, allerdings behauptete sie, dass manche ihrer Klamotten wieder besser passten. Langsam machte sich in mir die Befürchtung breit, Nina könnte es mit ihrer Diät richtig ernst meinen.

Diese Befürchtung bestätigte sich wenige Tage später. Eigentlich stand unser reguläres Mittagessen in der Uni-Mensa am Programm. Noch Nina sagte ab. Sie hatte sich eine Saisonkarte im städtischen Hallenbad gekauft. Sie begann also tatsächlich, wieder Sport zu treiben. Ich könne ja mitkommen, wenn ich wolle, meinte Nina am Telefon.

Nach einem Monat hatte Nina noch immer nicht den geringsten Rückschlag mit ihrer Diät erlitten. Inzwischen wog sie wieder deutlich unter 100 Kilo und nun sah man ihr die Gewichtsabnahme auch deutlich an. Als erstes schien ihr Doppelkinn zu schrumpfen. Auch ihr Po war nicht mehr so gigantisch wie noch wenige Wochen zuvor. "Du siehst schlanker aus!", begrüßte ich Nina eines abends, als ich sie abholte, um ein Jazzkonzert zu besuchen. Eine von Ninas Freundinnen trat in einem kleinen Club auf.

"Tatsächlich?", fragte Nina zurück. Irgendwie klang ihre Antwort seltsam neutral. Irgendwie hatte ich mir eine enthusiastischere Reaktion erwartet. "Wird ja auch Zeit, schließlich hab' ich schon acht Kilo abgespeckt!" "Und, wie fühlst du dich?", bohrte ich weiter. "Gut!", meinte sie strahlend. "Aber gut hab' ich mich auch vorher gefühlt! Jetzt plagt mich aber kein schlechtes Gewissen mehr!", meinte sie. "Schlechtes Gewissen?" Was meinte sie damit? Nina schien meine Gedanken zu lesen. "Kugelrund zu sein und trotzdem hemmungslos zu futtern und noch dicker zu werden - da wird ja von einem verlangt, ein schlechtes Gewissen zu haben!", meinte sie nun etwas verärgert. "Vielleicht sogar zurecht!", meinte sie leise. "Aber jetzt bin ich froh, dass ich mich zu dieser Diät entschlossen habe!" Plötzlich war Nina wieder bester Laune. War sie dies wirklich oder spielte sie sich und den anderen etwas vor. Je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte, umso weniger durchschaute ich sie. Bis vor kurzem hatte ich wirklich gedacht, ihre immense Gewichtszunahme hätte ihr richtig Spaß gemacht. Jetzt aber schien dies ganz und gar nicht der Fall gewesen zu sein. Hatte sie ihre Unbekümmertheit und Fröhlichkeit monatelang nur vorgetäuscht? Ich war ratlos.

Nina hatte ihren Lebensstil tatsächlich von einem Tag auf den anderen völlig umgestellt. Im Kino naschte sie kein Popcorn, an McDonalds und Burger King ging sie ohne mit der Wimper zu zucken vorbei. Nie beschwerte sie sich darüber, dass ihr ihre Diät Verzicht abverlangte. Entweder hatte sie einen eisernen Willen, oder ihr fiel die Diät tatsächlich so leicht, wie es schien.

In den folgenden Wochen schmolzen die Fettpölsterchen weiter. Kilo um Kilo verschwand, ihr Bauch wurde kleiner, die Beine schmaler und muskulöser. Nina passte wieder in Größe 46. Langsam ahnte ich auch, warum Nina auf Diät war. Die überschwänglichen Reaktionen auf ihre schlankere Figur, das viele Lob, wie sehr ihr doch das geringere Gewicht stand - allein deshalb war eine Diät überlegenswert! Wer hörte nicht gerne solche Lobeshymnen auf die eigene Person?

Kein Wunder, dass Nina in ihren Diätbemühungen sogar noch bestärkt wurde. Inzwischen war sie fast ein dreiviertel Jahr auf Diät. Ihr schwerer, weicher Bauchspeck war fast völlig verschwunden. Nun hatte sie nur noch ein niedliches, kleines Bäuchlein. Ihr Po war zwar noch immer rund und üppig, aber nicht mehr so gewaltig ausladend und schwabbelig wie noch vor einem Jahr. Nur ihre Oberschenkel verloren etwas weniger schnell an Umfang.

Als Nina schließlich 78 Kilo erreichte und damit etwa 25 Kilo abgenommen hatte, verlangsamte sich ihre Gewichtsabnahme etwas. Sie hatte Stress in der Uni, weniger Zeit für Sport. Außerdem gestand sie mir, dass es ihr immer schwerer fiel, den kalorienreichen Versuchungen zu entsagen. Ich wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht. Ich hatte ja miterlebt, wie hartnäckig sie sich um ihre Gewichtszunahme bemüht hatte. Auch hatte ich gesehen, wie stolz sie auf die vielen positiven Reaktionen auf ihre neue Figur war. Eigentlich vergönnte ich ihr diese Erfolgserlebnisse. Deshalb motivierte ich Nina, durchzuhalten. Gleichzeitig bedauerte ich, dass von Ninas überquellender Weiblichkeit bald nichts mehr zu bemerken sein würde.

In den nächsten Monaten kämpfte Nina verbissen um jedes weitere Kilo Gewichtsabnahme. Nichts mehr war von der spielerischen Abnahme der ersten Monate zu merken. Nina wurde zusehends frustrierter. Ich schlug ihr vor, doch eine zeitlang ihr Gewicht zu halten und nicht zwanghaft weiter abzunehmen. Vielleicht konnte sie ja so neue Energien für ihre Diät sammeln. Doch Nina wollte davon nichts hören. Ihr Ziel waren 65 Kilo. Das Gewicht, dass sie noch in Schulzeiten auf die Waage brachte. Doch bei 73 Kilo stagnierte Ninas Diät dann endgültig. Ihre Laune wurde zunehmend schlechter, außerdem war sie blass wie noch nie.

"Langsam kotzt mich diese Diät wirklich an!", platzte es aus Nina heraus. Wir kamen gerade von einem Abendessen bei einer ihrer Studienkolleginnen zurück. Den ganzen Abend konnte man regelrecht spüren, wie sehr Nina sich zusammenreißen musste, um bei den vielen Köstlichkeiten nicht ungebremst zuzuschlagen. Mit eiserner Disziplin schaffte sie es auch tatsächlich, mit einer Kinderportion und einem Teller Salat ihr Auslangen zu finden. Stunden vorher war Nina dabei gescheitert, in einen ihrer alten Röcke zu schlüpfen. Noch waren ihre Hüften zu gut gepolstert für dieses Teil. Auch dieses Erlebnis schien sie nachhaltig verstört zu haben. Auf dem Heimweg schließlich ließ sie ihren Frustrationen freien Lauf.

"3 Kilo in den letzten drei Monaten!", schimpfte sie. "Das kann ja noch Jahre dauern, bis ich wieder in 40 oder gar 38 reinpasse!" "Ist das wirklich so wichtig?", fragte ich vorsichtig. "Vergiß doch nicht, wie dick du noch vor einem Jahr warst!", versuchte ich sie zu beruhigen. "Was vor einem Jahr war, interessiert doch keinen mehr!", jammerte sie. "In den Augen der anderen bin ich mit 73 Kilo noch immer alles andere als schlank!", beklagte sie sich. "Für wen nimmst du eigentlich ab?", fragte ich Nina nun. Ihre Verbissenheit nervte schön langsam. "Für dich oder die anderen?", schickte ich gleich eine zweite Frage hinterher. "Du kannst aber blöde Fragen stellen!" Nina war nun wirklich verärgert. Auf sich und die ganze Welt, darum bekam jetzt wohl auch ich mein Fett ab. "Für mich doch nicht! Mir gefielen diese gewaltigen Rundungen! Das musst du doch gemerkt haben! Seit wann bist du so unsensibel?" Ich überging ihre letzte Äußerung. "Warum hast du dann abgenommen?" Ich war nun wirklich auf Ninas Antwort gespannt. "Ich war durchtrainiert wie eine Spitzensportlerin, als ich hier zu studieren begann! Ich wog 57 Kilo! Und dann ging ich auseinander! Ich habe noch nie etwas lustvolleres erlebt! Aber du solltest einmal die vielen mitleidigen Blicke, versteckten Kommentare, das Gerede hinter deinem Rücken erleben, dass dich begleitet, wenn du derart aus dem Leim gehst! Auf die Dauer habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten!" Nun herrschte Stille. Jetzt war die Wahrheit heraußen. "Hier sehen alle in mir das Mädchen, das früher so schlank und hübsch war und dann bedauerlicher Weise dicker und dicker wurde. Und zu Hause ist es auch so! Schön langsam bezweifle ich, ob diese Diät eine gute Idee war!", meint sie dann. "Denn ich spüre genau, dass ich dieses Diäthalten auf die Dauer nicht aushalte. Vielleicht schaff' ich noch ein, zwei Monate. Vielleicht auch noch ein Jahr. Aber irgendwann gehe ich wieder in die Breite. Ich bin einfach nicht für einen solchen Körper geschaffen!", beklagte sie sich. "Dann hab ich wieder 90 oder 100 Kilo auf den Rippen und bin nicht nur das Mädchen, das früher schlank und jetzt fett ist! Dann bin ich auch das Mädchen, das spektakulär mit ihrer Diät gescheitert ist! Ich höre schon die anderen Leute sagen: Schau doch, wie fett Nina wieder geworden ist! Davor fürchte ich mich richtig - es wird sich aber nicht vermeiden lassen!" Nina war am Boden zerstört. Früher hätte ich sie in einer solchen Situation auf ein großes Stück Torte eingeladen. Jetzt war ich mir nicht sicher, ob dieser Vorschlag gut bei ihr ankommen würde. Stattdessen umarmte ich sie und bevor ich mich versah, küssten wir uns.

Schnell stellte ich fest, dass sich Nina auch jetzt traumhaft weich und rund anfühlte. Doch inzwischen hatte sie 30 Kilo weniger. "Schade, dass ich erst jetzt mit dir im Bett gelandet bin!", flüsterte ich Nina ins Ohr. Es war 3.28 Uhr und wir hatten beide reichlich wenig Schlaf abbekommen. Eigentlich gar keinen. "Stimmt, das wäre sicher lustig gewesen!", kicherte Nina. "Aber ich befürchte fast, dass du mit meinen 104 Kilo nicht ganz zurande gekommen wärst!" "Wäre vielleicht wirklich ziemlich anstrengend geworden! Aber ich liebe Herausforderungen!", gab ich zurück. Ich streichelte ihr kleines Bäuchlein. Nur zarte Dehnungsstreifen erinnerten an die üppigen Speckringe, die sich noch vor einem Jahr hier befanden. "Am liebsten würde ich in einer anderen Stadt weiterstudieren!", sagte Nina plötzlich. "Und mir vorher jedes einzelne Kilo wieder rauffuttern! Dann würden mich alle Leute in der neuen Stadt von Anfang an als vollschlanke Rubensfrau kennen. Mein hohes Gewicht wäre dann kein Thema mehr!", sagte Nina. Dann fing die Knutscherei von vorne an...

In den ersten drei Wochen unserer Beziehung nahm Nina 3 Kilo zu. Bei 76 Kilo hielt sie dann ihr Gewicht. Den Plan, den sie um halb vier in der Früh geschmiedet hatte, wollte sie tatsächlich umsetzen. In etwa einem Jahr würde sie ihr Studium beenden. Sie würde sich um einen Job in einer anderen Stadt umsehen. Bevor sie übersiedeln würde, würde sie rechtzeitig damit aufhören, sich kulinarisch einzuschränken. Laut Nina würden neun Monate reichen, um wieder 100 Kilo auf die Waage zu bringen. "Solange ich unter 100 Kilo habe, gehe ich von hier nicht weg!", grinste sie. Nur noch drei Monate, und ich würde Zeuge werden, wie sich Nina wieder jedes einzelne ihrer Speckpölsterchen zurückerobern würde! Ich konnte es nicht mehr erwarten!

Täglich malten wir uns aus, wie es sein würde, wenn sich ein Kilo nach dem anderen an Nina festsetzen würde, wie sie aus ihren Sachen herausplatzte, womit sie sich verwöhnen lassen würde. Nina war fast noch enthusiastischer ob dieser Aussichten als ich selbst. Nina versuchte sich, die Zeit bis zu jenem Tag, an dem "das große Fressen" - wie sie es nannte - beginnen sollte, mit besonderem Lerneifer zu vertreiben. Bald wurde klar, dass Nina ihren Abschluss wohl einige Wochen früher machen würde. Damit verkürzte sich das lange Warten.

Einige Tage später überraschte mich Nina mit einem Geschenk. Es handelte sich um ein dickes Buch mit unbeschrifteten Seiten. "Mein Weight-Gain Tagebuch!", kicherte Nina. "Und dir übertrage ich hiermit die Aufgabe, in den nächsten Monaten Protokoll über meine Metamorphose zu führen!" Das klang nach einer spannenden Aufgabe. Nina schien es nicht mehr erwarten zu können, bis es mit ihrer Mastkur losging. Und sie schien es verdammt ernst damit zu meinen. "Das ist aber ein dickes Buch - mit vielen leeren Seiten!", merkte ich vorsichtig an. "Ich weiß!", grinste Nina. "Ich habe auch einiges vor!", kündigte sie an. "Du wirst dich noch wundern!", meinte sie selbstbewusst, kehrte mir den Rücken zu, marschierte zum Kühlschrank und holte sich einen Schokopudding. Ihr schon jetzt recht runder Po zeichnete sich herrlich prall unter der engen Baumwollhose ab. Ich konnte vor meinem inneren Auge regelrecht sehen, welche Entwicklung dieser Po in den nächsten Monaten nehmen würde. Eine traumhafte Zeit stand mir bevor.

Ein paar Tage später machten wir unseren ersten Eintrag in Ninas neues Tagebuch. "Meine schlanken Tage müssen auch festgehalten werden!", meinte Nina und drückte mir ihre Kamera in die Hand. Dann schossen wir ein paar Fotos von Nina in ihrer Unterwäsche und in ihren Alltagsklamotten. Sie sah fantastisch aus! Als sie so vor mir posierte, mollig und selbstbewusst, machte sich augenblicklich eine deutlich spürbare erotische Stimmung breit. Inzwischen wog sie schon 77 Kilo - obwohl sie noch gar nicht zunehmen wollte. Doch noch vor dem "offiziellen" Startschuss, der in wenigen Tagen erfolgen sollte, konnte sich Nina kaum mehr beherrschen. Ich war mir nun sicher, dass Nina vor allem in den ersten Wochen gewaltig zunehmen würde - alles deutete darauf hin.

Vorher machten wir noch einen Heimatbesuch. "Deine Schwester soll mich noch mal in halbwegs schlankem Zustand sehen!", ulkte Nina. "Damit sie dann so richtig geschockt ist, wenn ich das nächste mal so daherkomme!", meinte sie und deutete mit breit ausgebreiteten Armen ihre zukünftige Körperfülle an.

Tatsächlich lobte Anne Nina für ihre erfolgreiche Diät - obwohl Nina schon wieder ein paar Kilos zugelegt hatte. Aber das konnte meine Schwester ja nicht wissen! "Als ich gehört habe, dass du jetzt mit meinem Bruder zusammen bist, habe ich eigentlich gedacht, dass du inzwischen noch viel dicker sein würdest!" Nina grinste mich vielsagend an. Ich wusste, was dieser Blick bedeutete. Sie würde Annes vorerst nicht in Erfüllung gegangene Erwartung in den nächsten Monaten mit Begeisterung verwirklichen.

Das Wochenende zu Hause wurde ein ziemlich nahrhaftes. Ich bemerkte, dass sich Nina nun gar nicht mehr beim Essen einschränkte. Im Gegenteil - sie ließ es sich äußerst gut gehen. "Ich habe einfach keine Lust mehr, noch länger zu warten!", flüsterte sie mir zu, als sie Sonntag Nachmittag bereits ihr drittes Stück Schokokuchen verputzte. Am Heimweg steuerte sie Autobahn zielsicher ein Fast-Food-Restaurant an. "Du bist heute aber besonders hungrig!", bemerkte ich. "Hast du es noch immer nicht kapiert?" rügte mich Nina. "Die fetten Zeiten sind längst eingeläutet!" Dementsprechend gewaltig fiel Ninas Bestellung aus. Als wir das Restaurant betraten, musterte ich Ninas Figur. Sehr bald würden ihre Oberschenkel, Po, Hüften, Bauch und Busen ganz anders aussehen...

Schon das Wochenende zu Hause hatte Nina zwei Kilos eingebracht. "Das fängt ja vielversprechend an! Hoffentlich geht es so weiter!", grinste sie und ließ sich von mir wieder für unser Weight-Gain Tagebuch fotografieren.

79 Kilo! Endlich sind diese schlanken Tage vorbei! Ich kann regelrecht fühlen, wie sich neues Fett bildet. Oberschenkel und Busen bekamen am meisten ab - aber ich bin mir nicht sicher. Wer kann so was bei läppischen zwei Kilos schon sagen. In den nächsten Wochen wird sich Klarheit einstellen!



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