Trainingsrückstand

Das erste mal sah ich Nina auf dem Sportplatz unserer Schule. Sie spielte mit den Mädchen ihrer Klasse Basketball. Eigentlich war sie ja für diesen Sport nicht besonders geeignet. Sie war zu klein und auch nicht hundertprozentig austrainiert. Trotzdem reichte ihre Athletik, Spielübersicht und ihre Ballgefühl spielend, um alle anderen Mädchen in den Schatten zu stellen. Meine jüngere Schwester ging in dieselbe Klasse wie Nina. Und obwohl sie einen Kopf größer als sie war und auch athletischer wirkte, konnte sie Nina nie das Wasser reichen.

Nina war ausgesprochen hübsch. Sowas fällt einem 18jährigen natürlich sofort auf. Etwa 1,65 groß, zwar nicht dick, aber auch nicht nur aus Haut und Knochen bestehend. Ein wild gelocktes, kastanienbraunes Chaos am Kopf statt einer Frisur - das war mein erster Eindruck. Nur zu schade, dass sie nicht auch wie andere ihrer Klassenkolleginnen eines dieser Sportoutfits trug, die - was die körperlichen Vorzüge der jungen Damen betraf - keine Fragen mehr offen ließen. Stattdessen trug sie lange Hosen aus heller Baumwolle und einen viel zu großen, schwarzen Pulli mit einem "adidas"-Schriftzug auf der Brust. Ihre Oberweite war während des Basketballspiels übrigens mindestens ebenso fleißig in Bewegung wie Nina...

Von nun an fiel mir Nina öfters auf den Gängen des Schulgebäudes auf. Seltsam, dass sie mir vorher nie aufgefallen war, dachte ich damals. Sie war wirklich eines der hübschesten Wesen, das man in dieser Schule zu Gesicht bekommen konnte! Wenn sie nicht gerade Sport betrieb, hatte sie ihre wirre Haarpracht ein wenig besser unter Kontrolle. Schon von weitem konnte man ihren Lockenkopf sehen. Stand man ihr direkt gegenüber, fielen einem ihr blasser Teint und die in starkem Kontrast zu ihrer Haut stehenden dunklen Augen auf. Sie war geschickt geschminkt, am auffallendsten war ihr Lippenstift, der perfekt zu ihrer Haarfarbe passte.

Kein einziges mal gelang es mir allerdings, mir auch nur annähernd ein genaueres Bild über ihre Figur zu machen. Beim Sport trug sie immer durchaus ein modisches, aber stets auch recht weites Outfit. Bis auf ihre Oberweite zeichnete sich nicht die geringste Körperkontur ab. Das gleiche galt für ihre täglichen Klamotten. Modern, up-to-date, aber leider nicht das geringste Geheimnis ihrer Figur preisgebend. Ich ahnte zwar, dass sie nicht ganz schlank sein konnte - soviel konnte man natürlich schon erkennen. Aber Details? Leider Fehlanzeige!

Nur zu gern hätte ich in Erfahrung gebracht, welche Reize Nina wohl zu bieten hatte. Als Liebhaber etwas runderer Formen hoffte ich natürlich, dass sich unter Ninas weiter Kleidung so manche üppige Überraschung verstecken könnte. Manchmal träumte ich von einem gut gepolsterten Bäuchlein, prallen Oberschenkeln und einem weichen, ausladenden Po. So rund, wie diese Körperpartien in meinen Träumen waren, konnten sie in der Realität natürlich nicht sein - dies wäre selbst bei Ninas Garderobe nicht zu übersehen gewesen. Träumen konnte man ja trotzdem davon....

Meine viel zu schüchternen Versuche, Ninas Geheimnis wenigstens ein bisschen zu lüften, waren wenig erfolgreich. Einmal konnte ich im Bus ein Gespräch zwischen meiner Schwester und einer ihrer Freundinnen verfolgen, in dem die beiden auch über Ninas Gewicht spekulierten. Sie kamen diesbezüglich zu keinem Ergebnis. Immerhin stellten sie aber fest, dass Nina zum einen wohl mehr wog, als man ihr ansah, und sie zum anderen ein besonderes Talent hatte, ihre Figurprobleme mit Modetricks zu kaschieren. Viel weniger wusste ich selbst zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht. Ein, zweimal war es mir gelungen, in meinem Freundeskreis das Thema auf Nina zu lenken, und zwar ohne Gefahr zu laufen, mich irgendwelchen Spekulationen von in solchen Dingen ohnehin extrem hellhörigen Teenagern auszuliefern. Auch hier gingen die Meinungen ganz schön auseinander. Von "kleinem, quirligem Dickerchen" über "super-hübsch, tolle Figur" bis zu "auf ihre Figur habe ich eigentlich noch nie geachtet!" reichten die Kommentare. Also auch hier waren keine aufschlussreichen Informationen zu bekommen.

Als ich schließlich mein Studium begann, schien es so, als ob ich das Rätsel von Ninas Figur wohl nie lösen würde. Zwar sah ich sie im Sommer zwischen Schulende und Studienanfang einmal mit einem Kerl in einer Eisdiele sitzen und einen großen Eisbecher konsumieren, dann aber verlor ich Nina total aus den Augen. Wann immer ich schließlich auf der Uni ein hübsches, rundes Mädchen sah, musste ich an sie denken - obwohl sie nie so rund war wie jene Mädchen, die die Erinnerung an sie in mir auslösten. Es war seltsam - Nina war nicht einmal richtig mollig, geschweige denn wirklich rund gewesen, und trotzdem symbolisierte sie in meiner Gedankenwelt üppige Weiblichkeit. In der Erinnerung verklärt sich so manches - nun wusste ich, was Großmutter damit meinte...

Je mehr Monate verginge, umso weniger gelang es mir, ein konkretes Bild von Nina vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich hatte sie schon beinahe vergessen, als ich ihr schließlich auf einer Studentenparty über den Weg lief.

Es war einer dieser Partys mit lauter, aber vor allem schlechter Musik. Viel zu viele Leute und noch mehr Alkohol waren im Spiel. Es ging ums Sehen und Gesehenwerden, und wer am frühen Morgen allein heimging, war selbst Schuld... So eine Party also. Lustig, aber total beiläufig - wenn da nicht Nina gewesen wäre. Es war schon lange nach Mitternacht und ich überlegte gerade, ob ich noch eine weitere halbe Stunde durchhalten sollte. Schließlich hing ich ja noch immer allein herum.... Da ich mit dem Auto unterwegs und dementsprechend nüchtern war, alle anderen rundherum aber schon das eine oder andere hochprozentige Getränk intus hatten, kam mir das Fest nur halb so lustig wie jenen vor. Ich war also schon am gehen, als plötzlich Nina vor mir stand. Auch noch halbwegs nüchtern. Was aber viel wichtiger war, war ihr Outfit. Mit einem Schlag war dieses größte aller Geheimnisse gelüftet. Wie lange war ich dem Rätsel von Ninas Figur auf der Spur gewesen, hatte spekuliert und vor mich hin geträumt? Und jetzt stand sie vor mir. Total schlank. Richtig dünn. Von einer wogenden Oberweite merkte man nichts. Trotz engem, kurzem Top. Ein Waschbrettbauch war da zu sehen. Seltsam formlose Beine, deren Konturen jeder Schwung fehlte. Ein Mini-Po in einem Mini-Rock. Alles sehr appetitlich und sexy, und trotzdem ziemlich enttäuschend. Wenigstens erkannte sie mich sofort. Ja, sie begrüßte mich sogar überschwänglich wie einen alten Bekannten, obwohl wir in unserer gemeinsamen Schulzeit kaum ein Wort miteinander gewechselt hatten. Offenbar studierte sie nun auch an der selben Uni, und so weit von zu Hause entfernt wurden wohl nun alle, die aus unserer kleinen Stadt stammten, zu alten Freunden - gleichgültig, wie wenig man sich vorher kannte. Letztlich war es egal, warum sie mich so freundlich begrüßte. Sie war noch immer äußerst hübsch, dachte ich mir. Dasselbe dachten wohl auch die beiden Jünglinge, die sie im Schlepptau hatte und die sich äußerst charmant um das hübsche Fräulein bemühten.

Ab nun ließ ich auf der Uni ab und zu meinen Blick wandern - vielleicht könnte ich ja ein weiteres Treffen mit Nina provozieren. Wirklich engagiert betrieb ich diese Suche allerdings nicht. Ein wenig enttäuschend war es schon gewesen, eine derart hagere Nina anzutreffen. Während ich davon geträumt hatte, irgendwann einer viel runder gewordenen Nina gegenüberzustehen, hatte diese in Wirklichkeit ordentlich abgespeckt. Manchmal konnte das Leben schon recht grausam sein.

Tatsächlich traf ich Nina in den nächsten Semestern ab und zu. Auf der Uni, auf Partys, in der Stadt. Es entwickelten sich manchmal sogar kleine Plaudereien - anders als bei unserem ersten Treffen, wo die laute Musik jede verbale Verständigung nach kurzer Zeit zu mühsam machte. Sie war immer fröhlich, freundlich, unkompliziert, sehr hübsch - und leider auch sehr schlank.

Eines Tages, es war spät in der Nacht, läutete mein Handy. Normalerweise schaltete ich es immer aus, wenn ich schlafen wollte. Es war also reiner Zufall, dass es läutete. Meine Schwester war am Apparat. Schrecklich aufgeregt teilte sie mir in meinem halbwachem Zustand mit, dass Nina gerade bei ihr angerufen hatte: Ihre Eltern hatten offenbar einen Autounfall gehabt und Nina wollte sofort zu ihnen ins Krankenhaus. Und zwar wirklich sofort, jetzt, um zwei Uhr morgens. Da sie selbst kein Auto hatte, Züge um diese Zeit keine fuhren und irgendwelche anderen Leute nicht erreichbar waren, kam sie wohl auf mich. Kaum hatte ich das Gespräch mit meiner Schwester beendet und versucht, klaren Kopf zu bekommen, läutete das Telefon wieder. Nun war es Nina. Sie hatte von meiner Schwester meine Nummer.

Zwanzig Minuten später saßen Nina und ich schon im Auto und waren stadtauswärts Richtung Autobahn unterwegs. Und ich war hellwach, denn ich hatte etwas entzückendes entdeckt... Es handelte sich um einen deutlich sichtbaren, aber trotzdem noch zarten Ansatz eines Fettpölsterchens, der sich über ihrem todschicken, schwarz-silbernen Gürtel bemerkbar machte. Zwar bestand bei mir durchaus die Gefahr, neue Fettpölsterchen zu sehen, wo keine waren, doch dieses mal handelte es sich nicht nur um einen Traum. Zu deutlich sah man die kleine, hübsche Wölbung, die eine gerade noch nicht zu enge Jeans bzw. der dazugehörige Gürtel versachte. Und noch während der Fahrt erfuhr ich von Nina ein wenig von der Entstehungsgeschichte dieser Fettzellen.

Zuerst saß Nina ziemlich bedrückt neben mir auf dem Beifahrersitz. Verständlich, mir würde es in einer solchen Situation nicht anders ergehen. Offenbar war Nina der Meinung, saurer Fruchtgummi würde sie ein wenig beruhigen. Unentwegt bediente sie sich nämlich aus der kleinen Plastiktüte, die auf ihrem Schoß ruhte. Mich störte das natürlich nicht - im Gegenteil. Im stillen zählte ich mit, wenn Nina einen weiteren, kirschförmigen Fruchtgummi in ihren Mund steckte. Zu gerne wäre ich ihr dabei behilflich gewesen....

Auf halber Strecke meldete sich Ninas Bruder aus dem Krankenhaus und berichtete, dass der Unfall für Ninas Eltern trotz diverser Verletzungen noch verhältnismäßig glimpflich verlaufen war. Diese Neuigkeiten verbesserten Ninas Stimmung schlagartig. Sie wirkte nun irgendwie entspannter. Wir unterhielten uns über unsere jeweiligen Studien, dann über unsere alte Schule. So viele Gemeinsamkeiten, über die wir uns austauschen konnten, gab es schließlich nicht. Irgendwann musste das Gespräch zwangsläufig bei diesem Thema landen. Bald fragte ich sie, ob sie immer noch Basketball spiele, wo sie zu ihrer Schulzeit doch so gut in dieser Sportart gewesen war. Zuerst zeigte sie sich überrascht, dass ich darüber Bescheid wusste. Dann meinte sie, dass sie in der Zwischenzeit auf Hip-Hop-Dance umgestiegen sei. Basketball hätte für ihre Figur nichts gebracht. "Ich bin nämlich ziemlich gefräßig, wie dir sicherlich aufgefallen ist!", lachte sie und deutete auf die inzwischen leere Haribo-Tüte. "Dieses Tanz-Training ist ideal! Ich esse nicht anders wie vorher und hab trotzdem 13 Kilo abgenommen. Da gehen viel mehr Kalorien drauf!", meinte sie und fügte hinzu: "In letzter Zeit hatte ich leider Stress auf der Uni und mit meinem Freund - und blitzschnell habe ich wieder ein paar Kilos mehr auf den Rippen!". Das merkt man, dachte ich.

"Davon merkt man aber gar nichts!", sagte ich und überlegte, wie ich das inzwischen äußerst interessant gewordene Gespräch in Gang halten könnte. Doch dies tat ohnehin Nina. "Ich habe ohnehin geahnt, dass ich das nicht ewig durchhalten werde!" "Was meinst du mit "das"?", bohrte ich nach. "Dieses intensive Training die ganze Zeit. Zwei Jahre habe ich jetzt schon durchgehalten - vielleicht steige ich wieder auf Basketball um. Wäre zur Abwechslung sicher lustig. Meine Waage würde es aber sicher nicht so lustig finden!", sagte Nina und ich beschwichtigte: "Ach was! Basketball ist höllisch anstrengend, wenn man in einer motivierten Truppe trainiert!" "Vielleicht hast du ja recht. Ich werde vorerst trotzdem weiter Hip-Hop-Dance machen. Hab keine Lust, wieder meine alten Klamotten aktivieren zu müssen. Zumindest vorerst..."

Das war ja eine interessante Einschränkung. Wieder träumte ich vor mich hin, während wir langsam unserem Ziel näher kamen. Nina war inzwischen eingeschlafen. Ich versuchte, sie zu mustern. Leider war es viel zu dunkel dafür. Zu gerne hätte ich einen unbeobachteten Blick auf die Folgen ihres Trainingsrück-standes geworfen.

Ich fuhr noch am gleichen Tag zurück. Nina wollte für ein paar Tage bleiben. Die Heimfahrt war nur halb so spannend. Dafür gab es doppelt soviel Verkehr wie in der Nacht. Am nächsten Tag lief wieder alles streng nach den Regeln des Alltags ab. Meine Schwester rief irgendwann an und erzählte, dass sie mit Nina gestern noch im Kino war. Wie unglaublich schlank sie doch geworden war, stellte sie bewundernd fest und richtete mir aus, dass sich Nina bald bei mir melden würde.

Dies tat sie ein paar Tage dann auch. Sie wolle sich bei mir für meine Hilfsbereitschaft bedanken. Ob sie mich ins Kino, zum Basketball oder zum Essen einladen dürfe, wollte sie wissen. "Zum Essen!", antwortete ich kurzentschlossen. "Das habe ich befürchtet!", stöhnte Nina. "Bin natürlich in der Woche zu Hause auch nicht zum trainieren gekommen!" "Wenn du gerade auf Diät sein solltest, können wir gerne auch auf Kino umdisponieren! Nicht, dass du dann Salat und Mineralwasser bestellst und ich irgendein Menü...", begann ich. "Ich hab' dir doch gesagt, dass ich keine Diät mache! Wir gehen also Essen! Wird sicher nett!", unterbrach sie mich. Damit war diese Diskussion beendet. Wir einigten uns auf den Abend in fünf Tagen.

Zuerst sah ich Ninas rote Haarpracht, und dann sah ich den Grund für ihren Seufzer am Telefon. Es waren erst zwölf Tage seit unserer nächtlichen Autobahnfahrt vergangen und es bestand nicht der geringste Zweifel, dass Nina weiter zugenommen hatte. Hatten ihr ihre Sachen damals noch fast perfekt gepasst, waren sie nun schon eine Spur zu eng geworden. Vor allem rund um ihren nicht mehr ganz so kleinen Po merkte man die Veränderungen.. Sie trug eine jener Jeans, die keine Gesäßtaschen hatte. Viel praller und runder wirkte ihr Hinterteil nun. Außerdem trug sie einen engen, schwarzen Rollkragenpulli, darüber eine taillenkurze, perlmuttfarbene Lederjacke. Schwer zu sagen, wie weit ihr kleines Bäuchlein von der weiteren Zunahme profitiert hatte, dachte ich. So wie sie jetzt vor mit stand, die Lederjacke tragend, konnte man mögliche "Verbesserungen" bestenfalls erahnen. Und natürlich merkte ich den Unterschied in ihrem Gesicht. Nun sah es so aus, wie ich sie aus der Schulzeit in Erinnerung hatte. Dies war das Gesicht, dass ich vor einigen Monaten vor meinem inneren Auge nur mehr schemenhaft sehen konnte. Nun hatte ich es glasklar vor mir. Eines war sicher - sie war attraktiver denn je.

Das Abendessen gestaltete sich als voller Erfolg. Nina hielt sich beim Essen nicht im geringsten zurück. Eher das Gegenteil war der Fall. Für jemanden, der in letzter Zeit nicht gerade wenig zugenommen hatte, genoss sie ihr Abendessen erstaunlich unbekümmert. Nicht einmal auf einen Nachtisch wollte sie verzichten. Nicht mit einem Wort erwähnte sie nun ihre zunehmenden Figurproblemchen. Ich hingegen konnte die ganze Zeit an nichts anderes denken. Wie viel Nina wohl zugenommen hatte? Wo hatten sich die Kalorien wohl festgesetzt? Würde sie vielleicht weiter zunehmen? Wenn ja, wieviel? Spannende Fragen, die mir durch den Kopf gingen! Gleichzeitig genoss ich Ninas Anwesenheit. Fasziniert beobachtete ich sie. Sie sah irgendwie gesünder aus wie vorher. Man konnte nicht annähernd davon sprechen, dass sie mollig oder gar dick wäre, doch es gab die eine oder andere vielversprechende Andeutung an ihrem Körper zu entdecken. Ihre Arme waren nicht mehr so knochig. Am Beinansatz entstand an der Vorderseite der Oberschenkel eine kleine, verräterische Wölbung, wenn sich Nina setzte. In der Beuge zwischen Oberschenkel und der ebenfalls ein wenig besser gepolsterten Hüfte entstand bereits eine tiefe Falte, die den Stoff der Jeans an dieser Stelle ein wenig einklemmte. Im Restaurant hatte Nina die Jacke abgelegt. Ihre Oberweite zeichnete sich unter dem engen Pulli imposant ab. Nina hatte den ohnehin engen Pullover in die Hose gesteckt. Ihr ansehnlicher Busen und die deutlich sichtbare Wölbung ihres Bäuchleins sorgten dafür, dass sich der gerippte Stoff des Pullovers unter beträchtlicher Spannung befand. Als Nina später am Abend die Toilette aufsuchte, präsentierte sie mir ihre atemberaubende Rückseite. Das bisschen Speck auf Hüfte und Taille, dass sich an ihrer Vorderseite als Bäuchlein schon recht deutlich bemerkbar machte, hinterließ auf ihrer Rückseite weniger sichtbare Folgen. Die enge Jeans brachte nur eine kleine, kaum sichtbare Rundung auf ihrer Taille zum Vorschein, welche der enge Pullover sanft umspannte. Ninas Po war runder und praller als früher, die Jeans passte wie angegossen. Viel Platz für noch rundere Formen war nicht mehr vorhanden, dachte ich, als die beiden Pobacken im Rhythmus ihrer Schritte hin- und hertanzten. Selbst unter herkömmlichen Maßstäben hatte Nina noch eine gute Figur. Spielraum nach oben war allerdings keiner mehr vorhanden.

Einige Tage später traf ich Nina in der U-Bahn. Sie sah völlig abgekämpft aus. Wie sie mir erzählte, hatte sie gerade ihre erste Trainingseinheit seit langem hinter sich gebracht. "Ich bin so was von groggy! Das kannst du dir nicht vorstellen!", jammerte sie. "Bin genauso außer Form wie am aller ersten Tag!" Dann erzählte sie mir von all den anstrengenden Übungen, die sie 90 Minuten lang in Trab gehalten hatten. "Ich würde gern mal zusehen, wie du dich plagst!", meinte ich dann schadenfroh. "Gerne, aber nicht in nächster Zeit. Es reicht, wenn sich die Trainerin über meinen Babyspeck amüsiert. Auf doofe Kommentare von männlichen Wesen kann ich verzichten, wenn ich nach 10 Sit-Ups schlappmache!" "Würde mir so was nie erlauben", meinte ich wahrheitsgetreu und beobachtete amüsiert, wie Nina ständig mit einer widerspenstigen Locke, in ihr wiederholt ins Gesicht fiel, kämpfte. Vielmehr würde ich dich und deinen Anflug von Üppigkeit grenzenlos bewundern, fügte ich im Gedanken dazu. "Hoffentlich bin ich übermorgen zur nächsten Einheit wieder fit. Alles, aber bitte keinen Muskelkater jetzt!"

Neugierig, wie ich war, machte ich am übernächsten Tag so etwas wie einen "Kontrollanruf". Hatte sich Nina wirklich zum nächsten Training überwinden können? Prompt hob sie ab, als ich sie zur fraglichen Zeit anrief. Außer Atem hörte sie sich ganz und gar nicht an. "Wollte dir nur sagen, dass ich dieses Wochenende wieder nach Hause fahre. Wenn du möchtest, kannst du gerne mitfahren!", gab ich als Vorwand für den Anruf an. "Wie geht's deinem Muskelkater?", fragte ich dann, um das Gespräch die gewünschte Richtung zu geben. "Prächtig!", lachte Nina. "So prächtig, dass ich heute das Training sausen ließ, mit einer Freundin Videos angucke und Fertigpizza futtere. Der Muskelkater muss schließlich gefüttert werden!", fügte sie hinzu. Im Hintergrund war die hörbar amüsierte Stimme ihrer Freundin zu vernehmen, die lautstark meinte: "Wenn du so weiter machst wie in den letzten Wochen, wird dein Muskelkater bald an Fettsucht zu Grunde gehen!" "Pssst!", fauchte Nina nun ihre Freundin an und musste im nächsten Augenblick selbst lachen. "So schlimm ist es auch wieder nicht!", beschwichtigte mich Nina. Ihre übermütige Freundin ließ allerdings nicht locker. "Bringt ihre Hosen kaum mehr zu und erzählt dann am Telefon solche Märchen! Lügen haben kurze Beine -oder soll ich "dicke Beine" sagen?" "Hat selbst 80 Kilo und lästert herum!", meinte Nina, während ihre Freundin "79,5 !" rief. "Vielleicht sieht man sich am Wochenende", beendete ich schließlich das Geplänkel der beiden Damen.

Aus einer gemeinsamen Heimfahrt wurde leider nichts. Nina musste ihre scheinbar recht komplizierte Beziehung pflegen. Das nächste mal sah ich sie, ein Mohngebäck in der Hand, in der Cafeteria der Uni. Abgenommen hat sie auf keinen Fall! Das war der erste Gedanke, der mir bei ihrem Anblick durch den Kopf ging. Ihre roten Locken fielen über ihre Schultern und endeten in Höhe ihrer Schulterblätter. An ihren Handgelenken trug sie afrikanisch aussehende Armreifen. "Was macht der Muskelkater?", fragte ich süffisant und deutete mit dem Kinn in Richtung Mohngebäck. "Witzig!", antwortete sie mit einem nicht minder süffisanten Grinsen im Gesicht. Mir fiel auf, dass Zucker auf ihren dunkel geschminkten Lippen hängen geblieben war. Während wir uns einen Platz suchten, musterte ich nochmals ihre Figur. Ihre Oberschenkel, ihre Hüften.... Waren sie nicht erneut eine Spur üppiger geworden? "Aber Danke der Nachfrage! Er wächst und gedeiht - leider!", meinte Nina unbekümmert, als wir uns setzten. Dann erzählte sie mir, dass sie es einfach nicht mehr schaffte, zwei mal in der Woche in ihren Hip-Hop-Kurs zu kommen. Dienstags powerte sie sich jedes Mal so aus, dass sie Donnerstag ihren inneren Schweinehund einfach nicht besiegen konnte. "Muskelkater und Schweinehund sorgen noch dafür, dass ich fett werde!", seufzte sie. Natürlich wusste sie nicht, wie aufregend solche Worte in meinen Ohren klangen- noch dazu, wenn sie Nina über ihre noch immer angezuckerten Lippen kamen. "Und Mahlzeiten wie diese erledigen den Rest", fügte sie hinzu zu biss genussvoll in ihre kalorienreiche Süßspeise. "Schmeckts?", wollte ich wissen, während ich Nina fasziniert beim Kauen zusah. Selbst das sah bei ihr super aus. "Und wie! Das ist ja das Problem!"

Dann unterhielten wir uns über mein Wochenende zu Hause, ihr scheinbar nicht ganz problemloses Wochenende mit ihrem Freund, dem Gott sei Dank großen gesundheitlichen Fortschritten ihrer Eltern, über bevorstehende Prüfungen und natürlich ausgiebig über ihre Trainingsmisere. "Wenn das Zunehmen jetzt nicht bald aufhört, muss ich vielleicht wirklich eine Diät machen!", klagte sie. "Vorher versuche ich es aber mit Laufen!" "Laufen?", fragte ich kurz zurück. "Donnerstags bin ich immer viel zu platt für ein neuerliches Training. Aber Training am Dienstag und Joggen am Wochenende - das müsste ohne größere Probleme möglich sein!", erläuterte sie mir ihren Plan. "Dann geht's den Fettpölsterchen an den Kragen!", meinte sie und klopfte sich mit ihrer linken Hand seitlich auf ihren Oberschenkel. Wenig begeistert stellte ich mir vor, wie diese hübschen Rundungen wieder dahinschmelzen könnten. Noch zu gut hatte ich das Wiedersehen mit Ninas auf der Studentenparty in Erinnerung.

"Komm doch mit, alleine ist das Laufen ohnehin so langweilig", meinte sie plötzlich. Nun fand ich ihre Idee vom Lauftraining doch gut. "Was ist mit deiner besseren Hälfte?", begann ich vorsichtig. "Dem laufe ich garantiert zu langsam. Dann meckert er nur herum und das wiederum gibt Stress. Nein Danke!", meinte sie. "Versuchen können wir es ja!", sagte ich dann und stellte mir Nina in einem hautengen Joggingoutfit vor. "Prima! Dann kann ich meine Zwischenmahlzeit ja ohne schlechtes Gewissen genießen!", antwortete Nina und steckte den Rest in den Mund. Noch immer klebte der Zucker an ihrer Unterlippe...

Joggen ist nicht unbedingt meine Sportart. Ich bevorzuge rudern. Aber unter diesen Vorzeichen war ich natürlich äußerst motiviert. Nichts wurde es allerdings mit meinem Wunsch, Nina in enganliegenden Running-Tights begutachten zu können. Sie trug eine gelb-weißen Sweater mit Kapuze, der erst zwei Handbreit über ihren Knien endete. Dann trug sie noch körpernah geschnittene, aber keineswegs enganliegende Hosen aus irgendeiner Kunstfaser. Sie sah wirklich niedlich aus in ihrem weiten Sweater. Ihre Oberweite ließ sich auch in den weitesten Klamotten nicht verstecken, ihre rote Lockenmähne und die Kapuze machten sich gegenseitig den Platz streitig. Die erwünschten Ansichten boten sich mir leider nicht. So kam ich wenigstens nicht wieder in Versuchung, ständig gierig nach neuen Fettpölsterchen Ausschau zu halten. Mein Verhalten war ohnehin skandalös genug, dachte ich amüsiert.

Wir drehten eine recht flotte Runde im Park. Zwar kamen wir beide ordentlich ins Schwitzen, Anzeichen von Müdigkeit stellten sich bei Nina allerdings keine ein. Insgeheim hatte ich gehofft, ihr würde die Rennerei nach ein paar Minuten zu blöd werden. Doch nichts dergleichen passierte. Im Gegenteil - sie empfand es tatsächlich als "richtigen Ausgleich" zum brutalen Tanztraining. Als "aktive Erholung" sozusagen. Nina war offenbar ganz gut in Schuss. Umso verwunderlicher war es für mich, dass es ihr in den letzten Wochen immer weniger gelungen war, die Kalorien, die sie zu sich nahm, wieder zu verbrennen. Sie musste über einen herzhaften Appetit verfügen, dachte ich. In der Woche darauf sollte der nächste Trainingslauf auf dem Programm stehen. Einerseits freute ich mich natürlich darauf, wieder Zeit mit Nina verbringen zu können, und sei es nur beim Joggen. Anderseits fürchtete ich, dass sie tatsächlich mit dem Laufen gewichtsreduzierende Erfolge erzielen könnte.

Wie sich in den nächsten Wochen herausstellte, war Nina aber wenig konsequent, was ihr Lauftraining betraf. Wenn sie telefonisch unsere Joggingrunde absagte, jammerte sie mir immer vor, dass es ihr auf diese Weise sicherlich nicht gelingen würde, ihr Gewicht wieder zu reduzieren und versprach Besserung. Passiert ist diesbezüglich aber nichts. Viel öfter trafen wir uns in der Cafeteria der Uni. Nicht einmal verzichtete sie auf ihre süßen Zwischenmahlzeiten. Trotzdem schien sie sich beim Essen nun etwas besser stärker einzuschränken, da sie nun nichts mehr zunahm. Ich war schon froh, wenn ihre Abspeckabsichten weiterhin nur Absichten bleiben würden.

Nina hielt ihr Gewicht nun schon einige Monate. Schließlich kam der Sommer. Nina hatte für die Ferienzeit einen Job in der Firma, in der ihr Vater angestellt war, angenommen. Sie war froh, einmal eine Beziehungspause einlegen zu können, da ihr Freund in den Ferien woanders arbeitete und sie sich bestenfalls am Wochenende sehen konnte. Ich jobbte nur die ersten Wochen der Ferien, wollte dann einige Zeit zu Hause verbringen und dass eventuell noch einen schnellen Last-Minute-Trip unternehmen. Während ich fleißig arbeite, erfuhr ich abwechselnd von meiner Schwester und von Nina, wie die beiden ihren Sommer so verbrachten. Zwar arbeitete Nina ja auch, aber wie es aussah, kam sie sehr bald am Nachmittag aus dem Büro raus und vertrieb sich dann mit meiner Schwester die Zeit beim Baden. "Sie hat in den letzten Monaten wieder ganz schön zugelegt!", stellte meine Schwester während eines Telefonates mit mir fest. "Aber zum Unterschied zu früher versteckt sie ihre Pfunde jetzt aber nicht mehr", meinte Anne. "Obwohl, langsam könnte sie einen größeren Bikini vertragen!", kicherte meine Schwester ins Telefon. Ich hatte keine Ahnung, warum sie mir das alles erzählte. Ich platzt fast vor Neugierde. Sprach Anne nur von jenen Pfunden, die sich Nina ohnehin schon während des Semesters angefuttert hatte, oder war hier von neuen Kilos die Rede. Eines war jedenfalls sicher: Sobald der Job hier zu Ende war, würde ich nach Hause fahren und die beiden Mädchen zum Baden begleiten.

Als ich dann nach Hause kam, war Nina weg. Sie war nur über das Wochenende zu ihrem Freund gefahren, erfuhr ich von meiner Schwester. So gingen wir also alleine zum Baden. Pünktlich Sonntag abends fing es dann zu regnen an. Und es sollte zwei Wochen lang nicht mehr richtig aufhören! "Nina im Bikini" konnte ich mir also abschminken! Aber das wusste ich natürlich nicht, als Nina Montag Vormittag bei uns hereinschneite. Plötzlich stand sie in der Tür. Sogar ihr Regenmantel genügte modischen Ansprüchen, stellte ich fest. Als sie dann elegant ihren Mantel ablegte, blieb mir kurz die Luft weg! Mein liebes Fräulein, du bist ja aus dem Leim gegangen!, dachte ich begeistert. Auch beim zweiten Hingucken war klar. Jetzt hatte es sich Nina mit ihren kalorienreiche Zwischenmahlzeiten wohl zu gut gehen lassen! Offenbar sah man mir mein Erstaunen über den sich mir bietenden Anblick mehr als deutlich an. "Ich will nichts hören!", meinte Nina und warf mir einen tiefen Blick zu, der mich fast umgehauen hätte. "Muskelkater und Schweinehund haben eben gewonnen!", stellte sie nur fest. Meine Schwester staunte Bauklötze über Ninas Äußerungen. Natürlich verstand sie kein Wort von dem, was Nina sagte. "Dann habe ich also meine Laufschuhe umsonst eingepackt?", wollte ich nun wissen. "Völlig umsonst!", meinte sie lachend.

Nina war wirklich ganz knapp davor, richtig mollig zu werden. Ihr "Bäuchlein" verdiente bald nicht mehr die realen Verhältnisse verharmlosende Verkleinerungs-form. Eine richtige Speckrolle war da zu sehen, stellte ich erstaunt fest. Die lange Zeit nur andeutungsweise sichtbare Wölbung über ihrem Hosenbund drängte sich nun forsch hervor. Sogar der doch figurformende Jeansstoff hatte den Platz fordernden Fettpölsterchen kaum noch was entgegenzusetzen. Die fünf Millimeter Jeansstoff über ihrem Gürtel wurden von ihrem Bauchspeck gnadenlos beiseite gedrückt. Der Gürtel hatte ohnehin nur mehr modische Zwecke zu erfüllen. Genau konnte man zwei längst nicht mehr gebrauchte Löcher in Ninas Gürtel entdecken. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte sie den Gürtel noch viel enger schnallen können. Das waren doch einige Zentimeter, die da an Umfang hinzugekommen waren, dachte ich verträumt. Auch ihr Po hatte einiges an Fett abbekommen. Ich konnte mich noch ziemlich genau erinnern, in welch straffer Form sich ihr Gesäß befunden hatte, als sie mich in dieses Restaurant eingeladen hatte. Jetzt geriet viel mehr in Bewegung, wenn sich Nina fortbewegte. Solch enge Hosen waren nicht mehr ganz unproblematisch, dachte ich. Aber umso reizvoller. Ninas Oberschenkel hatten sich der erstaunlichen Entwicklung aller anderer Körperteile angeschlossen. Sie hatten eine gesunde Fülligkeit angenommen. Nina stand nun wirklich gut im Futter.

Wirklich verunsichert wirkte sie aber noch immer nicht. Das erstaunte mich wirklich. Zu offensichtlich war ihre Gewichtszunahme geworden. Niemandem konnte die inzwischen schon beträchtliche Zunahme entgangen sein. Sie aber ließ sich nichts anmerken.

Das Wetter war eine Katastrophe. Wir schlugen meist zu dritt die Zeit tot. Zum Beispiel mit Videos schon am Vormittag. Um halb elf Uhr vormittags Erdnüsse knabbern - mir wurde allein bei der Vorstellung übel. Die zwei Damen waren da anderer Meinung. Nina stieß meiner Schwester vorsichtig ihren Ellenbogen in die Rippen, flüsterte ihr was in zu und kurz darauf holte diese die Erdnüsse. Nina machte es sich auf dem Teppich bequem, meine Schwester hatte das Sofa in Beschlag genommen und ich musste mit dem Sessel vorlieb nehmen. Ich konnte kaum meine Augen von Nina lassen. Sie lag am Rücken, ihren Wuschelkopf auf einen Polster gestützt. Zwischen ihren angewinkelten Beinen hindurch nahm sie das Fernsehgerät ins Blickfeld. Ihr Gewicht quetschte das Fett ihres dick gewordenen Pos unbarmherzig gegen die seitliche Naht ihrer Jeans. Obwohl sie ihre Beine angewinkelt hatte und ihre Oberschenkel somit nicht schwer auf unserem Wohnzimmerteppich auflagen, sahen sie außerordentlich prall aus. Sogar im Liegen machte sich ihr Bauchspeck bemerkbar, auch wenn die im Stehen und vor allem im Sitzen schon recht beeindruckende Wölbung nur ansatzweise sichtbar war. Überall waren also die Folgen einer gar nicht so geringen Gewichtszunahme zu sehen. Nina hatte sich prachtvoll entwickelt in den letzten Wochen. Die nächste Fuhr Erdnüsse landete inzwischen in ihrem Mund. Nichts wie rein mit dem Zeug, dachte ich nur....

An einem anderen Tag überredeten mich die zwei Mädchen zur einer Tour durch eine Shopping-Mall in der nächstgelegenen größeren Stadt. Ursprünglich hielt ich dies für keine gute Idee. Konnte mir kaum was langweiligeres vorstellen. Aber ich täuschte mich. Die beiden probierten tatsächlich stundenlang etwa 1000 verschiedene Hosen, Röcke, Kleider, Jacken, Mäntel und sogar Hüte! Begutachteten Accessoires, von denen ich bisher nicht einmal wusste, dass es sie gibt und diskutierten leidenschaftlich, wie man welche Teile mit bestimmten Outfits kombinieren würde. Das alles war mehr als aufschlussreich. Ich hielt mich so gut es ging im Hintergrund. Wenn ich dann doch gefragt wurde, was ich toll fände und ich mich nach langem, hinhaltenden Widerstand dann doch zu einer Antwort überreden ließ, bekam ich nichts als Häme über meine Ahnungslosigkeit zu spüren.

D ie Diskussionen über Handtaschen fand ich wenig spannend, umso mehr begeisterte mich der Besuch des Jeansstore. Meine Schwester hatte gerade eine dunkle Stretch-Jeans mit hellen, sich deutlich abhebenden Nähten anprobiert. Am Bein hatte das Teil einen langen, seitlichen Schlitz. Meine unqualifizierte Frage, wozu der gut sein soll, wurde mit allgemeinem Kopfschütteln beantwortet. Direkt synchron schüttelten Verkäuferin, Anne und Nina ihre Köpfe. Mit weiteren Fragen hielt ich mich lieber zurück. Wie auch immer, meiner Schwester stand das Teil wirklich gut. Jetzt wollte auch Nina etwas in der Art probieren. "Gibt es so was auch in meiner Größe?", fragte sie wenig schüchtern die Verkäuferin, drehte dabei ihren Lockenkopf in unsere Richtung und grinste uns mit Unschuldsmine, begleitet von einem Achselzucken, ins Gesicht. Gleich darauf verschwand sie mit einer Jeans in der Umkleidekabine. Ich tat uninteressiert und sah mir ein paar Sweater in einem Regal aus Stahl und Glas, welches mitten im Raum stand, an. Natürlich konnte ich es nicht erwarten, bis Nina wieder hinter dem Vorhang auftauchte. Dann stand sie da. Kerzegerade, ihre Locken waren wie immer ein wenig außer Rand und Band. Die Hose saß perfekt. Üppig, üppig, dachte ich, als ich ihre Schenkel musterte. "Und?", fragte Nina frech. "Wie angegossen!", meinte meine Schwester. "Dreh dich mal um!" Wie auf dem Laufsteg wirbelte Nina herum, stemmte die Hand in die Hüfte und verlagerte das Gewicht auf ihr linkes Bein. "Ein bisschen zu viel Po hab ich inzwischen, fürchte ich!" meint sie sofort. Ach was, dachte ich, während ich ihr tatsächlich umfangreiches und vom Jeansstoff stramm umspanntes Hinterteil begutachtete. "Ach was!", meinte meine Schwester dann, "Die muss so eng sitzen, sonst bräuchte es dafür kein Stretchmaterial!" Nina betrachtete sich eingehend im riesigen Spiegel, der an der Wand hing. Plötzlich wandte sie sich an mich "Und was meinst du? Überleg dir gut, was du sagst!", meinte sie lachend. "Hmm. Ich finde sie schon ein wenig zu...", begann ich langsam und grinste Nina dabei frech an. Sie holte drohend mit der Hand aus und deutete an, mir gleich eine verpassen zu wollen. "Gleich bist du tot, du Abschaum!", rief sie mir grinsend zu. Ich ging in Deckung und brachte meinen Satz zu Ende: "....lang finde ich diese seltsamen Seitenschlitze aber trotzdem!" Dabei grinste ich sie süffisant an. "Du findest Nahtoderfahrungen wohl cool?", meinte sie noch zu mir, senkte ihren Arm wieder und ließ sich dann die Jeans einpacken.

Anne und ich stellten bald fest, dass Nina ihre neue Hose wohl nicht sehr lange passen würde. In den Tagen nach unserer gemeinsamen Shoppingtour begann meine Schwester, immer öfter über Ninas prächtigen Appetit zu lästern und an ihrer runderen Figur herumzunörgeln. Natürlich nur, wenn Nina nicht in Hördistanz war. Ihr Appetit hielt weiter an. Wieder regnete es. Wir standen in der Küche und bereiteten ein ausgiebiges Abendessen vor. Ninas Handy hatte gerade geläutet und sie stand nun im Vorraum und telefonierte. Kaum war sie aus der Küche gegangen, sprach mich meine Schwester auf Ninas auffälliges Essverhalten an. "Sie langt ganz schön zu, findest du nicht!", meint sie leise. "Wirklich?", fragte ich achselzuckend. "Mensch, merkst du nicht, welche Mengen sie bei jeder Gelegenheit in sich hineinschaufelt? Und die Veränderungen ihrer Figur können dir unmöglich entgangen sein! Vor kurzem vor sie noch total dünn - und jetzt? Jetzt hat sie schon fast einen richtigen Speckbauch. Von ihrem Arsch ganz zu schweigen! Schau sie dir doch mal an!", regte sich meine Schwester wieder einmal auf. "Flip doch nicht aus! Ist ja ihr Körper und nicht deiner!", versuchte ich sie zu beschwichtigen. Wirklich, ihr konnte es doch egal sein, ob Nina dünn oder dick war. "Außerdem muss ja nicht jede Frau diesem magersüchtigen Schönheitsideal nacheifern, oder?", fügte ich hinzu. "Wenn Nina noch ein paar Wochen so weiterfrisst, ist sie richtig fett! Und du verteidigst diesen Wahnsinn auch noch! Ganz kapier' ich das wirklich nicht!" Noch immer hatte sich Anne nicht beruhigt. Wütend hackte sie die Zwiebel in kleine Stücke. "Wenn sie sich runder wohler fühlt, was dann?", fragte ich vorsichtig. "Warum hat sie sich dann das ganze Gewicht vom Leib gehungert? Weil sie mit ihren Pfunden so glücklich war? Wohl kaum anzunehmen!", entgegnete meine Schwester. "Du kannst sie ja bei Gelegenheit fragen", flüsterte ich Anne noch schnell zu. Nina hatte im selben Augenblick ihr Gespräch beendet und kam wieder in die Küche. "Bin schon wieder da!", meinte sie.

Das gemeinsame Abendessen verlief vorerst richtig toll. Alle waren bester Laune und auch Anne schien die kleine Auseinandersetzung in der Küche schon wieder vergessen zu haben. Wir hatten alle unsere Portionen verdrückt, als Nina plötzlich fragte, ob sie nicht noch einen kleinen Nachschub haben könnte - schließlich sei unsere gemeinsame Kreation doch so lecker ausgefallen. Ich warf meiner Schwester einen kurzen, vielsagenden Blick zu. Sie kapierte sofort, was ich damit sagen wollte, reagierte aber nicht. Nina hielt inzwischen schon ihren Teller in meine Richtung und ich manövrierte vorsichtig einen ziemlich großen Schöpfer aus der Auflaufform hinüber auf ihren Teller. Das war wirklich ganz ordentlich für einen kleinen Nachschub und ich wartete schon auf Ninas Protest - der kam allerdings nicht. Um meine Schwester ein wenig zu provozieren, fragte ich Nina kurzentschlossen: "Noch ein bisschen?" Nie rechnete ich damit, dass sie positiv auf diese Frage reagieren könnte. So gefräßig würde Nina wohl doch nicht sein. Umso überraschter war ich natürlich, als sie plötzlich lachend meinte: "Warum nicht! Aber mach schnell, bevor ich es mir anders überlege!" Im Eilzugtempo hievte ich einen zweiten, noch größeren Schöpfer auf ihren Teller. "Du meinst es aber gut mit mir!", lachte Nina und warf mir einen Blick zu, der Eis zum schmelzen gebracht hätte. Ich dachte, mich hätte der Blitz getroffen!

Meine Schwester verpasste mir im selben Augenblick unter dem Tisch einen derartigen Tritt, dass ich um ein Haar laut aufgeschrieen hätte. Den Blick, den ich von ihr kassierte, war ganz und gar nicht freundlich. Nina bekam von all dem nichts mit. Sie sagte nur "Lecker!" und schaufelte den Auflauf in sich hinein.

Ninas Blick beschäftigte mich. Und wie! Während sie - zwar schon über ihren vollen Magen jammernd - an ihrer zweiten Portion weiter futterte, waren meine Schwester und ich in die Küche gegangen, um den Nachtisch vorzubereiten. "Sehr witzig!", meinte meine Schwester als wir die Küche noch gar nicht richtig betraten hatten. "Du ermunterst sie auch noch dabei, ihre Figur zu ruinieren!", schimpfte sie. "Gar nichts hab ich getan!", verteidigte ich mich. "Soll ich ihr es vielleicht verbieten, das Essen zu genießen? Außerdem ist eine etwas rundere Figur noch längst keine ruinierte Figur!". Meine Schwester sagte vorerst nichts. Aus irgend einem Grund ärgerte sie sich noch immer furchtbar darüber, dass Nina seit Tagen dabei war, unbeschwerter denn je Fett anzusetzen. Und mir das egal war. Natürlich war es mit nicht egal. Ich genoss das Schauspiel in vollen Zügen, versuchte dies aber vor beiden Mädchen geheim zu halten. Meine Schwester brauchte nicht zu wissen, welch ungewöhnliche erotischen Vorlieben ich hatte, ebenso wenig Nina. Wenn ich aber an diesen Blick von vorher dachte, als ich ihr diese riesige zweite Portion auf ihren Teller knallte - vorwurfsvoll oder ablehnend sah dieser Blick ganz und gar nicht aus...

Meine schimpfende Schwester holte mich wieder aus meinen Tagträumen zurück. "Wenn ich also die einzige in diesem Haus bin, die es nicht toll findet, dass sich Nina zu einem Fettklops entwickelt, dann werde ich mich der Mehrheit wohl fügen müssen!" Während sie diese Schimpftirade los wurde, häufte sie einen riesigen Berg Speiseeis und noch mehr Sahne auf einen der drei vor ihr stehenden kleinen Teller. "Der ist für Fatty!", schimpfte sie. "Jetzt reicht es aber!" Langsam begann mich Annes Verhalten wirklich zu nerven. "Nina ist alles andere als fett! Außerdem stehen ihr ihre Kilos perfekt! Auf jeden Fall sieht sie besser wie vorher aus. Und viel besser als solche Klappergestelle wie du! Und wenn ich wählen müsste, ob sie fünf Kilo zu- oder abnehmen sollte, wäre ich für's zunehmen. Außerdem will ich heute von dir nichts mehr in diese Richtung hören!" Ich muss zugeben, dass emotionelle Ausbrüche nicht gerade meine Spezialität sind. Es muss schon einiges passieren, dass ich die Ruhe verliere. Nicht nur ich selbst war über meine Klarstellung überrascht. Auch für Anne kam diese brüderliche Standpunkte scheinbar total überraschend. Offenbar hatte sie ihre Wirkung nicht verfehlt - sie sagte nur trotzig: "Ich sag jetzt ohnehin nichts mehr!"

Plötzlich stand Nina in der Küchentür. Keine Ahnung, wie lange sie da schon gestanden hatte! Da sie aber mit der Schuler am Türrahmen lehnte, befürchtete ich das schlimmste. Wie viel hatte sie wohl von dem geschwisterlichen Disput mitgekriegt? Womöglich hatte sie sogar etwas von meinem ungewöhnlich leidenschaftlichen "fetter ist netter"- Plädoyer mitbekommen. Ich wusste nicht, ob ich das gut oder schlecht finden sollte. Sie hatte ihren tatsächlich völlig leergegessenen Teller in der einen Hand, hielt sich mit der anderen Hand ihren vollen Bauch und meinte grinsend "Das war ganz nach meinem Geschmack!" Während sie dies sagte, blickte sie mir kerzengerade in die Augen. Ihre Jeans sah aus, als würde sie jeden Augenblick aufplatzen. Ich bemühte mich, ihrem Blick standzuhalten und nicht auf ihre pralle Leibesmitte zu starren. Erstaunlich freundlich nahm ihr inzwischen meine Schwester den Teller ab und meinte "Wenigstens ist nichts übriggeblieben!" Ich staunte Bauklötze, welch schauspielerisches Talent meine Schwester hatte! In einem Moment fuchsteufelswild, im nächsten Moment megafreundlich!

Nina hatte schon einen Blick auf die Teller mit den Eisportionen geworfen. Sie marschierte schnurstracks an mir vorbei auf die Anrichte, auf der die Teller standen, zu, schnappte sich den mit der riesigen Portion und sagte frech, "Wie ich gehört habe, ist das meiner!" Als sie mit dem Teller in der Hand an mir vorbeikam, warf sie mir einen kurzen Moment lang wieder diesen vieldeutigen Blick zu, grinste dann, warf ihren Lockenkopf nach hinten und stolzierte mit besonders weit nach hinten gespannten Schultern - ihr voller Bauch kam dabei richtig hübsch zur Geltung - aus der Küche.

Anne und ich schauten uns an. Beide waren wir nicht gerade happy darüber, wie diese Situation jetzt abgelaufen war. Ich zuckte nur mit den Achseln, Anne antwortete ebenfalls mit einem Achselzucken. Irgendwie wirkte dies versöhnlich. Trotzdem änderte das nichts daran, dass der restliche Abend Nina gegenüber nicht gerade einfach sein würde.

Doch zu meiner Überraschung passierte wenig. Wir bemühten uns, die fröhliche Stimmung von vorher zu schaffen. Nina unterstütze uns dabei nach Kräften. Scheinbar nahm sie keinem von uns die Szene in der Küche übel, wobei ich natürlich noch immer nicht sicher war, wieviel sie von diesem Streitgespräch mitbekommen hatte. Anfänglich wirkten unsere gemeinsamen Bemühungen, fröhlich und ausgelassen zu sein seltsam - seltsam steif. Aber nach einer gewissen Zeit entspannte sich die Lage immer mehr und es wurde wirklich noch ein lustiger Abend. Für Nina war es auch ein sagenhaft kalorienreicher Abend gewesen...

Nur noch wenige gemeinsame Sommertage standen uns bevor. Wobei von Sommer nicht wirklich die Rede sein konnte. Unentwegt schlechtes Wetter. Wir hingen wieder einmal zu dritt vor dem Fernsehgerät herum und sahen und Filme an, die die beiden Mädchen ausgesucht hatten. Sie hatten höllischen Spaß bei der Auswahl der Videos gehabt - nicht der geringste Anflug von irgendwelchen Spannungen. Nina steckte in einer ihrer Jeans. All ihre Jeans waren ihr inzwischen zu eng geworden. An kaum einer Stelle schien sie noch halbwegs bequem zu passen. Überall schnitt sie ein, der Stoff spannte wie verrückt. Oberschenkel, Po und Bauch füllten die Hose bis auf den allerletzten Millimeter aus. Nina sah atemberaubend aus. Sie schien es nicht im geringsten zu stören, dass sie mit diesem Auftreten jedes einzelner ihrer schon üppigen Fettpölsterchen wie auf dem Präsentierteller vorführte. Das erste mal fiel mir auf, dass meine Schwester wohl doch nicht ganz unrecht hatte. Es fehlt nicht viel, und man konnte Nina bald nicht mehr nur als "mollig" bezeichnen.

Ninas einfaches Baumwoll-T-Shirt war im Gegensatz zu mancher ihrer Tops alles andere als eng geschnitten. Trotzdem konnte man manchmal erkennen, dass sich ein ganz schön pralles Bäuchlein darunter verbarg. Nina schien auch das wenig zu kümmern. Gerade streckte sie sich nach einem Video in einem der oberen Regale. Das kurze T-Shirt rutschte nach oben. Ein skandalös gut ausgebildetes Fettröllchen, dass sich über den Gürtel geschoben hatte, wurde sichtbar. Auch ihr Hüftspeck war wirklich ansehnlich. Nicht die geringste Spur von ihrem Waschbrettbauch war da noch zu sehen. Ihr würde ihr Tanztraining ganz schön zusetzten, mit all den neuen Kilos auf den Rippen, dachte ich.

Dann schauten wir Videos. Besonders gutgelaunt war wieder Nina. Ob dies an den vielen Erdnüssen lag, die sie pausenlos in ihren Mund rieseln ließ? Ich sorgte dafür, dass das kleine Schälchen immer gut gefüllt war. Und Nina bedankte sich immer übertreiben freundlich für meine Fürsorge. Anne tat so, als bemerke sie davon nichts.

Ich achtete indes weniger auf die Filme, sondern vielmehr auf Ninas Erdnuss-Konsum. Ich rechnete an Hand der Angaben auf der Packung die Kalorien hoch , die sie so verdrückte, überprüfte die Zeitabstände, mit denen sie nach den Erdnüssen griff, beobachtete ihre gut im Futter stehenden Fettpölsterchen und überlegte, wo sich die vielen Erdnüsse, die sie gerade futterte, wohl absetzen würden.

Aus heiterem Himmel, in der Mitte des zweiten Videos, fragte meine Schwester plötzlich. "Sag mal Nina, hast du eigentlich keine Angst, dass du dick wirst, bei den Mengen, die du zur Zeit isst?" Anne stellte diese Frage in einem völlig neutralen Tonfall. "Nee, gar nicht!", meinte Nina sofort, ohne den Blick vom TV-Gerät zu lassen. Sie schien die Frage total kalt zu lassen "Ich war die meiste Zeit über ziemlich rund und hab mich immer wohl gefühlt! Wollte halt mal sehen, wie es ist, schlank zu sein. Jetzt weiß ich's. Schlank sein hat seine Vorteile, mein altes Gewicht hatte auch seine Vorteile. Wenn ich wieder Lust auf Schlanksein habe, nehme ich halt wieder ab!", meinte sie und steckte die nächsten Erdnüsse in ihren Mund. Anne und ich schauten uns fragend an. War es wirklich so einfach? Figurwechsel aus einer Laune heraus, ähnlich wie eine neue Frisur? Mal so, mal so? Das konnte ich fast nicht glauben, hielt mich aber mit Fragen zurück.

In dieser Nacht träumte ich davon, Nina zu füttern. Sie war in diesem Traum viel dicker als jetzt. Richtig fett. Mit Doppelkind, unzähligen Fettrollen auf ihrem Bauch. Ihre schweren Brüste hatten der Schwerkraft nichts mehr entgegenzusetzen und ruhten auf der ersten ihrer zahlreichen Speckrollen. Ihr Hintern war riesig, die Oberschenkel unglaublich massig und weich. Sie lag in einem Bikini, der im Vergleich zu ihrer imposanten Erscheinung absurd winzig war, in der Sonne. Ihre weiche Haut war braungebrannt, duftete nach Sonnenöl und glänzte unter der hoch am Himmel stehenden Sonne. Es war heiß. Die dicke, isolierende Speckschicht sorgte dafür, dass Nina schwitze. Der Schweiß sammelte sich in den unzähligen Falten und Grübchen ihres fetten Körpers. Ich bediente sie und erfüllte all ihre Wünsche. Besprayte sie mit kühlem Wasser. Cremte ihren faul in der Sonne bratenden Körper mit Sonnencreme ein. Dabei kam ich selbst ins Schwitzen -es war gar nicht so einfach, da dieses weiche Fleisch unter ihrer Haut jedem Druck nachgab. Ein Schmieren, wie es bei einem schlankem Körper möglich war, funktionierte nicht so ohne weiteres. Obwohl es so heiß war, hatte Nina in diesem Traum ständig Hunger. Ständig lief ich ins Haus, um neuen Nachschub anzuschleppen. Vor allem Erdnüsse. Diese Erdnüsse waren seltsam riesig. Manche Erdnüsse waren aus Schokolade. Andere aus Marzipan. Außerdem war Nina durstig. Auch in ihrem Getränk mussten Erdnüsse drinnen sein. Ich warf Unmengen an Erdnüssen in eine futuristisch aussehende Maschine, die komische Geräusche von sich gab. In eine andere Öffnung goss ich literweise Milch. Unter rann eine dickflüssige, farblich wie Erdnussbutter aussehende Flüssigkeit heraus. Nina trank dieses Getränk literweise. Und sie war noch immer hungrig. Und durstig. Außerdem war es wieder Zeit, sie mit kühlem Wasser zu bespritzen. Ich war in diesem Traum nur ihr treuer und äußerst gestresster Diener. Keiner ihrer Wünsche durfte unerfüllt bleiben, auf keinen Fall, auf keinen Fall.... Dann wachte ich auf. Nina frühstückte heute bei uns. Ihr erstes Brot bestrich sie dick mit Erdnussbutter...



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