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2009
Fuer 2009 hatte ich wegen andauernder Beschwerden beim Laufen weder Marathon- noch Triathlonwettkaempfe geplant.
Sechs Monate konnte ich kein umfangreiches Lauftraining durchfuehren. Dieses Jahr habe ich  mehr oder weniger zum Regenerationsjahr erklaert. Seit Mai habe ich das Gefuehl als ob sich eine Besserung einstellt, deshalb will ich mich zunaechst an kuerzere Strecken herantrauen.
Ich habe mich fuer die Laufveranstaltungen der Sparkassencupserie im Bersenbruecker Land entschieden.
Die Serie besteht aus 12 Laeufen wovon 8 gewertet werden. Die Distanzen liegen zwischen 9 und 12 km und werden rundum super organisiert. www.sparkassen-cup.com
Ins Triathlongeschehen werde ich vorerst nur am 6. Juni eintauchen. Zusammen mit anderen Verinsmitgliedern des TuS Engter
starte ich bei einer Veranstaltung der Augath Triathlon Tour in Hannover Limmer ueber die Sprintdistanz.
Weitere Triathlonwettkaempfe sind im Moment noch  nicht geplant auch weil ich seit November 2008 viel Zeit in die Erziehung unserer Labrador Huendin investiere. Funny entwickelt sich bereits zu einem prima Triathlontrainingspartner.

FunnySwim BikeFunny Funnyrun
Juli bis Dezember 2008
Die Halbdistanz  im Triathlon in Hannover verlief ganz nach unseren Wuenschen. Das Wetter war optimal und die Trainings-
luecken waren kaum zu bemerken. Mit einem 1. Platz in der AK war ich uebergluecklich. So fuhren wir zuversichtlich nach
Roth. Fuer die meisten Teilnehmer war der ploetzliche  Wetterumschwung an dem Wettkampfwochenende  wohl ein  Schock.
Fuer mich wurde es zum Albtraum. Wie konnte es mir nach so vielen Erfahrungen passieren, dass ich nicht die richtige Bekleidung
fuer den Regen waehlte?  Schon nach 30km fror ich, nach 60km  waren meine Haende so gut wie taub und mein Ruecken schmerzte.
So entschloss ich mich nach der 1. Radrunde Richtung Wechselzelt zu fahren, da es immer noch nicht nach einem Regenstop aussah.
Hatte ich in Wisconsin dem Regenwetter bis zur Ziellinie standgehalten, so war es mir an diesem Tag nicht moeglich weiterzufahren. That's life! Zum Glueck konnte Thomas in einer guten Zeit von 10:50 finishen und die Familienehre war gerettet.

Die Vorbereitungen fuer den Columbus Marathon im Oktober liessen meine schlechte Erfahrung schnell verblassen. Nach vorne schauen war angesagt. Wir freuten uns darauf die Lauffreunde in Michigan wiederzusehen. Zusammen mit Tina, Elly und Chris  war gute Stimmung vorprogrammiert und so wurde es auch ein tolles Wochenende in Columbus/Ohio, wo wir fuenf alle bei schoenem Herbstwetter einen bestens organisierten Marathon liefen. Selbst fuer die After Raceparty war noch ausreichend Energie vorhanden.

Seit dem 13.11. haben Thomas und ich ein neues Familienmitglied aufgenommen. Funny, ist eine 6 Monate alte Labrador Retrieverhuendin aus der Willing's Boarbuster Zuechtung. Ab Juni 2009, nach ihrem 1. Geburtstag, darf sie uns beim Lauftraining begleiten. Bis dahin gibt es fuer sie noch viele andere Dinge zu lernen.


April bis Juni 2008
Der Hamburg Marathon gehoert schon laengst der Vergangenheit  an und auch die Mitteldistanz in Hannover ist bereits fast
drei Wochen her. Beide Wettkaempfe haben viel Spass gemacht und waren eine gute Vorbereitung fuer die Anstregungen die
uns bei der Roth Challenge erwarten werden. Durch die Aufnahme eines neuen Arbeitsverhaeltnisses in der Altenpflege habe ich erhebliche Trainingsluecken. Thomas ist nicht besser dran. Durch mehrwoechige Dienstreisen nach Polen und Japan fehlen auch
ihm etliche Trainingskilometer.
Deshalb lautet unsere Devise in diesem Jahr: Dabei sein ist alles!

Januar bis Maerz 2008
Seit dem 1.Dezember wohnen wir wieder in Deutschland. Das Osnabruecker Land gefaellt uns als neue Heimat sehr gut. Die Landschaft ist reizvoll und mit einigen Huegeln vorzuegliches Trainingsgelaende. Die Triathlongemeinde vom Tus Engter
sowie die Bramscher Rumlaeufer haben uns herzlich als ihre neuen Mitglieder aufgenommen, was das Einleben wesentlich erleichtert.
Der Winter ist so mild, dass wir durchgehend Radfahren koennen. Wir erkunden entweder laufend oder mit unseren Raedern die naehere Umgebung und bereiten uns auf einige Laufveranstaltungen im Fruehling vor.
Hoehepunkt dieser Laufserie wird Ende April der Marathon in Hamburg sein.
Fuer den Sommer haben wir als diesjaehriges Highlight die Challenge in Roth ausgesucht. Thomas moechte unbedingt mal
das Gaensehauterlebnis vom Solarer Berg erfahren und ich  freue mich  auf einen 5. Start bei dieser tollen Veranstaltung.

Juli bis November 2007
In den Monaten Juli und August war verschaerftes Triathlontraining angesagt. Pro Woche summierten sich 15 bis 20 Trainingsstunden.
Im Juli schwammen Jane, Yoshiko und ich die "2007 Motor City Mile" im Detroit River. Bei diesem Event waren 5km mit teilweise starker Gegenstroemung zu schwimmen. Es war eine Erfahrung, die unter dem olympischen Gedanken stand: "Dabei sein ist alles."
Im August fuhren Thomas, meine Freundin Tina  und ich zur "Great Buckeye Challenge" nach Ohio.
In Waynesville, welches zwischen Cincinnati und Columbus liegt, starteten wir bei einer Triathlon Mitteldistanz.
Waehrend das Schwimmen im Caesar Creek Lake "easy" war, mussten wir auf der huegeligen Radstrecke im Warren Country
kraeftig in die Pedale treten. Auf der Laufstrecke von 21km durch ebenfalls huegeliges Gelaende  haben wir unsere letzte Energie freigesetzt und ich wurde mit Platz 1 der AK fuer meinen Einsatz belohnt. www.greatbuckeye.com
Jede Trainingseinheit und jeder Wettkampf in diesem Jahr galt als Vorbereitung fuer den Ironman Florida am 3. November.
Die Wochen im September und Oktober  wurden  durch  einen verlaengerten "Zwangsurlaub" in Deutschland ueberschattet.
In dieser Zeit betreute ich meine kranke Mutter, waehrend Thomas in Michigan wegen Erkaeltungserscheinungen ebenfalls in Trainingsrueckstand geriet.
Gerade rechtzeitig konnte ich Ende Oktober nach Michigan zurueck fliegen und von dort ging es in einer 18 stuendigen Autofahrt
nach Panama City/ Florida. Nach der Streckenbegutachtung und den immer besser werdenden Wetterbedingungen (steigende Temperatur-abschwaechende Windgeschwindigkeit) gingen wir am 3.11. mit grosser Vorfreude an den Start.
Das Schwimmen im Golf von Mexico,  inmitten von 2300 Startern war die groesste Herausforderung des Tages. Das Radfahren auf
der flachen Strecke kam uns sehr entgegen. Die teilweise eintoenige Landschaft wurde durch den staendigen Reiz  unserer Ueberholmanoever aufgelockert. Der abschliessende Marathon verlief bis auf eine anfaenglich aufkommende Ermuedungserscheinung
ohne Zwischenfaelle und jeder von uns konnte eine persoenliche Bestzeit erreichen. Thomas 10:48 - Marita 11:53
www.ironmanflorida.com   (Fotos)


April bis Juni
Der Boston Marathon 2007 wurde von zwei Ereignissen ueberschattet. Zu einem herrschten ungemuetliche Wetterverhaeltnisse mit starken Regenfaellen, Gegen- bzw. Seitenwind bei 80km/h und kuehlen Temperaturen von 10 Grad. Zum anderen konnte Thomas
wegen einer Magen- Darmverstimmung leider nicht den Marathon mitlaufen.
Schoen war, dass viele Lauffreunde aus Michigan mit mir an den Start gingen und wir vorher und nachher viel Spass hatten. Ich  konnte ein fuer mich gutes Resultat von 3:48:24 und einem 66. Platz von 767 Frauen in meiner AK erzielen.
Schon zwei Wochen spaeter liefen Thomas und ich in Kalamazoo einen Halbmarathon . Ich wurde mit einer Zeit von 1:41 in meiner AK 1. Thomas konnte mit 1:24  den 2. Platz belegen.
Am 6. Mai nahm Thomas in Cleveland am Marathon teil und finishte in 3:13. Ich konnte mich beim Halbmarathon nochmal um 2 Min. auf 1:39 verbessern und wurde 2. von 66 der AK.
Nun konzentrieren wir uns voll auf das Radtraining und dehnen dieses zusaetzlich mit unseren neuen Epic Expert Mountainbikes von Spezialized aus.
Endlich konnten wir auch die "Open Water Saison" eroeffnen.


Januar bis Maerz
Fuer 2007 haben Thomas und ich vorerst zwei Hoehepunkte geplant: Den Boston Marathon im April und den Ironman Florida im November. Boston uebt eine magische Anziehungskraft auf uns aus, der wir noch einmal nachkommen wollen. Der Ironman
Florida wird sozusagen unsere Abschlussveranstaltung  hier in den  Vereinigten Staaten, da der Entsendungsvertrag von Thomas zum
Ende des Jahres erfuellt ist und neue Aufgaben in Deutschland warten.
Diese Ziele motivierten uns  mit dem Training puenktlich zum Jahresbeginn zu starten. Wir hofften auf einen milden Winter in Michigan. Bis Mitte Januar sah es auch danach aus. Aber ab Mitte Januar fiel immer wieder Schnee und ueber 6 Wochen herrschten eisige Temperaturen von -10 bis -17 Grad Celsius. Dies erschwerte das Lauftraining und ab und zu habe ich mich dann doch fuer Trainingseinheiten auf dem Laufband im Lifetime Fitness oder auf dem Indoor Track in Ann Arbor entschieden.
Mein Lauftraining erstelle ich nach Plaenen aus Herbert Steffny's Buch Perfektes Marathontraining.
Aus Erfahrung  ist wegen der anspruchsvollen Streckenfuehrung in Boston keine Bestzeit zu erwarten, aber ich hoffe meine beiden
dort bereits gelaufenen Zeiten zu verbessern.
Dieses wird nicht so schwierig sein, da ich bei beiden gelaufenen Marathons in Boston wegen Verletzungsphasen nicht optimal vorbereitet war. Meine Probleme habe ich dank Einlagen, konsequenten Yoga-, Pilates- und physiotherapeutischen Uebungen und regelmaessigem Schwimmtraining letzendlich in den Griff bekommen.
Radfahren ist seit Januar nur auf dem Hometrainer oder als Spinning moeglich. Deshalb sehnen wir uns bereits nach den ersten Radausfahrten bei angenehmen Temperaturen.
Inzwischen haben wir auch  San Diego kennengelernt. In der ersten Januarwoche flogen wir in dieses vielgepriesene Triathletenparadies
und waeren am liebsten fuer die naechsten drei Monate dort geblieben. Kein Wunder, dass hier gut und gerne trainiert wird.
Sonne, Meer, herrliches Klima  und endlose Strassen mit allen Arten von Steigungsmoeglichkeiten bieten ideale Voraussetzungen.


La Jolla/ California/Januar 2007                                                                                               Novi/Michigan/Feburar 2007  
LaJolla Winter
 
Die Wahl faellt nicht schwer, welchen Ort ich im Winter bevorzugen wuerde!

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