Hi,
also noch ein kurzer
Nachschlag zur durchaus horizonterweiternden Mitbewohnersuche. Es gibt nämlich gute
Neuigkeiten! Habe jetzt einen Mitbewohner, zumindest theoretisch, man
weiß ja schließlich nie. Er ist ungefähr so groß wie Kylie
Minogue und vor allen Dingen, großer Pluspunkt, er ist auch
Niedersachse, zumindest kommt er da her.
Im Endeffekt ist es
kein Wunder, dass es jetzt so schnell ging, weil ich nämlich
zwischendurch den Tip bekommen hatte, daß man ein bißchen mehr den
Geheimnisvollen spielen muß, um bei den Leuten Interesse an
mir und der Wohnung zu äh.. induzieren. Habe den Tip gleich befolgt
und den Super-Geheimnisvollen gespielt, was schon damit anfing, dass
ich 2 Tage gar nicht erreichbar war, als die Anzeige erschien, weil
ich mal wieder beruftlich weg mußte. Das Problem ist nur,
wenn die Besucher echt seltsam sind und die falschen Fragen stellen,
bringt es irgendwie nix, geheimnisvoll zu sein. Hier ein Ausschnitt
aus einem typischen Dialog, als hier eine Sozialpädagogin aufgelaufen
war (die sich aber gerade zur Naturpädagogin (?) fortbilden läßt).
Worlds
Collide: BWLer vs. Sozialpädagogin
Starring: Mr. your on fire Mr. FlaviusMITSUBISHI
Guest Star: SabineUNMOTORISIERT
Featuring Dialoge der
Extraklasse, z.B.
# Der Markt
...
Sabine: Sag mal, weißt
du wo hier ein Markt in der Nähe ist.
Flavius: Ja, du mußt nur die Straße runter, da gibts PLUS und außerdem
LIDL.
Sabine: Nein, ich meinte einen richtigen Markt.
Flavius: (???) ... So mit mit frischem Obst und Gemüse?
Sabine: Ja genau.
Flavius: Nee, keine Ahnung. Aber ich glaube das Zeug gibts auch
abgepackt im Discounter.
...
Wie ich übrigens aus euren Antworten auf
meine vorherige Email ersehen konnte, seid ihr schon fleißig dabei,
die Notation von Özkan zu übernehmen und diverse Fahrzeugnamen in
eure Namen zu integrieren. Gut so! Vielen Dank an Ford Capri, Skoda
und die anderen motorisierten Emailer.
PS. Übrigens,
Stuttgart bewirbt sich für die Olympischen Spiele. Zu diesem Zweck
wurde vor ein paar Wochen eine Menschenkette durch die Innenstadt
gebildet, die daraufhin die größte "La Ola"-Welle der
Welt gemacht hat und damit wahrscheinlich sogar ins Guiness-Buch
gekommen ist. Schon mehrere Stuttgarter haben in meiner Gegenwart
behauptet, daß Stuttgart die La Ola - Welle erfunden hat undzwar
zur Leichtathletik EM 1986 in Stuttgart. Das gleiche stand sogar
in den hiesigen Medien. Schon mehrfach mußte ich darauf
hinweisen, daß die La Ola-Welle eine Kreation mexikanischer
Bergbauern ist, die erstmals bei der Fußball WM 1986 in
Mexiko der Welt präsentiert wurde, undzwar irgendwann zwischen
dem Eröffnungsspiel Ende Mai und dem Endspiel am 29.06., welches
Deutschland übrigens unglücklich verlor, vor allem Dank eines
dicken drogenabhängigen Argentiniers. Dies ist trotzdem kein
Grund dafür, die Erfindung der! ! "Welle" für
sich zu beanspruchen und sich damit international zu brüskieren oder
vielmehr zu blamieren, weil die EM in Stuttgart erst vom
26.-31. August 1986 stattfand. Ich meine, kein Stuttgarter
wird sich irgendwann am Band bei Daimler gesagt haben: "heide
morge bin i aufgewachd und dachde i erfind mid moin schwäbische
Freinde zsamme d welle und nenn sie la ola, weil i gerad oin
schbanischkurs an dr volkshochschule in sindelfinge mach".
Wenn man davon mal absieht, muß man den Stuttgartern allerdings
attestieren, daß sie sich die Mühe machen, die Tradition der
Welle hochhalten. Überall fassen sich wildfremde Menschen spontan
an den Händen und zelebrieren La Ola, bevor sie wieder
voneinander lassen und ihres Weges ziehen. Also nicht wundern,
falls ihr mal hier runterkommen solltet...
ja ja, stay away from the drugs, kids!