Sprüche aus der Welt des Sports
Rund ums runde Leder
Anna
Doubek: (die tm3-Chefredakteurin zur Champions-League) Ich weiß halt, da
spielt jetzt Manchester gegen Deutschland im Finale.
ARD-Videotext:
Der DFB-Elf reichte ein 0:0-Zittersieg gegen die Türkei.
Auf
Schalke: (Hinweisschild im Parkstadion) Zu die Pressetische.
Campino:
(vor der EM-Partie gegen England) Ich wollte mir noch einmal das
Mannschaftsquartier der deutschen Mannschaft ansehen, denn lange hat man dazu ja
keine Gelegenheit mehr.
Campino:
(zum
Dortmunder Konzertpublikum nach Andreas Möllers Wechsel zu Schalke 04) Endlich
seid Ihr die Schwuchtel los.
Das
Bayern-Echo: (vor einem Auswärtsspiel in Bremen) Jetzt fahren wir selbstbewusst
an die Ostseeküste!
Das
Geißbock-Echo: (angeblich ein Druckfehler) Borussia Dortmund.
Vereinsfarben: Schwarz-Geld.
Das
Liverpool Echo: In den meisten Gremien ist es so, dass die eine Hälfte die
ganze Arbeit macht und die andere nur zusieht. Bei diesem Klub ist es aber genau
anders herum.
Das
Stadionheft des 1.FC Kaiserslautern: Der Gegner ist schwer bespielbar.
Der
Berliner Tagesspiegel: Stuttgart im Rausch, auf der Galerie und im Gras!
Elber schlägt die Pässe schon per Fallrückzieher und auch Fredi Bobic trifft
wie er will. Sogar seine Freundin ist schwanger.
Der
Münchner Merkur: Eding - Breitbrunn 2:0. Das Ergebnis wurde ohne Gewähr übermittelt,
denn so ganz genau wussten es die Platzherren nicht.
Die
Bild: Hollands Käsespiel stinkt ganz Europa.
Die
Bild am Sonntag: (über Oliver Bierhoff) Das einzige, was er gewonnen hat,
war die Seitenwahl.
Die
Fuldaer Zeitung: Reinhold Völker, der Spielausschuss-Vorsitzende des FV
Horas, sagte ahnungsvoll in der Pause: "Das Spiel ist noch nicht zu
Ende." Er sollte recht behalten.
Die
Hamburger Morgenpost: (nach der Niederlage des HSV gegen La Coruna) 1:2 -
HSV einfach nicht zu schlagen.
Die
Homepage des 1.FC Union Berlin: Anlässlich der Auslosung zur zweiten Runde
des DFB-Pokals wird morgen Steffen Menze im Aktuellen Sport-Studio des ZDF
erwartet. Sollte Union ein Hammerlos erwischen, ist auch ein kurzes spontanes
Interview geplant.
Die
Stadionzeitung von Borussia Dortmund: (zitiert Präsident Niebaum vor dem
1:3 gegen den Letzten Bielefeld) In Erwartung eines spannenden Westfalenderbys
mit einem positiven Ausgang für die schwarz-gelben Farben verbleiche ich
herzlichst Ihr Dr. Gerd Niebaum.
Die
Süddeutsche Zeitung: Riedle, der für seine Größe ziemlich hoch springen
konnte, hieß 'Air Riedle', Möller, der für sein Alter ziemlich wehleidig war,
hieß 'Aua Möller'.
Dieter
Hildebrandt: Fairplay bedeutet: das Foul so versteckt machen, dass der
Schiedsrichter es nicht sieht.
Dieter
Nuhr: Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut.
Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der
anderen Seite Kamerun!
Ein
Dortmunder Ordner: (bei der Leibesvisitation zu einem Besucher) Was stehst
Du so breitbeinig? Hast Du so dicke Eier?
Ein
Fan von Eintracht Frankfurt: (zu Trainer Rolf Dohmen nach einer 2:5-Klatsche
in Freiburg) Rolf, wenn Du Deine Mannschaft nicht sehen willst, kannst Du mit
uns fahren. Du darfst auch vorne sitzen.
Ein
Journalist: (auf einer Pressekonferenz, nachdem Otto sagte, er antworte nur
noch auf Fachfragen) Herr Rehhagel, mit welcher Farbe muss ich zu Hause bei mir
die Wände streichen?
Ein
Swissair-Pilot: (zur Schweizer Nationalmannschaft nach einer 0:3-Niederlage
in Tschechien) Ich weiß gar nicht, ob wir euch mit nach Hause nehmen sollen.
Eine
finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer: Die Zeitung:
Russische Juden sind mit die besten Stürmer der Welt. Das Originalzitat: Rush
an' Hughes are some of the best attackers in the world.
Eine
Presseinformation des BFC Dynamo Berlin: Neuer Dauerkarten-Rekord beim BFC
Dynamo: Der BFC konnte den Verkauf von Dauerkarten in der neuen Saison
verdoppeln!!! (von 17 auf 36 Stück)
Eine
schottische Zeitung: (vor dem Spiel FC Bayern-Raith Rovers) Gefährlichster
Stürmer der Bayern ist K.-H. Rummenigge (der damals schon Vizepräsident war).
Eugen
Drewermann: Kein Pferd würde auf den Körper eines Menschen treten, der am
Boden liegt. Kroatische Spieler schon.
Eva
Herman: (die Tagesschausprecherin auf die Frage nach ihrer größten
Fehlentscheidung) Die Dauerkarte beim FC Bayern.
Fans
des FC St. Pauli: (1989 bei Freistößen für ihre Mannschaft) Die Mauer
muss weg!
Fans
des Grasshopper Club Zürich: (beim Derby gegen den FC Zürich) Wir woll'n
keine Zürcher Schweine!
Fans
des SC Freiburg: (bei einem Spiel gegen den VfB Stuttgart) Gottes dümmste
Gabe ist der Schwabe.
Fans
von Schalke 04: (Plakat im Sportpark Unterhaching) Hurra, wir haben's
gefunden!
Frank
Baumann: (der Schweizer TV-Moderator im Juli 96 in seiner Sendung
"Ventil") Der Unterschied zwischen einem deutschen EM-Sieg und einem
vorzeitigen Orgasmus? Keiner, man spürt beides kommen und kann nichts dagegen
tun.
Frank
Elstner: (in Jeopardy, nachdem eine Kandidatin den Namen Klinsmann erwähnte)
Jaja, der Lothar ist sehr bekannt.
Gerd
Müller: (in seiner Autobiographie) Marmorkuchen, den ich sehr gerne esse, bäckt
meine Frau, sooft ich Appetit darauf habe.
Gerhard
Schröder: (zu Jugendfußballern des 1. FC Kaiserslautern) Seht zu, dass ihr
Bundesligaspieler und nicht Bundeskanzler werdet. Denn dann verdient ihr mehr.
Gerhard
Schröder: Ich habe es mir wirklich überlegt. Ich mache es im Nebenberuf -
Bundestrainer. Aber nur am Wochenende.
Harald
Schmidt: Haaranalyse - da fragt man sich doch: Was hat Carsten Jancker zu
verbergen?
Harald
Schmidt: (über Jürgen Klinsmann) Schwabenschwuchtel.
Harald
Schmidt: 95% der Engländer zwischen 20 und 34 wollen lieber ein Fußballmatch
schauen als einen romantischen Abend mit Claudia Schiffer verbringen. Die sagen:
Wenn schon mit einer blonden Deutschen ins Bett, dann mit Jürgen Klinsmann.
Harald
Schmidt: (während der WM 98) Deutschland besiegt die Amerikaner auf französischem
Boden. Viele ältere Zuschauer hatten Tränen in den Augen!
Harald
Schmidt: Jürgen Klinsmann ist inzwischen 694 Minuten ohne Tor. Das hat vor
ihm, glaube ich, nur Sepp Maier geschafft.
Harald
Schmidt: Ein Trainerstab ist kein Vibrator.
Harald
Schmidt: Golden Goal ist scheiße. Man weiß nie, ob man sich noch ein Bier
holen soll.
Harald
Schmidt: (zum unehelichen Sohn des Kaisers) Beckenbauer ist der
einzige der Bayern, der auswärts noch trifft.
Harald
Schmidt: Für unseren Lieblingsreporter Gerd Rubenbauer: Der Fuchs ist
schlau und stellt sich dumm - bei Rubi ist es andersrum.
Harald
Schmidt: Abbruch der WM: Die kolumbianische Mannschaft hat alle weißen
Linien weggekokst!
Harald
Schmidt: Die Spieler haben geraucht, die Spieler haben gesoffen. Willkommen
in der Ära Mayer-Vorfelder.
Heinrich
Wotruba: (ein Wiener Arzt) Der Sport ist eine ungemein völkerverbindende
Sache. Nach einem internationalen Fußballspiel habe ich einmal fünf Spieler
verbunden.
Helge
Schneider: Wichtig ist nicht, ob man gewinnt, sondern dass man gewinnt.
Jürgen
W. Möllemann: Wir bauen auf Schalke jetzt ein neues Stadion. Und weil wir
es nicht gut finden, dass die Stadien immer Männernamen haben, wird unseres heißen:
Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion.
Norbert
Pflippen: Im übrigen vermarkte ich lieber Frauen. Die haben zwei Vorteile:
Sie wissen, was Geld ist und sie können keine Spielerfrauen heiraten.
Ottfried
Fischer: Lieber Ottmar Hitzfeld! Keine Angst vor dem Job beim FC Bayern.
Diese drei Monate gehen auch vorbei!
Otto
Schily: (der Innenminister nach dem 0:3 Deutschlands gegen Portugal) Leider
gibt's noch kein Gesetz, das solche Spiele verbietet.
Radio
FFH Sport-Telex: Zwischen dem HSV und Athen steht es noch 0:0. Die
Nordhessen brauchen aber unbedingt einen Sieg, um in der Champions League zu
bleiben.
ran
online: (im Spielbericht zum CL-Spiel Maribor - Leverkusen) Um den
Leverkusener Spielaufbau machte sich vor allem das Trio Emerson und Beinlich
verdient.
Sport1:
Torloser Fußball-Klassiker: 1. FC Köln - Borussia M'gladbach 1:1
Sport1:
Das Spiel der nigerianischen Nationalmannschaft gegen Nigeria fand am
Donnerstag nachmittag statt.
Stan
Boardman: (der englische Komiker vor dem EM-Duell England-Deutschland)
Unsere Jungs müssen rechtzeitig im Stadion sein, bevor die Deutschen die Handtücher
ausbreiten können.
Stefan
Kretzschmar: (der Handballer vom FC Magdeburg zu Meisterschaftsambitionen)
Wir sind ja nicht so Schwuletten wie Bayer Leverkusen, die nicht Meister werden
wollen.
Stefan
Raab: (kommentiert eindeutige Fernsehbilder) Irgendwie habe ich die
Vermutung, dass die Rückennummern beim FC Bayern Zentimeter bedeuten. Jancker
hat zum Beispiel die 19, Roque de Santa Cruz hat schon die Nummer 24, und ich
habe mir lange Sorgen um Olli Kahn gemacht, mit der 1. Dann hat man mir aber
gesagt, bei Torhütern gilt eine andere Maßeinheit: Da sind es Meter!
The
Daily Mirror: (nach einem 0:0 zwischen England und der Schweiz) Die Nation,
die das Fußballspiel erfunden hat, ist erniedrigt worden von dem Land, das der
Welt die Kuckucksuhr gegeben hat.
The
Express: (über ManU nach deren Sieg im CL-Finale gegen Bayern) Sie konnten
nicht gewinnen wie eine normale Mannschaft. Nicht diese Männer. Nicht diese
bemerkenswerten, unaufhaltsamen und unschlagbaren Männer von Manchester.
Fergusons Götter.
The
Mirror: (zur Schlussphase des CL-Finales ManU gegen Bayern München) Die
besten zwei Minuten in der Geschichte des Sports.
Thomas
Koschwitz: Wenn Fußballer durch den Verzicht auf Sex bessere Leistungen
bringen würden, hätte die Betriebsmannschaft des Vatikans längst den
Europapokal gewonnen.
Walter
Eschweiler: (in der 86. Spielminute zu Herbert Büssers, der einen Elfmeter
reklamierte) So spät kann man keinen Elfmeter mehr geben.