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Die Geschichte des Polizeikrankenhauses in Berlin


Im Jahre 1841 regte der König von Preussen Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) an, die zu dieser Zeit bestehenden Speziallazarette zusammenzufassen.
Auf dem Gelände des Invalidenparks an der Kirchallee 13/14 (ab 1860 Scharnhorststrasse) wurde das Garnisonlazarett I errichtet und am 23.08.1853 mit 518 Betten in Betrieb genommen.
Die Sicherheitspolizei der Weimarer Republik übernahm 1920 das Lazarett als "Zentral Krankenhaus der Polizei Berlin und des Deutschen Reiches" (Staatskrankenhaus der Polizei).
1926 wurde der Betrieb des international ersten Laboratoriums für systematische Blutalkoholuntersuchungen und -begutachtungen aufgenommen.
Zu Beginn der 30er Jahre erfolgten grössere Rekonstruktions- und Erweiterungsbauten, u.a. wurden mehrere Behandlungs- und Operationsräume geschaffen sowie eine Gefangenenstation für die Behandlung erkrankter bezw. verletzter Polizeigefangener errichtet.
Im 3. Reich diente das Krankenhaus der Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung von Polizeibediensteten und deren Familien.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde das Krankenhaus in ein Reservelazarett umgewandelt.
Nach Kriegsende übergab die Sowjetische Besatzungsmacht das ehemalige Staatskrankenhaus an die neu gegründete Deutsche Volkspolizei.
Am 08.01.1948 bestätigte der Alliierte Kontrollrat die Funktion als Polizeikrankenhaus. In den Folgejahren wurden die Kriegsschäden beseitigt und das Krankenhaus modernisiert.

Fortsetzung im Polizeibericht.

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