Prinzessin Mononoke

San mit ihrer Mutter, der Wölfin Moro
 Angesiedelt im japanischen Mittelalter erzählt
der Anime die Geschichte des jungen Ashitaka,
der nach dem Angriff eines von den Mächten
der Natur zum Bösen getriebenen Ebers eine
unheilvolle Wunde davonträgt, die ihn über
kurz oder lang in den Tod zwingen wird.
Ashitaka verlässt sein Dorf, lässt sein früheres
Leben zurück, wird erwachsen. Er reitet auf
Yakul, seinem getreuen Steinbock, in Richtung
Westen, den Ursprung des Bösen zu suchen und
seine Wunde zu heilen. Er findet die Eisenhütte,
den "Fortschritt" der Menschheit und die damit
verbundene Zerstörung der Natur.  Er findet
San, die "Geisterprinzessin", die auf ihrer
`Mutter´, der Wölfin Moro reitet und sich dem
Geschlecht der Menschen entsagte. Ashitaka ist
hin-und hergerissen zwischen der Liebe zu seinem Dorf, den Menschen, der oberflächlichen Glanzwelt der Eisenhütte, der "Zivilisation" und zwischen der allmählichen Liebe zu San, den Menschen, den Wesen des Waldes, der "Natur".
San versteht die Menschen nicht, die ihre Heimat zerstören

CHRISTIAN:
Es existiert kein Gut und Böse in diesem Film, kein Werturteil, nur Warnung,
aber sicher kein "Erhobener-Zeigefinger-Effekt". Der Film ermahnt uns auf
friedliche Weise, unseren Frieden mit den Mitwesen zu schließen, mit den
Ressourcen, die uns am Leben erhalten und den Erhalt der Liebe in der kalten
"Eisenhütte", unserem Herzen. Ich habe das große Glück erfahren, diesen
wunderbaren Film sehen zu dürfen, zweimal sogar schon. Er läuft noch
nicht offiziell in den Kinos, aber manchmal läuft er im Rahmen von
verschiedenen FilmEvents oder ähnlichem. Wenn ihr seht, dass er in eurerDie Geisterprinzessin
Umgebung läuft, lasst ihn euch auf keinen Fall entgehen. Dieser Anime ist tricktechnisch den meisten anderen aktuellen Produktionen überlegen und seine Geschichte und die unglaublich sympathischen Charaktere, allen voran San und natürlich die Kodamas (kleine Alienhafte Wesen) runden diesen Meilenstein des Animes zu einem perfekten Ereignis ab. Kein anderer Anime hat den Status bei mir erreicht, dass ich den Film unglaublich gern noch einmal sehen möchte, nicht einmal Akira. Ich kann nichts Negatives an diesem Film entdecken, außer vielleicht das Ende, das mir doch zu abrupt erscheint (ups, bloß nichts verraten).

Gibt´s ein HappyEnd?TOBIAS:

Prinzessin Mononoke ist ein großartiger Film, bei dem alles stimmt. Der Sound, die Zeichenqualität, die Story, alles ist perfekt. Es hat wirklich Spaß gemacht den Film im Kino zu sehen und ich kann jedem empfehlen, sich den Film anzuschauen, wenn er/sie die Möglichkeit dazu hat. Das einzige, was mir Sorgen bereitet, ist, falls der Film jemals in die deutschen Kinos kommt, die Disney Synchro, die, wie gut sie auch sein mag, niemals die japanische Synchro erreichen kann und wird. Hoffen wir auch mal, das die Lieder nicht noch mal neu, in deutsch, gesungen werden, denn die Stimme des Mannes(!), der gesungen hat, ist einfach nur genial.


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