O M E G A E G Y Ü T T E S
[ texte ]
Utazás a szürke folyón - Reise auf dem grauen Fluss 
Wenn der Tag im Meer versinkt, kommt die Einsamkeit,
klopft erst sacht ans Fenster an, macht sich grinsend breit.
Will ihr trotzen, schaff es nicht. Wo ist meine Kraft?
Mich dagegen hat sie nicht einmal nur geschafft.
Der Strom soll mich nicht fangen!
Er ist Tod und nicht Leben.
Ich such ihm zu entfliehen
und stürz dabei hinein.
Denk ich an das ferne Land, hör ich die Musik,
und ein Bild dort an der Wand mahnt an fernes Glück.
Sein Gesicht steigt vor mir auf, dräng es nicht zurück...
Niemand sieht die Tränen, die ich nicht unterdrück.
Der Strom hat mich gefangen!
Er ist Tod und nicht Leben.
Ich such ihm zu entfliehen
und stürz dabei hinein.
Jeden Tag das gleiche Bild voll Melancholie:
Höre Töne, sehe Licht - trübe Fantasie.
Niemand weiß, woher der Strom kommt, wohin er fließt.
Irgendwann sieht er mein Land, das er von mir grüßt.
Der Strom soll mich nicht fangen!
Er ist Tod und nicht Leben.
Ich such ihm zu entfliehen
und stürz dabei hinein.