Titel: Dragonheart
Sprache: Deutsch
Summary: Maeve und Xylon sind jetzt schon ein Monat auf der Nomad. Plötzlich taucht eine Insel aus dem nichts auf, da die Vorräte der Nomad zu Ende gehen beschließt die Mannschaft auf die Insel zu gehen. Doch sie entdecken unglaubliches.
Category: Abenteuer
Rating: ohne Altersbeschränkung
Status: Noch nicht fertig
Es war keine Windprise zu spüren und die Nomad lag Bewegungslos auf dem Meer. Auf dem Deck war keiner zu sehen. Außer ein paar Matrosen die das Deck schrubbten. Doubar, Sindbad und Ronkar spielten Karten, Maeve zeigte Bryn wie sie mit ihrer Magie umgehen sollte, während Dermott den zweien zu sah und Firouz war bei Xylon, Sindbads und Maeves Sohn und unterrichtete ihn in Mythologie. Obwohl man sich fragte wer wenn etwas beibrachte. „Firouz, woher willst du wissen das es keine Geister gibt? Mama sagte mir ihr hättet sogar schon einen gesehen. Wenn du sagst es gibt keine Geister kannst du ja auch sagen es gab nie Drachen!“ Firouz schüttelte seinen Kopf. Xylon war noch schlimmer wie Maeve, wenn es um übernatürliche Sachen ging. „Xylon, das mit dem Geist.... mit Xander, wir hatten eine Pilzvergiftung! Er war kein Geist. Und das mit den Drachen. Es gab nie welche und es wird auch nie welche geben!“ Xylon stand auf. „Firouz, was du da sagst stimmt nicht. Es gab Drachen! Der letzte von ihnen war Drago. Doch er wurde von einem Drachentöter getötet und seit dem wacht er in dem Sternenbild der Drachen auf die Menschen.“, Xylon zeigte auf ein Bild in dem Buch was aufgeschlagen war. Es zeigte ein Sternenbild, ein Sternenbild mit einem Drachen. Xylon machte sich extra groß und sagte nun voller Stolz: „Jeder Drache der jemals Gestorben ist, ist in diesem Sternenbild und wacht von da auf uns Menschen, denn Drachen waren nie Feinde von Menschen, sie waren unsere Beschützer. Aber die Menschen haben dies nicht gesehen. Sie hatten Angst vor den Drachen, den sie waren groß und stärker als die Menschen, vor lauter Angst haben sie die Wirklichkeit nicht gesehen, oder sie wollten sie nicht sehen.“ „Xylon wer hat dir das den beigebracht?“ „Mami, natürlich!“ „Wieso hab ich nur gefragt?“, dachte Firouz. Er wusste doch so was konnte nur Maeve wissen und an Xylon weiter geben. Für Firouz gab nichts übersinnliches. Für alles gab es eine Wissenschaftlicherklärung, jedenfalls für Firouz. Er war einer der besten Wissenschaftler, seiner Zeit. Er dachte nicht mal daran zu denken das es Drachen gab. Egal wie oft Xylon sagte es gab Drachen , egal was Maeve sagen würde, für alles und jeden gab es eine Wissenschaftlicherklärung und solange es keine Erklärung für Drachen gab, solange würde Firouz nicht daran glauben. Xylon sah weiter ins Buch. „Siehst du Firouz hier steht es doch! Wieso willst du mir nicht glauben?“ „Xylon, das ist ein Buch deiner Mutter!“ Xylon verdrehte seine blauen Augen. „Das ist doch egal! Les doch, Drago starb, wie der Prinz, den sie teilten das gleiche Herz, wenn ein Drache sein Herz mit einem Menschen teilt, dann teilen sie ein Leben. Der Mensch lebt solange wie der Drache lebt.“ „Xylon, ein Mensch kann sein Herz nicht mit einem Drachen teilen! Erstens nicht weil es keine Drachen gibt und zweitens man kann ein Herz nicht teilen!“ Xylon knallte verärgert das Buch zu, nahm es in seiner Arme und meinte beleidigt bevor er aus der Kajüte ging: „Dann geh ich damit eben zu Mami, die weiß wovon ich rede!“ Firouz packte die Bücher auf den Tisch ein und ging dann hinter Xylon her. Xylon war längst in Bryns Kajüte, wo Maeve mit Bryn sitze. „Mami, Mami!“ Xylon kam mit dem Buch angerannt und setze sich auf Maeves Schosse. “He, wieso bist du den so aufgeregt?”, fragte Maeve ihren kleinen Sohn und strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. Xylon öffnete das Buch und meinte: „Firouz hat gesagt es gibt keine Drachen, aber hier steht es doch?“ Maeve lächelte. „Sicher gibt es Drachen, mein Kleiner!“ Nun stand auch Firouz an der Tür. „Aber Maeve, für Drachen..“ „Lass mich raten, keine Wissenschaftlicherklärung?“ „Ja genau! Ein Drache der Feuerspucken kann, fliegen kann und auch noch so groß ist, kann es gar nicht geben!“ Maeve schüttelte ihren Kopf „Firouz, du glaubst doch nie an Wessen die durch Magie oder eine übernatürliche Macht entstanden sind. Obwohl du schon einiges gesehen hast. Welche Wissenschaftlicherklärung gibt es den für meine oder Bryn Magie? Oder wie willst du dir Harpyien, Riesen oder die ganzen anderen Wessen erklären?“ „Du und Bryn habt diese macht eben in euch und diese Harpyien sind durch Magie entstanden und diese Riesen. Es gibt eine Krankheit die für eine übernatürliche Größe sorgt. Ich kann mich zwar jetzt nicht an den Namen dieser Krankheit erinnern. Aber es gibt diese Krankheit!“ „Dann sind Drachen eben auch Kranke!“, meinte nun Xylon. Maeve konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Genau so wie Bryn. Nur Firouz war empört. „Also eine Krankheit in diesem Ausmaß, dies wäre ein Medizinischäswunder.“ Bryn wollte noch was sagen. Doch sie wurde von einem Ruck aufgehalten. Dieser Ruck war heftig. Hätte Maeve Xylon nicht festgehalten wäre er von ihrem Schoss gefallen und Firouz fielen seine Bücher runter. „Was war das?“, fragte Xylon seine Mutter. Maeve nahm Xylon von ihrer Schosse, stand auf und meinte: „Ich habe keine Ahnung!“ Firouz, Bryn, Maeve wie auch Xylon liefen aufs Deck. Dort waren auch Sindbad, Doubar und Ronkar, die drei wurden von diesem Ruck beim Karten spielen gestört wurden. „Was ist los?“, fragte Maeve Sindbad, während Xylon aufgeregt hin und her sprang. Für ihn war das Leben auf einem Schiff noch zu ungewohnt. „Keine Ahnung. Es hat sich so angefühlt als wir auf Riff gelaufen wären. Aber wie ist das Möglich. Ohne Wind haben wir uns kein Millimeter fortbewegt?“, meinte Sindbad. Doch sein kleiner, wirbelwind von Sohn widersprach ihm. „Das müssen wir aber oder war die Insel auch schon eben dort?“ Tatsächlich vor ihnen lag eine Insel. Sie war groß und vom weiten konnte man grüne, sehr große Bäume sehen. Doch wie kam die Insel dort hin oder besser gesagt wie kam die Nomad hier hin. Das Schiff fuhr doch kein Millimeter weiter. Oder etwa doch. „Kannst du jetzt hierzu eine Wissenschaftlicherklärung abgeben?“, meinte Maeve. Firouz schüttelte seinen Kopf. „Nun ja die einzige Erklärung wäre wir hätten die Insel eben übersehen. Aber da wir hier zu hundert Mann sind und das keiner die Insel bemerkt haben wollte, das ist um ehrlich zu sein vollkommen unmöglich!“ „Na dann last uns mal zur Insel rüber Rudern.“, meinte der Kapitän. Doubar lächelte. „Hoffentlich haben die dort eine gute Taverne, ich wäre beinahe verhungert!“ Sindbad grinste und schüttelte seinen Kopf. Das war mal wieder typisch Doubar, Sindbads großer Bruder. Doch nun zupfte Xylon an Sindbads Hemd. „Was ist, Xylon?“ „Darf ich mit kommen, bitte Papi?“ Sindbad nahm seinen Sohn auf den Arm und meinte: „Natürlich, kleiner Mann!“ Maeve beobachtete die zwei. Sie war so glücklich. Schon einen Monat war sie und Xylon auf der Nomad. Endlich konnte sie und Xylon ein normales Leben führen, endlich konnte Xylon und sein Vater zusammen sein, endlich konnte sie wieder bei Sindbad sein. Xylon kam aufgeregt zu seiner Mutter gelaufen. „Papi hat gesagt ich darf mit kommen!“ Maeve kniete sich zu Xylon runter und fragte: „Kannst du mir dann die Tasche holen die ich in Bryns Kajüte vergessen habe?“ „Bin schon unterwegs!“ Nun kam Bryn zu Maeve. „Fühlst du auch die unglaubliche Macht die, die Insel ausübt?“ Maeve sah Bryn an. Die zwei wurden im letzen Monat sehr gute Freunde. „Ja, wir sollten vorsichtig sein, wenn wir auf der Insel sind!“ Sindbad kam zu den zweien. „Wieso sollten wir vorsichtig sein?“ Maeve drehte sich zu Sindbad. „Die Insel strahlt eine unglaubliche Macht aus. Auf der Insel muss ein mächtiges Wessen sein oder etwas anders machtvolles!“, meinte Maeve „Ich sehe mal wo Xylon so lange bleibt!“, meinte Bryn. Ihr viel es noch immer sehr schwer Maeve und Sindbad zusammen zu sehen, schließlich liebte sie ihn ja noch immer. Aber er hat sich für Maeve entschieden, für Maeve und seinen Sohn. Maeve und Sindbad gehörten einfach zusammen, das wusste Bryn. „Meinst du wir sollten Xylon dann nicht lieber hier lassen? Ich meine wenn diese Macht von der du geredet hast, böse ist, dann könnte es gefährlich für ihn werden.“ „Ich kann nicht sagen ob es eine gute oder böse Macht ist. Aber wir sollten Xylon mitnehmen. Er wäre ja sonst nur beleidig außerdem hab ich ihn lieber bei mir, als hier auf dem Schiff.“ Sindbad nahm Maeve eine Strähne aus ihrem Gesicht. „Ich hab euch beide auch lieber in meiner nähe.“ Er küsste Maeve auf ihre Lippen und dann meinte er: „Wir drei waren schon lange genug getrennt!“ Sindbad sah Maeve in ihre braunen Augen. Noch immer konnte er sein Glück kaum fassen. Damals als er noch nichts von Maeves Vergangenheit wusste da hatte er nicht einmal dran gedacht Vater zu werden. Doch als Maeve ihm sagte sie sei schwanger, er war überglücklich. Doch auch traurig zu gleich, den er wusste ja das er sein Kind lange nicht sehen dürfte, oder Maeve. Nicht bei den zweien zu sein, viel im verdammt schwer und es verging keine Sekunde an dem er nicht an sie, seine kleine Familie dachte. Nun sind sie zusammen und er wollte keine Sekunde in denen sie zusammen waren missen. Xylon kam mit Maeves Tasche angerannt und schon machte sich die Mannschaft auf dem Weg zur Insel. Am Strand angekommen schoben die Männer das Beiboot ans Ufer. Maeve nahm ihre Tasche und grinste. Sie hatte bemerkt das Xylon sein Buch in ihre Tasche geschuckelt hatte. Er wollte Firouz wohl weiter mit seinen Drachen nerven. „So jetzt können wir ja auf Entdeckungstour gehen.“, meinte Sindbad.
Nach einigen Minuten kamen die Freunde an einem Dorf an. Einem sehr großen Dorf und gerade weil es so groß war, war es erschreckend das kaum Menschen im Dorf zu sehen waren. „Wieso habe ich so ein Gefühl das wir Probleme bekommen?“, frage Doubar. Bryn gab ihm seine Antwort: „Weil es fast immer so ist.“ Maeve nahm Xylon an ihre Hand. Er sah hoch zu seiner Mutter. Auch Sindbad hatte ein unwohles Gefühl. „Für mich ist hier ein wenig zu wenig los!“, meinte Sindbad. „Da hinten ist eine Taverne.“, bemerkte nun Doubar. „Lasst uns dort hin gehen, vielleicht bekommen wir auch dort unsere Vorräte, die wir brauchen.“, schlug Sindbad vor. Sie gingen in die Taverne und setzen sich an einen Tisch. Doch sie wurden nicht sehr freundlich bedient, im Gegenteil. „Wenn euch euer Leben lieb ist geht ihr wieder!“, so begrüßte ein etwas kleiner dicker Mann mit einer Schürze die Freunde. Doch Sindbad lies sich nicht so schnell abwimmeln. „Momentmal, wir wollen hier doch nur friedlich etwas trinken und Einkäufe erledigen!“ „Fremde sind hier unerwünscht!“