Die Bestie von Basra
(US1: 23.11.97 D1: 09.01.99)
Regie: Terry Buch: Ed Naha
Story:
Auf der Nomad versuchen Sindbad und Doubar alles, um
ihren nervösen Passagier Kullu, der seine Ladung vor Sonnenuntergang nach Basra
bringen muss, zu beruhigen. Als der Mond über Basra aufgeht, erwarten drei
Dienern Kullus Ankunft im Hafen.
Plötzlich greift eine Kreatur an und reißt die Männer in Stücke. Als die Nomad
am nächsten Tag in Basra ankommt, entdeckt Firouz die verstümmelten Leichen.
Eine Gruppe Anwohner kommt angeführt von Bürgermeister Albetta zum Hafen und es
kommt zum Kampf. Dieser endet aprupt, als Yaga auftaucht. Er ist Kullus Hausgast
und rät den Einwohnern, die Toten so schnell wie möglich zu begraben. Yaga lädt
die Mannschaft ein, in Kullus Haus zu übernachten, bis man die Bestie gestellt
hat.
In dem Haus wird ihnen Kullus behinderter Sohn Mal vorgestellt. Er und Bryn
unterhalten sich während des gemeinsamen Essens äußerst lebhaft. Mal bringt
Kullu davon ab, sich um die Ladung zu kümmern. Die Ware ist eh zu spät gekommen,
hat sie nun keinen Nutzen mehr. In der Nacht dringt die Bestie durch das Fenster
in Kullus Arbeitszimmer ein. Sindbad stürmt in das Zimmer und schleudert eine
Fackel nach dem Untier, wodurch Kräuter in den Ladungskisten in Brand gesetzt
werden. Die Kreatur kann entkommen, während die Mannschaft die Flammen zu
löschen versucht. Wie man später feststellt ist Kullu tot und Mals Zimmer auf
den Kopf gestellt worden und er verschwunden.
Firouz identifiziert das Monster als Werwolf, ein Geschöpf der Nacht, das teils
Mensch, teils Wolf ist. Er zeigt der Mannschaft die Überreste von Kullus Ladung
- Wolfskraut und Knoblauch - die als Heillmittel gegen Lycanthropie dienen, wenn
sie in der ersten Vollmondnacht verabreicht werden. In derselben Nacht entdeckt
Sindbad den Werwolf in der Stadt. Die Bestie schlägt ihn zu Boden und will sich
gerade an seiner Kehle gütlich tun, als Doubar hinzukommt. Doubar durchstößt den
Werwolf mit einem silber durchsetzten Schwert, wobei er allerdings noch gebissen
wird. Das Tier verschwindet angeschlagen in der Dunkelheit, während Doubar
zusammenbricht.
In der nächsten Nacht, während die Mannschaft nach der Bestie sucht, verwandelt
sich Doubar ebenfalls in einen Werwolf. Sindbad entdeckt seinen verwandelten
Bruder und erkennt zum Glück rechtzeitig, dass es sich um Doubar handelt. Rongar
taucht mit Bryn und Firouz auf und wirft ein Messer nach Doubar. Dieser zeith
sich daraufhin in die Wälder zurück, während die anderen in dem Werwolf Doubar
erkennen. Sindbad eklärt ihnen, dass Doubar in der nächsten Nacht, der letzten
Vollmondmacht, sterben muss.
Am nächsten Morgen entdeckt man Mals Leichnam - getötet durch eine Stichwunde
durchs Herz. Yaga erzählt Bryn, dass Mal der Werwolf war und nun den Fluch der
Vlkodar an Doubar weitergegeben hat. Jeder, der den Angriff der Vlokdar
überlebt, wird selbst zum Werwolf, und jeder, der dabei getötet wird, wird zur
verlorenen Seele. Doch Yagar kennt einen Weg, Doubar zu retten. Jemand mit
absolut reiner Seele kann ihn wieder zum Licht führen.
Daraufhin macht Bryn sich auf die Suche nach Doubar. Als Sindbad von ihrem Plan
erfährt, macht er sich an ihre Verfolgung. Bryn findet Doubar zuerst und
versucht ihm mit ihrer Magie zu helfen. Sindbad kommt an den Ort des Geschehens
mit gezogenem Schwert.
Er redet mit seinem Bruder und beruhigt ihn. Er kann Doubar überzeugen, seine
Hand zu nehmen und ein warmes, regebogenfarbenes Licht strahlt von Sindbads
Armband aus. Bryn erkennt, dass Sindbad die reine Seele ist, die Doubar Heilung
lenken kann.
An Bord der Nomad setzt die Mannschaft die Segel. Firouz entdeckt Yagas Tagebuch
bei seinen Sachen. Er liest, dass Mals erstes Opfer ein Heiler namens Yaga war.
Doch da nun der Fluch beendet ist, sind nun auch die Seelen von Yaga und allen
anderen Opfern frei.