Der junge König
(The Masked Marauders of Mirhago)
( US1: 01.02.97 D1: 15.08.98)
Regie: Alan Simmonds Buch: Robert Engels
Gaststars:
Kenny Vadas als Sali
Bart Fouche als Zabtut
Frantz Dobrowski als Faha
James Rayn als Bakkar
Nicholas Pretorius als Abu
Jack Robinson als König
Story:
In ihrer Kabine auf der Nomad benutzt Maeve einen Zauberspruch, um Kontakt zu
Dim-Dim herzustellen und da ihre magischen Fähigkeiten inzwischen gestiegen
sind, gelingt es ihr tatsächlich ihn und seine Stimme für einen kurzen
Augenblick zu beschwören. Bevor der Zauber verfliegt teilt er ihr noch mit, dass
sich das Schiff in der Nähe eines Freundes im Königreich Mirhago befindet.
Danach fliegt Maeves Buch mit ihren Aufzeichnungen aus Dim-Dims
Unterrichtsstunden durch den Raum und bleibt geöffnet vor ihr liegen. Die
aufgeschlagene Seite handelt von "Dinar von Mirhago, dem wahrsten Benutzer der
weißen Magie." Maeve besteht darauf, das Schiff nach Mirhago zu steuern.
Dort müssen sie entdecken, dass das Königreich von Zabtut, dem grausamen
königlichen Regenten, kontrolliert wird, der anstatt des jungen Königs regiert.
Zabtuts gieriger Steuereintreiber Faha hat den Stadtbewohnern so hohe Steuern
auferlegt, dass sie kurz vor der Rebellion stehen. Als Sindbad und seine Freunde
Fahas grausamen Umgang mit Bakaar, einem unschuldigen Stadtbewohner, und seinen
beiden Söhnen Abu und Sali beobachten, mischen sie sich ein und verteidigen die
drei gegen Faha und seine Männer. Da er Sindbads Schiff im Hafen gesehen, kommt
wenig später Zabtut hinzu und begrüßt den berühmten Sindbad mit Schmeicheleien
und Neugier. Als Sindbad nach dem Magier Dinar fragt, erzählt ihnen Zabtut, dass
er verstorben sei. Maeve kann dies nicht glauben, da sie Dinars Aura spüren
kann, und macht sich mit den anderen auf eigene Faust auf die Suche nach ihm.
In der selben Nacht im Wald beobachten Sindbad und seine Freunde versteckt, wie
drei maskierte Jungen auf fliegenden Teppichen Faha und seinen Begleiter in
einem Wagen angreifen und ihm seine Ladung Steuern stehlen. Dies bestätigt, dass
Dinar noch am Leben ist, da niemand anders die Teppiche verzaubert haben kann.
Als die Kapuze eines der Jungen verrutscht, erkennt Sindbad, dass es sich um
Sali handelt. Für sie steht fest, dass Sali sie zum Zauberer führen kann.
Inzwischen hält Zabtut den jungen König in seiner Burg gefangen, mit der
Behauptung es sei für seine eigenen Sicherheit vor den undankbaren Untertanen.
Doch der König misstraut langsam den Machenschaften Zabtut und Fahas. Versteckt
in einem Zimmer belauscht er, wie Faha Zabtut von dem nächtlichen Angriff
berichtet. Auch Zabtut meint, dass Dinar noch am Leben ist und Sali der
Schlüssel zu seinem Versteck sein könnte. Doch zuerst will er, dass Sindbad
gefangen wird, da er sicherlich für Salis Sicherheit sorgen will. Deswegen
beauftragt er Faha und seine Männer, Sindbad und seine Crew festzunehmen.
Als Faha und seine Männer Sindbad und seine Freunde wirklich in die Enge treiben
können, können sie nur knapp dank Bakkars Hilfe entkommen und sich im Keller
unter dessen Haus verstecken. Doch wenig später erwischt Faha Sali, den er in
einem großen Netz fängt. In Bakkars Haus berichten Abu und sein Freund voller
Tränen von Salis Gefangennahme. Abu gibt schließlich zu, dass Dinar am Leben ist
und den Jungen hilft.
Als Abu Bakkar, Sindbad, Maeve und die anderen zu Dinars Versteck führt, finden
sie es verlassen vor. Sie vermuten, dass Dinar zur Burg gegen ist, um Sali zu
befreien und machen sich ebenfalls auf den Weg dorthin. Im Verließ der Burg
versuchen Zabtut und Faha Sali inzwischen dazu zu zwinge, Dinars Versteck
preiszugeben. Der König schleicht sich in den Raum und sieht so zum ersten Mal
Zabtuts Grausamkeit gegenüber einem Jungen, der nicht älter als der König selbst
ist! Als daraufhin der König Zabtut befiehlt damit aufzuhören, missachtet dieser
den Befehl auf brutale Weise. Doch da kommt plötzlich Wind auf und aus diesem
tritt Dinar, um sich selbst im Austausch gegen Salis Freiheit anzubieten. Doch
Zabtut fängt den gebrechlichen, alten Dinar und bringt ihn ins Thronsaal. Da er
nun Dinar in seinen Händen hat, will Zabtut ihn dazu zwingen für ihn zu zaubern.
Der König bleibt mit Sali, der immer noch in der Zelle sitzt im Verlies zurück.
Sali kann den verängstigten jungen König davon überzeugen zu Bakkar zu gehen, um
Sindbad zu holen und mit ihm Zabtut zu stürzen und die Macht wieder an sich zu
reißen.
Als der König zu Bakkars Haus kommt, findet er dort die Stadtältesten
versammelt. Sie versuchen Sindbad dazu zu bringe, ihre Revolte anzuführen.
Sindbad zögert noch die untrainierten und schlecht bewaffneten Männer in den
Kampf gegen die Wachen des Regenten zu führen. Doch als Faha und eine Gruppe
Soldaten ins Haus stürmen, stellt sich Sindbad ihnen, um dem König und Abu eine
Fluchtmöglichkeit zu bieten. Bakkar und die Ältesten bekommen vom König seinen
Talisman, um damit eine Bürgerarmee aufzustellen. Die erste Gruppe kommt hinzu,
als Sindbad und seine Mannen gerade Fahas Männer zurückgedrängt haben. Faha ist
gezwungen aufzugeben, als er sich der zahlenmäßigen Übermacht gegenübersieht.
Sindbad, seine Mannschaft und eine ständig wachsende Zahl Stadtbewohner stürmen
die Burgtore und machen sich auf den Weg ins Verlies, um Sali zu befreien um
sich dann in Richtung Thronsaal zu begeben. Dort sehen sie, wie Zabtut Dinar
dazu zwingen will für ihn zu zaubern. Der erschöpfte Dinar sitzt dank Zabtuts
brutaler Vorgehensweise zerstört in der Ecke. Als Zabtut aus dem Fenster sieht,
entdeckt er hunderte Bewohner Mirhagos, welche die Burg umstellt haben. Er sieht
seine einzige Hoffnung darin, Sindbad zu töten, um danach die führerlose Menge
aufzulösen. Doch bei dem darauf folgenden Schwertkampf besiegen Sindbad, seine
Mannschaft und die Bürger alle Soldaten und nur Zabtut bleibt übrig. Im letzten
Moment greift dieser sich Sali und hält ihm ein Messer an die Kehle, bis Dinar
schließlich einwilligt, ihm einen magischen Teppich zu zaubern. Sindbad verfolgt
ihn auf einem weiteren und es kommt zum Kampf in der Luft und Sindbad kann
Zabtut vom Teppich in den Tod stoßen. Dinar stirbt in Maeves Armen, nachdem er
ihr noch erzählen kann, dass sie Dim-Dim an "einem Ort finden werden, den man
unmöglich ohne Bienen und Nelken erreichen kann". Und dann verschwindet er
plötzlich zu Maeves Überraschung.
Da Zabtut nun nicht mehr ist muss der König selbst sein Volk regieren. Er
schenkt Sindbad genug Güter, um das Schiff wieder auszurüsten und gibt all das
Gold zurück, das Zabtut von seinen Untertanen erpresst hat. Sindbad und seine
Mannschaft setzt Segel immer noch mit der Hoffnung, eines Tages Dim-Dim wieder
zu finden.