Das Elexier des Bösen
(The Monument)
(US1: 27.04.97 D1: 19.09.98)
Regie: James Head Buch: Sandy Gunter
Gaststars:
Story:
Sindbad und seine Freunde retten die junge, attraktive Jullaner vor einer Gruppe
gieriger Piraten. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Vater und wollte die Piraten für
die Reise anheuern, doch diese waren nur daran interessiert, ihr Gold zu
stehlen. Sindbad besiegt die Piraten, um der Dame in Not zu helfen und bietet
Jullaner an, sie nach Hause zur Insel Mylagia zu bringen.
Jahrelang hat Jullaners Vater, ein Alchimist und Wissenschaftler, den Bewohnern
der Insel dabei geholfen, das Beste aus dem fruchtbaren Land zu machen. Doch als
Sindbad auf der Insel ankommt, ist sie verlassen und unbebaut. Als sie sich in
einer Gaststätte einmieten wollen, wird ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen.
Wenig später werden sie von einigen Dorfbewohnern unter der Führung Milfers, dem
Gastwirt, angegriffen, die es auf Jullaners Leben abgesehen haben. Sie sind
jedoch keine Gegner für Sindbad und seine Crew. Besiegt erklärt Milfer Sindbad,
dass Jullaners Vater Monster erschaffen hat, die ihr Leben zerstört haben.
Außerdem warnt er sie vor den Gefahren des Waldes. Trotzdem besteht Sindbad mit
seinen Freunden darauf, Jullaner auf der Suche nach ihrem Vater zu begleiten.
Auf dem Weg zu Mahmuds Palast entkommt Sindbad nur knapp einer hungrigen,
drachengroßen Echse. Sie stoßen auf ein völlig zerstörtes Dorf, von dem nur
einige Trümmerhaufen übriggeblieben sind. Im weiteren Verlauf ihrer Reise
versinkt Firouz in einem Schlammloch, das wohl von einem Fußabtritt der Echse
herrührt. Dermott berichtet, dass er auf der Insel keine weiteren Tiere gesehen
hat. Jullaner will nicht daran glauben, dass ihr Vater für diese grausigen Dinge
verantwortlich ist. Als sie schließlich dessen Haus erreichen, kreist ein
riesiger Raubvogel über ihnen und zwingt sie im Palast Schutz zu suchen.
Bei der Durchsuchung des staubigen, unbenutzten Palastes stoßen sie schließlich
auf die verschlossene Tür zu Mahmuds Arbeitszimmer. Völlig erschöpft beschließen
sie die Suche am nächsten Morgen fortzusetzen. Doubar und Rongar übernehmen die
Wache, während die anderen an einem Feuer schlafen. Wenig später tauchen zwei
Augen in Sehschlitzen eines Wandbildes auf, es ist Kettengerassel zu hören und
plötzlich fliegt ein Speer aus der Dunkelheit hervor und schlägt in der
gegenüberliegenden Wand ein. Doubar weckt Sindbad und sie wollen den Speer
untersuchen, der inzwischen jedoch verschwunden ist.
Ein Pfeil und dann eine Axt fliegen Zentimeter an Firouz' Kopf vorbei. Plötzlich
taucht ein Mann in Ritterrüstung auf. Sindbad schwingt sich an einen
Kronleuchter und tritt den Helm von der Rüstung. Jullaner erkennt den Diener
ihres Vaters, Caitiff, der behauptet das Haus nur vor Räubern schützen zu
wollen.
Jullaner befragt Caitiff über ihren Vater. Caitiff öffnet die Tür zum
Arbeitszimmer und sie sehen Mahmud, der inzwischen fast 10 Meter groß ist. Er
wendet sich ihnen zu und ruft den Namen seiner Tochter. Nachdem sie sich vom
Schock erholt hat, tadelt sie ihn dafür, sie nicht auf sein Aussehen vorbereitet
zu haben. Er beginnt seine Geschichte zu erzählen. Mamud glaubt daran, durch die
Größensteigerung von Tieren eine Nahrungsproduktionssteigerung zu erreichen und
dadurch den Grund für Kriege auszumerzen. Seine ersten Kreationen vielen aber
schon bald über die Menschen her. Als nächstes schloss er, den Frieden nur
dadurch sichern zu können, indem er das menschliche Gehirn vergrößert und
testete das Elixier an sich. Als er wuchs, wuchs auch sein Ego mit, wodurch er
schließlich glaubte ein Gott zu sein.
Als Sindbad und seine Mannschaft ihn zur Vernunft bringen wollen, damit er nicht
auch noch den Rest des Elixiers zu sich nimmt, sperrt Mahmud sie in einer
raumgroßen Kiste ein. Danach wendet er sich an Jullaner und stellt ihr ein
Ultimatum: Mit ihm regieren oder mit Sindbad sterben. Jullaner erkennt, dass sie
Sindbad retten muss, die Mylagianer vor ihren Vater und am wichtigsten ihren
Vater vor sich selbst.