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Pr�ambel
Unser Experiment liegt mittlerweile zwei Jahre zur�ck. Zwischenzeitlich hat sich die Welt f�r Raucher zum 01.01.2008 dramatisch verschlechtert. Was vor zwei Jahren noch in weiter Ferne Schien ist heute Realit�t. Aus diesem Grund empfehle ich die nachfolgenden Seiten zun�chst unvoreingenommen zu lesen um dann f�r sich selbst eine Entscheidung zu treffen. Nur wenn der Wille zun�chst von innen kommt mit dem Rauchen aufzuh�ren, hat man die M�glichkeit erfolgreich das Rauchen zu beenden. Niemals vergessen: ein Raucher kann nicht zum Nichtraucher werden er bleibt immer ein Raucher der nicht raucht! Nicht mehr Rauchen Viele Raucher scheitern beim Versuch das Rauchen aufzugeben. Die Problematik ist, dass man nicht nur Nikotins�chtig ist, sondern in Wirklichkeit gerne raucht und es als ange-nehme Gewohnheit und als einen Teil der eigenen Freiheit ansieht. In meiner Generation war Rauchen ein Zeichen von Luxus und weltm�nnischen Verhaltens. Kein Filmheld ohne Zigarette, Rauchen war etwas Gutes. Heute wei� man wie sch�dlich Rauchen in Wirklichkeit ist. Eine Angewohnheit die Jahr-zehnte zum guten Ton geh�rte wird jetzt verdammt. Obwohl dem Vater eines sehr guten Freundes von mir erst das eine und dann das andere Bein entfernt wurden hatte er es bis zum Schluss nicht geschafft das Rauchen aufzu-geben. Er starb mit Sicherheit vor seiner Zeit. Nicht ein Mal dieses Beispiel hat dazu gef�hrt, dass ich oder meine Freunde mit dem Rauchen aufh�rten. In einem Abschnitt meines Lebens in dem ich auf Grund von Fehlentscheidungen mit meinem Gerichts-vollzieher auf du und du war konnte ich mit dem Rauchen nicht aufh�ren, lieber habe ich auf Essen verzichtet. Nicht einmal eine Lungenentz�ndung konnte mein Verhalten �ndern. Ich hatte einen Zustand erreicht bei dem ich so panische Angst davor hatte ohne Zigaretten zu sein, dass ich eine Stange (einzelne Schachteln habe ich gar nicht mehr gekauft) im B�ro hatte, eine weitere im Auto und selbstverst�ndlich auch eine Zuhause. Dazu kam ein kleiner Berg von Einweg Feuerzeugen. Meine Kollegen machten einen sehr gro�en Bogen um mich, keiner wollte sich zulange in meinem B�ro aufhalten. Wir haben es also mit einem Verhalten zu tun, bei dem jegliche Vernunft ausgeschaltet scheint. Irgendwann kommt der Punkt, an dem dieser Irrsinn einem doch klar wird. Bei vielen ist dies die Gesundheit, bei mir war es ein Gef�hl, dass st�rker war als die Sucht zu Rauchen. Das war die Liebe! Als ich meine zweite Frau kennen lernte und viele Stunden im Winter auf einem kalten Balkon zubrachte, kam der Entschluss doch mit dem Rauchen aufzuh�ren. Ich hatte in den Jahren zuvor eine schwierige Phase meines Lebens nur ertragen k�nnen weil ich mir ein Ziel gesetzt hatte. Ich habe eine Umschulung, die �ber ein Jahr ging, nur durchhalten k�nnen, weil ich alles um mich herum ausgeblendet hatte. Sp�ter habe ich mich mit B�chern �ber NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) besch�ftigt und festge-stellt, dass ich einige Techniken erfolgreich benutzt hatte. Sehr viele Informationen findet man im Web z.B.: http://www.nlp.de/info/nlp_methode.shtml In der Folgezeit habe ich mit Teilen der NLP Methode gute Erfolge in meinem Beruf erar-beitet. Nun wollte ich die gleiche Methode benutzen um endlich mit dem Rauchen aufzu-h�ren. Als erstes habe ich mir ein willk�rliches Datum gew�hlt das etwa drei Monate entfernt war. Ich w�hlte den 2. Mai 1988 kurz nach meinem 40. Geburtstag. Ich fand den Gedanken nie wieder Rauchen zu d�rfen so schrecklich, dass ich mir zun�chst vornahm die n�chsten zehn Jahre nicht zu Rauchen. Kurz vor dem 2. Mai war mir schon schlecht wenn ich nur eine Zigarette sah. Ich musste aber bis zum 1. Mai rauchen. Die letzte Woche war schrecklich und ich war gl�ck-lich als ich am 2. Mai nicht mehr rauchen musste. Wie stark meine Programmierung war wurde mir zehn Jahre sp�ter klar als ich mit meinem Freunde Rainer in der Kneipe sa� und auf einmal eine seiner Zigaretten im Mund hatte. Meine Programmierung war beendet. Mit gro�em Genuss habe ich wieder geraucht. Ich kam relativ schnell wieder auf meine gewohnte Menge an Zigaretten pro Tag. Da ich mittlerweile wieder alleine lebte, brauchte ich meine Zeit auch nicht irgendwo auf kalten Balkonen zu verbringen. Selbst nach meinem Unfall habe ich nach dem ich das Krankenhaus verlassen hatte wieder mit dem Rauchen begonnen. Da ich nun f�r jede Zigarette Hilfe in Anspruch nehmen musste habe ich mich dann wieder auf meine alte St�rke besonnen und mich so program-miert, dass ich solange nicht rauchen werde wie ich mir nicht selbst eine Zigarette ansteck-en kann. Klingt etwas makaber hat seine Wirkung aber nicht verfehlt. Jetzt versuche ich mein Wissen an andere weiterzugeben. Wie dies funktionieren kann, werden wir in den n�chsten Wochen beobachte k�nnen. Vier Kandidaten haben vor f�nf Wochen begonnenen sich auf das Experiment "nicht rauchen" vorzubereiten. |
| Unser Ziel haben wir definiert ab dem 12. September (steht f�r ein belibiges Datum) soll nicht mehr geraucht werden. Wir nehmen uns fast drei Monate Zeit. Bis dahin wollen wir das Unterewusstsein so beeinflussen, dass wir am Ende uns dar�ber freuen werden mit dem Rauchen aufh�ren zu d�rfen. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme: wie viele Zigaretten werden pro Tag und zu welchen Gelegenheiten geraucht. Alle drei Kandidaten haben zun�chst drei tagelang Notizen gemacht um die eigenen Gewohnheiten kennen zu lernen. Danach haben wir angefangen in kurzen Abst�nden zu lernen, welchen Einfluss das Rauchen auf unser Leben hat. Wir haben die Probleme, die mit dem Rauchen zusammenh�ngen, in einzelne Teilbereiche zerlegt. Jeder dieser Bereiche hat das Unterbewusstsein zum Thema Rauchen vertieft. Besch�ftigt haben wir uns mit jedem Thema �ber mehrere Tage. |
| Der Weg zum Ziel |