Feuchtenberger (HVA-Rechenzentrum):
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DDR-SPIONAGE: ��Siemens-Techniker haben nach einem "Focus"-Bericht jahrelang offenbar unwissentlich den Zentralrechner der DDR-Auslandsspionage gewartet. Der mit sensiblen Agenten-Daten der Hauptabteilung Aufkl�rung (HVA) gef�tterte Siemens-Computer vom Typ "S 4000" sei bis 1985 regelm��ig �berholt worden, best�tigte der letzte Leiter des HVA-Rechenzentrums, Ex-Stasi-Oberst Peter Feuchtenberger, dem Blatt. Siemens war f�r eine Stellungnahme am Sonntag nicht erreichbar. (dpa) Anmerkungen: 1. Es mu� nat�rlich "Hauptverwaltung Aufkl�rung" hei�en. 2. "Unwissentlich" halte ich f�r absolut unglaubw�rdig, da ich als Ex-Siemens-Mitarbeiter die Sicherungs�berpr�fungen und guten Geheimdienst-Kontakte bei Siemens kenne. 3. Mein Stiefbruder war im HVA-Rechenzentrum (DE-Code 961521) t�tig und h�lt f�r nicht ausgeschlossen, was auf den ersten Blick absurd anmutet: Da� n�mlich westliche Dienste z.B. auch auf solchen Wegen einen �berblick bekamen, wieviel dem Osten bekannt ist, welche Aktivit�ten so laufen. Die Verst�ndigung zwischen den Geheimdiensten auf h�herer Ebene war n�mlich immer gut (zuletzt zu sehen bei der �bernahme der DDR als Teil der BRD, 1986-1990). Ein derartiger Einblick in die Arbeit der HVA mag erw�nscht gewesen sein. |
Mielke erh�lt Grab auf ZentralfriedhofEhemaliger Stasi-Chef wird in Friedrichsfelde beerdigt
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��DDR-Stasichef
Erich Mielke wird nach letztem Planungsstand neben alten Weggef�hrten auf
dem �ffentlichen Teil des Zentralfriedhofes Friedrichsfelde beigesetzt.
Es liege inzwischen ein Antrag eines Bestattungsinstituts vor, erkl�rte
das zust�ndige Bezirksamt Lichtenberg am Mittwoch. Das Bezirksamt best�tigte
damit eine Woche nach Mielkes Tod entsprechende Medienberichte. Auf dem
Zentralfriedhof liegen bereits zahlreiche DDR-Politgr��en wie etwa der fr�here
Staatschef Walter Ulbricht. Dort befindet sich auch die Gedenkst�tte der
Sozialisten. In der Gedenkst�tte selbst wird nach Auskunft der Friedhofsverwaltung
seit 1990 niemand mehr beerdigt. Hier befinden sich die Gr�ber von Rosa
Luxemburg und Karl Liebknecht sowie weiterer bekannter Sozialisten. ��Beisetzungstermin steht fest ��Wie es hei�t, k�nnten die Angeh�rigen Mielkes den Beisetzungsort noch �ndern. Der bisher genannte Beisetzungstermin am 10. Juni soll aber dagegen feststehen. Das Bezirksamt wollte aus Gr�nden des Datenschutzes keine weiteren Angaben zum genauen Zeitpunkt der Beisetzung machen. Mielke war am 21.Mai im Alter von 92 Jahren in einem Altersheim in Hohensch�nhausen gestorben. Sein Tod war erst Tage sp�ter bekannt geworden. Mielke war nach dem Zweiten Weltkrieg zun�chst bei der politischen Polizei in der DDR. Von 1957 bis 1989 f�hrte Mielke schlie�lich bis kurz vor dem Zusammenbruch der DDR das Ministerium f�r Staatssicherheit. Der 1907 geborene Mielke war mit 18 Jahren in die Kommunistische Partei eingetreten. Nach der Ermordung von zwei Polizisten auf dem B�lowplatz (heute: Rosa-Luxemburg-Platz) floh der damals 23-J�hrige im Jahr 1931 nach Moskau. F�r diese Tat musste sich Mielke auch 1992 vor dem Berliner Landgericht verantworten. In diesem Verfahren wurde Mielke schuldig gesprochen und zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zwei Drittel der Haft sa� er ab. Wegen Vergehen w�hrend der DDR-Zeit dagegen brauchte sich Mielke nicht zu verantworten. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit wurde das Gerichtsverfahren eingestellt. (lo.) |
Clinton-Besuch im Vergleich zu DDR-Zeiten:
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| BERLIN,
31. Mai. (pers�nliche
Mitteilung und Meinung von H.T.) ��W�hrend die Berliner Bev�lkerung entlang der sogenannten "Protokollstrecken" - Fahrtrouten der Partei- und Staatsf�hrung nach Wandlitz oder zum Flughafen Sch�nefeld - sich bisweilen �ber die Mitarbeiter der MfS-Hauptabteilung Personenschutz (HA PS, Sitz: Liebermannstra�e, an der Haupt-Strecke nach Wandlitz) mokierte, die durch die Gullis in die Kanalisation abstiegen, um dort bspw. nach versteckten Bomben zu suchen, erleben wir nun noch eine Steigerung solcherart Paranoia: ��Anl��lich des Besuchs von Bill Clinton in Berlin werden die Gullis entlang seiner Fahrtrouten jetzt nicht nur kontrolliert, sondern danach auch noch zugeschwei�t - ob die DDR-F�hrung sich so etwas angesichts knapper Ressourcen (und maroder Kanalisation) h�tte erlauben k�nnen ? (nach einer TV-Meldung in der 'Berliner Abendschau', Sender Freies Berlin, 31.5.) |
W. Gro�mann (HVA) best�tigt:
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POLITB�RO-PROZESS:
��Der letzte DDR-Spionagechef Werner Gro�mann hat am Dienstag eine Isolierung des Politb�romitglieds Herbert H�ber vor dessen Entlassung aus dem DDR-Machtgremium im Jahr 1985 best�tigt. Der 71-J�hrige erkl�rte vor dem Berliner Landgericht, der damalige Stasichef Erich Mielke habe telefonisch befohlen, Kontakte abzubrechen. Auf Grund der Vergangenheit von H�bers Vater in der deutschen Wehrmacht sei H�ber f�r das Politb�ro nicht mehr tragbar. H�ber ist mit den weiteren Politb�romitgliedern Lorenz und B�hme wegen Totschlags angeklagt. (dpa) |
Putin versagte bei letztem Spionageauftrag
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BERLIN, 26. Mai. ��Der russische Pr�sident Wladimir Putin ist mit seinem letzten und m�glicherweise wichtigsten Auftrag als Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB nach Erkenntnissen der Gauck-Beh�rde gescheitert. Der Sprecher des Bundesbeauftragten f�r die Stasi-Unterlagen, Johannes Legner, sagte am Freitag in Berlin, nach den vorliegenden Unterlagen habe Putin 1990 aus ehemaligen Stasi-Mitarbeitern einen Spionagering aufgebaut, der nach dem Ende der DDR weiter f�r die Sowjets arbeiten sollte. Die Schl�sselfigur sei allerdings zum Verfassungsschutz �bergelaufen. Die Gruppe sei aufgeflogen, mehrere Personen seien festgenommen worden. Putin hatte von 1984 bis 1990 als KGB-Offizier in Dresden gearbeitet. ��"Wenn man die falsche Person als Zentralfigur f�r den Ring ausw�hlt und diese Person nach zwei Monaten �berl�uft, ist das eine wirkliche Katastrophe", sagte Legner. Putin, der 1992 aus dem KGB ausgeschieden war, hat bisher wenig �ber seine T�tigkeit in der DDR verlauten lassen. Stasi-Offiziere beschrieben ihn als t�chtigen Geheimdienstler und loyalen Kommunisten. �ber seine Zeit in der DDR gibt es von Putin nur eine Schilderung, wie er nach dem Fall der Mauer vor dem Dresdener KGB-Sitz auf eine w�tende Menge traf, die das Geb�ude f�r eine Stasi-Dienststelle hielt. Die Bundesregierung hat m�gliche Erkenntnisse �ber Putins KGB-T�tigkeit bisher nicht ver�ffentlicht. Die Regierung wolle das Thema wegen m�glicher Beeintr�chtigungen der deutsch-russischen Beziehungen nicht aufgreifen, sagte Legner. (Reuters) |
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