
Die Barrikaden im Angrognatal (englischer Stich aus dem 19. Jahrhundert)
Felsbrocken gro� wie H�user ragen bis zum Rand der Schlucht, behindern fast den Durchgang; manche haben sich gel�st, manche sind von den Bergh�hen herabgest�rzt, sind am Berghang eingeklemmt und gleichen riesigen Monstern, die ihre deformierten K�pfe vorstrecken; andere stehen schief wie T�rme kurz vor dem Einsturz, h�ngen fast oberhalb des Weges....
Das steile Bachbett ist mit riesigen wei�en Steinen gef�llt und vermittelt das Bild einer titanischen Freitreppe, die vom Berg Roux bis nach Torre f�hrt.
Die Seitenw�nde des Tals sind fast unzug�nglich, sehr steil, mit Felsstufen, Kanten, Z�hnen, �berh�ngen, voller Bedrohungen, Fallen und Schrecken; schroff arglistig und man kaum glauben, dass sich dort Menschen aufhalten k�nnen, wenn nicht an den W�nden klebend oder an Seilen h�ngend oder in L�chern kauernd wie V�gel im Nest...
Dies ist der engste Teil des Angrognatals. Der Weg wird noch schmaler, die Seitenw�nde noch h�her, fast scheint es, dass die Berge zusammenlaufen: hier ist der Eingang von Pra del Torno.
Einen kleine Bogenbr�cke f�hrt �ber den Bach, der zwischen zwei Felsenmauern ins Tal st�rzt. Nahe einer dieser Mauern verl�uft der Weg �ber ein Ger�st aus Steinen und Holz, das mit wenigen Schl�gen zum Einsturz gebracht werden kann. Wenn ein Angriff drohte zerst�rten die Waldenser dieses Ger�st und keiner konnte mehr vorbei. Die Talenge war befestigt...»