BACKSTREET BOYS DEUTCH
Begonnen hat alles im Frühjahr 1992. Damals bekam das Image der New Kids On The Block, ungeachtet der gerade beendeten triumphalen Deutschland-Tour im amerikanischen Heimatland, die ersten Schrammen. Take That veröffentlichten ihre erste Single in Deutschland - die postwendend floppte - und waren mehr als ein Jahr vom Durchbruch entfernt. Michael Jackson ließ sich an der Elfenbeinküste zum "Ehren-König" des Agni-Stammes krönen und hatte den Titel "King" endlich schriftlich.
In Orlando, Florida, lernten sich in diesem Frühjahr Howard "Howie D." Dorough und Alexander "A.J." McLean bei einem Talentwettbewerb kennen und wurden Freunde. Nickolas "Nick" Carter stieß wenig später hinzu, weil sich die drei immer wieder bei Probeaufnahmen für Film-, Werbe- oder Fernsehaufnahmen über den Weg liefen. Und die drei beschlossen bald, daß ihnen Musik wichtiger ist als ihre Leinwandkarriere. "Wir gründen eine Band!"
Kevin Richardson spielte zu diesem Zeitpunkt den "modernen Abenteurer", verließ die heimische Farm in Kentucky und zog nach Florida, um dort Ruhm und Erfolg im Showbuisness zu suchen. Er war nicht mehr Tellerwäscher, aber als Gelegenheits-Fotomodell und Touristenführer in Disneyworld immer noch weit davon entfernt, den "amerikanischen Traum" bis zur Endstation "Millionär" zu Ende zu leben.
Johnny Wright hatte als Mitglied des Managements der New Kids On The Block deren "Rise To Fame" miterlebt und mitgestaltet. Und er hielt die Augen nach neuen Talenten offen. Er wurde dank seiner Agentur auf den gutaussehenden und als Songwriter talentierten Kevin aufmerksam. "Aus dem kann was werden!"
Genauso dachte Louis Pearlman, Cousin von Art Garfunkel, einer Hälfte der Legende Simon & Garfunkel, als ihm Howie, A.J. und Nick wiederholt in die Hütte schneiten und mit Demos und Live-Gesangsproben nervten.
Louis und Johnny schlossen sich zusammen und machten aus dem Trio und dem Solisten ein Quartett. Man beschloß basisdemokratisch, ein fünftes Mitglied aufzunehmen. Kevin schlug seinen Cousin Brian Littrell vor, der es als Mitglied des Kirchenchors im heimischen Lexington, Kentucky, zur kleinen Legende gebracht hatte. Brian wurde praktisch aus dem Hörsaal seines Colleges verpflichtet. Am 20.4.1993, als sich alle fünf erstmals gegenüberstanden, schlug die Geburtsstunde der Backstreet Boys, die sich nach einem beliebten Treffpunkt von Jugendlichen in Orlando benannten.
1995 verschwanden die BSB im Studio und brachten schließlich "We've Got It Goin` On" heraus. Der Song schlug in ganz Europa ein wie eine Bombe. "In Europa gibt es das Phänomen der Boygroups, der Markt war also schon vorhanden", erklärt Brian, "und weil wir aus Amerika kommen, brachten wir einen frischen Sound über den Atlantik. Das war unser Vorteil, und anders als viele der anderen Boygroups sind wir nicht nur ein Haufen hübscher Gesichter. Wir können wirklich singen." In Rekordzeit eroberte "We've Got It Goin` On" die Charts und der Erfolg legte den Grundstein für das, was noch kommen sollte.
Außerdem gewannen die Backstreet Boys in London einen Smash Hits-Award als bester neuer Touract und traten mit ihrer inzwischen vergoldeten Single "We've Got It Goin` On" bei Top Of The Pops auf. Ihre nächste Single "I'll Never Break Your Heart" wurde in Deutschland vergoldet und belegte auch in Österreich den ersten Platz. Bereits im Februar hatte die Nummer auch in Montreal die Video- und Radiorotationen erobert. BSB spielten in ausverkauften Hallen vor Horden kreischender Fans und wurden bald in ganz Europa und Kanada gefeiert.
Nachdem die Backstreet Boys all dies mit nur zwei Singles erreicht hatten, kann man sich die Reaktionen auf ihr schlicht "Backstreet Boys" betiteltes Debüt-Album im April 1996 unschwer vorstellen. Im selben Sommer begaben sich BSB auf eine ausverkaufte Europatour mit 57 Gigs. Im Herbst hatte das BSB-Fieber bereits auf Asien, den gesamten pazifischen Raum sowie Australien übergegriffen. Im selben Jahr folgten eine weitere BSB-Europatour und der begehrte MTV Europe Viewers' Choice Award 1996. Dann ging es weiter nach Kanada, wo sie für ihre CD bereits sechsfaches Platin kassiert und die Spitzenpositionen der Charts erobert hatten. Eine Tour mit 32 Konzerten war nach knapp 20 Minuten ausverkauft und die Lawine bewegte sich unaufhaltsam auf die Vereinigten Staaten zu.
Im Oktober 1996 wurde dann ein Traum wahr: "Quit Playing Games" wurde ihre erste Nummer 1-Single in Deutschland und erreichte Platinstatus!
"Das war vielleicht ein Jahr", lacht Kevin. Dabei sollten sich die bisherigen Ereignisse nur als Vorgeschmack auf ein weiteres Kapitel ihrer Bandgeschichte erweisen: die Heimkehr in die USA.
Wieder daheim in Florida verbrachten BSB den Anfang des Jahres 1997 im Studio, wo sie an neuen dynamischen Stücken arbeiteten, an ihren Gesangskünsten feilten, sich aktiver in die Entstehung der Songs involvierten und es kaum abwarten konnten, dem Publikum zu Hause ihren unwiderstehlichen Sound zu präsentieren. "Das war schon immer unser größter Wunsch", erklärt Nick. "Aber wir wollten ganz sicher sein, daß wir auch wirklich dazu bereit sind.
Im Feburar 1997 wurden die Backstreet Boys vom deutschen Fernsehpublikum zur besten internationalen Gruppe gewählt und erhielten dafür die Goldene Kamera.
Nach einer weiteren ausverkauften Tour im März erschien im August 1997 ihr neues Album "Backstreet's Back", das direkt von 0 auf 1 in die deutschen Charts schoß und mittlerweile in Deutschland 1,4 Mio. Alben verkauft hat. Vorab gab es aus "Backstreet's Back" die Auskopplung "Everybody (Backstreet's Back)", die es, nur von Puff Daddy's "Missing You" aufgehalten, bis auf Platz 2 der Single-Charts schaffte.
Im August fand dann auch die bisher größte und erfolgreichste Tour statt. Bei insgesamt 13 ausverkauften Open Air-Konzerten spielten sie vor ca. 350.000 Zuschauern und schafften es, noch mehr Zuschauer als Michael Jackson anzuziehen. Sie waren damit konzerttechnisch die absolute Nummer 1 des Jahres 1997 in Deutschland.
"Backstreet's Back" brachte den Jungs 1998 mit "As Long As You Love Me" und "All I Have To Give" noch zwei weitere, äußerst erfolgreiche Singles ein, die es beide in die Top 3 der deutschen Single-Charts schafften.
Auch in den USA gelang den Backstreet Boys der Durchbruch. In ihrer Heimat veröffentlichten sie eine Mischung aus ihren ersten beiden Alben und schafften den Sprung in die Top 5 der US Billboard-Charts. Sage und schreibe 65 Wochen hielt sich das Album in den Top 10!
Nach zwei ausverkauften Touren durch die USA und Kanada, diversen gewonnenen Preisen wie dem Billboard Award und dem MTV Award, Auftritten in den größte TV Shows des Landes, sowie Nominierungen für den American Music Award und den Grammy (in der Kategorie "Best New Artist"), gingen die fünf Jungs wieder ins Studio, um ihr neues, drittes Album aufzunehmen.
Millennium - so heißt es, das langersehnte neue Album der Backstreet Boys.
Erscheinen wird die dritte Longplay-CD der Jungs am 17. Mai 1999 . Und bereits am 3. Mai kommt mit "I Want It That Way" die erste Single-Auskopplung aus "Millennium" in die Shops.
Lange mußten die Fans ausharren, aber nun hat das Warten ein Ende.
Produziert wurde das Album u.a. von Max Martin, der in der Musik-Branche als der derzeit erfolgreichste Pop Producer der Welt gehandelt wird. Er sorgte schon bei Smashern wie "Quit Playing Games (With My Heart)", "Everybody (Backstreet's Back)" und "As Long As You Love Me" für den richtigen Hit-Appeal. Der jüngste Streich von Martin ist Shooting-Star Britney Spears, die sowohl mit ihrem Song "...Baby One More Time", als auch mit dem gleichnamigen Album die Spitzenposition der deutschen Charts erklomm. Neben Max Martin und natürlich den Backstreet Boys höchstpersönlich hat auch Mutt Lange (Shania Twain, Brian Adams, Def Leppard) an der Produktion von "Millennium" mitgewirkt.
TOP
Geburtstag: 9.Januar 1978
Geburtsort: West Palm Beach, Florida/USA
Größe: 1,77 m
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun
Spitzname: A.J.
Besonderes: Urgroßmutter bzw. Großmutter stammen aus Deutschland; drehte im Alter von fünf Jahren die ersten Werbe-Spots fürs Fernsehen; eigene Set-Card mit sieben; trat bis zum BSB-Start in 27 Schauspiel- bzw. Gesangsproduktionen für TV oder bei Musicals auf; Mutter Denise ist BSB-Tourmanager
Hobbies
: Shakespeare, Edgar Allen Poe lesen & eigene Gedichte schreiben; Basketball, Cartoons zeichnen"Ich bin ein Witzbold und muß einfach da draussen sein und verruecktes Zeug tun, ohne ersichtlichen Grund, besonders auf der Buehne...," gesteht A.J. Aber da musste sich schon irgendwas zusammengebraut haben, als er als Kind seinen ersten Schauspielerjob hatte , A.J. begeisterte als Dopey in Schneewittchen und die sieben Zwerge. Und in der Tat, als er in der sechsten Klasse war, hatte Alexander James McLean bereits in 27 klassischen Stuecken wie "Der Nussknacker", "Der Koenig und ich" und "Der Fiedler auf dem Dach" mitgewirkt. Waehrend er die Junior High School besuchte, gewann A.J. eine Rolle in Nickelodeon's "Hallo Schatz, ich bin zu Hause" und begann eine weitergehende Beziehung mit Nickelodeon und dem Disney Kanal. A.J. sang, trainierte Tanz und nahm Schauspielunterricht.
Wenn er nicht arbeitet, verbringt A.J., der ein geschickter Puppenspieler ist, seine Zeit mit Zeichnen von Cartoons, mit Gedichte schreiben, das sein Songschreiben inspiriert, spielt Basketball, Volleyball und Billard. Seine Meinung zu dem Backstreet Boys' Debuetalbum? "In meinen Gedanken sind es Hits!"
Geburtstag: 20. Februar 1975
Geburtsort: Lexington, Kentucky/USA
Größe: 1,73 m
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Spitzname: B-Rok
Besonderes
: wurde als Sänger seines Kirchenchores zur kleinen Berühmtheit, wurde sogar von Nachbargemeinden zu Messe, Gottesdiensten, Hochzeiten eingeladen; ist noch immer im College eingeschrieben.Hobbys
: Basketball, KinoBackstreet Boys ist Brian Littrell's erster grosser Showbusiness Gig. Waehrend seiner Kindheit sang er in seiner Kirche und wurde laufend dazu aufgefordert, bei anderen regionalen Kirchenfesten und Hochzeiten aufzutreten. Als Ausgleich vertiefte Brian sich in der Schule in die Popmusik und wegen seiner Faszination für Kuenstler wie Hammer and Boyz ll Men hoerte er staendig die Hitparaden und oertliche Radiosender. Brian geniesst sein Leben und betrachtet sich als sehr gluecklich, ein Mitglied der Backstreet Boys zu sein.
Wenn die Zeit kommt, alle Fuenfe gerade sein zu lassen und nicht mit den BSB zusammen zu sein, streckt sich Brian gern auf seinem riesigen Wasserbett aus, das er für 50 Dollar gekauft hat. (" Es war praktisch brandneu"). Er treibt auch alle moeglichen Arten Sport, am liebsten Basketball. Sein Lieblingssong auf dem Backstreet Boys Debuetalbum? "Don't Leave Me,"weil der Song und die Worte einfach geil sind."
Geburtstag: 22. August 1973
Geburtstag: Orlando, Florida/USA
Größe: 1,68 m
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: braun
Spitzname: Howie D.
Besonderes: spielte in mehreren Musicals, Jugendshows, und im Kinofilm "Ein Cop und ein halber" an der Seite von Burt Reynolds; studierte Musik und Kommunikationswissenschaften; ist der eigentliche Bandgründer
Hobbies: Sport, Ausgehen, Gitarre spielen
Howie D hat sein Herz im zarten Alter von drei Jahren an die Musik verloren, als er auf dem Bett seiner Grossmutter herumsprang und seine Version des alten Hits "Babyface" zum besten gab. Heutzutage ist es wirklich einfach, Howie aus der Band herauszuhoeren-- er ist der mit der hoechsten Stimme. Der Halb- Ire und Halb Puertoricaner Howie D. liebt es, in der Band zu sein.
In Orlando als letzter von fuenf Geschwistern geboren, hat Howie im Chor gesungen, ist in Theaterstuecken aufgetreten (Sound Of Music, Showboat, Camelot), in Werbespots(Disney World), einem Nickelodeon Pilotfilm zur Kinderserie "Welcome Freshman", und in den Filmen " Parenthood" (dt. Titel "Eine verrueckte Familie") und "Cop And A Half" ( dt. Titel "Ein Cop und ein Halber"). Als professionell ausgebildeter Taenzer liebt es Howie D., seine HipHop- Kuenste in den Clubs seiner Heimatstadt zum besten zu geben und er mag Schwimmen, Wassersportarten und Tennis.
Geburtstag: 3.Oktober 1971
Geburtsort: Lexington, Kentucky/USA
Größe: 1,86 m
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: grün
Spitzname: Kev
Besonderes: ausgebildeter Jugend-Bergführer; jobbte als Hotel-Pianist, Tanzlehrer, als Fotomodel, Touristenführer und Stuntshow-Mitglied in Disneyworld
Hobbys: Komponieren, Bodybuilding
Kevin Richardson hat seine ersten 9 Lebensjahre auf der elterlichen Farm und die nächsten 8 Jahre in einer modernen Holzhuette verbracht. "Ich hatte eine tolle Kindheit," sagt das aelteste Mitglied der Backstreet Boys'." Ich hab' die Schule gemocht und in der Kleinen Liga Football gespielt, bin Pferde geritten und Motorcross gefahren und hab' vor meinem Schlafzimmer spiegel mit der Haarbuerste in der Hand gesungen." Der Junge war glücklich -- und er konnte singen. Nachdem er , als er gerade auf die Highschool gekommen war, sein erstes Keyboard bekommen hatte, verbrachte Kevin seine Jugendjahre im Chor und im Theaterclub. Er nahm auch an Talentshows teil und spielte in Restaurants und auf Hochzeiten Keyboard.
Heute teilt sich Kevin ein Apartment mit seinem Cousin Brian und mit Howie. Seine Freizeit verbringt er mit gewichtheben, Tanzen, Football und Komponieren an seinem Keyboard. Fragt man ihn nach seinem Tagesablauf im Studio, wird er sagen, "Singen. Essen. Singen. Singen. Essen. Singen. SCHLAFEN!" Und auf Tour? "Eine Menge Spass, eine Menge Arbeit, und manchmal ein bißchen einsam. Es ist das, wovon ich immer getraeumt habe!"
Geburtstag: 28. Januar 1980
Geburtsort: Jamestown, New York, USA
Größe: 1,80 m
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Spitzname: Nick
Besonderes: hat deutsche Großeltern; ist ausgebildeter Taucher; liebt Delphine; drehte Werbe-Spots und spielte in TV-Serien mit; Kinorolle in "Edward mit den Scherenhänden" neben Johnny Depp; sang zwei Jahre bei den Heimspielen der Football-Mannschaft Tampa Bay Buccaneers die US-Hymne; lehnte Solo-Vertrag mit Disneyworld zugunsten von BSB ab!
Hobbys: Schlagzeug spielen, Football, Cartoons zeichnen
Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass Nick Carter in demselben Krankenhaus in Jamestown, New York geboren wurde wie die legendaere Schauspielerin und Komoediantin Lucille Ball. Ein Lausbube vom ersten Tage an, konnte man "Little Nicky" mit nichts ausser Windeln bekleidet, auf der Tanzflaeche der Yankee Rebel Bar seines Vaters herumhuepfen sehen. Als er in der 4. Klasse war, bekam er, nachdem seine Familie nach Florida gezogen war, die Hauptrolle im "Phantom der Oper". Zwei Jahre lang sang er im Vorprogramm der Pre-Gameshows der Tampa Bay Buccaneers. Mit 12 Jahren gewann er den Wettbewerb bei der New Original Amateur Hour, und machte Werbespots für den "Money Store" und die Florida State Lotterie. Nick bekam ein Angebot von Disney, aber er entschied sich für die Backstreet Boys.
Privat trifft man Nick meistens bei seinen Eltern und seinen vier juengeren Geschwistern. Er spielt sehr gern Schlagzeug und verbringt sehr viel Zeit damit, mit seinen beiden besten Freunden zu "jammen". Nick ist passionierter Taucher, faehrt gern mit dem Motorboot der Familie, geht gern fischen und liebt Poesie und Football.
Nick Carter, Brian Littrell, Alexander McLean, Howard Dorough und Kevin Richardson repräsentieren eines der größten Pop-Phänomene der zweiten Hälfte der 90er Jahre. Der Älteste ist 25 Jahre, der Jüngste 17, aber die Burschen haben auf dem deutschen Markt einiges vorzuweisen:
- 4 aufeinanderfolgende Top-5-Singles, die alle mindestens Gold-Status erreichten:
"We've Got It Going On", Nr. 4 30.1.96
"I'll Never Break Your Heart", Nr.5, 26.3.96
"Get Down", Nr.5, 9.7.96
"Quit Playing Games", Nr.1, 5.11.96 (4Wochen Nr.1)
- ein Nr.1-Album "Backstreet Boys" (Einstieg von 0 auf 1 am 14.5.1996, dem Tag der Veröffentlichung!), das 4 Wochen auf Nr.1 blieb und Doppel-Platin erreichte
- zwei ausverkaufte Deutschland-Tourneen
Eine enorme Leistung, die einer jahrelangen Pop-Karriere zur Ehre gereicht. Der entscheidende Punkt ist, daß die Backstreet Boys für diese rekordverdächtige Chartsserie nicht einmal ein Jahr benötigten!
Backstreet Boys Konzert in der Weser-Ems-Halle Oldenburg am 13.12.96:
"Backstreet Boys" versetzten Fans in Begeisterung
Die "Backstreet Boys" (Bild) begeisterten gestern abend in der Oldenburger Weser-Ems- Halle die zumeist weiblichen
Fans mit einem Auftritt der Supperlative. 100 Ordner, 80 Sanitäter und sechs Ärzte mußten während der Show der umschwärmten Kultband aus den USA in 1200 Fällen Erste Hilfe leisten. Fünf Verletzte wurden im Krankenhaus behandelt.
Viele Fans hatten bereits in der Nacht zu Freitag mit Schlafsäkken in der eser-Ems-Halle campiert. Bild: Holger Kruse
"An denen ist einfach alles toll"
Lange vor dem Auftritt der "Backstreet Boys" belagern Teenager die Weser-Ems-Halle
Rund 99 Prozent der Besucher sind Mädchen. In den Straßen um die Halle staute sich der Verkehr
Von Jörg de Vries
Oldenburg. "You're the one I need" dröhnt aus den Lautsprecherboxen der Weser-Ems-Halle und Tausende junger Mädchen stimmen begeistert ein. Seit 6 Uhr morgens stehen die ersten vor den beiden Eingängen der Halle, bepackt mit Blumen, Süßigkeiten und Teddybären für ihre Superstars: Brian, Nick, A.J., Howle und Kevin von den "Backstreet Boys". Etwa 50 Fans der amerikanischen Teenie-Kultband haben bereits die Nacht auf Freitag im Foyer der Halle verbracht. Alle wollen beim Einlaß die ersten sein, um möglichst direkt an der Bühne, ganz nah bei ihren Lieblingen zu stehen.
"Die sind sooo süß", schwärmt die 13jährige Alexa aus Delmenhorst. "An denen ist einfach alles toll", sagt ihre gleichaltrige Freundin Anna mit leuchtenden Augen. "Die können super tanzen, singen und sehen so klasse aus." Beide Mädchen haben bunte Pakete mit Süßigkeiten und Kuscheltieren für die fünf Jungs aus Florida im Arm. Sie nerven die Ordner solange, bis einer ihnen schließlich die Pakete abnimmt und verspricht, sie den "B-Boys" zu geben.
Bereits am frühen nachmittag waren gestern rund 4000 der insgesamt 12 000 glücklichen Kartenbesitzer - zu 99 Prozent Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren - vor der Weser-Ems-Halle. Die Ordner hatten alle Hände voll zu tun. Mit Megaphonen und Funkgeräten bewaffnet forderten sie die aufgeregten Teenager auf, ordentliche Reihen zu bilden, sich hinten anzustellen und keine harten Gegenstände mit in die Halle zu nehmen. "Wir sind alleine 80 von rund 200 Mann", sagt der Ordner eines privaten Sicherheitsdienstes aus Oyten.
Auf den Straßen rund um die Halle staut sich der Verkehr. Die Fans, zumeist gebracht von ihren Eltern, kommen aus der gesamten Bundesrepublik. Für die "Funky Diamonds" oder "Peter André" im Vorprogramm interessiert sich kaum jemand. Es zählen nur die "B-Boys". "Nick, I love you" oder "Brian, I'm your girl" haben viele auf bunte Pappschilder gemalt.
Männliche Besucher sind selten oder treten eher als Schaulustige in Erscheinung. Werner Beck aus Bremen ist als eine Art "Betreuer" mit sieben Mädchen aus Bremen angereist und "will halt mal gukken". Richtig verloren in dem ganzen Gewühl fühlt sich Daniel aus Rostock, der eigentlich lieber "Die Ärzte" oder "Die Toten Hosen" hört. "Meine Schwester hat sich ein Bein gebrochen", murmelt der 21jährige. "Ich muß ihr dann genau erzählen, wie's war."
Backstreet Boys Konzert in der Weser-Ems-Halle Oldenburg am 13.12.96:
"Vor der Bühne ist die Hölle los"
1200 Fans beim "Backstreet Boys"-Konzert in der Weser-Ems-Halle ärztlich behandelt
100 Ordner und 80 Sanitäter waren pausenlos im Einsatz. Die meisten Mädchen waren aber schnell wieder fit.
Von Jörg de Vries
Oldenburg. Pausenlos ziehen die Ordner einen Fan nach dem anderen aus der gefährlichen Enge vor der Bühne. "Das ist die Hölle da vorne", stöhnt einer von ihnen während einer kurzen Verschnaufpause. "Die Mädels kippen reihenweise um." Nach dem Konzert der TeenieKultband "Backstreet Boys" nennt Martin Gruner, der Einsatzleiter der rund 80 Sanitäter, Fakten: "Wir haben 1200 Personen ärztlich behandelt, fünf junge Mädchen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht." Zehn Prozent der insgesamt 12 000 Fans in den beiden Erste-Hilfe-Zelten damit sei die "Schmerzgrenze" dessen, was bei einem solchen Konzert üblich sei, erreicht.
Die Aussage eines Ordners,"da sind einige Knochen zu Bruch gegangen", wird von dem Einsatzleiter entschieden dementiert: "Eine verrutschte Kniescheibe, ansonsten ist nichts richtig Ernsthaftes passiert." Auch ein Verdienst der "hervorragenden Zusammenarbeit" mit dem Sicherheitsdienst, lobt Gruner erleichtert.
Bevor überhaupt das erste Lied der amerikanischen Sänger erklingt, haben die Ordner bereits rund 300 junge Mädchen aus dem Gedränge vor den Absperrgittern herausgezogen. Viele Fans sind der Ohnmacht nahe. Die schwitzenden Ordner legen die Mädchen sofort auf die Trage der Sanitäter und fahren sie in eines der beiden Erste-Hilfe-Zelte neben der Bühne. Dort werden die Mädchen umgebettet, und schon sausen die Helfer wieder hinaus, um die nächsten zu holen.
Die Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe haben alle Hände voll zu tun: Puls messen, ein Glas erfrischendes Wasser, einen kalten Lappen auf die Stirn, beruhigendes Zureden. Einige der Mädchen, die meisten sind zwischen 10 und 15 Jahren alt, müssen sich übergeben, andere werden von Weinkrämpfen geschüttelt. Eines verbringt fast den ganzen Abend unter einer Sauerstoffmaske. "Das hält man nicht aus da ganz vorne", erzählt die l2jährige Nina, die ihre Freundin in das Sanitätszelt begleitet hat. "Die hinteren Reihen quetschen die vorderen total ein," keucht die l3jährige Michaela. "Und auch wenn die Ordner einen rausziehen, tut das total weh."
Die meisten Mädchen sind aber schnell wieder fit, sagt Bruno Märkert, Chef der rund 100 Sicherheitskräfte. "Hyperventilation" heißt der Zustand, wenn die Fans zu flach, zu schnell und zu aufgeregt atmen, erklärt er. In den Gängen rund um den Konzertsaal sitzen völlig erschöpfte Mädchen. "Ich hab' mich so auf heute abend gefreut", sagt die zitternde und weinende Frauke aus Osnabrück. "Aber die drängeln da drinnen alle so, da kriegt man keine Luft." Vor den Erste-Hilfe-Zelten stehen zahlreiche Eltern, die regelmäßig nachsehen, ob auch ihre Töchter unter den "Patienten" sind. Eine Mutter erinnert sich an ihre eigene Jugendzeit, doch ..bei den ,Beatles` ist das gesitteter zugegangen".
Backstreet Boys Konzert in der Weser-Ems-Halle Oldenburg am 13.12.96:
Backstreet Boys
Konzert der Superlative
Sie kamen, sangen und siegten. Obwohl: Gewonnen hatten die "Backstreet Boys" eigentlich schon Wochen, ja Monate vor ihrem Auftritt in der Weser-Ems-Halle. "Sold out" hieß es lange vor Freitag, dem 13. Dezember. 12.000 Fans (Foto links oben) fieberten diesen Termin in Oldenburg entgegen, so wie es derzeit überall der Fall ist, wo die Fab Five aus Florida auftauchen. 180.000 Tickets waren in Windeseile bundesweit verkauft.
Eine solche Hysterie, Euphorie und Begeisterung (Foto links unten) hat Oldenburg jedenfalls noch nicht erlebt. Dazu gehört zum einen ein Super-Publikum , zum anderen ein risikofreudiger Veranstalter. Und das war in diesem Fall die Weser-Ems-Halle selbst. Selbst angerufen, selbst verhandelt - BSB in town. Tolle Sache, toller Abend. Von diesem Kaliber kann die Region noch mehr Konzerte vertragen. Vielleicht kommen dann ja auch Nick, A.J., B-Rok, Kevin und Howie D. bald wieder nach Oldenburg.
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a night out with the
backstreet boysVÖ CD/VIDEO BOX: 12.10.98 JIVE
Die Backstreet Boys werden im Oktober ihre zahlreichen Fans mit einer ganz besonderen Überraschung in Form eines Live-Releases beglücken.Hierbei handelt es sich um ein Video, das kombiniert mit einer 6-Track CD veröffentlicht wird und dies in einer strikt limitierten Auflage. A Night Out With The Backstreet Boys wurde am 28.03. in Köln mitgeschnitten und enthält das legendäre Akustik-Konzert, das Nick, Howie, Brian, AJ und Kevin - unterstützt von einem Chor sowie einem kleinen Streichorchester - von einer anderen musikalischen Seite präsentierte. Die hörbaren enthusiastischen Reaktionen ihrer Fans belegen, daß die Backstreet Boys auch 'unplugged' zu den Top-Performern dieses Jahrzents gehören.
Das Video besteht aus allen 14 Songs des Konzertes und als wäre dies nicht genug, gibt es als Zugabe noch den Videoclip All I Have To Give und das neue US-Video von I'll Never Break Your Heart zu sehen.
A Night Out With The Backstreet Boys Tracklisting:
1. Who Do You Love
2. As Long As You Love Me
3. 10,000 Promises
4. That's What She Said / Where Do We Go From Here (Medley)
5. Lay Down Beside Me
6. Heaven In Your Eyes
7. My Heart Stays With You
8. Like A Child
9. All I Have To Give
10. If I Don't Have You / I'll Never Break Your Heart
11. Quit Playing Games
12. Let's Have A Party
13. (Kevin Solo)
14. All I Have To Give (Videoclip)
15. I'll Never Break Your Heart (U.S.-Videoclip)
Der Titel der dazugehörigen CD - die man nur zusammen mit dem Video erwerben kann - ist:
Selections From A Night Out With The Backstreet Boys.
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Jeder von euch schaukelt eure Körper jeder, so richtig doll die hintere Straße ist zurück, OK, laßt uns anfangen!
Oh, mein Gott, wir sind wieder da Brüder, Schwestern, singt alle! Wir zeigen euch wie, und bringen euch auf den Geschmack Besser, ihr antwortet jetzt!
Bin ich originell? Yeah! Bin ich der Einzige? Yeah! Bin ich sexy? Yeah! Bin ich alles, was ihr wollt? Yeah! Ihr schaukelt eure Körper besser jetzt!
Jetzt werft eure Hände in die Luft und bewegt sie um euch rum, wie es euch gefällt wenn ihr eine Party wollt, laßt mich euer lautes Geschrei hören damit wir es immer weiter machen werden!
So, jetzt jeder, überall! Seid nicht ärgerlich, habt keine Angst sagt es der Welt und macht es verständlich: Solange es Musik gibt, werden wir zurück kommen! |
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Backstreet Boys # As long as you love me Obwohl das Alleinsein immer ein Freund von mir war gebe ich jetzt mein Leben in deine Hände die Leute sagen, ich bin doof und ich bin blind und trotzdem setzte ich alles auf eine Karte Wie du mich hast erblinden lassen ist immer noch ein Geheimnis Ich kann dich nicht aus meinem Kopf kriegen Kümmere dich nicht um das, was in deiner Geschichte geschrieben ist. So lange, wie du mit mir hier bist.
Es ist mir egal, wer du bist woher du kommst was du gemacht hast solange du mich liebst; egal, wer du bist woher du kommst, es ist egal, was du gemacht hast solange du mich liebst.
Jede kleine Sache, die du gesagt oder getan hast fühlt sich an, als wäre sie schwer in mir Es ist eigentlich egal, ob du auf der Rally-Bahn bist Hauptsache, wir kommen zusammen. (Brücke) [Häää??] Ich habe versucht, es so zu verstecken, dass es keiner mitkriegt aber ich glaube, ich kann es nicht. Wenn du in meine Augen schaust... ach.. was du gemacht hast und woher du kommst das ist mit alles egal, aber nur solange du mich liebst, Säugling. |