Die Musanische Magie

Da sich das Wesen dieser Magie als weitaus komplizierter entpuppt hat als ich es am Anfang 2001 geplant hatte, wird es langsam nötig, ein paar Worte darüber zu verlieren.

 

Die Magie auf Seydon nennt sich Musanische Magie. Und das tut sie deshalb, weil sie von den Musaniern kommt, den Magiern Seydons. Der Name Musanier kommt aus der musanischen Sprache, wo Musanie "Magie" bedeutet.

Zu Anfang sehr wichtig sind unter Umständen die musanischen Götter, über die ihr hier alles lesen könnt.

Wie dort erwähnt, stehen die Götter, der Glaube und die Magie in unmittelbarem Zusammenhang. Ohne die Götter gäbe es keine Magie. Die Götter verleihen den Magiern beim Zaubern ihre Kräfte - Ziddy bittet Kyana ja vor dem Zaubern auch oft in Gedanken um ihre Unterstützung, vor allem bei den schwereren Zaubern.

Die musanische Magie ist in diverse Teile unterteilt. Zunächst einmal teilt man den gesamten Magiebereich, den Magier anweden können, in zwei Bereiche:

Sterbliche und unsterbliche Magie.

Die Sterbliche Magie ist in weitere vier Bereiche unterteilt, und die kennt ihr bereits.

Weißmagie, Elementarzauber, Blaumagie und Schwarzmagie.

Für das Ausführen der sterblichen Magie ist allein der Familienschutzgott zuständig. Das heißt in Ziddys Fall, dass allein Kyana dafür sorgt, dass er alle Zauber dieser vier Bereiche ausführen kann. Auch, wenn er einen Feuerzauber machen will, kümmert sie sich darum, obwohl sie eine Wassergöttin ist. Da genau deshalb Ziddys Bindung zu Wasserzaubern stärker ist, sind seine Wasserzauber auch stärker als bei anderen Magiern.

Die unsterbliche Magie nennt man auch grob "Flüche". Sie unterteilt sich an sich in drei Bereiche und einen Sonderbereich. Die drei Bereiche sind

Leichte Flüche, schwere Flüche und Göttertechniken.

Den Sonderbereich stellen die tödlichen Flüche dar, wobei es da diverse Überschneidungen gibt. Zum Beispiel sind einige der Göttertechniken gleichzeitig auch tödlich, wie das Schattenkreuz oder die Kreuzschere. Die tödlichen Flüche sind zum größten Teil unverzeihlich und verboten. Der wohl bekannteste im ganzen Seydon ist vermutlich Toiyaka Sarla, der schwerste Zauber, den ein Sterblicher anwenden kann, und den nur ganz wenige wirklich perfekt beherrschen, wenn überhaupt. Einer der wenigen war Zitans Vater Kasko Sari.

Bei der unsterblichen Magie kümmert sich nicht mehr nur der Schutzgott um die Ausführung, sondern alle Götter. Wenn Ziddy also einen Feuerfluch ausüben wollte, bräuchte er nicht Kyanas, sondern Karons Unterstützung, die des Feuergottes.

In der unsterblichen Magie ist sehr viel mehr möglich als bloß mit Feuer und Eis herumzuschmeißen. Sämtliche nützlichen Techniken, und sei es nur die, mit Magie ein Licht zu erzeugen, gehören in die unsterbliche Magie. Damit ist der Bereich sehr viel größer als der überschaubare, sterbliche Bereich.

Wichtig zu erwähnen ist, dass man die unsterbliche Magie nie über die sterbliche stellen sollte. Nicht alle Flüche sind zwingend stärker als Todesklinge! Fälschlicherweise wird manchmal angenommen, alle Flüche stünden über der Schwarzmagie und wären schwerer als diese. Das ist nicht wahr, ein großer Teil der Flüche ist sogar um einiges einfacher zu lernen und auszuführen als Schwarzmagie. Schwarzmagie ist der mächtigste Bereich der sterblichen Magie, und die Schweren Flüche sind der stärkste Teil der unsterblichen. Es gibt also Flüche, die sind so leicht wie Weißmagie, aber auch welche, die sind tatsächlich stärker als Schwarzmagie. Die Göttertechniken bilden eine eigene Klasse. Von der Stärke her sind sie je nach Funktion unterschiedlich, im Mittelmaß aber zwischen Blau- und Schwarzmagie, z.T. auch genauso stark wie Schwarzmagie, kommt auch auf den Magier an.

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