Lexikon
Rassen
Menschen: Menschen haben keine besondere
Fähigkeiten, sie können weder zaubern noch beschwören. Sie
sind sowohl auf Ghia als auch auf Tharr sehr zahlreich vertreten.
Lianer: Beschwörer; Lianer haben die
Fähigkeit, die Lians, das sind sehr mächtige Monster, zu
beschwören. Die Lians, die beschworen wurden, gehorchen in
Kämpfen den Befehlen ihren Beschwörers, und nach Belieben
können diese auch die Lians wieder verschwinden lassen. Lianer
haben immer sehr helle Haare und Haut und auch immer hellblaue
Augen. Lianer stammen von Tharr, aber seit sie von dort
vertrieben wurden, gibt es sie fast nur noch auf Ghia, auf Tharr
gibt es nur wenige.
Schamanen: Magier; Äußerlich nicht erkennbar,
sie sehen aus wie normale Menschen. Schamanen können Magie
ausüben. Die Schamanische Magie basiert grundliegend auf der
Kontrolle des Geistes. Es gibt niedere Magie, die Zauber in
diesem Bereich können alle Schamanen lernen, und es gibt höhere
Magie, die sich in 3 Teile einteilen lässt: Weißmagie,
Seelenlenkung und Schwarzmagie. Man kann nur einen der 3 Bereiche
erlernen, das ist genetisch veranlagt *soll heißen man kann nur
Schwarzmagier werden wenn mindestens eines der Elternteile
Schwarzmagier ist*. Schamanen stammen von Tharr und leben auch
überwiegend nur dort.
Zuyyaner: Bewohner der Zuyya; Zuyyaner sind
äußerlich oft (aber nicht immer!) an für Menschen
ungewöhnlichen Haar- und Augenfarben zu erkennen (man nehme
Thira^^). Alle Zuyyaner haben irgendwo auf ihrem Körper einen
kleinen, blauen Punkt, der sie als Zuyyaner erkennbar macht.
Zuyyaner sind die Meister der Seelenzauberei und Manipulierung
des Geistes, einige von ihnen sind sogar in der Lage, Visionen
der Zukunft zu sehen.
Welten
Ghia: Planet auf dem die Story anfängt. Scheint
von außen grün, aber innen ist der Himmel blau. Ghia ist
größer als Tharr und Zuyya, die beide Monde der Ghia sind.
Eingeteilt in zehn monarchisch regierte und verwaltete Länder.
Ursprünglich war Ghia ein komplett nichtmagischer Planet, auf
dem nur Menschen lebten, bis die Lianer ab 982 dorthin getrieben
wurden, die man seitdem überall auf der Ghia als Sklaven hält.
Tharr: Mond der Ghia und Heimat von Karana, Simu
& Co. Von außen schimmert er rötlich, aber von innen ist
der Himmel erstaunlicherweise türkis-grün. Tharr besteht aus
drei 'Kontinenten' bzw. Inselgruppen: Die Zarailla-Insel (die mit
Abstand größte der drei), die Tuijjali-Inseln und die
Guanjin-Inseln. Die Guanjin-Insel beinhaltet nur ein Land,
nämlich Alymja, und liegt weit im Norden. Die Tuijjali-Inseln
teilen sich in zwei Länder, Tcyu und Ela-ri. Die Zarailla-Insel
schließlich teilt sich in sechs Länder; Senjo, Kisara, Janami,
Fann, Kuyala und Intario. Die Länder haben alle ihre eigene
Verwaltung und Regierung, ausschließlich Monarchien. Jedes Land
teilt sich nochmal in einige Provinzen und jede Provinz hat noch
ihr eigenes Verwaltungskapital. Tharr ist die Heimat vieler
Menschen und auch der Schamanen, der Tharranischen Urmagier. Die
Lianer lebten auch einst ausschließlich auf Tharr, wurden aber
jetzt nach Ghia vertrieben und versklavt. Die Mehrheit des Volkes
auf Tharr glaubt an sog. Mächte der Schöpfung und an das
Gleichgewicht der Mächte zwischen "Vater Himmel" und
"Mutter Erde". Bei den Schamanen spielen die Geister
eine alles einnehmende Rolle, die alles lenken und bestimmen
können und Vergehen bestrafen.
Zuyya: Mond der Ghia, kleiner als Tharr; Heimat
der Zuyyaner. Schimmert von außen bläulich, hat von innen aber
einen orangefarbenen Himmel - seit dem Ausbruch des Megavulkans
989 ist der Himmel allerdings verdunkelt und blutrot. Zuyya hat
keine verschiedenen Länder, Zuyya ist ein einziges, riesiges
diktatorisches Imperium. Ein Kaiser regiert die gesamte Welt von
der Hauptstadt Ahrgul aus. Das Imperium teilt sich zwar in
sogenannte Länder, nämlich Niranya, Rayiya, Lamiya, Lin-zu und
Itao, aber eigentlich sind das nur Verwaltungszonen, in deren
Hauptstädten Abgeordnete Kader des Kaisers sitzen und für
Ordnung sorgen. Die 'Länder' bestehen wiederum aus hunderten von
Miniprovinzen und Kreisen. Auf Zuyya leben jetzt beinahe
ausschließlich Zuyyaner, nachdem der letzte Krieg alles an
Nichtzuyyanern brutal ausgesäubert hat. Zuyya gilt als
fortschrittlichster Planet der drei, alles an technischem und
wissenschaftlichem Fortschritt kommt von Zuyya, wie die
Raumschiffe, fließend Wasser und Erkenntnisse wie die, dass
Planeten rund sind und sich um die Sonne drehen. Das komplette
Zuyyanische Volk hängt dem monotheistischen Katarianismus an,
dem Glauben an den Gott Katari, der alles geschaffen hat und
alles bestimmt.
Magie
Schamanische Magie: Die Magie der Schamanen
unterscheidet sich komplett von der Zuyyanischen. Im Großen und
Ganzen gibt es drei große Bereiche der Magie: Weißmagie,
Seelenlenkung und Schwarzmagie. Jeder Schamane kann nur einen der
drei Bereiche beherrschen, das ist immer genetisch veranlagt -
man kann nur Schwarzmagier sein, wenn man die Gene dafür
besitzt. Da man immer zwei Gene für Magie vererbt bekommt (eins
vom Vater, eins von der Mutter), gibt es da aber auch Ausnahmen:
Man kann Weißmagie und Telepathie beherrschen, sobald man ein
Weißmagisches bzw. Telepathengen hat. Aber Schwarzmagie kann man
nur richtig beherrschen, wenn man zwei schwarze Gene hat. D.h.
z.B., dass einer, der ein weißes und ein lila (Telepathen) Gen
hat, zwei Bereiche meistern kann.
Egal, welche gene man hat, die Grundzauber lernt jeder,
ausnahmslos. Es sind einfache Elementarzauber, die meisten
Schamanenkinder lernen diese Zauber von selbst mit 7-10 Jahren.
Es gibt zehn Grundzauber: Vaira (Feuer), Alara (Wasser), Demora
(Blitz), Yira (Eis), Tora (Pflanze), Katura (Wind), Lira
(Heilzauber), Sura (Schneidezauber), Juara (Konterzauber) und
Chura (Abwehrzauber). Die Techniken ihrer jeweiligen genetischen
Magie lernen sie erst später ab etwa 14 Jahren.
Weißmagie ist die Kunst der Heilens. In der Weißmagie ist
erstaunliches möglich, vom Heilen kleiner und großer Wunden
über Verwendung von Giften bis hin zu einer
Wiederbelebungstechnik - bei deren Einsetzen man aber seine
eigene Lebensspanne sehr stark verkürzt, weshalb sie so gut wie
nie benutzt wird.
Telepathie bzw. Seelenlenkung ist die Kunst der Steuerung der
eigenen Seele; Gedanken lesen, teleportieren von Gegenständen
oder ganzen Personenngruppen, Bewegen von Dingen, ohne sie zu
berühren oder gar zu sehen (wie z.B. Alona Lyras Vater durchaus
ein Tonnenschweres Eisentor mit einer winzigen handbewegung
öffnen konnte, ohne es zu sehen). Ebenfalls im Aufgabenbereich
der Telepathen (eigentlich heißen sie ja Seelenmagier/-lenker,
aber im Sprachgebrauch ist inzwischen Telepathen draus geworden,
obwohl sie viel mehr können als nur Telepathie!) liegt das
Erstellen von Barrieren und Blockaden.
Und Schwarzmagie beschäftigt sich mit den mächtigsten
Elementarzaubern aller Art, Sprechen von Flüchen und tödlichen
Techniken. Es gibt an Elementen eigentlich alles, was man sich
vorstellen kann, Feuer, Wasser, Eis, Blitz, Pflanze, Erde, Wind,
sogar Metall, Holz, Licht, Schatten und noch viel mehr
ungewöhnlichen Kram. Meistens beherrscht ein Schamane ein
Element genetisch bedingt perfekt (Karana z.B. ist genau wie sein
Vater und sein Großvater ein Windmagier, während Zoras Blitz
beherrscht), es gibt aber auch welche, die zwei oder sogar mehr
Elemente beherrschen. Bei den großen, alten Clans vererbt sich
das Talent für ein spezielles Element eigentlich immer weiter,
so ist der Kohdar-Clan seit jeher der Clan der Feuermagier, die
Lyras sind die Windherrscher usw. Der Wichtigste Teil der
Schwarzmagie sind aber nicht die elementaren Zerstörer, sondern
die Kontrolle der Geister, der sog. Geisterwinde. Ein perfekter
Schwarzmagier kann die Geister aller möglichen Dinge
kontrollieren und den Mächten der Schöpfung befehlen (wie z.B.
Regen rufen oder wegschicken).
Diese perfekten Schwarzmagier nennt man dann Geisterjäger, die
kleine Zahl der Schamanischen Elitemagier, und der Mächtigste
der Geisterjäger wiederum ist dann der sog. Herr der Geister,
der sog. mächtigste Magier der ganzen Welt (in diesem Falle
Karanas Vater Puran Lyra). Natürlich haben auch die Heiler und
Telepathen ihre Elite, es gibt auch immer einen besten Heiler der
Welt (das dürfte im Ernst auch Leyya Lyra sein, Karanas Mutter)
und einen besten Telepathen der Welt, nur wird um diese meistens
nicht so viel Trara gemacht wie um die Geisterjäger.
Zuyyanische Magie: Es gibt zwei Bereiche der
Magie - einen physischen und einen psychischen. Die Zuyyaner
machen selten Gebrauch von physischen Zaubern, den Großteil
ihrer Magie macht die Seelenmagie aus, die sie mit ihren Reikyus
praktizieren.
Der physische Teil ist eigentlich Elementarmagie. Auf Zuyya gibt
es nur drei Elemente: Eis, Feuer und Wasser, wobei auch
Wasserzauber erst später entwickelt wurden, ursprünglich gab es
nur Feuer und Eis. Es gibt sog. "Zuyyanische Waffen",
Zauberwaffen, mit denen Elementarzauber ausgeführt werden
können (wie Thiras Kouriha z.B. eine Eiswaffe ist^^), jedoch
beschränkt sich eine Waffe immer auf ein Element. Die meisten
Zuyyaner beherrschen nur eins der drei Elemente, das dafür aber
auch perfekt. Manche können aber auch mit allen dreien umgehen
(Thira kann z.B. nur Eis, Chenoa aber kann rein theoretisch Feuer
und Eis anwenden^^), für gewöhnlich sind diese Talente
genetisch veranlagt (d.h. Thira kann nur Eis zaubern, weil ihre
ganze Familie aus Eiszauberern bestand^^).
Die psychische Seelenmagie ist zu sehr vielem fähig, von Hypnose
bis zum Erzeugen von Druckwellen, die ganze Organismen zerstören
können, von Halluzinationen über Fliegen bis hin zur Kontrolle
über ganze Gehirne. Jeder Zuyyaner, der begabt im zaubern ist
(das sind NICHT alle, viele können garnicht zaubern!), besitzt
eine Reikyu, eine Seelen- oder Mondkugel, die er beschwören kann
und die ein Teil seiner Seele ist. Mit der Reikyu können sie
ihre eigene Seelen komplett kontrollieren - sie können sich z.B.
selbst einfrieren, sozusagen in eine Art Fast-Tod versetzen, und
auch wieder aufwecken. Sie können fliegen, wenn sie ihrer Seele
befehlen, sie fliegen zu lassen. Aber sie können mit der Reikyu
vor allem auch die Seelen anderer kontrollieren und gelten damit
als eigentlich noch gefährlicher als die Schamanen von Tharr. Es
gibt Techniken, mit denen könnten sie anderen befehlen, Dinge zu
tun, sie könnten sogar das gesamte Hirn anderer Leute umkrempeln
und Erinnerungen ändern oder gar auslöschen, bzw. falsche,
künstliche Erinnerungen implantieren oder das gesamte
Unterbewusstsein anderer Leute manipulieren, wie sie Lust
haben...
Lianermagie: Die Lianer sind Beschwörer, ihre
Magie besteht ausschließlich aus dem Beschwören der Lians. Es
gibt sechs Lians, die jeweils einem Element zugeordnet sind:
Lavia (Feuer), Yolei (Wasser), Sai (Eis), Shada (Blitz), Urak
(Pflanze) und Barak (Wind). Jeder Lianer kann lernen, alle sechs
zu beschwören, anders also als die Schamanen, die meistens auf
ein Element konzentriert sind. Besonders talentierte Lianer
können mehrere Lians gleichzeitig rufen und kontrollieren, sehr
selten gab es auch das Phänomen, dass einer alle sechs
gleichzeitig beherrscht hat. Scharan hat gemeinsam mit einem Club
Alchemisten eine Chemikalie entwickelt, die die
Beschwörerhormone der Lianer hemmt, d.h. nach Verabreichung der
Chemie können sie nicht mehr beschwören. Diese Methode hat
Scharan zum Herren der Lianer gemacht.
Wichtige Begriffe
Atarus: Raubkatzen auf Zuyya, so ziemlich die
übelste Sorte davon, ähneln äußerlich einer Mischung aus
Tigern, Löwen und Wölfen.
Auronen: Die Wesen, die im Karaniy-Nebel leben.
Sie wissen, wie man zur Trias kommt.
Boten Kataris: Bezeichnung für Atarus auf
Zuyya. Die Menschen haben sehr viel Ehrfurcht vor den Atarus und
die Legende besagt, dass diese 'Boten Kataris' zur Zuyya
geschickt wurden, um den Menschen zu zeigen, was Furcht ist.
Geist: Seele. Vor allem bei den Schamanen hat
alles und jeder einen Geist, selbst Steine, Blätter und
Sandkörner.
Geisterjäger: Die mächtigsten Schamanen
Tharrs, die perfekt mit Schwarzmagie umgehen können und die
Geisterwinde kontrollieren; die besten Beispiele sind Puran Lyra
und Saidah.
Geisterwinde: Magische Erscheinung im
Schwarzmagischen Bereich der höheren Schamanenenmagie; im
Prinzip die Macht und Fähigkeit, tödliche Flüche
auszusprechen.
Heiler: Die Weißmagier unter den Schamanen
nennt man Heiler. Leyya Lyra ist z.B. eine und Neisa ist auf dem
Weg dahin.
Heiliger Berg: Berg nahe bei Minh-În; Saidah
lebt oben auf dem Gipfel des Heiligen Berges.
Herr der Geister: Mächtigster Geisterjäger und
damit mächtigster Schamane der Welt.
Hoher Berg: Sehr, sehr hoher, steiler Berg auf
Zuyya in der Nähe von Ahrgul. Auf seinem Gipfel steht die Tari
Randora.
Katari: Der Gott im Glauben der Zuyyaner.
Land der Mitte: Niranya wird oft so genannt.
Nicht nur, weil es geografisch gesehen relativ in der Mitte
Zuyyas liegt, sondern auch weil es das wichtigste Land ist.
Mächte der Schöpfung: Mutter Erde und Vater
Himmel werden gemeinsam mit den Geistern als 'Mächte der
Schöpfung' bezeichnet.
Magie-Medien: Waffen, auf die die Magie der
Schamanen übertragen werden kann, d.h. man kann mit ihnen Zauber
ausführen. Jedes Magie-Medium hat seine spezielle Fähigkeit,
mit ihnen umzugehen ist sehr schwierig und will gut gelernt sein.
Wobei es mächtigere und weniger mächtige Magie-Medien gibt.
Mutter Erde: Wird wie Vater Himmel von
Tharranern und Ghianern hoch verehrt als Mutter der Welten, sie
gibt ihnen Essen und Lebensraum.
Tari Randora: Persönliches Raumschiff des
Kaisers von Zuyya, das angeblich ein Geschenk Kataris an die
Kaiserfamilie war. Nur der Kaiser darf sie benutzen. Die Tari
Randora ist ein außergewöhnlich schnelles und
strapazierfähiges Schiff.
Telepathen: Seelenmagier, Seelenlenker.
Diejenigen Schamanen, die mit Seelenlenkung umgehen können,
werden umganssprachlich Telepathen genannt. Ryanne ist eine oder
tut zumindest so.
Trias: Eine Maschine, die in der Lage ist, einen
Planeten zu erschaffen. Sie ist irgendwo am Ende des Universums
versteckt, nur die Auronen wissen, wie man hinkommt.
Vater Himmel: Die Tharraner und Ghianer verehren
den Himmel als den Vater ihrer Welten, sowas wie einen Gott, nur
ohne irgendeine Gestalt, nur als Himmel, der über sie wacht und
zürnt, wenn sie gegen irgedwelche Rituale verstoßen. Die
Geisterwinde der Schamanen gelten als Söhne des Vater Himmel.
Wandernde Berge: Die Gletscher auf Zuyya werden
so genannt, weil sie aussehen wie Berge und sich vorwärts
bewegen.