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Jakob Leuenberger's Lebenszeit 1914 - 1987
Geboren am 14ten Juli als einziges Kind zu Jakob Leuenberger und Anna Leuenberger-Wild in Adliswil.
Er wuchs bei seiner Grossmutter in �rmlichen Verh�ltnissen bis zu seinem 8ten Lebensjahr auf.
Beide seiner Eltern arbeiteten in der lokalen Seiden und Textil Fabrik. Nach dem ersten Weltkrieg (1914-1918) brach die Seiden Industrie zusammen. die Zeiten waren hart und die Arbeitslosigkeit in Adliswil war hoch.
Da musste auch Jakob nach der Schule sofort in der gleichen Fabrik arbeiten um mehr Einkommen nach Hause zu bringen.
Es war w�hrend dieser Zeit wo sein Vater Jakob als Alkoholiker und ein Strolch bekannt war, hatte er doch seinen Sohn Jakob vielmals erbarmungslos und ohne Grunde verschlagen.
Als sein Vater eines nachts sp�t und betrunken heimkam und im J�hzorn den schweren Ofen ohne Hilfe aus dem Fenster des 2ten Stockwerk rausgeworfen hatte, musste er doch am n�chsten Morgen seine Nachbarn bitten im zu helfen den Ofen wieder ins Haus zu tragen.
Ein anderes mal hatte er im alkoholischen Zustand seine wertvolle Briefmarkensammlung von 3 B�chern weggeworfen. Die enthielten unter anderen einige Basler Taube mit dem heutigen Wert von 40'000 Franken (im Jahre 2004). Er hatte diese Sammlung an seinem Enkelkind Koebi noch versprochen.
Seine humorvolle Seite wurde auch von seinem Vater gezeigt, indem er Spatzen mit Brot gefangen hatte, das mit Alkohol eingeweicht war. Er sammelte dann die betrunkenen Spatzen ein und tauchte die dann an seinem Arbeitsplatz in Textilfarbe. Sie hatten dann farbenfrohe V�gel in Adliswil. 

Und dann kam der Tag im Jahre 1934 wo der 20j�hrige Jakob einen kleinen Diebstahl beging und wegen der 3 Tage Untersuchungshaft von seine Arbeitsstelle verlor. So wurde er mittellos von seinem Vater aus dem Haus gejagt. er ist dann nach Z�rich gezogen und hatte eine Arbeit in einer Schreinerei gefunden.
Vermutlich weil wohnhaft in Z�rich hatte er auch Hulda Bohe kennengelernt
Sie war 25 Jahre alt und er hatte sie im Juni 1935 nach kurzer Bekanntschaft geheiratet. Im 1936 hatten sie einen Sohn und haben ihn Jakob (Koebi) genannt. Im gleiche Jahr starb seine Mutter von Komplikationen der Wassersucht. 

Im Jahre 1939 musste dann Jakob ins Milit�r ziehen.
Kurz danach kaufte Jakob eine Kiesgrube von 50 Are in der n�he von Neftenbach. W�hrend der Woche arbeitete er in der Schleife, eine Textilfabrik in Winterthur und am Wochenende auf seinem Land. Die Kiesgrube wurde von Jakob bedeckt mit guter Erde mit einer Schubkarre und mit der Hilfe von seinem kleinen Sohn. Es war harte Arbeit f�r den damals nur etwa 8 J�hrigen Kind. Auch ein einfaches Haus wurde dort durch seine eigene Hand errichtet. Er pflanzte dann Gem�se dass dann verkauft wurde.
Dann fand er sich tief in Schulden weil er Geld borgte um zus�tzliches Land zu kaufen. Er z�chtete auch H�hner aber seine Frau Hulda unterst�tzte ihn jedoch nicht mit seiner harten Arbeit und Wille um so etwas zum Leben zu bringen. Sie k�mmerte sich nicht �ber die jungen H�hnchen und lies sie verhungern. auch das Gem�se hatte sie nachgelassen.
Auch wurde nie gekocht oder der Haushalt gemacht  Eines Tages hatte sie Geld bekommen zum Friseur zu gehen, hatte aber jedoch einen Pelzmantel auf Kredit gekauft. Es geschah w�hrend dieser Zeit dass sich Jakob �berlastete mit Arbeit und Verantwortlichkeit, so wurde im Jahre 1944 sein Sohn Koebi wegen Kindermissgebrauches weggenommen und in ein Pflegehaus gegeben.  

Im Jahre 1948 w�hrend eines seiner Wochenendausfl�ge zu einer Naturfreundehaus traf er Olga Kuenzle die nur 16 Jahre alt war. Sie fingen an Briefe zu schreiben und er wurde h�ufig von Olga's Eltern zum Abendessen eingeladen. 3 Monate nach der Scheidung von Hulda im Mai 1950 hatten Jakob und Olga geheiratet.
Durch die Scheidung von Hulda verlor er sein ganzes Land mit seinem Haus f�r das er so fleissig gearbeitet hatte 
Im Jahr 1950 mietete er ein Zimmer im Hause zur Walliser Kanne in Winterthur, begann sein eigenes Gesch�ft mit Kosmetik, Shampoos und Parf�ms und verkaufte diese Waren von T�r zu T�r. Bald danach er�ffnete er ein Laden in der Neustadtgasse und weil er t�glich als Verk�ufer unterwegs war, hatte seine Frau Olga sich �ber den Laden gesorgt. In 1952 hatten sie einen Sohn, der Marcel genannt wurde.
Er erhielte auch regelm�ssige Schlagen, gleich wie sein erster Sohn und er selbst als Kind von seinem Vater. Jakob und Olga machten j�hrliche Ferienreisen und liessen das junge Kind Marcel mit Fremden. Er sagte immer dass er seine Ruhe haben will.

Zu beginn, weil sie noch kein Auto leisten konnten, sind viele Reisen  mit den Fahrr�dern gemacht worden, sogar bis in die Camarque in Frankreich. Und eines Jahres hatte Jakob eine teure Filmkamera gekauft, so hatte er kein Geld mehr f�r die Ferienreise, das hinderte ihm aber nicht mit Auto-stop bis in den Norden von Europa mit Olga zu reisen.
In sp�teren Jahren hatte Jakob gerne kleine Busautos gekauft und die dann mit Holz zu Campers umgebaut.
Da hatte er dann endlich auch seinen Sohn Marcel mit in die Ferien genommen.
Jakobs Hobbies waren Bergtouren, Reisen durchs ganze Europa und auch nach Amerika, Fotografieren, Heilpflanzen sammeln und mit Holzarbeiten. 

Jakob war immer ein fleissiger Mann und hatte immer f�r die Familie gesorgt. Er lehnte es einfach ab f�r andere Leute zu arbeiten und wollte immer unabh�ngig sein.
Er war mit Olga f�r 37 Jahre verheiratet, bis er am Alter von 73 im Jahre 1987 starb. 

Autor: Marcel Leuenberger 2004
Quellen: Winterthurer Anzeiger & Landbote 1.12.1944
Olga Leuenberger-Kuenzle
Koebi & Marcel Leuenberger
The Life of Jakob Leuenberger
1914 - 1987  born, July 14 1914 in Adliswil near Z�rich as the only child to Jakob Leuenberger and Anna Leuenberger-Wild. Jakob grew up with his grandparents Johannes & Maria Leuenberger in poor condition for 8th years.
Both of his parents worked at the local textile factory to make end met. Following the first world war, (1914-1918) the silk industry collapsed. Times were hard and unemployment high in Adliswil. In later years, Jakob was forced to work at the same silk factory after school, to bring home more income.

During this time, his father (known to be a drunk and a hoodlum ) often beat Jakob for no reason. During one of his rages after coming home late one night, hot tempered and soused in alcohol, he managed to lift a heavy franklin stove to throw it out of the second story window by himself. but had to threw few neighbors the next day to carry it back inside. Another time he threw away his valuable stamp collection compiled in 3 albums that included the rare Basler Taube. Today in 2004, each stamp would be worth $ 32'000. He promised this stamp collection to his grandson, Jakob-Koebi to inherit it someday.

A humorous side was also shown in his father, by feeding sparrows bread laced with alcohol, picking up the drunken birds, brought them to his workplace and dipped them into different fabric dye. They had sparrows in various colors of green, red, blue and yellow flying around Adliswil. 

Then one day in 1934 as Jakob turned 20, he got caught stealing after losing his job over it, his father threw him out of the house. He moved to Z�rich to start a new life and found a job in a wood factory.
This love with woodcraft would stay with him throughout his life. It is there assumable in 1935 where he met 25 years old Hulda Bohe and married her the same year. In 1936 she bore him a son and named him Jakob (Koebi). The same year his mother Anna died on complication of edema. 

Approximate in 1944, while working as a laborer at the "Schleife" a textile factory in Winterthur, Jakob purchased a gravel pit of 2 acres near Neftenbach. On weekends, he turned this property into a farm by carrying top soil, with the help of his young son Koebi, from early dawn till late night with a wheel barrow. It was backbreaking work for his little son. A simple Chalet was also built by hand. He then planted and harvested vegetables that he sold to the local town folks. during this time he worked from Monday through Friday at the factory and on weekends on the farm in Neftenbach. He found himself deeper in debt as he heavily borrowed money to buy additional land. 

To provide food for his family he made noodles on the kitchen table with a mountain of dough, cut it into strips and hung them to try. He also raised chickens.
His wife Hulda however did not support him in his ambition, hard work and determination to get to something in his life. She never took care of the the baby chicks, did not feed them and therefore they did not survive. She also did not attended the garden and all the vegetables died.
At one time, she received money to go the hairdresser, when she returned however she purchased a fur coat with the money and put the balance on credit. She never did any housework such as cooking and cleaning.
It happened during that time where Jakob overloaded himself with responsibility and work.

In 1944, his child Koebi was taken away and placed into a foster home because of child abuse. He had beaten his child, denied him basic food and love and made him work on the farm on Saturdays from dawn to dusk, his poor child had bruises all over and was afraid to play with his friends at school because of all the pain.

In 1948, while taking a weekend trip to a retreat for nature's friends, he met a 16 years old Olga Kuenzle.
They began to write letters and he was often invited by Olga's parents for dinner and in 1950, 2 months after his divorce from Hulda, they got married. He lost all of his property that he worked so hard for including his house, the chicken farm and the vegetable garden in the divorce settlement. 

In 1950 he rented a room at the "Walliser Kanne House" in Winterthur, started his own business, producing cosmetics, shampoos, perfumes and selling this merchandise from door to door.
Soon thereafter he moved the business to a retail store at the Neustadtgasse and continued to sell from door to door and wholesale while his wife Olga attended the retail store. In 1952 they had a son named Marcel.
He too got regular beatings, just like Jakob's first son and Jakob himself, as a child from his father. One of those innocent beatings occurred as Marcel tried to loosen a football stuck underneath a parked car. As the owner approached and saw this, he grabbed Marcel into his car and drove with him to his parents store where Jakob after listening to the stranger immediately grabbed a broomstick and beat his child.

Jakob and Olga would make regular yearly vacation trips and left the young child Marcel with strangers. He always said that he wanted some peace and quiet.

Despite all this, Jakob was always a hard working man and always provided for his family. His hobbies were to work with wood and he loved the outdoors and camping.
His past-time was to convert vans into campers and often went camping in the winter. He simply refused to work for other people and preferred to be independent. He married to Olga for 37 years until his death in 1987 at the age of 73 on old age.  

Author: Marcel & Monica Leuenberger
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