Würzburg - Eine Stadtautobahn entsteht 1993 - 1997
1993
Würzburg, im Sommer 1993 vor Baubeginn der neuen vierspurigen B8. Bereits erkennbar ist der geplante Trassenverlauf. Der grüne Grastreifen rechts des Parkplatzes, im Bild unterhalb der Festung, musste dem Neubau weichen. 
Dieser erste Bauabschnitt vom Greinbergknoten bis nach Rottendorf wurde 1997 abgeschlossen. Das restliche Stück zwischen Rottendorf und der A3 (Richtung Kitzingen) wird bis 2005 fertiggestellt. Dann wird Würzburg auch von Osten aus durchgehend vierspurig erreichbar sein.




Der künftige östliche Brückenkopf der geplanten Aumühlbrücke ist im Sommer bereits gerodet. Im Herbst 1993 wird die noch vorhandene Bebauung eingeebnet und die Baustelle eingerichtet.
Nachdem im Winter die letzten Blätter gefallen sind, wird das gesamte Ausmaß der bereits durchgeführten Baumaßnahmen deutlich.
1994
Im Frühjahr ist letztmals ein unverbauter Blick über die Aumühle möglich. Links ist bereits das gelegte Fundament des östlichen Brückenkopfes gut erkennbar. Mittig, neben dem Schornstein der Siemens-Werke, werden erste Vorbereitungen für die künftigen Brückenpfeiler vorgenommen. Im Hintergrund sind die Frankenwarte und die Würzburger Festung sichtbar.
Im Sommer sind die Fundamente der neuen Brücke fertiggestellt. Im Westen wird der Brückenkopf der stadteinwärtigen Fahrbahn bereits eingeschalt (oben).
Nur wenige Wochen später, im Spätherbst, sind die ersten ersten Brückpfeiler bereits fertig und der Verlauf der neuen Stadtautobahn erkennbar (links).
Am westlichen Brückenkopf wird bereits im Taktschiebeverfahren begonnen, die künftige Brücke gen Osten wachsen zu lassen. Der östliche Brückenkopf ist dagegen noch eingeschalt (unten)..
1995
Zeit ist Geld! Im Frühjahr muß im Schichtbetrieb auch nachts am östlichen Brückenkopf mit Hochdruck gearbeitet werden. Im Westen wird die neue Trasse eingeebnet. Links am Bildrand die Türme des Doms, daneben die "Pershing-Raketen" von St. Johannis, rechts daneben das Kuppeldach des Neumünster, in der Mitte der Turm der Marienkapelle, im Hintergrund der Höchberger Hexenbruch. Die stadteinwärtige Fahrbahn ist bis etwa zur Brückenmitte bereits im Rohbau fertig.
1996
Winterruhe am Anfang des neuen Jahres. Im Herbst ist die Brücke über die Aummühle fast fertig. Kanäle, Wasserabluß, Fahrbahnbegrenzungen und Lärmschutz werden angebracht. Im Westen wird der ebenerdige Teil der neuen B8 dem künftigen Straßenniveau angepaßt.
Es ist vollbracht! Nach Aufbringen der Fahrbahndecke, Aufstellen der Laternenmasten und restlichen Markierungsarbeiten ist das Bauwerk nach über drei Jahren fast vollendet. Der erste Bauabschnitt zwischen Greinbergknoten im Westen und der Abfahrt Würzburg-Ost wird noch vor Weihnachten 1996 dem Verkehr feierlich übergeben.
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