LeFlex: On Human Behaviour In General
(c) LeFlex, a.d. 2000
Zunächst muß LeFlex anmerken, daß er stolz ist, eine Schrift unter einem solchen Titel veröffentlichen zu dürfen. Er möchte dafür seinem
Ernährer und Erzeuger, seiner Ernährerin und seinem Schöpfer (für den Fall, daß dieser so etwas wie LeFlex wirklich erschaffen hat) danken.
Früh Schlafengehen ist im Grundsatz ungesund. Das musste so und in dieser Form mal gesagt werden. Bereits Officer Mahoney aus Police
Academy (der erste Teil, bitte) erkannte: "Schlafen ist sowieso ungesund". Die Internet-Community und besonders LeFlex danken ihm für
diese Erkenntnis.
Derartige Aussagen verbinden sich mit Sätzen wie "Jaja, Alkohol zerstört Gehirnzellen" (Homer Simpson, slightly modiefied) und "Duracell
bunny arrested. Charged with batttery". "Wo bitte ist hier der Zusammenhang?", mag der Soziologiestudent im 26. Semester an dieser Stelle
vielleicht fragen. Nichts ist einfacher zu erklären als das: der tiefere Sinn derartiger Aussagen erschließt sich, wenn elementare Faktoren wie
die Bundesligatabelle, die Schneehöhe auf der Zugspitze und das Gehalt von Michael G. Moye verbunden werden. Denn das Gehalt von
Michael G. Moye, sowie die Ratings für "Married With Children" (die bis vor kurzem ausschlaggebend für sein Gehalt waren) beeinflussen den
europäischen Kapitalmarkt in ungeahntem Ausmaß. Für die schlichteren Gemüter unter den geneigten Lesern: Ohne Moos nix los (vgl. hierzu
auch die "Moos raus"-Entscheidung des BGH). Denn bereits Schwankungen im Promillebereich bewirken, daß die Ureinwohner des
bayerischen Oberlands über keine ausreichenden Kapitalströme mehr verfügen, was bedeutet, daß der Pegel der Isar sinkt und eine
ausreichende Beschneiung der Zugspitze demzufolge nicht mehr sichergestellt ist. Zwar versucht die bayerische Staatsregierung derartige
Widrigkeiten des internationalen Kapitalflusses zu kaschieren, jedoch ist ein Absenken des Pegels des Forggensees keine ausreichende
Maßnahme, um derart Bedrohliches auf Dauer aus den Köpfen der Menschen verschwinden zu lassen. Die Bundesligatabelle kommt nun als
Folgeerscheinung ins Spiel: durch den fehlenden Schnee auf der Zugspitze ist es im Rest Deutschlands, wie Meteorologen sagen, "zu warm
für die Jahreszeit", was bedeutet, daß vom Volksparkstadion bis Unterhaching mit erhöhten Durchschnittstemperaturen gerechnet werden
muß. Dies hat wiederum als Folge, daß die Spieler aus unseren skandinavischen Nachbarländern nicht zu Höchstform auflaufen können, da
sie nun unter völlig unerwarteten Bedingungen athletische Höchstleistungen vollbringen sollen, obwohl ihnen i. d. R. bei Vertragsabschluß
versichert wurde, daß die Temperaturen in Deutschland selbst im Juli die 22 Grad-Marke praktisch nie überschreiten, was aufgrund der
bisherigen meteorologischen Daten als durchaus realistisch betrachtet werden darf. Aufgrund dieses Exkurses wird hoffentlich nunmehr
verständlich, in welchem Zusammenhang diese Faktoren stehen, selbst wenn sie auf den ersten Blick wie wild zusammengewürfelter Nonsens
erscheinen. LeFlex ist momentan noch mit der Erschließung der philosophischen Sphären, in welche uns die Aphorismen Homer Simpsons
und die tragische Geschichte des Duracell-Bunnies führen, befasst, daher mag eine Aussage über derart elementare Weisheiten im Moment
als fehlend erscheinen. LeFlex versichert jedoch, daß dem nie und nimmer so ist und wird nach Abschluß seiner 17-wöchigen Selbsterfahrung
in einem nepalesischen Bordell an dieser Stelle die Ergebnisse seiner Denkprozesse der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen.