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| Gierpontfähre:
An einem Seil befestigt, treibt die Strömung den langen Kahn von Ufer zu Ufer. |
| Wasserfahrzeug zur Beförderung von Personen, Gütern oder Fahrzeugen auf Binnengewässern oder auf See (Fährschiff, Seefähre). |
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| Man unterscheidet neben einigen anderen Typen in Personen-, Auto- und Eisenbahnfähren, wobei Landungsstellen (oder auch Landungsbrücken) den Einstieg bzw. Auffahrt zur Fähre ermöglichen. Fähren verfügen meist über ein bis zwei Fahrzeugdecks und nehmen in den oberen Etagen die Passagiere auf. |
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| Wichtige Fährdienste existieren z. B. in der Nordsee und im Skagerrak zwischen Dänemark und Norwegen und in der Ostsee zwischen Dänemark, Schweden und Finnland. Einen besonderen Fährverkehr gibt es zwischen dem europäischen Festland und den Britischen Inseln. Hier befördern beispielsweise Tragflügelboote und Luftkissenfahrzeuge Personen und Güter über den Ärmelkanal. In der Türkei existiert z. B. ein Fährdienst über den Bosporus. |
"Fähre," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie
2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Fährmann
| Charon, in der griechischen Mythologie Sohn der Nacht und des Erebos,
der Verkörperung der Dunkelheit unter der Erde, durch die die Seelen
der Toten gehen mussten, um das Reich des Totengottes Hades zu erreichen.
Charon war der greise Fährmann, der die Seelen der Toten über
den Styx zum Eingang der Unterwelt brachte. Er ließ nur die Seelen
jener in sein Boot einsteigen, die die Begräbnisriten empfangen hatten
und deren Überfahrt mit einer Münze bezahlt worden war. Diese
Münze legte man den Verstorbenen unter die Zunge. Die Seelen derjenigen,
die kein Begräbnis erhalten hatten und denen Charon den Zutritt in
sein Boot verwehrte, waren dazu verdammt, 100 Jahre am Styx zu warten.
"Charon," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |

| Hades, in der griechischen Mythologie Gott des Totenreiches und Herrscher
der Unterwelt. Er war der Sohn der Titanen Kronos und Rhea und Bruder verschiedener
anderer Götter, darunter Zeus und Poseidon. Als die drei Brüder
das Universum unter sich aufteilten, nachdem sie ihren Vater Kronos entthront
hatten, wurde Hades die Unterwelt zugesprochen. Dort herrschte er mit seiner
Gemahlin Persephone, der Tochter seiner Schwester Demeter, die er aus der
Oberwelt entführt hatte. Auch wenn er als harter und unerbittlicher
Gott galt und weder mit Gebeten noch mit Opfergaben besänftigt werden
konnte, war er nicht böse oder ungerecht. Er wurde mit Pluton (griechisch:
Reichtum; lateinisch Dis) gleichgesetzt, dem Gott der Reichtum spendenden
Erdentiefe. Gemeinsam mit Gaia, Demeter, Kore, Hekate, Dionysos und Hermes
zählte er zu den so genannten chthonischen Göttern (griechisch
chthon: Erde), den Gottheiten des Erdbodens, die Wachstum und Fruchtbarkeit
schenken und die Toten in ihr Reich aufnehmen.
In der Antike wurde auch das Totenreich selbst als Hades (lateinisch: Orcus) bezeichnet, das in zwei Regionen unterteilt war: Érebos (griechisch: Dunkelheit), die finsteren Tiefen, wohin die Toten, die man sich als Schatten ihres einstigen irdischen Wesens vorstellte, von Hermes geleitet wurden, und den von ehernen Mauern umgebenen Tártaros, die tiefste Region, die als Gefängnis diente, wo u. a. die Titanen, Tantalus und Sisyphos gefangengehalten wurden. Es war ein finsterer Ort, der von nebelhaften Schemen und Schatten bewohnt war und von Kerberos (Zerberus), einem dreiköpfigen, schlangenschwänzigen Hund, bewacht wurde. Die Flüsse Acheron und Styx (griechisch: die Verhasste) trennten die Unterwelt von der Oberwelt. Der betagte Fährmann Charon setzte die Seelen der Toten gegen Zahlung eines Fährgeldes (Obolos), das man den Toten in den Mund legte, über den Styx. "Hades," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |

| Schmitz, Sybille (1909-1955), deutsche Schauspielerin; obwohl sie nicht
dem typischen Frauenbild der dreißiger Jahre entsprach, wurde sie
mit ihrer Aura von Tragik und Melancholie einer der herausragenden weiblichen
Ufa-Stars der dreißiger Jahre.
[...] Das bis heute bekannteste Werk mit Sybille Schmitz ist Frank Wysbars stilisierter Heimatfilm Fährmann Maria (1935), eine mit allegorischen Elementen inszenierte Arbeit, die auf die Ästhetik des expressionistischen Stummfilms zurückgreift und das Antlitz der Hauptdarstellerin zum Ereignis macht. Schmitz verkörpert darin eine junge Frau, die sich als „Fährmann" verdingt und durch ihre Opferbereitschaft ihrem Geliebten das Leben rettet. In diesen Film bot sie eine ihrer reifsten darstellerischen Leistungen; der Part der Maria kam auch ihrem Rollentypus entgegen: Mit ihrer androgynen Schönheit verkörperte Sybille Schmitz oft ambivalente, geheimnisvolle Frauen mit einer Aura von Tragik, Verlorenheit und Melancholie. "Schmitz, Sybille," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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